Und zwar wollte ich wissen ob es im Lokprogrammer die Möglichkeit gibt bei ESU Sounddecodern die Funktion einzurichten dass sich bei Dampfloks wenn man den Regler zurück dreht die Dampfschläge verringern bzw. aufhören.
Bei meinen Dampfloks sind die Dampfschläge bis zum Stand kraftvoll hörbar was ja nicht mit der Realität übereinstimmt.
Ich glaube das müsste die Funktion "Bremsfunktion" sein. Bin mir aber gerade nicht sicher.
Zum Beispiel bei Henning Soundprojekten auf Zimo Decodern funktioniert das nämlich.
um das zu ändern mußt Du den Soundablauf anpassen. Was leider nicht so ganz einfach ist. Eine CV, um das zu ändern gibt es leider nicht.
Ich gehe davon aus, daß es Experten gibt, die im Laufe dieses Themas Dir das genauer erklären können wie das geht. Wie gesagt, ganz so einfach ist das nicht und man muß sich damit schon etwas intensiver beschäftigen.
Nebenbei, stört mich das bei vielen ESU-Soundprojekten auch, insbesomdere bei älteren, wobei es mittlerweile einige gibt, bei denen beim Ausrollen tatsächlich die Dampfschläge zurückgenommen werden und man nur noch das Gestängeklappern hört.
Henning-Sound oder auch LeoSoundlab bieten auch Soundabläufe für ESU und andere Decoder mit angepassten Soundabläufen an. Nicht nur für Zimo. Die erstellen hierzu aber komplett eigene Soundprojekte. Henning verständlicherweise schwerpunktmäßig in Richtung DR, LeoSoundlab mehr international.
Ja das hab ich mir fast gedacht dass es nicht ganz so einfach wird. So tief stecke ich dann auch nicht in der Materie. Ich komme sehr gut klar mit dem Programmer aber Soundabläufe lasse ich lieber in Ruhe 😁
Bei den Soundabläufen von ESU gibt es oft eine Funktionstatste Leerlauf. Ich weiß nicht, ob das was bringt. Ich habe das selbst noch nicht ausprobiert. Vielleicht erreichst Du damit den gewünschten Effekt. Das geht halt leider nicht automatisch.
Aber warte mal ab, zielführendere Antworten werden noch kommen. Man muß sich halt ein wenig mit der Ablaufsteuerung beschäftigen. Die m. E. leider nicht so dolle und verständlich beschrieben ist.
Hallo, bei ESU-Soundprojekten, in denen der Leerlauf-Sound schon integriert ist - z.B. S0026 der BR01.10 Öl - funktioniert das schon recht gut. Der Leerlauf wird beim zügigen runterschalten der Fahrstufen automatisch aktiviert - damit das gut wirkt, muss natürlich eine größere Bremsverzögerung eingestellt sein, lässt sich aber auch manuell per Funktionstaste aktivieren.
An dem selben Problem bastele ich auch gerade herum. Vorbild: meine TRIX 38 (jau, gerade die)! Wenn da die Fahrt zurückgenommen wird, wird der Dampfschlag leiser, zuletzt haucht sie praktisch nur noch. Das finde ich klasse. Wenn man das Dampflok-Fahren genießt, ist es einfach störend, dass die 08/15-Lok beim ganz langsamen Heranrangieren an einen Zug noch mal einen lauten, kräftigen Dampfschlag hören lässt. In der Realität hört man in der Situation ja fast gar nichts und die TRIS P8 macht das hervorragend. Hilfsweise habe ich jetzt bei meiner neuen ROCO T3 (Zimo MS480) über CV 275 - Lautstärke der Dampfschläge bei unbelasteter Langsamfahrt - versucht, wenigstens auf diesem Weg zu verhindern, dass noch auf dem letzten Meter ein richtig lauter Dampfschlag produziert wird. Bis CV 286 gibt es da ja mehrere Eingriffsmöglichkeiten, da experimentiere ich noch. Aber ich denke, ein schlechtes Sample kann man dadurch nicht wirklich verbessern, aber vielleicht reicht es, ein wenig die Spitze abzubiegen. Aber da bin ich auch noch nicht wirklich fertig.
Gruß an alle Kalle
Mal mitkommen nach HO-Timmerbruch a.d. Timmer? www.timmerbruch.de Oder einfach MIBA 11 und 12/25 lesen, da wird mein "Timmerversum" vorgestellt! HO 2-Leiter DC, Epoche III (so ungefähr), Z21, CAN-Bus
Es gibt inzwischen auch bei den LokSound 5 Decoder eine dynamische Klangregelung unter den Soundeinstellungen. "Geräuschablauf abhängig von Beschleunigungs- und Bremszeiten sowie Belastung des Zuges"
Ich habe bisher nur eine (Diesel)Lok mit Sound (die 212 von Piko mit einem LokSound 5 Decoder) und habe entsprechend auch nur mit der rumprobieren konnen - aber ich denke das geht in die Richtung, die du suchst.
Die dynamische Soundregelung verändert die Lautstärke (=Härte der Dampfläge bzw. des Dieselmotors) je nach Belastung. Hierzu gibt es bei ESU auch zwei Einstellmöglichkeiten. "Schwere Last" und "Alternative Last" oder so ähnlich. Die kann man auf Funktionstasten legen. Das ändert aber nichts am Soundablauf. Will man den ändern, muß man an die Definition des Soundablaufs ran gehen.
Z. B. sowas für eine BR39, bei der ich mich zu erinnern glaube, daß die die Dampfschläge beim Ausrollen weg nimmt. Das zu ändern ist einfach, wenn man weiß wie. Ich weiß es leider nicht.
Das nur als Beispiel, um grundsätzlich zu zeigen wo man ansetzen muß.
Die einschlägig bekannten wie Henning und LeoSoundLab machen bei ihren Soundprojekte auch nichts anderes. Was auch noch einen harmonischen Soundablauf wichtig ist, es wurde bereits weiter vorne schon gesagt, Die Bechleunigungs- und Bremszeiten (CV3 und CV4) dürfen nicht zu kurz gewählt werden.
Und es nützt auch nichts zu sagen wie es bei Zimo funktioniert, ESU arbeitet diesbezüglich etwas anders. Die Maßnahmen sind nicht übertragbar.
Die ESU-Decoder bieten schon enorm viel Möglichkeiten, die für Ungeübte leider nicht ganz so einfach umzusetzen sind.
Die dynamische Klangregelung wechselt abhängig von der Motorlast auch zwischen den verschiedenen Lastzuständen, also auch automatisch auf "schwere Last" oder "Leerlauf".
Zitat von Lars_Nielsen im Beitrag #7Ich habe das ESU "S0417" Reko 01.5
Bei dem Projekt gibt es den Soundslot "Leerlauf", der mit F12 aktiviert wird. Somit sollte nach verstummen der Dampfstöße das "Stangenklappern" hörbar sein.
am besten du legt (mappen) die logische Funktion "Alternative Last" zusammen mit "Shift 2" sowie den Leerlaufsound auf eine Funktionstaste. Dann schreibst du den Wert 122 in die CV 103. Damit müsstest du die Leerlauffunktion per Funktionstaste schalten können. Bei der "Dynamischen Klangreglung" wird es etwas komplizierter und würde dir dafür den ESU Lokprogrammer empfehlen.
Ich habe den Lokprogrammer, das wäre kein Problem.
Ich hab das heute nochmal probiert. Wenn ich aus höheren Fahrstufen auf 0 drehe dann werden die Dampfschläge leiser bzw sind nicht zu hören. Das passt. Nur aus einer langsameren Fahrt heraus passiert das eben nicht. Mit der Bremsfunktion funktioniert das ganze ganz gut. Wie man die Länge der Bremsfunktion einstellt hab ich noch nicht ganz geschnallt. Beim Leerlauf passiert irgendwie nichts am Sound. Ich bin mir zumindest sicher das ich auch die richtige F-Taste gedrückt habe. Ich habe mir meine Funktionszuordnung selbst zusammengestellt, deswegen passen jetzt die Funktionen zum Original Soundprojekt nicht mehr.
Um den Leerlauf aktivieren zu können, muss in der Befehlszeile der dafür vorgesehenen Funktionstaste Shift 2 aktiviert sein.
Die Länge des sogenannten "Segelns" (zurückdrehen des Fahrreglers / Dampfstösse nicht hörbar) wird unter dem Menü "Sound CV Konfiguration" mit SV (SoundCV) 16 bestimmt !
Mit modellbahnerischen Grüssen sledge
P.S. Ich weiß nicht alles, aber meine Bücher und Hefte
Die Shift - Funktion kann man als zusätzliches Stellglied oder "virt. Schalter" definieren. Sie werden meistens dafür verwendet um Soundslots oder Bereiche des Soundslots mit bestimmten Befehlen zu aktivieren, bzw. in einem Soundslot eine Variante zu starten.
Empfehlung:
Schau / öffne dir den Soundslot Leerlauf, da kannst Du es anhand Shift 2 (S2) erkennen.
Mit modellbahnerischen Grüssen sledge
P.S. Ich weiß nicht alles, aber meine Bücher und Hefte