ich habe eine Frage, für die ich keine Antwort gefunden habe. Wahrscheinlich ist die Antwort so selbstverständlich, dass noch keiner danach gefragt hat
ich habe in eine Lok einen Esu lopi 5 DCC eingebaut, den ich mit dem ESU Lokprogrammer auf einem Programmiergleis programmiert habe. Danach habe ich diese Lok neu in die MS 2 hinzugefügt. Nun waren die Fahreigenschaften im Rangiermodus nicht gut und ich habe mit dem Lokprogrammer Veränderungen vorgenommen. Muss ich jetzt, bzw. bei jeder Veränderung am Decoder die Lok aus der MS2 entfernen und danach neu anlegen, oder übernimmt die MS 2 die neuen Einstellungen des Decoders automatisch ?
Servus, die MS2 übernimmt keinerlei Änderungen deiner Aktion, sie hat lediglich Lokadresse, Name und Zuordnung der Funktionstasten gespeichert ( und das Digitalprotokoll, mit dem die Lok angesprochen wird, hier logischerweise DCC).
Was du mit dem Lokprogrammer geändert hast, ist im Speicher des Lokdecoders. Das bedeutet, die Lok wird zukünftig von der MS2 genauso angesteuert, wie mit jeder anderen Zentrale. Folglich musst und kannst du bei der MS2 überhaupt nichts einstellen (Ausnahmen siehe 1. Absatz).
ok habe ich verstanden, danke für die schnelle Antwort. Das heißt in meinem Fall: Vmax und Vmin bleiben so, wie vorher vom Programmer programmiert wurde und können von der Anzeige der MS 2 abweichen, richtig?
ja Klaus, geht auch. Aber für mich ist fragen keine Schande. Da ich mich nicht gut auskenne und eine mühsam erstellte Programmierung durch die alten Daten in der MS 2 wieder strubbelig mache, frage ich lieber vorher was da alles drin gespeichert ist.
Hi Rüdiger, eigentlich sind die von Dir genannten Werte Einstellungen des Decoders und keine der Zentrale. Daher sollten die Werte aktuell, wie im Decoder gespeichert, angezeigt werden. Zumindest die CS2 und CS3 lesen auch immer wieder, bevor sie Dialoge öffnen, und zeigen dieses Nachlesen auch an, da ja eine kurze Wartezeit entsteht, damit schlußendlich keine veralteten Daten angezeigt werden. Laß Dich nicht beirren. Wenn Du eine Frage hast, dann stellst Du diese - Punkt. Dafür ist ein Forum da. Wenn jeder sich in seinem Keller alles alleine erdenkt, alles selbst herausfindet, sich über alles selbst freut und mit niemandem kommuniziert, dann bräuchte es das Forum hier nicht. Dann könnte Aufwand und Ressourcen hierfür gespart werden. Wem die Frage nicht paßt, der antwortet einfach nicht. Viele Grüße aus BaWü, Stefan
Ich hätte da mal eine Zusatzfrage.... mein ESU Lokprogrammer verlangt zum "Testfahren" die Angabe ob DCC 14, 28 oder 128. Auch meine Intellibox möchte diese Info von mir und holt sie nicht vom Decoder. Bei einer falsche Einstellung reagiert der DCC Decoder dann auch fehlerhaft (zB Licht).
Meine Märklin MS 2/3 bietet aber bei der Protokolle-Auswahl nur allgemein DCC an. Wieso ist das bei dieser Zentrale nicht wichtig?
Zitat von JoMa im Beitrag #6Laß Dich nicht beirren. Wenn Du eine Frage hast, dann stellst Du diese - Punkt. Dafür ist ein Forum da.
das ist richtig, aber man sollte die Antwort dann auch irgendwann selber praktisch verifizieren. Eine Klärung - per statistischer Auswertung der unterschiedlichen Antworten - ist häufig trügerisch.
Es gibt in vielen Zentralen bzw. deren Fahrreglern noch eine Ebene, in der solche Parameter, wie Mindestgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung und Verzögerung - unabhängig von den entsprechenden Einstellungen im Decoder - gespeichert werden. Nur so war (und ist) es bei frühen Decodern überhaupt möglich, ein automatisiertes langsames Anfahren und Bremsen zu ermöglichen. Die Einstellungen können demnach auch getrennt gespeichert werden. Etliche Zentralen unterstützen aber die "Synchronisierung" beider Ebenen.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
im meinem Fall handelt es sich um eine Märklin Lok BR 1208. Die war bei dem Kauf der Anlage dabei und wurde von mir als neue Lok in die MS 2 eingelesen und fuhr dann viel zu schnell. Geschwindigkeit stand bei über 200. Danach habe ich die Lok mit dem ESU Lokprogrammer neu programmiert und die Geschwindighkeit auf 80 eingestellt und dann nicht neu in die MS 2 eingelesen. Sie fährt jetzt auch langsam, aber in der MS 2 steht immer noch bei Vmax : 212. Wenn ich jetzt mit der MS 2 eine Lokkarte schreibe, welche Geschwindigkeit wird dann wohl auf die Karte geschrieben? Die vom Decoder, oder die in der MS 2 steht. Da folge ich jetzt mal dem Rat von Klaus und probiere das heute Abend mal aus