(Fortsetzung von N`ll be back )
Jetzt habe ich mich lange nicht mehr gerührt. Schlichtweg, weil ich nicht viel zum Herzeigen habe. Ich mache nicht gerne Fotos davon, weil immer dieser furchtbare alte Kasten drauf ist, den ich immer noch nicht rausgeworfen habe. :\
Getreu dem Motto: Die erste Moba wird sowieso nix! habe ich mit der Ersten angefangen. Deswegen die erste Moba, weil die bisherigen ja eher befahrbare Dioramen waren, dem fehlenden Platz in der Wiener Wohnung geschuldet. Hier am Land habe ich zumindest einen Dachboden, auf den ich den Krempel später mal einlagern kann. 
Also: Jetzt mal richtig, mit allem dran, inklusive allen Anfängerfehlern, die ich bei anderen schon bemäkelt habe: Gleiswüste, zu nahe am Rand, schlecht geplant, wackelig umgesetzt. Viel „Das wird dann schon irgendwie gehen“...
170 x 70 cm, eingerollter Hundeknochen. Einen Bahnhof gibt es nicht wirklich, nur Gewerbegebiet mit einem kleinen Stückchen Stadt. Die Steigungen sind sehr gering, nur 6cm Höhenunterschied. Die zentrale Fläche kann ich vollständig hochklappen und komme daher gut ran an alles.
Ich hatte ja schon größere Pläne und in diesen hat das Segment „Gewerbegebiet Daringen“ nicht reingepasst. Also habe ich ebendieses als Basis gesondert für eine kleine Anfänger-Anlage genommen und viele Gleise rundherum gemacht. Zum Üben für die Zweite Moba, die dann hoffentlich was wird 
Die Gleise in diesem Segment waren eigentlich nie für „richtigen“ Zugbetrieb gedacht, sondern eher nur „Show“ am Rande der Hauptstrecke. Ja - es sollte schon möglich sein, in die Abstellgleise zu fahren, aber wenns nur per Handschieben geht, ist auch egal. Jetzt ist dieses diagonale straßenbündige Gleis zentral mitten auf der Hauptstrecke und macht mit kurzen Loks Ärger. Vor allem diese eine zentrale Weiche. Kann sein, dass ich die entferne.
Ursprünglich war das „schöner“ gemacht, aber in der letzten Zeit hat mich immer wieder der Rappel gepackt und ich habe mit dem Schraubenzieher reingekratzt und die Rillen drastisch und grob aufgekratzt. Nunja: Ich sehe es nicht mehr und Fotos mache ich ja immer aus flachem Winkel, da fällt das nicht so auf.
Elektrik: Ein analoges Provisorium, das vermutlich lange hält. Ob ich es jemals schaffe, saubere Lötleisten und Flachbandkabel anzubringen weiß ich nicht, genausogut kann ich diesen Kabelsalat mit Bindern zusammenknäueln und einfach mal lassen.
Weichenantriebe sind MTB MP1, die AUX-Kontakte habe ich gleich für die Haltegleise genutzt. Ich hoffe, das funktioniert auf Dauer.
Hinten sind normale Elektro-Weichen von Fleischmann, die werden momentan nicht genutzt und sind für einen Fiddle-Yard oder eine Erweiterung vorgesehen. Auch links vorne könnte ich anstückeln.
Digital habe ich probiert, aber das läuft nicht richtig und hat auch wenig Sinn bei so einer kleinen Bahn.

Grüße vom Land
Chio




Und ich bin gleich dabei


























