Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#1 von V100 Fanboy , 29.05.2025 07:26

Hallo zusammen,

Ich befasse mich zum erstenmal mit Blockstreckenbetrieb.
Das Prinzip habe ich (denke ich) verstanden und auch diverse Beiträge hier im Forum bzw. Videos dazu angeschaut.

Ich möchte Kontaktgleise und nur den m84 Decoder dazu nutzen, also über die Eingänge des m84 das entsprechende Relais schalten.
Auch dazu habe ich mir ein Video angeschaut (ist glaube ich sogar von Märklin selbst).
Im Video wird das mit 3 Blöcken und 2 Loks gezeigt und ich möchte das auch erstmal mit 3 Blöcken umsetzen.

Jetzt versuche ich mein konkretes Problem in der Praxisumsetzung zu beschreiben:

- Zug Nr.1 fährt in Block 1 und schaltet hinter dem Blocksignal das Signal Hp1 (Blocksignal 1) wieder auf Rot.
- Derselbe Kontakt der Hp1 auf Rot schaltet, nennen wir Ihn K1, schaltet den davorliegenden Block (den der Zug 1 gerade verlassen hat) "frei", also Hp3 auf Grün, das der Zug 2 in den jetzt freigewordenen Block 3 einfahren kann.
- Zug 2 fährt also in Block 3, schaltet mit K3 hinter sich das Hp3 Rot und den Block 2 (Hp2) den er gerade verlassen hat, grün.

Jetzt das Problem:
Zug 1 ist ein langer Güterzug.
Zug 2 nur eine einzelne Lok
Wenn also Zug 2 den K3 passiert, der das Hp3 hinter sich wieder rot schaltet, ist er sehr schnell über den Kontakt K3 drüber.
Der längere Zug 1, belegt das K1 (Hp3 grün) aber ja deutlich länger, somit wird das Hp3 durch K3 entweder gar nicht erst auf Rot geschaltet, weil es ja die Situation gibt das K1 und K3 gleichzeitig belegt sind. Oder es wechselt kurz auf Rot, solange Zug 2 den K3 belegt, aber dann wieder auf Grün da der Güterzug ja noch über den K1 rollt während Zug 2, also die einzelne Lok, den K2 schon wieder verlassen hat.


Die einzigste Lösung die mir eingefallen ist, doch den S88 für die Kontakte zu nutzen und über ein Ereignis zu programmieren, das K1 erst nach z.B. 15sec. das Hp3 grün schaltet (nach 15sec. ist auch der längste Güterzug sicher über das Kontaktgleis drüber).
Aber irgendwie kommt mir die Lösung wie eine Krücke vor, und ausserdem wollte ich es ja nur mit dem m84 machen (aber da schalten die Eingänge ja nur direkt die Relais, da lässt sich meines Wissens nichts mit Zeit bzw. Ereignissteuerung programmieren).

Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen, mir brummt schon der Kopf weil ich mir da schon einige Tage Gedanken darüber mache...


Beste Grüße,
Rainer


 
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zuletzt bearbeitet 29.05.2025 | Top

RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#2 von Starlord , 29.05.2025 08:22

Guten Morgen.

Alternativ wäre ein auslösen des Schalbefehles nach verlassen der Kontaktstrecke. Also nicht bei Einfahrt sondern wenn der letzte Wagen (Achse) das Kontaktgleis verlassen hat.

Viel Erfolg


Anlage
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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#3 von vikr , 29.05.2025 09:35

Hallo Rainer,

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #1
befasse mich zum erstenmal mit Blockstreckenbetrieb.
die CS3 erlaubt etliche - historisch gewachsene Lösungen zu implementieren.
Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #1
irgendwie kommt mir die Lösung wie eine Krücke vor,
die traditionellen Lösungen für Blockstellenbetrieb funktionieren unter analogen Bedingungen und rein Relais basiert. Diese Konzepte sind alle anonym, d.h. können/müssen einzelne Loks nicht unterscheiden. Sie funktionieren im Prinzip genauso auch bei Digitalbetrieb ohne aber deren Möglichkeiten auszunutzen, nämlich Loks individuell anzusprechen und rein softwareseitig zu steuern. .
Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #1
mir brummt schon der Kopf
Man muss beide Konzepte gedanklich strikt auseinanderhalten, auch oder gerade wenn man sie kombinieren will.
Leider kennt die CS3 und die dazu von Märklin bereit gestellten Peripheribausteine (bisher) keine einfache Lösung (z.B. Broadcast-Nachrichten), um alle Loks, die gerade in einen bestimmten Blockabschnitt einfahren - und nur diese - zu beeinflussen.
Wenn man das alles unter einen Hut bekommen will, kann es schon mal Kopfschmerzen geben...
Allemal einfacher und konsistenter und ausbaufähiger (aber auch nicht wirkkich Plug'n Play), einen gut funktionierenden Blockbetrieb zu implementieren, ist der Einsatz eines der Rechner gestützten Modellbahn-Steuerprogramme, wie Rocrail, iTrain, Windigipet, TC, etc.

MfG

vik


im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix


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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#4 von V100 Fanboy , 29.05.2025 12:41

Zitat von Starlord im Beitrag #2
Guten Morgen.

Alternativ wäre ein auslösen des Schalbefehles nach verlassen der Kontaktstrecke. Also nicht bei Einfahrt sondern wenn der letzte Wagen (Achse) das Kontaktgleis verlassen hat.

Viel Erfolg


Hallo Starlord,
Danke für die Alternative - habe das mal durchdacht.

Dann bräuchte ich aber trotzdem den S88 zum Programmieren, da die Funktion Signal Hp1 Rot ja bei Kontakt K1 auf das Gleis erfolgen soll, und das Signal Hp3 grün erst, wenn der Kontakt K1 wieder "frei" ist.
Aber im Gesamtablauf des Blockbetriebes darf ja nicht, wenn K1 frei ist immer Hp3 grün sein - also brauche ich wieder eine Ereignisprogrammierung. (oder ich habs nicht kapiert)


Beste Grüße,
Rainer


 
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zuletzt bearbeitet 29.05.2025 | Top

RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#5 von V100 Fanboy , 29.05.2025 12:46

Zitat von vikr im Beitrag #3
Hallo Rainer,
Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #1
befasse mich zum erstenmal mit Blockstreckenbetrieb.
die CS3 erlaubt etliche - historisch gewachsene Lösungen zu implementieren.
Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #1
irgendwie kommt mir die Lösung wie eine Krücke vor,
die traditionellen Lösungen für Blockstellenbetrieb funktionieren unter analogen Bedingungen und rein Relais basiert. Diese Konzepte sind alle anonym, d.h. können/müssen einzelne Loks nicht unterscheiden. Sie funktionieren im Prinzip genauso auch bei Digitalbetrieb ohne aber deren Möglichkeiten auszunutzen, nämlich Loks individuell anzusprechen und rein softwareseitig zu steuern. .
Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #1
mir brummt schon der Kopf
Man muss beide Konzepte gedanklich strikt auseinanderhalten, auch oder gerade wenn man sie kombinieren will.
Leider kennt die CS3 und die dazu von Märklin bereit gestellten Peripheribausteine (bisher) keine einfache Lösung (z.B. Broadcast-Nachrichten), um alle Loks, die gerade in einen bestimmten Blockabschnitt einfahren - und nur diese - zu beeinflussen.
Wenn man das alles unter einen Hut bekommen will, kann es schon mal Kopfschmerzen geben...
Allemal einfacher und konsistenter und ausbaufähiger (aber auch nicht wirkkich Plug'n Play), einen gut funktionierenden Blockbetrieb zu implementieren, ist der Einsatz eines der Rechner gestützten Modellbahn-Steuerprogramme, wie Rocrail, iTrain, Windigipet, TC, etc.

MfG

vik


Hallo vik,
Auch Dir vielen Dank - auch wenn Dein Beitrag bei mir fast mehr Fragen aufwirft als beantwortet
Eine andere Steuerung kommt tatsächlich gerade nicht in Frage.
Habe sowieso kaum Zeit für die Modellbahn, da jetzt noch so eine Baustelle mit Rechnersteuerungssoftware aufzutun, ist gerade unmöglich.
(auch wenn viele sagen das ist ganz einfach kommt es halt immer auf die Voraussetzungen an...)


Beste Grüße,
Rainer


 
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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#6 von HansK2 , 29.05.2025 14:15

Hallo Rainer,
wenn Du Blockstreckenbetrieb machst sollte die Steuerung komplett unabhängig davon sein, ob kurze oder lange Züge im Einsatz sind. Auch ob sie schnell oder langsam sind darf keine Rolle spielen.
Im Analog-Betrieb ist das mit Relais relativ einfach realisierbar (und habe ich vor ca. 50 Jahren bei der alten Anlage im Keller von meinem Elternhaus gemacht). Natürlich ist es im Digital-Betrieb möglich das "so" umzusetzen, auch wenn es mit Relais und Dioden vielleicht einfacher ist.

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #1
Die einzigste Lösung die mir eingefallen ist, doch den S88 für die Kontakte zu nutzen und über ein Ereignis zu programmieren

Sorry, aber dumme Frage meinerseits: Wie könnte man es sonst machen?

Du benötigst auf jeden Fall ein S88 bzw. L88 um die Info von der Strecke in die CS3 zu bekommen. Die Info ob ein Zug einen Blockabschnitt verlassen hat wird über ein Kontakt-Gleis an die CS3 übermittelt. Schaltgleise sind dafür ungeignet.
Und ja, für das Ganze brauchst Du die Ereignisprogrammierung.
Wichtig ist, dass die wesentliche Info "Zug hat Kontakt-Gleis verlassen" ist. Nur wenn diese Info reinkommt darf der betr. Abschnitt freigegeben werden.

Ich versuche einen Ablauf.
Zug1 steht beim Signal S1, vor ihm ist Kontakt-Gleis K1 (ca. 1 Gleis Abstand zu S1) und davor ist Signal S2.
Der Abschnitt zw. S1 und S2 ist frei, deshalb bekommt Zug1 freie Fahrt, aber S2 ist rot.
Zug1 befährt Kontakt-Gleis K1 (nix passiert), dann: Zug1 verlässt K1, dann S3 grün und S1 rot (Info: S3 liegt hinter Zug1).

Zug2 steht beim Signal S3, vor ihm ist Kontakt-Gleis K3 (ca. 1 Gleis Abstand zu S3) und davor ist Signal S1.
Der Abschnitt zw. S3 und S1 wurde mit "Zug1 verlässt K1" freigemeldet und deshalb S3 grün geschaltet, s.o.
Zug2 befährt Kontakt-Gleis K3 (nix passiert), dann: Zug2 verlässt K3, dann S2 grün und S3 rot (Info: S2 liegt hinter Zug2).

Zug1 ist oben von S1 nach S2 vorgerückt. S2 war rot. Wenn Zug1 schnell ist, dann steht er schon vor S2, wenn er langsam ist, dann ist er noch unterwegs zum S2. Aber das ist egal, denn:
Der Abschnitt zw. S2 und S3 wurde mit "Zug1 verlässt K3" freigemeldet und deshalb S2 grün geschaltet, s.o., also kann Zug1 los- bzw. durchfahren. Damit rückt Zug1 vor bis zum S3 und der Ablauf beginnt wieder von vorne (aber Zug1 und Zug2 haben die Position getauscht).

An Besten hilft aufmalen und in Gedanken durchspielen. Und danach aufbauen und ausprobieren.
Mein analoger Probe-Aufbau mit Relais und Dioden sah ziemlich chaotisch aus, aber er umfasste auch mehr als drei Abschnitte, siehe Bild



Gerade lese ich das aktuelle CS3-Buch, dort ist Ereignisprogrammierung und Blockstreckenbetrieb relativ ausführlich beschrieben. So ausführlich, dass ich direkt Appetit bekommen habe, das auch mal zu auszuprobieren.

Gruß aus dem Westerwald
Hans


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zuletzt bearbeitet 29.05.2025 | Top

RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#7 von V100 Fanboy , 29.05.2025 14:46

Zitat von HansK2 im Beitrag #6
Hallo Rainer,
wenn Du Blockstreckenbetrieb machst sollte die Steuerung komplett unabhängig davon sein, ob kurze oder lange Züge im Einsatz sind. Auch ob sie schnell oder langsam sind darf keine Rolle spielen.
Im Analog-Betrieb ist das mit Relais relativ einfach realisierbar (und habe ich vor ca. 50 Jahren bei der alten Anlage im Keller von meinem Elternhaus gemacht). Natürlich ist es im Digital-Betrieb möglich das "so" umzusetzen, auch wenn es mit Relais und Dioden vielleicht einfacher ist.

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #1
Die einzigste Lösung die mir eingefallen ist, doch den S88 für die Kontakte zu nutzen und über ein Ereignis zu programmieren

Sorry, aber dumme Frage meinerseits: Wie könnte man es sonst machen?

Du benötigst auf jeden Fall ein S88 bzw. L88 um die Info von der Strecke in die CS3 zu bekommen. Die Info ob ein Zug einen Blockabschnitt verlassen hat wird über ein Kontakt-Gleis an die CS3 übermittelt. Schaltgleise sind dafür ungeignet.
Und ja, für das Ganze brauchst Du die Ereignisprogrammierung.
Wichtig ist, dass die wesentliche Info "Zug hat Kontakt-Gleis verlassen" ist. Nur wenn diese Info reinkommt darf der betr. Abschnitt freigegeben werden.

Ich versuche einen Ablauf.
Zug1 steht beim Signal S1, vor ihm ist Kontakt-Gleis K1 (ca. 1 Gleis Abstand zu S1) und davor ist Signal S2.
Der Abschnitt zw. S1 und S2 ist frei, deshalb bekommt Zug1 freie Fahrt, aber S2 ist rot.
Zug1 befährt Kontakt-Gleis K1 (nix passiert), dann: Zug1 verlässt K1, dann S3 grün und S1 rot (Info: S3 liegt hinter Zug1).

Zug2 steht beim Signal S3, vor ihm ist Kontakt-Gleis K3 (ca. 1 Gleis Abstand zu S3) und davor ist Signal S1.
Der Abschnitt zw. S3 und S1 wurde mit "Zug1 verlässt K1" freigemeldet und deshalb S3 grün geschaltet, s.o.
Zug2 befährt Kontakt-Gleis K3 (nix passiert), dann: Zug2 verlässt K3, dann S2 grün und S3 rot (Info: S2 liegt hinter Zug2).

Zug1 ist oben von S1 nach S2 vorgerückt. S2 war rot. Wenn Zug1 schnell ist, dann steht er schon vor S2, wenn er langsam ist, dann ist er noch unterwegs zum S2. Aber das ist egal, denn:
Der Abschnitt zw. S2 und S3 wurde mit "Zug1 verlässt K3" freigemeldet und deshalb S2 grün geschaltet, s.o., also kann Zug1 los- bzw. durchfahren. Damit rückt Zug1 vor bis zum S3 und der Ablauf beginnt wieder von vorne (aber Zug1 und Zug2 haben die Position getauscht).

An Besten hilft aufmalen und in Gedanken durchspielen. Und danach aufbauen und ausprobieren.
Mein analoger Probe-Aufbau mit Relais und Dioden sah ziemlich chaotisch aus, aber er umfasste auch mehr als drei Abschnitte, siehe Bild



Gerade lese ich das aktuelle CS3-Buch, dort ist Ereignisprogrammierung und Blockstreckenbetrieb relativ ausführlich beschrieben. So ausführlich, dass ich direkt Appetit bekommen habe, das auch mal zu auszuprobieren.

Gruß aus dem Westerwald
Hans




Hallo Hans,
Vielen Dank für die ausführlich Antwort und Beschreibung! Echt Top!

Und Deine Frage ist natürlich überhaupt nicht dumm, sondern berechtigt - ich habe halt in den Videos gesehen das auch nur ein M84 ausreichen kann für Blockstreckenbetrieb der zumindest "einfach" funktioniert, und bin dann in der Praxis auf meine beschriebenes Porblem gestoßen.
Mit zusäzlichem s88 und der Ereignissteuerung gibt es sicher unzählige mehr Möglichkeiten, das kann ich nachvollziehen

Ich habe es auch durch Videos und lesen im Netz im Prinzip so verstanden, wie Du es anschaulich beschreibst!!
Aber wenn ich länger darüber nachdenke, und das durchspiele, kriege ich immer einen Knoten im Kopf und nix geht mehr....

Beispiel:
Nimm Deine Ausgangssituation, ohne das sich überhaupt irgendetwas bewegt hat. Also Zug1 steht noch vor S1.
K1 ist in dem Moment logischerweise "frei", da Zug 1 ja noch nicht drübergefahren ist, und S3 ist noch rot und auch ein Zug steht davor.

Aber warum ist S3 noch rot? K1 ist ja "frei".
Wo ist der Unterschied zwischen einem "freien" Kontaktgleis und einem "freien" Kontaktgleis NACHDEM es (durch einen Zug) belegt war.

Ich meine zwar die Antwort zu kennen, das funktioniert ähnlich einer Schrittkette, also eine Befehlskette die nacheinander abgearbeitet wird. Aber es kommt mir in der Praxis anfällig für Störungen vor, wenn aus irgendeinem Grund bei K1 ein kurzer "Kontaktwechsel" vorliegt,
Dann macht S3 grün und der Zug rauscht in den Block obwohl der Zug noch vor S1 steht.
Oder muss man das dann immer mit "mehr" Kontaktgleisen in den Blöcken absichern? So eine Art Gleisbelegtmeldung je Block.
Von Gleisbelegtmeldern habe ich in anderem Zusammenhang auch schon gelesen.

Über ein (das) Buch habe ich auch schon nachgedacht.
Nur ist meine Erfahrung, das da meist nur rudimentär die Grundfunktionen beschrieben werden.
Super für einen ersten Überblick, aber Detailfragen bleiben offen.
So ähnlich empfinde ich es auch bei den Märklin- Videos auf Youtube, die sind klasse!, aber in der Regel halt immer mit einzelnen Loks.
Aber auf unterschiedlich lange, unterschiedlich schnelle Züge, oder Schubbetrieb mit Wendezug, oder mehreren Schleifern im Zugverband etc. wird nicht eingegangen. Dann funktionieren die Beispiele meist nämlich gar nicht mehr.
Und ob das Buch solche Fragen im Detail beantwortet...?


Beste Grüße,
Rainer


 
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zuletzt bearbeitet 29.05.2025 | Top

RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#8 von HansK2 , 29.05.2025 19:13

Hallo Rainer,
der Reihe nach ...

Zitat
kriege ich immer einen Knoten im Kopf


Alles eine Sache der Gewohnheit. Und der Übung. Eine gewisse Affinität zu logischem Denken ist gewiss hilfreich.

Zitat
Wo ist der Unterschied zwischen einem "freien" Kontaktgleis und einem "freien" Kontaktgleis NACHDEM es (durch einen Zug) belegt war.


Ganz einfach: Es geht um den Zustandswechsel. Ein freies Kontaktgleis ist einfach "frei". Sonst nix. Aber eines das erst belegt war und dann frei wird hat einen Zustandswechsel. Und der ist in diesem Fall der Auslöser für die Ereigniskette.
Für andere Zwecke kann man auch "belegt" als Bedingung nehmen, aber um ein Signal zu schalten braucht man einen Impuls. Und der entsteht durch den Zustandswechsel.

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #7
wenn aus irgendeinem Grund bei K1 ein kurzer "Kontaktwechsel" vorliegt,

Das würde ich ausschließen. Und mit ausführlichen Tests überprüfen, ob man das wirklich ausschließen darf/kann.

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #7
Gleisbelegtmeldung

... kann man zusätzlich auch noch machen. Ist alles eine Frage vom Aufwand. Bei meiner Relais-Logik von vor 50 Jahren hatte ich das auch, aber erstens hatte ich keine Zustandswechsel zur Verfügung und zweitens war es ein minimaler (Mehr-) Aufwand.

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #7
Und ob das Buch solche Fragen im Detail beantwortet...?

Ich finde, dass es (mit 14 Seiten "Automatisierung") ziemlich gut ins Detail geht. Das liegt vielleicht daran, dass das "03084" das mittlerweile dritte CS3-Buch ist.

Gruß aus dem Westerwald
Hans


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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#9 von HansK2 , 29.05.2025 19:19

Nachtrag: Bei dem von mir beschriebenem Ablauf sind mehrere Schleifer oder Schubbetrieb im Prinzip kein Problem, da nur Belegtmeldungen ausgewertet werden.
Aber Schubbetrieb würde ich immer mit Schleifer-Umschaltung machen, sonst klappt es mit dem "vor dem Signal anhalten" nicht wirklich: Die Schub-Lok steht beim Signal und der Zug ist schon im nächsten Blockabschnitt.
Und man muss aufpassen, dass man die Abstände nicht zu kurz wählt. Sonst verriegelt die erste Achse den Strom, den die Lok braucht um den Signal-Abschnitt zu verlassen. (das Problem kenne ich ....)


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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#10 von V100 Fanboy , 30.05.2025 06:31

Hallo Hans,
Vielen Dank ein zweites Mal für Deine ausführlichen Erklärungen.
Jetzt sind einige Fragen (und Kopfknoten ) gelöst.

Ich mache mich jetzt mal an die Praxisumsetzung, das dauert sicher wieder einige Zeit weil auch noch nicht ganz alle Gleise liegen.
Dann werde ich berichten ob's funktioniert bzw. wird sich vielleicht noch die ein oder andere Frage auftun.


Beste Grüße,
Rainer


 
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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#11 von HansK2 , 06.06.2025 20:03

Hallo Rainer,

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #7
ich habe halt in den Videos gesehen das auch nur ein M84 ausreichen kann für Blockstreckenbetrieb der zumindest "einfach" funktioniert,

kannst Du mal den Link zu den Videos einstellen? Oder zumindest zu einem der Filme? Würde mich interessieren, wie das laufen soll.

Gruß aus dem Westerwald
Hans


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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#12 von V100 Fanboy , 06.06.2025 22:19

Zitat von HansK2 im Beitrag #11
Hallo Rainer,

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #7
ich habe halt in den Videos gesehen das auch nur ein M84 ausreichen kann für Blockstreckenbetrieb der zumindest "einfach" funktioniert,

kannst Du mal den Link zu den Videos einstellen? Oder zumindest zu einem der Filme? Würde mich interessieren, wie das laufen soll.

Gruß aus dem Westerwald
Hans


Hallo Hans,
anbei der Link.

https://youtu.be/HtF6BVrON9c?si=0h7B6ZvjBWM9_mMa

Ich bin leider selber noch zu gar nix gekommen.
Werde aber berichten sobald ich es geschafft habe bzw. neue Fragen bei der Umsetzung auftauchen.


Beste Grüße,
Rainer


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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#13 von C4CM , 06.06.2025 22:55

Hallo, ich habe meine ca. 25 m Länge Strecke in 4 Blöcke unterteilt und betreibe die Blockstrecke ausschließlich mit einem m84 Decoder. Ich habe auch nur eine ms2 uns keine cs.
Ich habe für die Auslösung nur ein kurzes kontaktgleis gewählt (24172 oder 24188). Dieses habe ich ca. 2 m hinter dem Signal angeordnet, sodass der nach Auslösung im dahinter befindlichen Block startende Zug nicht den nächsten Kontakt befährt und es zu einem Signalflackern kommt. Mit dieser Lösung funktioniert das Ganze seit 1,5 Jahren absolut problemlos...


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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#14 von HansK2 , 06.06.2025 23:14

Hallo Rainer,
ich wusste nicht, dass der m84 (60842) auch Schalteingänge hat.

Das ist ja genial, was der m84 kann!

Dann braucht man wirklich keinen S88, keine Ereigniss-Steuerung und keine CS3. Das macht der M84 alles ganz alleine.
Mehr wie 4 Bläcke sollten auch klappen, dann braucht man entsprechend mehr m84.

Die Schaltung aus dem Video kann absolut sicher und unabhängig von der Geschwindigkeit der Züge funktionieren, wenn man sie geringfügig ändert.
Statt einem Kontaktgleis würde ich zwei nach jedem Signal anordnen: K1 und K2.
K1 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "1" für "Signal 1 rot" (früh hinter der Lok Signal auf rot).
K2 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal 3 grün" (erst wenn Block komplett frei, dann Signal auf grün).

Oder allgemein:
K11 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "1" für "Signal 1 rot".
K12 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal 3 grün".

K21 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "2" für "Signal 2 rot".
K22 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal 1 grün".

K31 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "3" für "Signal 3 rot".
K32 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal 2 grün".

Oder noch allgemeiner:
Kn1 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "n" für "Signal n rot".
Kn2 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal (n-1) grün". Mit n = 1 ... Anzahl Block-Signale. Wenn "n-1" Null ergibt, dann um "n" erhöhen

Gruß aus dem Westerwald
Hans


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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#15 von V100 Fanboy , 07.06.2025 00:22

Zitat von C4CM im Beitrag #13
Hallo, ich habe meine ca. 25 m Länge Strecke in 4 Blöcke unterteilt und betreibe die Blockstrecke ausschließlich mit einem m84 Decoder. Ich habe auch nur eine ms2 uns keine cs.
Ich habe für die Auslösung nur ein kurzes kontaktgleis gewählt (24172 oder 24188). Dieses habe ich ca. 2 m hinter dem Signal angeordnet, sodass der nach Auslösung im dahinter befindlichen Block startende Zug nicht den nächsten Kontakt befährt und es zu einem Signalflackern kommt. Mit dieser Lösung funktioniert das Ganze seit 1,5 Jahren absolut problemlos...

Zitat von HansK2 im Beitrag #14
Hallo Rainer,
ich wusste nicht, dass der m84 (60842) auch Schalteingänge hat.

Das ist ja genial, was der m84 kann!

Dann braucht man wirklich keinen S88, keine Ereigniss-Steuerung und keine CS3. Das macht der M84 alles ganz alleine.
Mehr wie 4 Bläcke sollten auch klappen, dann braucht man entsprechend mehr m84.

Die Schaltung aus dem Video kann absolut sicher und unabhängig von der Geschwindigkeit der Züge funktionieren, wenn man sie geringfügig ändert.
Statt einem Kontaktgleis würde ich zwei nach jedem Signal anordnen: K1 und K2.
K1 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "1" für "Signal 1 rot" (früh hinter der Lok Signal auf rot).
K2 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal 3 grün" (erst wenn Block komplett frei, dann Signal auf grün).

Oder allgemein:
K11 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "1" für "Signal 1 rot".
K12 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal 3 grün".

......

Gruß aus dem Westerwald
Hans



Hallo Ihr beiden,
Jetzt habt Ihr mich wieder aus dem Konzept gebracht

Um beim Beispiel von Hans zu bleiben:

Selbst wenn das Kontaktgleis K2 erst mit Zuglänge Abstand das Signal Signal 3 grün schaltet,
dann rumpelt über K2 ggf. noch der ganze lange Güterzug hinterher und belegt ständig weiter den K2 (S3 Grün).
Hinter Signal 3 ist aber (der Logik folgend) mit Loklänge Abstand der Kontakt K5, der S3 wieder Rot schaltet.

Jetzt habe ich doch genau mein anfangs beschriebenes Problem:
Wenn an S3 nur ein kurzer Zug oder einzelne Lok gestartet ist, liegt an K5 der Kontakt zum Schließen von S3 auch nur kurz an,
währenddessen der Zug, der noch über K2 rollt, ständig weiter den Kontakt K2 belegt und S3 (wieder) grün schaltet.

Könnt Ihr mir bitte erklären wie Ihr das löst?
Oder habe ich einen Denkfehler?


Beste Grüße,
Rainer


 
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zuletzt bearbeitet 07.06.2025 | Top

RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#16 von HansK2 , 07.06.2025 01:18

Hallo Rainer,

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #15
Oder habe ich einen Denkfehler?

nein, ich sehe keine Denkfehler.

Das Problem liegt, glaube ich, daran, dass der M84 mit seinen Schalteingängen die Kontaktgleise auswertet als ob es Schaltgleise wären.

Für die von Dir oben (in #15) skizzierte Situation wäre die Lösung, nur die "ansteigende Flanke" von K2 auszuwerten, um S3 (einmalig) grün zu schalten. Dann ist es egal, wie lange der Güterzug über K2 rumpelt. So etwas kann die CS3, die dann aber auch einen S88/L88 braucht.
Wenn der Güterzug den letzten Waggon verloren hätte, dann würde die einzelne Lok drauf knallen. Dafür braucht man die echte Gleisbesetztmeldung.
Das war bei der antiken Relais-Technik, siehe hier, kein Problem. Aber mit Digital-Technik und Decodern sehe ich (im Moment) keine einfache Lösung um es richtig 100% sicher zu machen.

Gruß aus dem Westerwald
Hans


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RE: Frage zu Blockstreckenbetrieb mit CS3 und M84 und ggf. s88

#17 von C4CM , 07.06.2025 10:17

Zitat von V100 Fanboy im Beitrag #15
Zitat von C4CM im Beitrag #13
Hallo, ich habe meine ca. 25 m Länge Strecke in 4 Blöcke unterteilt und betreibe die Blockstrecke ausschließlich mit einem m84 Decoder. Ich habe auch nur eine ms2 uns keine cs.
Ich habe für die Auslösung nur ein kurzes kontaktgleis gewählt (24172 oder 24188). Dieses habe ich ca. 2 m hinter dem Signal angeordnet, sodass der nach Auslösung im dahinter befindlichen Block startende Zug nicht den nächsten Kontakt befährt und es zu einem Signalflackern kommt. Mit dieser Lösung funktioniert das Ganze seit 1,5 Jahren absolut problemlos...

Zitat von HansK2 im Beitrag #14
Hallo Rainer,
ich wusste nicht, dass der m84 (60842) auch Schalteingänge hat.

Das ist ja genial, was der m84 kann!

Dann braucht man wirklich keinen S88, keine Ereigniss-Steuerung und keine CS3. Das macht der M84 alles ganz alleine.
Mehr wie 4 Bläcke sollten auch klappen, dann braucht man entsprechend mehr m84.

Die Schaltung aus dem Video kann absolut sicher und unabhängig von der Geschwindigkeit der Züge funktionieren, wenn man sie geringfügig ändert.
Statt einem Kontaktgleis würde ich zwei nach jedem Signal anordnen: K1 und K2.
K1 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "1" für "Signal 1 rot" (früh hinter der Lok Signal auf rot).
K2 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal 3 grün" (erst wenn Block komplett frei, dann Signal auf grün).

Oder allgemein:
K11 mit Lok-Länge Abstand nach dem Signal "1" für "Signal 1 rot".
K12 mit Zug-Länge Abstand zum Signal für "Signal 3 grün".

......

Gruß aus dem Westerwald
Hans



Hallo Ihr beiden,
Jetzt habt Ihr mich wieder aus dem Konzept gebracht

Um beim Beispiel von Hans zu bleiben:

Selbst wenn das Kontaktgleis K2 erst mit Zuglänge Abstand das Signal Signal 3 grün schaltet,
dann rumpelt über K2 ggf. noch der ganze lange Güterzug hinterher und belegt ständig weiter den K2 (S3 Grün).
Hinter Signal 3 ist aber (der Logik folgend) mit Loklänge Abstand der Kontakt K5, der S3 wieder Rot schaltet.

Jetzt habe ich doch genau mein anfangs beschriebenes Problem:
Wenn an S3 nur ein kurzer Zug oder einzelne Lok gestartet ist, liegt an K5 der Kontakt zum Schließen von S3 auch nur kurz an,
währenddessen der Zug, der noch über K2 rollt, ständig weiter den Kontakt K2 belegt und S3 (wieder) grün schaltet.

Könnt Ihr mir bitte erklären wie Ihr das löst?
Oder habe ich einen Denkfehler?


Angenommen bei meinem Beispiel fährt der lange langsame Güterzug vorne. Er fährt über das Signal, der Kontakt das Signal auf rot zu schalten befindet sich eine zuglänge hinter dem Signal. So wird das nachfolgende Signal, wo der schnelle Zug steht, erst auf grün geschaltet, wenn der Block frei ist. Der schnelle Zug fährt dann in den Abschnitt ein. Das Kontaktgleis befindet sich aber wieder eine zuglänge in diesem Abschnitt, sodass das Relais nicht wie wild umschaltet. Die zuglänge ist dabei dann eigentlich egal. Nur wenn der Geschwindigkeitsunterschied ganz extrem ist, flackert evtl. mal das Relais. Einen Unfall habe ich aber, wie gesagt, in mehr als einem jahr noch nie gehabt.

Edit: nachfolgend eine Skizze mit 3 Blöcken. Der Vorteil der Anordnung der Kontakte nach der max zuglänge ist, dass auch Wendezüge ohne Schleiferumschaltung problemlos fahren können.

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 07.06.2025 | Top

   

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