Moin auch.
Was macht man bei schönem Wetter und strahlendem Sonnenschein? Na klar, renovieren...
Nachdem die Feuchtigkeitsprobleme bei uns vermieterseitig behoben waren( manche sind so deppert und sagen nicht mal Bescheid, wenn es ins Wohnzimmer regnet und darunterliegende Parteien wundern sich... ) also jetzt wo es trocken ist hatten wir beschlossen nach dem Keller auch die Wohnung zu renovieren. Daher hielt sich die Bauzeit an der Bahn in Grenzen.
Aber erstmal zur Post.
Zitat von Andreas_1967 im Beitrag #22
Bei dem Anblick habe ich spontan beschlossen, dass ich auch noch irgendwo so eine brauche.
Absolut klasse.��
Brücken schlagen ist immer goldrichtig. Bin gespannt wo du das bei dir realisieren wirst. Dass es gut wird habe ich keine Zweifel.
Zitat von Zweistein im Beitrag #23
Selbstbau von Gleisen und Brücken, und das in der Fizzelspur N. Wahnsinn. Und wahnsinnig toll. :
Dankeschön, ob das der große Wurf wird, zeigt sich hoffentlich nächste Woche, wenn ich die ersten Weichen anschließen und ausgiebig testen kann. Auf dem Basteltisch wars bisher gut, allerdings hatte ich bis dato nur die E17 von Hobbytrain. Die fährt butterweich da durch. Ob andere Fahrzeuge das schaffen muss ich nächste Woche testen.
Dazu später mehr.
Zitat von myfo im Beitrag #24
Da geht es selbst im ganz Grossen manchmal um 1/10 oder gar 1/100 Millimeter.
Ja, heute mal wieder ein Beispiel gehabt, wie viel 0,1mm sind. Freu mich übrigens dass ihr so richtig wieder eingestiegen seid und euer Bannewitz immer grüner wird.
So jetzt aber... Eigentlich war's ja schon vor knapp 2 Wochen geplant aber heute würde es dann wahr...
https://youtu.be/RwY_M7pjlKY?si=r4yKRVQSyVrMboWp Sie fährt doch. Nachdem wir heute beschlossen haben Pause vom renovieren zu machen hat mich meine Perle in den Keller geschickt. Dort habe ich dann in die Fleischmann 212 mit dem Glockenankermotor ausgerüstet. Ging soweit auch ganz gut, aber und da sind wir bei oben genannten 0,1mm- das mitgelieferte Motorgehäuse war minimal schief. Ergo lief nur das eine Drehgestell. Das würde dann mittels Feile behoben und schon die nächsten Probleme. Sie bekommt kaum Strom über die Radsätze. Trotz Reinigung und anschleifen mit 2000er Schmirgelpapier an den Kontakten.
Es stellte sich heraus dass die als passend angebotenen Haftreifen nicht passten. Runter damit und oh Wunder, sie fährt.
Dass sie so ruckartig anfährt liegt, wie ich mittlerweile auch gelernt habe daran dass der analoge Trafo nicht bei 0,1 Volt anfängt sondern bei 4 bis 6 Volt. Zum testen OK, die nächste Übung wird sein einen der 2 rumliegenden Decoder einzubauen.
Dazu hat die Lok nur Spitzenlicht, die Roten Lampen sind Attrappe. Das geht im Schiebedienst natürlich nicht. Wobei ich bei Lampeneinbau wieder mehr Erfahrung habe und das als leichtere Übung sehe.
Decoder hatte ich auch schon ein paar eingebaut.
Was mir allerdings gar nicht gefällt ist die Hochbeinigkeit der Lok. Locker 1mm zu hoch an den Puffern. Fragt man sich, ist das nur die Pufferbohle oder das ganze Gehäuse. Das muss jedenfalls gerichtet werden, denn mit den Schiffer Magnetfeld Kupplung benötige ich die korrekte Pufferhöhe... Bislang war mir nur von den Personen- und Erzwagen bekannt dass die zu hoch sind.
Unterm Strich frag ich mich Grade ob es sich dann wirklich lohnt ältere Modelle herzurichten oder ob man lieber modernere von neueren Hersteller kauft.
Nun ja, die Brücke ist übrigens jetzt grün:

Soweit für heute, denke Ende nächster Woche geht's weiter und dann wieder mit höherer Schlagzahl, hab richtig Bock was zu machen.
Cheers Christian