Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#1 von Gelöschtes Mitglied , 29.05.2025 11:01

Moin,

Hier entsteht meine erste richtige Heimanlage, frei nach dem Kurort Bad Kissingen, wo ich selbst 2024 für ein paar Wochen zur Erholung war.
Diese landschaftlich und architekturell ansprechende Gegend, ergänzt um einige künstliche Freiheiten trifft was die deutsche Eisenbahnlandschaft angeht genau meinen Geschmack. Hier kann ich neben klassischen Elementen des Modellbaus auch mal exotisches wie Palmen im Kurgarten glaubhaft darstellen.
Zur Künstlerischen Freiheit gehört für mich hierbei auch, den Bahnhof zu elektrifizieren und ihn um ein BayWa Gebäude zu erweitern. Dieses Gebäude ist eine der schönen Erinnerungen an die Kindheit und Jugend, in der ich mit meinem Vater gemeinsam an seiner damaligen Bahn gebaut habe.

Ein paar Fakten vorweg, die Anlage ist unterteilt in 6 Segmente unterschiedlicher Größe, in der Ausdehnung eines L mit 400 *384 cm, bei einer Tiefe von 80 cm.
Gebaut wird mit Code 40 Selbstbau Gleisen.

Nun Stelle ich euch die geplante Anlage vor.

Den Gleisplan und einige technische Infos findet Ihr Hier.

Cheers Christian


zuletzt bearbeitet 29.05.2025 12:36 | Top

RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#2 von Enztalbahner , 29.05.2025 15:03

Hallo Christian,

Neuer Kanal, neues Format Schon abonniert.

Danke für das informative Video mit den vielen Details zu deinem Bahnhof Bad Kissingen.

Viel Spaß beim Bauen!

Viele Grüße
Rainer


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Enztalbahn mit MiniMax – ein Fiddle-Yard für die Enztalbahn

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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#3 von V8Cobra , 29.05.2025 16:49

Also da bin ich aber auch gespannt, was hier so kommen wird.
Meine Aufmerksamkeit jedenfalls ist dir sicher


Viele Grüße, Uwe

Meine Anlage: Sabiningen, oder eine unendliche Geschichte
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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#4 von tommynorden , 29.05.2025 17:36

Den Worten meiner Vorredner kann ich mich bedenkenlos anschließen!

Ich freue mich auf die Umsetzung des Projektes!

Liebe Grüße von

tommy


Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

RE: Eine kleine Nebenbahn ... der zweite Versuch ... !


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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#5 von myfo , 29.05.2025 23:52

Hoi Christian

Erstmal willkommen hier im Bauforum.
Wir heben ja schon still deine Planung verfolgt und freuen uns mega auf die nun folgende Umsetzung.
Wir kennen ja ein wenig deine Fertigkeiten aus dem Amerika-Thema und freuen uns um so mehr, dass du nun was "deutsches" machst (auch wenn wir thematisch eher bei der DR sind ).
Entgegen von Bedenkenträgern sind wir überzeugt, dass du dieses Projekt sehr erfolgreich durchziehen wirst.
Insbesondere freuen wir uns darauf, bei dir auch hier wieder Inspiration und Tipps holen zu können.
Kritik oder Anregungen werden wir anbringen, wenn es uns sinnvoll erscheint.

Wir wünschen dir mit dem Bau ganz viel Spass, Freude und gutes Gelingen.

VG
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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#6 von Joak , 30.05.2025 22:02

Hallo Christian,

da werde ich mich doch einmal einklinken... Bin mächtig gespannt wie Dein Plan dann in "natura" aussieht


Grüsse
Hauke


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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#7 von Gelöschtes Mitglied , 30.05.2025 22:20

N'Abend,

Huch, soviel Post

Danke Rainer, Uwe, Tommy, Mylina &Follet und Hauke, sowie den Däumchendrückern.

Freut mich dass Ihr dabei seid wenn's in den Kurort geht.
So langsam geht's auch los mit einer einfachen Übung im Schwellen legen.





Das gute an elektronisch gespeicherten Gleisplänen ist die Tatsache, dass man sie beliebig oft ausdrucken kann. Somit kann ich im Wohnzimmer werkeln und mit der weltbesten Frau Serien schauen.
Die Lücken werden mit Pertinaxschwellen aufgefüllt und dann können die Gleise schon aufgelötet werden. Solange keine Weiche kommt ist das leichte Arbeit.

Cheers Christian



RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#8 von Gelöschtes Mitglied , 01.06.2025 16:09

Mahlzeit,

Der 1. Bauabschnitt ist mit Holz und Pertinaxschwellen beklebt.





Bei den verschiedenen Gleisen habe ich versucht, die Schwellenabstände unterschiedlich breit zu machen.
Da wo noch nix liegt, kommt ein kleiner Schuppen und davor in die Lücke eine kleine Grube.

Jetzt steht das erste Löten an.

Cheers Christian



RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#9 von Remo Suriani , 01.06.2025 22:13

Hallo Christian,

schön das es endlich los geht. Aber ein Hinweis: Überstürze es nicht und nimm Dir Zeit es ordentlich zu machen. Das mag jetzt pingelig klingen, wo alle hier die eleganten Radien loben und Deine Selbstbauten, die Du schon gemacht hast, aber um ehrlich zu sein finde ich Deine Schwellen nicht sehr gut gelungen. Und zwar aus mehreren Gründen:
1. Die Lage der Schwellen ist viel zu unruhig. Auch schon in früheren Epochen liegen die Schwellen wirklich parallel (bzw. im Passenden Winkel des Bogens) und in einheitlichem Abstand. Und bei der Weiche sehe ich schwankenden Abstände und schief zueinander und teilweise noch unterschiedlich breit (und ich meine nicht die Doppelschwelle).
2. Die generellen Unterschiede der Abstände scheinen mir zu groß. Es gibt eigentlich das Standartmaß von 60 bzw. 65cm, je nach Epoche und dann auf Nebengleisen bis zu 80/90cm je nach Epoche. Bei Dir sieht zumindest aus dem Augenintegral die Spanne deutlich größer aus und eigentlich müssten die Gleise zwischen den drei Weichen oben alle rund 65cm und damit einen vergleichbaren Abstand wie die Schwellen in den Weichen haben, da das auch Hauptgleise sind. Nur das ganz unten ist untergeordnet und könnte einen größeren Abstand haben: https://www.gleistrasse.de/schwellen.htm
3. Mir kommen die Schwellen etwas breit vor, aber das mag täuschen. Zumindest in der Weiche, wo die Anzahl der Schwellen für eine EW 300 ja stimmt und damit der Abstand im Durchschnitt richtig sein müsste, scheinen mit die Lücken zwischen den Schwellen etwas klein. Bei einer Regelschwellenbreite von 26cm müsste da ja eigentlich die anderthalbfache Breite Schotter dazwischen sein. Das kommt mir auch weniger vor. Das mag ohne Schotter täuschen, aber bei Deinem Test sieht man es recht eindeutig Reaktivierung eines Moduls - Oberleitungsbau (2)

Daher: Lass Dir Zeit und mache das in Ruhe. Schau Dir auch mal die Schwellenroste für Weichen von Mago-Finescale an: https://www.mago-finescale.de/fine-scale-shop/gleis-system/ Die haben faire Preise und eine Präzise Schwellenlage und gibt es auch für Bogenweiche. Ja, ich weiß, das ist kein Echtholz, aber glaub mir, eine Unsaubere Schwellenlage mit Echtholz fällt deutlich störender auf (da von weiten gut sichtbar) als eine präzise Schwellenlage ohne Holzmaserung. Oder mach Dir irgendwelche Abstandhalter die Du immer vor dem Aufkleben/Ausrichten zwischen die Schwelle legen kannst, und nachher rausnimmst.

Das mag jetzt blöd klingen gleich bei einem ersten Beitrag mit solch einer doch eher strengen Kritik zu kommen, aber ich glaube einfach, dass das Deinem Projekt mittelfristig hilft


Viele Grüße
Dirk

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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#10 von Gelöschtes Mitglied , 02.06.2025 09:01

Morgens,


Zitat von Remo Suriani im Beitrag #9
Aber ein Hinweis: Überstürze es nicht und nimm Dir Zeit es ordentlich zu machen.


Vielen Dank Dirk für die Kritik. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, stimme ich dir zu, so ist das zwar möglich aber nicht gut.

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #9
Die Lage der Schwellen ist viel zu unruhig


Eindeutiges Ja. Habe gedacht ich bekomme das ohne Schablone hin. Aber auch in Verbindung mit-

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #9
Die generellen Unterschiede der Abstände scheinen mir zu groß. Es gibt eigentlich das Standartmaß von 60 bzw. 65cm, je nach Epoche und dann auf Nebengleisen bis zu 80/90cm je nach Epoche.


Ergibt das eher ein Feldbahngleis. Mein Denkfehler, der mir zwar irgendwie komisch vorkam aber messbar war war dieser: ich habe die 65 cm Abstand als den Zwischenraum zwischen den Schwellen genommen. Das stimmt natürlich nicht.

Zitat von Remo Suriani im Beitrag #9
Mir kommen die Schwellen etwas breit vor, aber das mag täuschen.


Die Schwellen sind tatsächlich 1,6 mm breit. Wobei mir einige Ausreißer aufgefallen sind. Muss hier dann doch mal genauer kontrollieren, was die Messinstrumente und das Werkzeug angeht. Insbesondere die Pertinaxschwellen sind nicht Maßhaltig.

Die Weichenvorlagen habe ich heute morgen schon kontrolliert, die eingezeichneten Abstände stimmen zumindest auf dem Papier. Meine Ausführung war dann der Fehler.

Zusammengefasst, ich baue das nochmal neu. Was beim amerikanischen Gleisbau gut funktioniert hat, geht eben hier nicht. Und nachdem der Plan ziemlich gut geworden ist, sollte ich auch die Ausführung besser machen. Das Grundgerüst ist ja auch deutlich korrekter von den Maßen und Winkeln als es die Gleise sind.

Zunächst werde ich die Werkzeuge und Messinstrumente überprüfen, und mir dann eine Schablone für die Schwellenabstände bauen.

Und dann geht's von vorne los. Bin tatsächlich Grade irgendwie ziemlich froh, und nochmals vielen Dank an Dirk.

Besserung gelobende Grüße, Christian



RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#11 von Gelöschtes Mitglied , 02.06.2025 13:14

So, Update:

Da man ja bekanntlich aus Fehlern lernt und vielleicht auch andere motiviert sind selbst zu bauen, will ich dann mal berichten was ich jetzt verändert habe.

Zunächst habe ich mir heute morgen diesen Kameraden zugelegt:



Fazit, das hatte ich schon viel früher tun sollen. Um Welten besser als von Hand und die Schwellenbreite ist konstant. 1,62mm gemessen an den Pertinaxschwellen. Das Balsa schwankt ganz leicht um 0,03mm. Meiner Meinung nach kaum wahrnehmbar und alles mit Messschieber kontrolliert.



Keine 10 Minuten Schneidarbeit.

Dann habe ich den Plan neu ausgedruckt, und ein kleines Stück gelegt. Ein H- Profil aus Polystyrol funktioniert als Abstandskontrolle. Mit 2,35mm Breite ist es dafür gut geeignet, wäre es breiter( 2,5mm etwas sollte der Abstand sein) würden die Schwellen beim kontrollieren im frisch geklebten Zustand verrutschen.
Des weiteren habe ich mir im Abstand von ca 5 cm die exakte Schwellenlage im Bezug zur Gleismittel aufgezeichnet.
Mit dem Rest des H- Profils kontrolliere durch anhalten im Radius die o.g. Lage.



Dann kam mir die Idee, einen Kontrollstrich auf die Schwellen zu zeichnen, womit dann die komplizierte Lageermittlung in Kurven einfacher sein dürfte. Das habe ich dann vor dem Schneiden gemacht, und gleichzeitig die Länge mit dem Cuttermesser eingeritzt. Die Schwellen auf Länge zu schneiden funktioniert nicht, da diese gerne in den Spalt der Maschine fallen.



Und so sollte das dann auf dem Gleisplan passen: Kontrollstrich und Gleiszeichnung liegen übereinander.

Ich Versuche jetzt erst einmal das äußere Hauptgleis zu legen und dann die Gleise zu löten.

Grüße Christian



RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#12 von Remo Suriani , 02.06.2025 13:45

Hallo Christian,

Du gehst ja gleich in die vollen - direkt neues Werkzeug beschafft.

Und das Ergebnis ist um Welten besser! Freut mich, dass Dir meine Anregungen helfen konnte und Du es gleich so gut umsetzten konntest. Lieber jetzt am Anfang einmal nochmal neu machen als sich am ende wenn der ganze Bahnhof fertig ist, sich darüber ärgern.


Viele Grüße
Dirk

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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#13 von SupmaKni , 02.06.2025 15:55

Hallo Christian.
Du legst ja schon wieder mächtig vor, da muss man aufpassen dass man nichts verpasst.
Ab sofort wird fleißig mitgelesen
Gruß Heiko


Mein Nebenbahn Kopfbahnhof wirres Allerlei.


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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#14 von Gelöschtes Mitglied , 04.06.2025 11:05

Morgens,

Heute ein Update in Video Form:

Testfahrt

Immerhin, bei sämtlichen Hin und Her keine Entgleisungen. Bei 2 Übergängen ruckelt es noch etwas, da beide aber in Verbindung mit der Provisorischen Brücke stehen muss ich diese erst bauen und dann nochmal auf Fehlerbeseitigung gehen. Halte ich das Brett geringfügig höher läuft es direkt besser. Kanten sind jedenfalls keine drin, wenn ich mit dem Finger drüber gehe fühlt sich das eben an.

Cheers Christian



RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#15 von SupmaKni , 04.06.2025 11:21

Hallo.
Läuft sehr geschmeidig. Die Kupplungen sind ja mal der mega
Sieht verdammt gut aus.
Gruß Heiko


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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#16 von Richard aus Dülken , 04.06.2025 12:37

Hallo Christian,

das gefällt mir ausgesprochen gut. Die Erneuerung hat sich mega gelohnt.



Da Du den Dreh nun raus hast, sind wir schon auf Weiteres gespannt.

Liebe Grüße
Martin


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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#17 von myfo , 04.06.2025 23:31

Hallo Christian

Respekt, wie du auf die Kritik reagiert hast und deine Bawseise rigoros umgestellt hat.

Und das Ergebnis ist ja im Video deutlich ersichtlich. Da können wir uns unseren Vorrednenr nur anschliessen: Einfach megacool!

Wir sind gespannt auf die nächsten Fortschritte und Bilder.

VG
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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#18 von Frank K , 07.06.2025 21:35

Respekt! Schwellen per Hand bauen und verlegen - Alle Achtung! Und jetzt im zweiten Anlauf schaut es richtig gut aus.

Ciao, Frank


Grainitz III - Nebenbahn-Spitzkehrenbahnhof DR Epoche IV

Ehemalige Anlagen:
Grainitz I - https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=146822
Grainitz II - https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...834173#p1834173,

Link zum YT-Kanal unterm Avatar-Bild

Grainitz II im ADJ (https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/?
Heft 15 – Anlagenportrait, Heft 17 – Schottertransporte, Heft 19 – DDR-Identität


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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#19 von Gelöschtes Mitglied , 08.06.2025 20:50

N'Abend,

Zunächst vielen lieben Dank an Alle für euren Zuspruch und die Däumchen!

Zitat von SupmaKni im Beitrag #15
Läuft sehr geschmeidig. Die Kupplungen sind ja mal der mega :


Und langsam hab ich den Dreh raus beim kuppeln. Dauert fast so lange wie beim Original. Aber unabsichtliche Entkupplungen habe ich bisher noch nicht erlebt. Sehr sicher das ganze. Wenn das so bleibt, rüste ich komplett um.

Zitat von Richard aus Dülken im Beitrag #16
Da Du den Dreh nun raus hast, sind wir schon auf Weiteres gespannt.


Danke Martin, kommt auch, siehe unten.

Zitat von myfo im Beitrag #17
Respekt, wie du auf die Kritik reagiert hast und deine Bawseise rigoros umgestellt hat.


Das ist halt das schöne hier, wenn man sich verrennt kriegt man das auch rückgemeldet. Und ja, ich hatte mich verrannt. So gefällt es mir viel besser.

Zitat von Frank K im Beitrag #18
Respekt! Schwellen per Hand bauen und verlegen - Alle Achtung! Und jetzt im zweiten Anlauf schaut es richtig gut aus.


Danke dir Frank. Mir ist Grade aufgefallen dass wir ziemlich dieselbe Thematik haben mit dem Endbahnhof. Da kann man prima die Unterschiede zwischen Ost und West sehen. Kenne mich zwar nicht so sehr mit der DR aus aber finde es jedesmal faszinierend.

So denn, kleines Update: Mit der ersten Weiche wurde es zum Bahnhof.



Erste Fahrtests auf dem Basteltisch mit der E17 liefen nach ein paar kleineren Korrekturen zufriedenstellend. Die E 17 ist meiner Meinung nach sehr gut zum Testen, Vorlaufachse und festes Fahrwerk, ähnlich der Dampflokomotiven. Denke, wenn die da durchfährt kommen die anderen auch durch. Zumal die von Hobbytrain angeblich grade an den Vorläufern sehr zickig sein soll.

Auf dem Layout sind also jetzt beide Strecken vereint und der Abzweig zu den Gütergleisen ist gelegt. Hier gibt es leider noch kein Video, zwar lassen sich die Weichen prima händisch umstellen, bleiben auch in Endlage, aber ich habe noch keine Herzstück Umschaltung. Das ließe sich aber provisorisch durch Kippschalter lösen. Diese beiden Weichen sollen später dann mit Decoder geschaltet werden.
Allerdings muss ich mich jetzt zeitnah mit den Brücken auseinander setzen,da ich so nicht richtig fahren und damit testen kann. Durchbiegung auf ner Weiche ist da suboptimal.

Eigentlich sollte es heute noch eine Premiere geben, eine BR 212, aber die musste dann doch zunächst ins AW. Der Bucht Verkäufer und ich haben da wohl unterschiedliche Vorstellungen von bespielt. Faktisch fuhr die nicht. Aber da sie günstig war hab ich mich entschieden sie zu reaktivieren. Nach einiger Zeit in Einzelteilen im Ultraschallbad war dann klar, sie ist eigentlich fit. Nur eben die Kohlen und Haftreifen sind durch. Sobald die Ersatzteile da und sofern sie dann zuverlässig fährt, bekommt sie ihren Decoder und vor allem Rote funktionierende Lampen.

Soweit die Neuigkeiten, demnächst dann wieder mit mehr Bildern.

Cheers Christian



RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#20 von cAMPus , 09.06.2025 00:44

Hi Christian,

Deinen Gleis-Selbstbau verfolge ich ehrfürchtig; beeindruckend.
Vom Brückenbau will ich Dich nicht abhalten, aber evtl. würde es ein dünner Kunststoffstreifen unter den Gleisen, in der Lücke unten gegen das Durchbiegen verstärkt mit einem Holz- oder Metallprofil, als provisorische Lösung bereits tun.

VG Ulrich


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zuletzt bearbeitet 09.06.2025 | Top

RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#21 von Gelöschtes Mitglied , 12.06.2025 00:04

Moinsen,

Zitat von cAMPus im Beitrag #20
Vom Brückenbau will ich Dich nicht abhalten, aber evtl. würde es ein dünner Kunststoffstreifen unter den Gleisen, in der Lücke unten gegen das Durchbiegen verstärkt mit einem Holz- oder Metallprofil, als provisorische Lösung bereits tun.



Danke Ulrich, und willkommen hier. Theoretisch würde das reichen, allerdings bin ich mir beim Selbstbau nicht sicher ob das so gut ist. Daher baue ich die Brücken lieber gleich, zumal die Kabel für die Weiche in der Betonbrücke integriert werden müssen.

Heute ist der Rohbau der ersten Brücke fertig geworden, das ist die an der vorderen Strecke. Hier gibt es eine einfache Stahlbrücke ähnlich der auf meinem Modul.







Die Wiederlager muss ich noch etwas bearbeiten und kleine Ungenauigkeiten ausbügeln. Dann gibt's Lack😂

Die hintere Brücke wird ein Steinbogen Viadukt. Damit ist dann etwas Abwechslung drin und unterstreicht die unterschiedlichen Baudatums der jeweiligen Strecke. Die hintere soll die ältere sein, deswegen da der aufwändigere Viadukt. Vorne modern und rationell.
Die Brücke unter den Weichen wird ein Betonbauwerk.

Soweit erstmal, euch ne schöne Restwoche.

Cheers Christian



RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#22 von Andreas_1967 , 12.06.2025 06:37

Hallo Christian,

die Brücke sieht jetzt schon so genial aus!!!
Bei dem Anblick habe ich spontan beschlossen, dass ich auch noch irgendwo so eine brauche.
Absolut klasse.👍

Da entsteht was echt großartiges und mit was für einer Geschwindigkeit!


Viele Grüße.
Andreas

neu im Bau: Segmentanlage "Lenningen-Ost": Durchgangsbahnhof in Anlehnung an den Bahnhof Oberlenningen (Teckbahn) mit Anschluss der Papierfabrik, Epoche 5+6

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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#23 von Zweistein , 12.06.2025 10:37

Selbstbau von Gleisen und Brücken, und das in der Fizzelspur N. Wahnsinn. Und wahnsinnig toll.


Gruß
Siggi

_______________________
Der 3D-Druck eröffnet neue Möglichkeiten. Hier gehts zu meinem Thread:
Kitbashing mit 3D-Druck

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RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#24 von myfo , 12.06.2025 23:34

Hallo Christian

Wir gehen absolut konform mit deiner Vorgehensweise, direkt die Brücke(n) einzubauen, statt Provisorien. Der Follet ist in der Instandhaltung von Anlagen tätig und kommt aus dem Metallbau. Da geht es selbst im ganz Grossen manchmal um 1/10 oder gar 1/100 Millimeter. Insofern verstehen wir deine Vorgehensweise, direkt Bauwerke zu schaffen, damit du sauber deine Gleise (und ebens ja auch noch im Selbstbau und Spur N) verlegen kannst.
Die Brücke selbst schaut schonmal toll aus, da sind wir auf die Lackierung gespannt. Und wir freuen uns auf die Umsetzung der Betonbrücke, auf der die Weiche liegen wird.
Danke fürs teilhaben an deinen Ideen und Vorgehensweisen, wir lernen hier und da immer wieder was dazu.

Auf bald neue Fortschritte und Bilder...

VG
Mylina & Follet


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zuletzt bearbeitet 12.06.2025 | Top

RE: Endbahnhof Epoche 4 - Kurort im Keller Spur N

#25 von Gelöschtes Mitglied , 19.06.2025 15:30

Moin auch.

Was macht man bei schönem Wetter und strahlendem Sonnenschein? Na klar, renovieren...
Nachdem die Feuchtigkeitsprobleme bei uns vermieterseitig behoben waren( manche sind so deppert und sagen nicht mal Bescheid, wenn es ins Wohnzimmer regnet und darunterliegende Parteien wundern sich... ) also jetzt wo es trocken ist hatten wir beschlossen nach dem Keller auch die Wohnung zu renovieren. Daher hielt sich die Bauzeit an der Bahn in Grenzen.

Aber erstmal zur Post.

Zitat von Andreas_1967 im Beitrag #22
Bei dem Anblick habe ich spontan beschlossen, dass ich auch noch irgendwo so eine brauche.
Absolut klasse.��


Brücken schlagen ist immer goldrichtig. Bin gespannt wo du das bei dir realisieren wirst. Dass es gut wird habe ich keine Zweifel.

Zitat von Zweistein im Beitrag #23
Selbstbau von Gleisen und Brücken, und das in der Fizzelspur N. Wahnsinn. Und wahnsinnig toll. :


Dankeschön, ob das der große Wurf wird, zeigt sich hoffentlich nächste Woche, wenn ich die ersten Weichen anschließen und ausgiebig testen kann. Auf dem Basteltisch wars bisher gut, allerdings hatte ich bis dato nur die E17 von Hobbytrain. Die fährt butterweich da durch. Ob andere Fahrzeuge das schaffen muss ich nächste Woche testen.
Dazu später mehr.

Zitat von myfo im Beitrag #24
Da geht es selbst im ganz Grossen manchmal um 1/10 oder gar 1/100 Millimeter.


Ja, heute mal wieder ein Beispiel gehabt, wie viel 0,1mm sind. Freu mich übrigens dass ihr so richtig wieder eingestiegen seid und euer Bannewitz immer grüner wird.

So jetzt aber... Eigentlich war's ja schon vor knapp 2 Wochen geplant aber heute würde es dann wahr...

https://youtu.be/RwY_M7pjlKY?si=r4yKRVQSyVrMboWp

Sie fährt doch. Nachdem wir heute beschlossen haben Pause vom renovieren zu machen hat mich meine Perle in den Keller geschickt. Dort habe ich dann in die Fleischmann 212 mit dem Glockenankermotor ausgerüstet. Ging soweit auch ganz gut, aber und da sind wir bei oben genannten 0,1mm- das mitgelieferte Motorgehäuse war minimal schief. Ergo lief nur das eine Drehgestell. Das würde dann mittels Feile behoben und schon die nächsten Probleme. Sie bekommt kaum Strom über die Radsätze. Trotz Reinigung und anschleifen mit 2000er Schmirgelpapier an den Kontakten.
Es stellte sich heraus dass die als passend angebotenen Haftreifen nicht passten. Runter damit und oh Wunder, sie fährt.
Dass sie so ruckartig anfährt liegt, wie ich mittlerweile auch gelernt habe daran dass der analoge Trafo nicht bei 0,1 Volt anfängt sondern bei 4 bis 6 Volt. Zum testen OK, die nächste Übung wird sein einen der 2 rumliegenden Decoder einzubauen.
Dazu hat die Lok nur Spitzenlicht, die Roten Lampen sind Attrappe. Das geht im Schiebedienst natürlich nicht. Wobei ich bei Lampeneinbau wieder mehr Erfahrung habe und das als leichtere Übung sehe.
Decoder hatte ich auch schon ein paar eingebaut.

Was mir allerdings gar nicht gefällt ist die Hochbeinigkeit der Lok. Locker 1mm zu hoch an den Puffern. Fragt man sich, ist das nur die Pufferbohle oder das ganze Gehäuse. Das muss jedenfalls gerichtet werden, denn mit den Schiffer Magnetfeld Kupplung benötige ich die korrekte Pufferhöhe... Bislang war mir nur von den Personen- und Erzwagen bekannt dass die zu hoch sind.

Unterm Strich frag ich mich Grade ob es sich dann wirklich lohnt ältere Modelle herzurichten oder ob man lieber modernere von neueren Hersteller kauft.

Nun ja, die Brücke ist übrigens jetzt grün:



Soweit für heute, denke Ende nächster Woche geht's weiter und dann wieder mit höherer Schlagzahl, hab richtig Bock was zu machen.

Cheers Christian



   

H0 Irgendwo im Breisgau...
Anfängerbahn - einfach mal fahren wollen

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