ich habe mal eine kurze Frage: Ich habe ein paar Loks mit dem Lokpilot 5 (Ausführung Motorola für Märklin Control Unit 6021) ausgestattet und wollte über eine der Funktionstasten dann die Waggonbeleuchtung steuern, dazu habe ich ein Relais von ESU (gibts das auch günstiger?) sowie ne stromführende Kupplung verbaut. Welchen Ausgang würdet ihr empfehlen und wieviel Milliampere kann der bei wieviel Volt rausgeben? Waren das irgendwie 250mA bei 15 V oder so? Hat das mal jemand nachgemessen? Und was kann der Funktionsdekoder von ESU an Strom bei wieviel Spannung rausgeben? Hat jemand schon einen coolen Optokoppler anstelle des Relais gefunden oder verbaut?
Ja aus der Betriebsanleitung habe ich das ja auch mit den 250mA... Meine Frage war allerdings, wie hoch die Spannung ist bzw. ob die einmal jemand gemessen hat nech. Und ob jemand alternativ zum ESU Relais einmal eine klackfreie Alternative eingebaut hat, meines Erachtens wäre da ein Optokoppler eine gute Wahl...
Servus, ich habe dort knapp 14V gemessen. Da das jedoch von der Gleisspannung der Zentrale abhängt, nützt dir diese Angabe rein garnichts.
250mA habe ich bislang noch nicht einmal ansatzweise ausgereizt, da meine Wagen mit LEDs bekeuchtet werden - da bestand also kein Grund für ein Relais oder Ähnliches.
Ok, ja das stimmt, ich bezog das auf die Zentrale Märklin 6021... Aber 14 V ist ja schonmal ein guter Richtwert... Das Relais soll ja nur den Decodereingang schützen... Ja nach Schaltung und verwendeten Bauteilen kann auch ein größerer Strom als 250 mA gezogen werden selbst wenn im Arbeitspunkt die LED s zusammen weniger verbrauchen...
Hat die Märklin 6021 eine einstellbare Gleisspannung? Wenn nicht, ist das verwendete Netzteil zu beachten. Ein Roco 10764 wirft mit dem zugehörigen (alten) Trafo rund 21V aus. Das ist selbst für H0 schon etwas zu großzügig...
Ein Optokoppler als galvanische Trennung erfordert eine nachgeschaltete Verstärkerschaltung. Subminiaturrelais, beispielsweise aus dem Telekommunikationsbereich, klicken zwar noch wahrnehmbar, aber äußerst dezent. Da dürfte das Rattern über die Pukos schwerer ins Gewicht (Gehör) fallen
Das Esu-Relais (wenn es denn nur eins gibt) kenne ich nicht, sonst könnte ich vergleichen.
Die 6021 wird ja über den Trafo 6051 versorgt, ich meine ich hätte da mal an den Gleisausgängen was mit 16V- max 18V gemessen... Also am Lokpilot 5 dann am Ausgang bissl weniger... joa mitm Optokoppler darf man da noch bissl was an Hardware investieren...
der Artikel 6051 ist ein Digitalinterface. Ein Trafo hat eine andere Nummer (z.B. 6647 oder 6631 oder.....). Ich nutze z.B. einen alten Trafo (6173), den ich via 0-L am 6021 anschließe. Daraus wird dann ohne Belastung 25,2V Schienenspannung. Sobald Last da ist, sind es noch 22,5 bis 24,0V BTW: womit hast Du die Schienenspannung des 6021 gemessen? Ein "normales" DMM ist dafür wegen der hohen Frequenzen der Digitalspannung zu träge und zeigt daher auch zu kleine Werte an.
Zitat von RichyD im Beitrag #6 Ein Optokoppler als galvanische Trennung erfordert eine nachgeschaltete Verstärkerschaltung. Subminiaturrelais, beispielsweise aus dem Telekommunikationsbereich, klicken zwar noch wahrnehmbar, aber äußerst dezent.
Ich nehme in letzter Zeit dafür das Photorelais TLP176AM. Das kann bis zu 700mA schalten. Vorteil ist weiter dass die Dimmfuntion am Decoder weiterhin verwendet werden kann. Der Ausgang am relais schlukt auch AC oder Digitalspannung. Somit können bei alte Loks wo die Birnchen nicht von Masse getrennt sind diese weiterhin gleich mit dem Schleifer verbunden werden. Somit flackerfrei und trotzdem vom Decoder gesteuert un dimmbar.
Zwei Anmerkungen: 1. Eine Märklin CU 6021 liefert z. B. an einem Trafo 6002 im Leerlauf bis zu 23V Digitalspannung am Gleis. Unter Last immer noch rund 20V. Die Spannung an den Aux-Ausgängen ist ca. 1-1,5V niedriger, bei Zimodecodern nur 0,5-0,7V.
2. Das ESU Relais ist ein normales 12V Relais, bei so viel höherer Steuerspannung vom Aux würde ich auf jeden Fall einen Vorwiderstand verwenden.
Ich verwende Omron, bei Reichelt, Relais. Das hat eine Nenn Spulenspannung von 12V und ist spezifiziert bis 18V und benötigt sehr wenig Strom (ca. 10mA). Beim damaligen Betrieb mit der CU6021 habe ich trotzdem noch einen 1kOhm Vorwiderstand und auch eine Freilaufdiode verbaut. Heute, bei stabilisierten 18V Gleisspannung, bräuchte es nur noch die Freilaufdiode.
Alexander aus dem südlichsten Allgäu Digital mit altem Blechgleis auf dem Boden TamsMC, Booster B4, alte Digitalkisten Bekennender ATF-Öl Anwender
Zitat von chris k im Beitrag #1 dazu habe ich ein Relais von ESU (gibts das auch günstiger?)
Das ESU-Relais 51963 ist laut Abbildung ein Signalrelais HRAH-S-DC12V: Abmessungen: 10,2mm x 7,4mm x 10.0mm Spulendaten: 12VDC 440Ω (→ Stromaufnahme bei 18V: 41mA) Kontakte: 2A 30VDC AuAg
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Decoder-Ausgänge sind Open-Drain bzw. Open-Collector-Ausgänge, welche gegen Decoder-Masse (GND) schalten. Verbraucher werden zwischen Decoder-AUX und U+ angeschlossen. Die Spannung, welche am Verbraucher anliegt, wenn der Decoder-AUX schaltet, ist also die Spannung zwischen U+ und GND. Meistens ca. 18V