Ich habe heute versucht den REE TGV über den LokProgrammer (neueste Software ist aufgespielt) zu programmieren. Dabei ging es um die Adresse und die Motorkennlinie. Das Auslesen des Decoders funktionierte ohne Probleme. Das Schreiben wurde beim automatischen Aktualisieren der Firmware abgebrochen. Nun wird der Decoder nicht mehr erkannt. Das Projekt habe ich vorher allerdings gesichert. Beim erneuten Beschreiben brach auch dieses ab, mit der Begründung, dass der Decoder unbekannt sein. Ich bin nicht so wirklich der Experte in dieser Geschichte. Habt ihr einen Rat, wie ich das wieder herstellen kann?
Es scheint Deiner Beschreibung nach so zu sein, dass der Dekoder vor dem Schreiben der Motorwerte noch ein Update seines „Betriebssystems“ (Firmware) bekommen sollte.
Deiner Schilderung folgend, ist das Firmwareupdate - warum auch immer - abgebrochen. D.h., dem Dekoder fehlt ein Teil seines Betriebssystems und kann daher nicht mehr mit dem Programmer angesprochen werden.
Bei D&H Dekoder gibt es die Möglichkeit, ein brutales Drüberbraten der Firmware als Notrettung durchzuführen. Bei ESU ist es mir nicht bekannt, dass es sowas möglich wäre. Ab zum Hersteller.
Hallo Michael, einfach und sofort an ESU einschicken. Das passiert schon manchmal aus tausend unterschiedlichsten Gründen und ist ESU (und anderen Herstellern) bestens bekannt. Die können im Servicemode auf den Decoder noch zugreifen und eine neue komplette Firmware aufspielen.
Hallo, ja, dieses Zwangsupdate der Firmware ist ein Graus und ich habe im ESU-Forum deswegen schon eine längere Diskussion mit "Dirkxx" gehabt. ESU selbst hat sich nicht eingeschaltet. Wenn ein Decoder mit bestehender Firmware einwandfrei läuft, brauche ich kein Update, wenn ich nur einige CVs ändern will. Aber ESU scheint das anders zu sehen. Ich habe mich deshalb anderen Herstellern zugewandt. Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Grüße und schöne Feiertage Ernst
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Zitat von Häisbischer im Beitrag #5 Wenn ein Decoder mit bestehender Firmware einwandfrei läuft, brauche ich kein Update, wenn ich nur einige CVs ändern will. Aber ESU scheint das anders zu sehen.
Du schreibst überhaupt nicht. Willst Du damit sagen, daß man bei ESU meiner Meinung ist? Wenn ja, warum ändern sie das nicht? Die einzige Änderung nach meiner Diskussion mit Dirk war, daß jetzt vor dem Update die Frage gestellt wird, ob man updaten will. Schön - wenn ich verneine, bricht der gesamte Schreibvorgang ab. Wo ist da dann die Verbesserung? Viele Grüße Ernst
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Hallo Klaus, ok, ich hatte Dich mißverstanden. Ich nahm an, Deine Antwort wäre auf den letzten Satz "Aber ESU scheint das anders zu sehen" bezogen. Viele Grüße Ernst
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Zitat von Häisbischer im Beitrag #5Hallo, ja, dieses Zwangsupdate der Firmware ist ein Graus und ich habe im ESU-Forum deswegen schon eine längere Diskussion mit "Dirkxx" gehabt. ESU selbst hat sich nicht eingeschaltet. Wenn ein Decoder mit bestehender Firmware einwandfrei läuft, brauche ich kein Update, wenn ich nur einige CVs ändern will. Aber ESU scheint das anders zu sehen. Ich habe mich deshalb anderen Herstellern zugewandt. Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Grüße und schöne Feiertage Ernst
Es gibt schon seit längerer Zeit kein Zwangsupdate mehr. Die aktuellen Versionen der ESU Lokprogrammersoftware V5.x.x bieten dem Nutzer eine Auswahlmöglichkeit, ob bei Änderungen der Dekodereinstellungen ein Firmwareupdate durchgeführt werden soll oder nicht. Freundliche Grüße Jürgen
Hallo Jürgen, was passiert, wenn Du das Update ablehnst? Es wird nicht der CV-Satz geschrieben, sondern der gesamte Vorgang wird abgebrochen. Zumindest war das bei der letzten Version des von mir benutzten LokProgrammers 5 der Fall, inzwischen benutze ich Decoder und Geräte eines anderen Herstellers. Viele Grüße Ernst
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Zitat von Sherk1980 im Beitrag #1Hallo liebe Stummi-Experten.
Ich habe heute versucht den REE TGV über den LokProgrammer (neueste Software ist aufgespielt) zu programmieren. Dabei ging es um die Adresse und die Motorkennlinie. Das Auslesen des Decoders funktionierte ohne Probleme. Das Schreiben wurde beim automatischen Aktualisieren der Firmware abgebrochen. Nun wird der Decoder nicht mehr erkannt. Das Projekt habe ich vorher allerdings gesichert. Beim erneuten Beschreiben brach auch dieses ab, mit der Begründung, dass der Decoder unbekannt sein. Ich bin nicht so wirklich der Experte in dieser Geschichte. Habt ihr einen Rat, wie ich das wieder herstellen kann?
Viele Grüße
Michael
Moin Michael, ich arbeite nur mit ESU Decodern, ich habe die Lokprogrammer hardware incl. Decoder Prüfstand. Ich habe mir das zu Zeiten des LoPi V3 gekauft, weil damals nahezu alle Herstreller mit ESU gearbeitet haben: Brawa, Roco, Märklin, Liliput, Rivarossi... Nun zu meiner Beoabachtung, zuletzt passiert beim neuen Liliput Dieseltriebwagen 628.0, Liliput Art.-Nr. L 1333223. Der ESU Decoder LoPi V5 ließ sich im Triebwagen fast nicht auslesen. Erst als ich den Decoder in den Decoder Prüfstand gesteckt habe, konnte ich den Decoder problemlos lesen, schreiben... Falls Du einen ESU Decoder Prüfstand 53900 hast, mach Dir die Mühe und versuche den Decoder aus dem TGV auszubauen... Lg Walter
Das kann ich auch bestätigen gerade bei Liliput Fahrzeugen und ESU Decodern ist ein auslesen und programmieren kaum möglich .
Was auch eine große Fehlerquelle ist, wenn die Lok auf dem Programmiergleis steht und dort ruckelt.
Dadurch können kleine Unterbrechungen entstehen durch Kontaktverlust. Fatal beim Firmware update, da der Decoder durch fehlerhafte Übertragung nicht mehr ansprechbar ist.
Das ist anscheinend Dir bei Deinem Update passiert.
Ich konnte einen Decoder mal retten, indem ich einen identisch zweiten parallel angeschlossen hatte und das Fimrwareupdate geladen habe.
Danach war der andere wieder ansprechbar .
Seitdem mache ich nur noch Firmwareupdates mit direkter Verkabelung oder in der Prüfstation, so daß Unterbrechnungen durch Kontaktfehler ausgeschlossen sind.
Gruß
Manfred Bastlwastl ( ehemals Baumbauer ) passt eher zu dem was ich jetzt mache :-)
Alle meine Lokumbauten und Bauberichte finden Ihr mit Klick auf den Link Unten
Zitat von rufer im Beitrag #12Vielleicht besser nichts schreiben wenn es falsch ist
Frage: Warum schweigst Du dann nicht. Ich habe es gerade nochmal probiert, um sicher zu gehen. Hat man den gezeigten Haken nicht gesetzt, wird das Update einfach übergebügelt. Ist er gesetzt, öffnet sich ein Abfrage-Dialog mit den Optionen "Weiter" oder "Abbrechen". Will ich kein Update und wähle "Abbrechen", dann wird der gesamte Vorgang abgebrochen und nichts auf den Decoder gespielt. Wähle ich "Weiter", so wird zuerst ein Firmware-Update durchgeführt und dann der CV-Satz geschrieben. Was ist also an meiner Aussage falsch? Gruß Ernst
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
Ernst, du hast es eventuell einfach nicht verstanden: Wenn du mit einer "neuen" Software arbeitest, dann hat die mehr Features für den Decoder als eine ältere (logisch, warum sollte es denn auch sonst ein Update geben). Wenn du nun das "neue" Projekt einfach auf den Decoder mit alter Firmware draufbügeln würdest, könnte der Decoder damit gar nichts anfangen, weil die alte Firmware die neuen Features ja gar nicht kennt. Also ist es nur logisch, den Vorgang abzubrechen. Ich finde, gerade du solltest eventuell vorsichtiger mit deinen Feststellungen sein. Vielleicht ganz gut, dass du jetzt beim Decodermitbewerber gelandet bist.
Hallo Wolfgang, was gibt es da zu verstehen: Ich habe einen Decoder mit einem Projekt. Der Decoder funktioniert einwandfrei und das Projekt genügt voll meinen Ansprüchen. Nun will ich z.B. von einer kurzen Adresse auf eine lange Adresse wechseln. Also lese ich den Decoder aus, ändere die Adresse und will das Ganze zurückschreiben. Wenn sich seit dem Zeitpunkt des Aufspielen des Projekts und dem Ändern die Version des Lokprogrammers geändert hat (z.B. von 5.2.10 auf 5.2.12), dann muß ich das Zwangs-Firmware-Update abnicken, wenn ich nicht händisch CV17/18 und CV29 anfassen will. Es geht hier nicht um einen neuen Decoder, dem ein neues Projekt verpaßt werden soll, sondern um das Zwangs-Firmware-Update.
So, das ist jetzt das letzte Mal, daß ich zu diesem Thema was schreibe. Anscheinend bin ich zu blöd dafür. Grüße Ernst
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen - man muß es aber nicht
ich denke mit "zu blöd" hat das nichts zu tun. Vielleicht nur mit fehlender Information. Es ist so, dass wenn du ein Projekt, das du mit einer älteren LokProgrammer-Version erstellt hast, mit einer neueren (bzw. der neuesten) Version öffnest, wird es auf diese Version aktualisiert. Ggf. neue CVs werden mit Standard-Werten belegt. Folge: Zu jeder LokProgrammer-Version gehört eine bestimmte Firmware-Version.
Um ein derart "aktualisiertes" Projekt auf den Decoder schreiben zu können MUSS dieser vorher mit der passenden Firmware versorgt werden. Alternativ musst du Dir alle verwendeten LokProgrammer-Versionen parallel installieren (das ist technisch möglich) und vorhandene Projekte immer mit der dazu passenden Software-Version öffnen/bearbeiten und damit auf den Decoder schreiben. Letzteres wäre mir persönlich zu komplex, weshalb ich die Firmware-Updates billigend in Kauf nehme.
Wenn du, wie beschrieben, nur einzelne CVs ändern möchtest geht das natürlich auch ohne Firmware Update - im DCC Protokoll, z.B. direkt an der Zentrale. Dann ist die Änderung allerdings nicht reset-fest. Werkswerte überschreiben geht nur wenn man ein komplettes Projekt schreibt. Dabei wird ein ESU eigenes Protokoll verwendet.
Da ich selbst Hard- und Software für die MoBa entwickle, würde ich gerne ein paar Punkte etwas genauer beleuchten: Firmware Updates sind keine Schikane, sondern es werden Fehler behoben und neue Features bereitgestellt. Die Updates sind in den allermeisten Fällen abwärtskompatibel, das heißt es verändert sich nicht zum Schlechten. Es ist dokumentiert, was das Update tut, welchen Neuerungen dazukommen und welche Fehler behoben sind. Der Automatismus ist deshalb drin, weil die wenigsten Anwender ein FW-Update freiwillig machen und dann Fehler mit sich schleppen. Sowas landet dann bei uns im Support und wir empfehlen immer, bei dubiosen Problemen mit TFZ die Decoder FW erstmal auf Stand zu bringen. Also sind Updates grundsätzlich was Nützliches. Die negativen Auswirkungen sind, wenn die neue FW massive Bugs hat, kam gerade vor kurzem beim ESU Mitbewerber vor. Dieser Mitbewerber, dessen Produkte ich sehr schätze und auch deren Service hat sich bei der Einführung seine neuen Produktreihe keineswegs mit Ruhm bekleckert, aber es wurde massiv daran gearbeitet und jetzt läuft alles weitestgehend problemlos. Bei ESU ist nach meiner Erfahrung die Programmer-SW der Schwachpunkt: Ich habe alle meine LS4/5 vor einiger Zeit upgedated, weil ESU endlich die Geschwindigkeit per Railcom schickt. Das ging so 30 mal gut und dann hats ausgerechnet die ESU 78er zerlegt, weil mitten im FW Update die Programmer-SW mit einem Speicherfehler abgestürzt ist. Danach hatte der Decoder "keine FW mehr". Ich war daraufhin auf der IMA bei ESU mit der Lok, der Techniker hat den Fehler in 5 min. behoben und ich habe gelernt, was passiert ist. Die neue FW war noch nicht komplett übertragen und wurde zu früh statt der Alten aktiviert. Dann startet der Decoder nicht mehr. Die Reparatur bedarf einer speziellen Ladesoftware, die den Decoder rücksetzt und die FW neu schreibt. Für mich war das Vorgehen absolut OK und ein Zeichen für guten Service und solche Fehler kommen vor... Ihr müßt immer daran denken, dass hier nur die Probleme auftauchen, die zufriedenen Anwender schreiben selten was. Und der Hersteller hat auch keine Kontrolle darüber, dass Programmer und Lok vernünftig verkabelt sind, oder dass der Anwender ggf. mit Windows 2000 SP1 programmiert Daher breche ich hier eine Lanze für "meine" Decoderhersteller --> dafür dass das Zeug inzwischen extrem komplex ist, laufen meine fast 100 Decoder sehr zuverlässig und problemlos ! Gruß Thomas
Erst einmal vielen Dank für die ganzen Hinweise (und Diskussionsbeiträge ). Ich hab den Zug zurück zum Händler geschickt, nachdem ich mit denen Kontakt aufgenommen hatte.
Danke auch nochmal für den Hinweis den ESU-Prüfstand betreffend. Den habe ich tatsächlich auch. Da er sich aber problemlos auslesen ließ, dachte ich mir, dass das Beschreiben auch keine Problem bereitet. Ist es wahrscheinlich auch nicht, käme nicht das Firmware Update. Da auch nochmal meine Erfahrung. Natürlich kann ich das automatische Update ausstellen, jedoch bleibt mir dann nur noch die Option, das Schreiben abzubrechen. Also aus meiner Sicht suboptimal gelöst. Und klar ist auch, dass ich einzelne CVs dennoch beschreiben kann. Aber, da ich ich immer die Motorkennlinie ändere.... nee da habe ich dann keinen Bock drauf und ist auch aus meiner Sicht nicht Sinn der Sache.
Wenn der Zug zurück ist, werde ich auf jeden Fall den Prüfstand zur Programmierung nutzen.