Moin Chris!
Vorweg: Das sieht genial aus, was Du da entworfen hast. Deine Aufteilung und Gleisführung ergibt einfach mehr Sinn. Also mehr "Sascha"
. Bei meinen Vorschlägen könnten höchstens ein paar Details vielleicht noch Ideen geben. Das Gute ist: Das ist nicht der erste Teil den Du baust. Das kann dann ruhen. Bis Du damit anfängst, hast Du Dir auf Deine Art bereits die Hörner an Schattenbahnhof, Bad Wildbad und vielleicht einem kleinen Streckenabschnitt abgestoßen.
Zitat von Rammstein im Beitrag #117
{{item}} Die Bahnsteiggleise haben eine leichte Krümmung, dadurch vermeide ich die Schlenker, die in Saschas Plan drin waren. Solche "Schlenker" habe ich auch schon in vielen Originalgleisplänen gesehen, verkürzt auf eine Modellbahn habe ich aber die Befürchtung, dass das nicht so gut aussieht.
Mit der Krümmung hatte ich mich nicht getraut. Kommt seltener vor, ist allerdings nicht unüblich. Mir gefällt es ungemein. Den Knick habe ich aus dem häufigeren Vorkommniß in der Realität eingebaut. So hast Du jetzt einen Vergleich

. Der Knick kommt allerdings erst zum Ende der Bahnsteige. Statt diese besonders lang zu machen habe ich mich dafür entschieden, daß die Gleise erst mal frei sind, bevor sie wieder zusammenführen. Wie bei den Vorbildern.
Zitat von Rammstein im Beitrag #117
{{item}} Die Bahnsteiggleise 1, 2 und 3 sind alle über 310cm lang, da sollte ein VT11.5 auch gut drin aussehen. Die Einfahrtsgleise vor den Bahnsteiggleisen sind so lang, dass man da auch schon einen VT11.5 bereitstellen könnte. Das Überholgleis/Wartegleis für Güterzüge ist inkl. der mittleren Weiche 6m, mehr als Ausreichend IMO.
Auf die gleiche Länge bin ich auch gekommen. Punktlandung

. Mit knapp 4 m ist das Güterüberholgleis nicht so lang. Allerdings habe ich auch am unteren Schenkel erst später mit dem Weichengewirr angefangen. Des Weiteren habe ich in einem Modell die 180 Grad Kurve mehr in die Anlagenmitte verlegt. Mehr Raumgestaltung im Hintergrund möglich.
Zitat von Rammstein im Beitrag #117
{{item}} Einziger kleiner Nachteil ist, dass ich die Anbindung an den Hafen nicht mehr als Unterführung (parallel zur Nebenbahn) gestalten kann, da die Erreichbarkeit der Gütergleise vom Nebengleis nicht mehr gegeben ist. Habe schon überlegt, ob ich einfach eine Unterführung von Hafenseite in ein/zwei Abstellgleise einfügen soll, mir ist aber kein Sinn eingefallen, warum man das so machen sollte. Die Abstellgruppe auf der anderen Seite muss ja höher liegen.
Beide Möglichkeiten habe ich eingebaut. Die Führung rechts statt mittig ist halt einfach sinnig

. Trotzdem kann man da mehr überbrücken, wenn ein Flußzulauf die Landschaft ziert.
Zitat von Rammstein im Beitrag #117
{{item}} BTW: Eine Abstellgruppe für 1-2 VT11.5 o.Ä. und zwei Rangierloks ist auch gegeben. In der Ecke habe ich aufgrund der Auffahrt der Nebenstrecke eine größere Tiefe als 80cm. Da aber sowohl in der Raumecke relativ viel Platz ist, oder der Platz zwischen Lokschuppen und Nebenstrecke als Wartungsöffnung geplant werden kann, ist das meiner Meinung noch ok.
Mit der Raumecke habe ich genauso gedacht. Die Platte kann da im Allgemeinen tiefer werden um mehr Landschaftsgestaltung zu betreiben. Für die Zeit, wenn man mit allem fertig ist

.*
Zitat von Rammstein im Beitrag #117
Ich frage mich nur, ist das schon Gleiswüste
Anbei noch ein Detailbild des Durchgangsbahnhofs:
Ich habe bereits die Gleiswüste live gesehen. Wolfgang hat deutlich weniger Platz. Auch aus der Ansicht von zwei weiteren Anlagen in engeren Räumen. Durch die schräge Perspektive mit Fluchten, die wir nun mal haben, sieht das noch viel natürlicher aus, als geplant. Wenn Du eine Gleisführung wie diese auf Deinem Dachboden ausgelegt siehst, wird Dir einer abgehen

. Und jedem MoBahner auch, dem Du sie zeigst.

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