Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#101 von Brumfda , 21.06.2025 13:17

Moin Chris, moin Sascha!

Gerade bin ich auch am rumrpbieren nach anderen Möglichkeiten. Den Verlauf, wie ihn Sascha zeigt, hatte ich auch schon im Kopf. Der gefällt mir außerordentlich gut.
Einfach gekippt und....

Zitat von Mobatheoretiker im Beitrag #99
[...]Du hast doch den Platz, warum nutzt Du ihn nicht?
Überholgleise für Güterzüge 6m, Bahnsteige 4m, das sollte das Minimum sein!


Ob 6Meter ist die Frage aber er hat in allem Recht. Du hast den Platz, daß auf Deiner Anlagen vorbildgerechte Güterzüge auch aussehen und Auslauf haben. Ich glaube, daß Du Dich bei so einer Anlage im Nachhinein ärgern würdest, den Platz nicht genutzt zu haben. Ein 10 Waggon D-Zug verliert sich darin sogar. Das wären.... wieder eine wichtige Frage:

Fährst Du 30 oder 27 cm lange Personenwaggons?

Denk wie bei dem Spruch: Warum leckt ein Hund sich seine Eier?

Weil er es kann .


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#102 von Rammstein , 21.06.2025 14:09

Zitat von Mobatheoretiker im Beitrag #99

Warum willst Du den Bahnhof an der Hauptstrecke so kurz machen?
Die Bahnsteige sind ja nicht mal 2m lang.
Du hast doch den Platz, warum nutzt Du ihn nicht?
Überholgleise für Güterzüge 6m, Bahnsteige 4m, das sollte das Minimum sein!


Hallo Mobatheoretiker, danke für dein Feedback. Die beiden Hauptgleise im Durchgangsbahnhof sind beide über 3m lang, die Bahnsteige allerdings nicht. Ein 6m langes Überholgrleis für Güterzüge kommt mir etwas lang vor, ein so langer Zug passt optisch ja auch nicht zum Rest der Anlage, den würde man ja auch nirgendwo komplett sehen. Dann brauche ich auch noch etwas Platz für die Steigung bis zur ersten Brücke..

Etwas längere Bahnhofsgleise würden aber sicherlich nicht schaden. Die Abstellgruppe nach hinten zu legen ist auch eine interessante Idee, da es auch helfen würde, die verschiedenen Anschlüsse voneinander zu trennen.

Ich wollte mich ja heute sowieso mit dem großen Durchgangsbahnhof beschäftigen...

BTW: Grundsätzlich sieht ein leichter Bogen in den Bahnhöfen auch immer ganz gut aus, so wie ich es auch beim kleinen Durchgangsbahnhof gemacht habe. Im Gegensatz zu dem möchte ich im großen aber Kuppeln. Gibt es eine Empfehlung für Bogenradien, in denen eine Ankupplung noch funktioniert?

Gruß,
Chris


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#103 von Mobatheoretiker , 21.06.2025 16:08

Zitat von Rammstein im Beitrag #102
Im Gegensatz zu dem möchte ich im großen aber Kuppeln. Gibt es eine Empfehlung für Bogenradien, in denen eine Ankupplung noch funktioniert?



Der Radius in meiner Skizze ist 3,5m, das sollte kein Problem sein!


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#104 von Mobatheoretiker , 21.06.2025 16:59

Hier ein möglicher Gleisplan für den Bahnhof:



Gruß, Sascha


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#105 von Mobatheoretiker , 21.06.2025 17:20

Hier noch eine leicht geänderte Variante bei der Güterzüge auch direkt von Gleis 4 oder 5 auf die Nebenbahn übergehen können:



Gleis 1 ist Überholgleis für Personenzüge und Züge die auf die Nebenbahn übergehen
Gleise 2 und 3 sind die durchlaufenden Streckengleise
Gleise 4 und 5 sind Überholgleise für Güterzüge
Gleis 6 ist Lokverkehrsgleis
Gleis 7 ist Güterschuppengleis
Das Stumpfgleis rechts vom EG ist für Nebenbahnzüge die im Bahnhof beginnen oder enden
Der Rest dürfte selbsterklärend sein

Wenn die Gleise 4 und 5 eine Länge von 6 m haben ist die Gesamtlänge des Bahnhofs, von Einfahrweiche zu Einfahrweiche gemessen, rund 8,5 m mit Weinert 8,6°-Weichen bzw. 9,2 m mit 6,3°-Weichen.


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#106 von Mobatheoretiker , 21.06.2025 19:19

Zitat von Rammstein im Beitrag #102

Ein 6m langes Überholgrleis für Güterzüge kommt mir etwas lang vor, ein so langer Zug passt optisch ja auch nicht zum Rest der Anlage, den würde man ja auch nirgendwo komplett sehen.


Wenn das Überholgleis 6m lang ist müssen die Züge ja nicht auch so lang sein.
M.E. sieht es ohnehin besser aus wenn Züge nicht das Überholgleis bis zum letzten Zentimeter ausnutzen.
D.h. maximale Zuglänge für Güterzüge (z.B. Erz- oder Kohlen-Ganzzug) von 5,5 m bei 6 m Gleislänge.

Die Strecke auf dem rechten Anlagenschenkel ist ja locker 12 m lang, da sieht ein 5,5 m-Zug mit 38 Erzwagen und zwei 44ern in Doppeltraktion bestimmt toll aus!


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#107 von strumi , 21.06.2025 20:33

Zitat von Mobatheoretiker im Beitrag #106
Die Strecke auf dem rechten Anlagenschenkel ist ja locker 12 m lang

ich frage mich auch, weshalb der Bahnhof auf dem kürzesten Teil liegt. Auch wenn es ein Kopfbahnhof werden sollte, hätte ein solcher auch auf einem langen Schenkel platz


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#108 von Rammstein , 21.06.2025 22:11

Zitat von strumi im Beitrag #107
Zitat von Mobatheoretiker im Beitrag #106
Die Strecke auf dem rechten Anlagenschenkel ist ja locker 12 m lang

ich frage mich auch, weshalb der Bahnhof auf dem kürzesten Teil liegt. Auch wenn es ein Kopfbahnhof werden sollte, hätte ein solcher auch auf einem langen Schenkel platz


Naja, der Raum ist 11x11m, da ist es egal, an welcher Seite der Bahnhof ist.


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#109 von strumi , 21.06.2025 23:23

aber der Bahnhof ist doch "immer" auf dem Schenkel bei der Treppe?!?!


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#110 von Mobatheoretiker , 21.06.2025 23:28

Zitat von strumi im Beitrag #109
aber der Bahnhof ist doch "immer" auf dem Schenkel bei der Treppe?!?!


Wir reden von dem Durchgangsbahnhof auf dem linken Anlagenschenkel.


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#111 von Rammstein , 21.06.2025 23:29

Zitat von strumi im Beitrag #109
aber der Bahnhof ist doch "immer" auf dem Schenkel bei der Treppe?!?!

Ach du meinst den Kopfbahnhof? Ja, der ist bei der Treppe. Ich dachte du bist beim Durchgangsbahnhof, zu dem Mobatheoretiker einen Vorschlag gemacht hat.


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#112 von strumi , 22.06.2025 10:35

dann müsste/könnte der Durchgangsbahnhof nur auf dem linken Schenkel liegen, da 2 Bahnhöfe so kurz hintereinander.....


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#113 von E-Lok-Muffel , 23.06.2025 12:15

Wow!

Doppel-Wow!

Aus der Heimat für den Vt11.5 ist jetzt ein Plan für eine Groß-Anlage geworden!
Der jetzt für die linke Seite projektierte Bahnhof sprengt alle sonst üblichen Dimensionen - Naja, Deine Grundfläche von 11m x 11m sprengt ja auch alle sonst üblichen MoBa-Dimensionen.

Ich habe aber meine Zweifel, ob Du Dich nicht damit übernimmst...
Die Strecken sind jetzt dermaßen komplex geworden (Durchgangsbahnhof links fungiert als Trennungsbahnhof für NB und Hafenbahn), d.h. Du musst mindestens zwei Trassen 270° um den Raum herumführen. Damit entfällt das von mir angebotene Konzept des modularen Aufbaus. Du musst zwingend die ganzen Trassen und Gleise auslegen, bevor Du im Kreis fahren kannst.

Natürlich verleitet der zur Verfügung stehende Platz dazu, diesen auch zu verplanen, dann auch noch die Stimmen aus dem Forum, die Dir wie Teufelchen in den Ohren liegen: Wenn schon, denn schon! Wenn Bahnhof, dann richtig groß! Wenn Hafenbahn, dann gleich Hochsee-Terminal! Wenn Rangier-Gleis dann gleich für den Langen Heinrich!

Ich würde, glaube ich, anders beginnen:

    Entweder modular, wie bereits vorgeschlagen, das würde jedoch die Entflechtung der Trassen einschließen.

    Oder mit einer einfachen Gleisfigur, d.h. Rundkurs immer an der Wand entlang oder ein großes liegendes C mit Kehren über beiden Mäuerchen, so dass Du, wenn der Kreisschluss vollendet ist, schon mal fahren kannst und dann mit Hilfe des Einfügens von Weichen die Strecke immer erweitern kannst.


Somit kannst Du dann immer überlegen, mit was Du beginnen willst und was als Nächstes angehen willst: zuerst SBF oder Strecke ausgestalten, Abzweig zur Hafenbahn oder doch erst Wildbad, erst ein Segment landschaftlich durchgestalten oder erst mehr Gleise...

Du solltest überlegen, was Dir wichtig ist und dann, wann Du es erreichen willst.

Gruß
uLi


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#114 von Rammstein , 23.06.2025 14:31

Hallo uLi,

du sprichst hier einen richtigen und wichtigen Punkt an! Meine urprünglicher Plan war nicht, dass ganze Dachgeschoss für eine Modellbahnanlage zu nutzen, sondern nur "genug Platz zu haben". Die ganzen Vorschläge gefallen mir aber einfach zu gut . Wichtiger aber ist, dass ich das Gefühl habe, dass die Gesamtanlage sich in eine Richtung bewegt, die mir gefällt, wenn ich es z.B. mit meinen ersten Vorschlägen vergleiche.

Ich werde aber definitiv die Anlage nicht in einem Stück bauen, eine so lange Zeit kann man nicht im Voraus planen. Die aktuelle Planung (und du hast den großen Durchgangsbahnhof noch nicht gesehen an dem ich die letzten 2-3 Tage sitze...) sehe ich als das aktuelle Gesamtziel in 20+ Jahren. Wie von Anfang an geplant, werde ich mit einem Teilstück anfangen und mich dann abschnittsweise vorarbeiten. Welche Bereiche in welcher Reihenfolge muss ich überlegen, wenn die Zielplanung vorläufig abgeschlossen ist. Auf so einen langen Zeitraum betrachtet habe ich auch keine Probleme, wenn ich Komponenten (eine Kehrschleife o.Ä.) baue, die ich für die Zielanlage nicht benötige.

Meine Überlegungen bisher (das kann sich aber sicherlich nochmal ändern):
Weiterhin würde ich mit dem Schattenbahnhof anfangen, der Raum zwischen den Oberzügen ist sowieso "toter Raum" und zum Testen der Technik. D.h., da kann ich die komplette Ebene schon bauen. Da ich die geplanten Gleise des Schattenbahnhofs zur Zeit nicht einmal teilweise ausnutzen kann, würde ich auch erst einmal mit weniger Gleisen starten, aber natürlich beiden Schleifen an den Enden.

Danach würde ich wohl gerne den Kopfbahnhof angehen. Um den sinnvoll nutzen zu können, bräuchte ich dann einen einfachen Wendel von der (unteren) Hauptstrecke zur (oberen) Nebenbahn. Da kann ich dann mit der Landschaftsgestaltung üben, denn dieses Segment brauche ich dann ja irgendwann (15+ Jahre) nicht mehr...

Gruß,
Chris


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#115 von Brumfda , 23.06.2025 16:36

Moin Chris!

Es wird immer klarer, was Du wie planst. Scheinbar hast Du aus allen Richtungen aufgenommen. Deinen Plan mit dem Start über Schattenbahnhif und Bad Wildbad erreichbar über eine Wendel finde ich gut. Deine Prio wird dadurch klar. Beides perfekte Übungsprojekte.

Die individuellen Kehrschleifen zu den Bauabschnitten hattest Du in Deinem Faden bereits als Thema. Die Entscheidung war noch nicht klar.

Die Tage stelle ich noch erneut einen Plan ein mit zwei Alternativen zur Anfahrt der Hafenbahn. Da sind wieder einige Vorschläge von Sascha mit eingeflossen. Herrlich, bringt das Spaß!

Allerdings hat auch Ulis Vorschlag der Modularbauweise vieles für sich. Da ist mir wieder eine Idee gekommen zur Aufteilung. Übrigens habe ich Deinen Hafen weiterhin für einen Binnenhafen gehalten. Deshalb war der Bug relativ stumpf ausgeführt
. Halt ein größerer Binnenhafen. Man darf nicht vergessen, daß in so manchem Häfchen früher noch unglaublich viel los war inklusive des Güterbahnverkehrs.


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#116 von Rammstein , 23.06.2025 19:22

Zitat von Brumfda im Beitrag #115
Moin Chris!

Die Tage stelle ich noch erneut einen Plan ein mit zwei Alternativen zur Anfahrt der Hafenbahn. Da sind wieder einige Vorschläge von Sascha mit eingeflossen. Herrlich, bringt das Spaß!

Allerdings hat auch Ulis Vorschlag der Modularbauweise vieles für sich. Da ist mir wieder eine Idee gekommen zur Aufteilung. Übrigens habe ich Deinen Hafen weiterhin für einen Binnenhafen gehalten. Deshalb war der Bug relativ stumpf ausgeführt
. Halt ein größerer Binnenhafen. Man darf nicht vergessen, daß in so manchem Häfchen früher noch unglaublich viel los war inklusive des Güterbahnverkehrs.

Hallo Felix, ich bin gespannt auf deine Anfahrt zur Hafenbahn. Da ich gerade dabei bin ein paar Ideen von Sascha in den Bahnhof einfließen zu lassen, wenn auch abgespeckter Form, ist aktuell der Anfahrt als Unterführung weggefallen, weil man ansonsten ja immer duch den ganzen Bahnhof muss, um zu den Gütergleisen zu kommen. BTW: Der Hafen ist weiterhin ein Binnenhafen, kein Hochseehafen.

Gruß,
Chris


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#117 von Rammstein , 23.06.2025 23:49

Hallo zusammen,

anbei das Ergebnis von 2 Abenden, an denen ich den großen Durchgangsbahnhof basierend auf Saschas Feedback angepasst habe. Anfangs war ich etwas erschlagen aufgrund der Komplexität der beiden Vorschläge. Nachdem ich ein paar Gleise weggelassen habe, gefällt es mir ziemlich gut. Noch einmal Danke an Sascha für die Anregungen!

  • Nur das Warte/Überholgleis (Gleis 4) erlaubt die Ausfahrt von Güterzügen auf die Nebenstrecke. Dieses Gleis ist in etwa so lang wie das Gütergleis des Kopfbahnhofs, passt also. Das nächste Gleis (Gleis 5) wäre schon relativ kurz aufgrund der langen Weichen.
  • Für den Hafen habe ich weiterhin drei Gleise belassen, wobei wie gehabt nur ein Gleis (Gleis 5) Ausfahrtsignale bekommen soll.
  • Ladestrasse und Güterschuppen habe ich nun gegenüber dem Empfangsgebäude. Ob man den Hosenträger an der Stelle wirklich benötigt, sei mal dahingestellt.
  • Ob man den Hosenträger bei der Ausfahrt zur Nebenstrecke noch eleganter an die anderen Gleise bekommt, muss ich nochmal probieren. Mir fehlt hier die Erfahrung, wie flexibel die Weinert-Weichen sind. Vielleicht stelle ich das Stellwerk woanders hin und probiere noch etwas...
  • Die Bahnsteiggleise haben eine leichte Krümmung, daduch vermeide ich die Schlenker, die in Saschas Plan drin waren. Solche "Schlenker" habe ich auch schon in vielen Originalgleisplänen gesehen, verkürzt auf eine Modellbahn habe ich aber die Befürchtung, dass das nicht so gut aussieht.
  • Die Bahnsteiggleise 1, 2 und 3 sind alle über 310cm lang, da sollte ein VT11.5 auch gut drin aussehen. Die Einfahrtsgleise vor den Bahnsteiggleisen sind so lang, dass man da auch schon einen VT11.5 bereitstellen könnte. Das Überholgleis/Wartegleis für Güterzüge ist inkl. der mittleren Weiche 6m, mehr als Ausreichend IMO.
  • Einziger kleiner Nachteil ist, dass ich die Anbindung an den Hafen nicht mehr als Unterführung (parallel zur Nebenbahn) gestalten kann, da die Erreichbarkeit der Gütergleise vom Nebengleis nicht mehr gegeben ist. Habe schon überlegt, ob ich einfach eine Unterführung von Hafenseite in ein/zwei Abstellgleise einfügen soll, mir ist aber kein Sinn eingefallen, warum man das so machen sollte. Die Abstellgruppe auf der anderen Seite muss ja höher liegen.
  • BTW: Eine Abstellgruppe für 1-2 VT11.5 o.Ä. und zwei Rangierloks ist auch gegeben. In der Ecke habe ich aufgrund der Auffahrt der Nebenstrecke eine größere Tiefe als 80cm. Da aber sowohl in der Raumecke relativ viel Platz ist, oder der Platz zwischen Lokschuppen und Nebenstrecke als Wartungöffnung geplant werden kann, ist das meiner Meinung noch ok.




Ich frage mich nur, ist das schon Gleiswüste Anbei noch ein Detailbild des Durchgangsbahnhofs:



Ich bin, wie immer, offen für Kritik & Verbesserungsvorschläge.

Gruß,
Chris


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#118 von iwii , 24.06.2025 00:56

Zitat von Rammstein im Beitrag #114
sehe ich als das aktuelle Gesamtziel in 20+ Jahren. Wie von Anfang an geplant, werde ich mit einem Teilstück anfangen und mich dann abschnittsweise vorarbeiten.


Ich halte mich für einen recht schnellen Erbauer, der konzentriert 10-20 Stunden pro Woche reinbuttern kann. Ich schaffe in zufriedenstellender Qualität realistisch 2m² pro Jahr. Da darf aber zeitlich, gesundheitlich oder finanziell nichts dazwischen kommen. Was du da vorhast, ist nur mit "industrieller" Fertigung überhaupt irgendwie allein schaffbar. Schau dir mal die Threads von michaelrose55 an (z.B. Georgetown & Allen Mountain Railroad V7 ) - da bekommst du ungefähr eine Vorstellung. Auch bei den Kosten solltest du dich nochmal ernsthaft hinterfragen - 2000-3000 Euro pro m² überbaute Fläche kann man problemlos ausgeben (also an Material) und da ist die Landschaft noch lange nicht perfekt.

Gruss, iwii




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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#119 von Thinkle , 24.06.2025 10:22

Zitat von Rammstein im Beitrag #117
Hallo zusammen,

...

Ich frage mich nur, ist das schon Gleiswüste
...
Ich bin, wie immer, offen für Kritik & Verbesserungsvorschläge.

Gruß,
Chris


Ich fand die Ausgangslage "sehr großer Raum mit sehr langen möglichen Paradestrecken" sehr interessant.

Die aktuelle Interpretation ist mir dann wieder zu nah dran an der klassischen Modelleisenbahn, bei der der Platz ausgereizt wird und am Ende wieder sehr viel Bahninfrastruktur vorhanden ist, aber der Rest der Welt nur hauchzart angedeutet ist. Zum Beispiel fehlen gerne Mal sämtliche Straßen zwischen den Orten, weil ja Platz für die Eisenbahn sein musste.

Ich finde die Darstellung einer zweigleisigen Hautbahn immer dann schwierig, wenn ein Bahnhof samt passender Stadt involviert sein soll. Da geht einem schnell der Platz aus.
Was hingegen gut klappt, ist die Strecke einfach durch die Landschaft laufen zu lassen, so wie eine Autobahn auch durch die Landschaft läuft und nicht jedes Kaff einen eigenen Anschluss hat, sondern seine Bedürfnisse maximal über eine Bundesstraße befriedigt.
Die Hautbahn könnte also als unbeteiligter durchs "Tal" pflügen, während sich das Leben der kleineren Orte um die Nebenbahn und die Verbindungsstraße dreht.
Landschaftlich lässt sich der Zwang zwischen den drei Verkehrsträgern sicherlich spannend umsetzen.

Die Hauptbahn hätte dann überhaupt keinen Licht-Bahnhof, sondern vollautomatischen Betrieb, in dem immer wieder Personen- und Güterzüge in herrlicher Länge über die ewig lange Paradestrecken fliegen, während man seiner Lust nach Betrieb und Eigenmächtigkeit auf der Nebenbahn nachgehen kann und deutlich mehr Platz für Landschaft und Ausgestaltung der Welt hat.

Das also auf deine Frage, ob es schon eine Gleiswüste ist :D


Besucht uns doch mal:

http://www.mec-bergheim.de/
https://www.gillbachbahn.de/wordpress/

Also im echten Leben, nicht nur die Homepage!


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#120 von Brumfda , 24.06.2025 11:53

Moin Chris!


Vorweg: Das sieht genial aus, was Du da entworfen hast. Deine Aufteilung und Gleisführung ergibt einfach mehr Sinn. Also mehr "Sascha" . Bei meinen Vorschlägen könnten höchstens ein paar Details vielleicht noch Ideen geben. Das Gute ist: Das ist nicht der erste Teil den Du baust. Das kann dann ruhen. Bis Du damit anfängst, hast Du Dir auf Deine Art bereits die Hörner an Schattenbahnhof, Bad Wildbad und vielleicht einem kleinen Streckenabschnitt abgestoßen.

Zitat von Rammstein im Beitrag #117
  • {{item}}
  • Die Bahnsteiggleise haben eine leichte Krümmung, dadurch vermeide ich die Schlenker, die in Saschas Plan drin waren. Solche "Schlenker" habe ich auch schon in vielen Originalgleisplänen gesehen, verkürzt auf eine Modellbahn habe ich aber die Befürchtung, dass das nicht so gut aussieht.


    Mit der Krümmung hatte ich mich nicht getraut. Kommt seltener vor, ist allerdings nicht unüblich. Mir gefällt es ungemein. Den Knick habe ich aus dem häufigeren Vorkommniß in der Realität eingebaut. So hast Du jetzt einen Vergleich . Der Knick kommt allerdings erst zum Ende der Bahnsteige. Statt diese besonders lang zu machen habe ich mich dafür entschieden, daß die Gleise erst mal frei sind, bevor sie wieder zusammenführen. Wie bei den Vorbildern.


    Zitat von Rammstein im Beitrag #117
  • {{item}}
  • Die Bahnsteiggleise 1, 2 und 3 sind alle über 310cm lang, da sollte ein VT11.5 auch gut drin aussehen. Die Einfahrtsgleise vor den Bahnsteiggleisen sind so lang, dass man da auch schon einen VT11.5 bereitstellen könnte. Das Überholgleis/Wartegleis für Güterzüge ist inkl. der mittleren Weiche 6m, mehr als Ausreichend IMO.


    Auf die gleiche Länge bin ich auch gekommen. Punktlandung . Mit knapp 4 m ist das Güterüberholgleis nicht so lang. Allerdings habe ich auch am unteren Schenkel erst später mit dem Weichengewirr angefangen. Des Weiteren habe ich in einem Modell die 180 Grad Kurve mehr in die Anlagenmitte verlegt. Mehr Raumgestaltung im Hintergrund möglich.

    Zitat von Rammstein im Beitrag #117
  • {{item}}
  • Einziger kleiner Nachteil ist, dass ich die Anbindung an den Hafen nicht mehr als Unterführung (parallel zur Nebenbahn) gestalten kann, da die Erreichbarkeit der Gütergleise vom Nebengleis nicht mehr gegeben ist. Habe schon überlegt, ob ich einfach eine Unterführung von Hafenseite in ein/zwei Abstellgleise einfügen soll, mir ist aber kein Sinn eingefallen, warum man das so machen sollte. Die Abstellgruppe auf der anderen Seite muss ja höher liegen.


    Beide Möglichkeiten habe ich eingebaut. Die Führung rechts statt mittig ist halt einfach sinnig . Trotzdem kann man da mehr überbrücken, wenn ein Flußzulauf die Landschaft ziert.

    Zitat von Rammstein im Beitrag #117
  • {{item}}
  • BTW: Eine Abstellgruppe für 1-2 VT11.5 o.Ä. und zwei Rangierloks ist auch gegeben. In der Ecke habe ich aufgrund der Auffahrt der Nebenstrecke eine größere Tiefe als 80cm. Da aber sowohl in der Raumecke relativ viel Platz ist, oder der Platz zwischen Lokschuppen und Nebenstrecke als Wartungsöffnung geplant werden kann, ist das meiner Meinung noch ok.


    Mit der Raumecke habe ich genauso gedacht. Die Platte kann da im Allgemeinen tiefer werden um mehr Landschaftsgestaltung zu betreiben. Für die Zeit, wenn man mit allem fertig ist .*

    Zitat von Rammstein im Beitrag #117
    Ich frage mich nur, ist das schon Gleiswüste Anbei noch ein Detailbild des Durchgangsbahnhofs:


    Ich habe bereits die Gleiswüste live gesehen. Wolfgang hat deutlich weniger Platz. Auch aus der Ansicht von zwei weiteren Anlagen in engeren Räumen. Durch die schräge Perspektive mit Fluchten, die wir nun mal haben, sieht das noch viel natürlicher aus, als geplant. Wenn Du eine Gleisführung wie diese auf Deinem Dachboden ausgelegt siehst, wird Dir einer abgehen . Und jedem MoBahner auch, dem Du sie zeigst.


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    RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

    #121 von Brumfda , 24.06.2025 18:37

    Moin nochmal!

    Ein weiterer Einwand sind die verschenkten weiten Strecken und der Vorschlag ähnlich wie bei Modulanlagen zu bauen. Segmente. Etwas, was ich ziemlich gut finde. Grob mal weitergedacht gäbe es an einer Stelle eine eingleisige große Steckbrücke, die bei Betrieb reinkommt.


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    RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

    #122 von iwii , 24.06.2025 20:31

    Oha, das werden ja immer mehr Gleise. In Anbetracht der geplanten Güteranlieger würde ich eher in einen offenen Fiddle-Yard investieren. Das steigert den Spielwert um ein Vielfaches und man kann gleichzeitig den Schattenbahnhof kleiner gestalten. Netter Nebeneffekt: man kann flexibler und realistischer Spielen und das mit erheblich weniger Rollmaterial.

    Gruss, iwii




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    RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

    #123 von KaBeEs246 , 24.06.2025 21:31

    Hallo Cris,

    im Prinzip sieht die Streckenführung schön und elegant aus. Ob du so eine riesige Anlage alleine in 20 Jahren fertigstellen kannst, hängt natürlich auch vom Detaillierungsgrad ab.
    Die Kosten der Weichen, Gleise und Signale hast du sicher mal überschlagen.
    Der große Durchgangsbahnhof links - du solltest den Bahnhöfen mal Namen geben und die Gleise in den Plänen nummerieren - sieht imposant aus, hat für seine Größe und die gewählte Epoche aber einen vergleichbar dürftigen Anteil an Ortsgüteranlagen (z.B. fehlt eine Kopframpe). Die stellten in Epoche 3 und 4 regelmäßig den größeren Teil des Bahnhofs, wenn die Stadt nicht einen eigenen Güterbahnhof hatte.
    Du solltest für dich mal alle Gleise durchgehen und deren Funktion benennen. Wenn ich das richtig sehe, hat dieser Bahnhof 3 durchgehende Gleise für Reisezüge, davon ein Überholgleis am Hausbahnsteig, von dem man aber nicht mehr nach Osten auf das rechte Gleis kommt. (Übrigens: Das Durchfahrgleis aus Süden wird im Nordkopf über den Abzweig einer Kreuzungsweiche geführt, aber das ist Detailplanung.) Dann folgen 2 Güterzugüberholgleise, ein Aufstellgleis für Güterzüge(?), dann das GS-Gleis. Wenn im Aufstellgleis Wagen stehen, kann eine im Güterbereich rangierende Lok nur umfahren, wenn sie die Überholgleise benutzt. Also das Aufstellgleis in die Gleisharfe am Nordkopf verlegen. Da zähle ich dann von Osten das Gleis an der Ladestraße, dessen Umfahrung, dann hast du noch vier weitere Gleise bis zu den Durchfahrtgleisen, zwei sind die Güterzugüberholgleise, eins könntest du als Aufstellgleis für Güterzüge nutzen, das andere als Übergabegleis zum Hafen.
    Möglichkeiten zum Abspecken:
    Benötigt ein Bahnhof ein Überholgleis für Reisezüge? Nein.
    Benötigt ein Bahnhof zwei Überholgleise für Güterzüge? Nein. Als einziges Überholgleis für Reise- und Güterzüge könnte das zweite Gleis am Zwischenbahnsteig dienen.
    Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, die Hauptstrecke nach Norden nur eingleisig auszuführen, was einen deutlichen Hinweis auf eine schwächere Belegung der Strecke darstellt.

    Gruß von Ruhr und Nette
    Hans


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    RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

    #124 von Rammstein , 25.06.2025 01:37

    Hallo Hans,

    vielen Dank für dein Feedback.

    Zitat von KaBeEs246 im Beitrag #123

    Der große Durchgangsbahnhof links - du solltest den Bahnhöfen mal Namen geben und die Gleise in den Plänen nummerieren - sieht imposant aus, hat für seine Größe und die gewählte Epoche aber einen vergleichbar dürftigen Anteil an Ortsgüteranlagen (z.B. fehlt eine Kopframpe). Die stellten in Epoche 3 und 4 regelmäßig den größeren Teil des Bahnhofs, wenn die Stadt nicht einen eigenen Güterbahnhof hatte.


    Anbei ein Bild mit Gleisnummerierung und einer Beschreibung der von mir gedachten Funktionen. Die Nummerierung habe ich mir ausgedacht, wenn man das anders machen würde, bitte kurzes Feedback, dann passe ich das an. Vielleicht noch ein paar weitere Details:
    • Die beiden Stumpfgleise beim Güterschuppen waren gedacht zum Be/Entladen und als Kombination aus Kopf- ud Seitenrampe. Falls nicht zu unrealistisch, könnte man Gleis 7S auch für beides Nutzen, zum Be-/Entladen des GS und als Umfahrungsgleis von Gleis 6
    • Angeschlossen an den Bahnhof ist ja auch noch die Hafenbahn mit Industrieanschlüssen. Ich dachte, das sei eigentlich genug Güterverehr. Ich schaue mir auch gerade die Vorschläge von Felix an, dort hat die Ortgüteranlage mehr Raum. Ggf. probiere ich auch mal den Güterbereich in den Südlichen Einfahrtsbereich zu legen..




    Zitat von KaBeEs246 im Beitrag #123

    Du solltest für dich mal alle Gleise durchgehen und deren Funktion benennen. Wenn ich das richtig sehe, hat dieser Bahnhof 3 durchgehende Gleise für Reisezüge, davon ein Überholgleis am Hausbahnsteig, von dem man aber nicht mehr nach Osten auf das rechte Gleis kommt.


    Guter Hinweis, danke, das sollte nicht so sein. Da hatte ich wohl zu viel optimiert, ist wieder angepasst.

    Zitat von KaBeEs246 im Beitrag #123

    (Übrigens: Das Durchfahrgleis aus Süden wird im Nordkopf über den Abzweig einer Kreuzungsweiche geführt, aber das ist Detailplanung.)


    Guter Punkt, die Stelle gefällt mir auch noch nicht so, ist aber eine gute Möglichkeit die Einfahrt im Bogen zu gestalten. Da gibt es ja noch ein paar andere Stellen, bei denen das (in meinem Programm) starre Gleissystem nicht so gut passt.

    Zitat von KaBeEs246 im Beitrag #123

    Dann folgen 2 Güterzugüberholgleise, ein Aufstellgleis für Güterzüge(?), dann das GS-Gleis. Wenn im Aufstellgleis Wagen stehen, kann eine im Güterbereich rangierende Lok nur umfahren, wenn sie die Überholgleise benutzt. Also das Aufstellgleis in die Gleisharfe am Nordkopf verlegen. Da zähle ich dann von Osten das Gleis an der Ladestraße, dessen Umfahrung, dann hast du noch vier weitere Gleise bis zu den Durchfahrtgleisen, zwei sind die Güterzugüberholgleise, eins könntest du als Aufstellgleis für Güterzüge nutzen, das andere als Übergabegleis zum Hafen.


    Wie beschrieben ist nur ein Güterzugüberholgleis geplant und drei Gleise für Abfahrt/Ankunft/Umfahrung Güterverkehr/Hafen. Nur eins der drei Gleise ist für Ausfahrten geplant, aktuell Gleis 5. Um Güterwagen von den anderen Gleisen in Gleis 5 zu bekommen, soll die Einfahrt zum Hafen als Ziehgleis verwendet werden. Der Anschluss ist extra unabhängig von Gleis 4, um den Umfahrenden Güterverkehr bei dieser Aktion nicht zu stören. Im Gegensatz dazu ist das kleine Ziehgleis links die Verlängerung des Gleis 4, damit man vom Lokschuppen überhaupt zu Gleis 5/6/7 kommt.

    Zitat von KaBeEs246 im Beitrag #123

    Möglichkeiten zum Abspecken:
    Benötigt ein Bahnhof ein Überholgleis für Reisezüge? Nein.
    Benötigt ein Bahnhof zwei Überholgleise für Güterzüge? Nein. Als einziges Überholgleis für Reise- und Güterzüge könnte das zweite Gleis am Zwischenbahnsteig dienen.
    Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, die Hauptstrecke nach Norden nur eingleisig auszuführen, was einen deutlichen Hinweis auf eine schwächere Belegung der Strecke darstellt.


    Aktuell habe ich ein Stumpfgleis für Nahverkehr (ich habe eine BR798, die ich mir hier gut als Pendelverkehr zum Kopfbahnhof vorstellen kann, welcher im Zwischenbahnhof der Nebenstrecke regelmäßig überholt wird..), ein Kombi-Gleis für Fernverkehr Nebenstrecke und als Ausweichgleis. Da zu reduzieren wird dann eng. Ursprünglich waren nur drei Gütergleise vorgesehen, ein Kombi-Gleis Umfahrt/Abfahrt, ein Ankunft und ein Umfahrungsgleis. Das könnte man reduzieren, dann könnte ich den Bahnhof mit Güterzügen nicht mehr umfahren, wenn im Abfahrtsgleis gerade ein neuer Zug zusammengestellt wird.

    Eine Kombination aus Überholgleis für Güter- und Reisezüge (Gleis 3) wäre technisch natürlich möglich. Dann müssten Gleis 1 und Gleis 2 die beiden Durchfahrtsgleise werden. Ein am Bahnsteig vorbeifahrender Güterzug klingt für mich immer gefährlich... :-)

    Nochmals vielen Dank für deinen Input, gerne mehr davon. Wenn ich irgendwo Blödsinn rede, gerne drauf hinweisen. Ihr habt mehr Erfahrungen, ich stehe noch am Anfang...

    Gruß,
    Chris


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    RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

    #125 von Rammstein , 25.06.2025 13:58

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade noch etwas bei sporenplan.nl gestöbert. Mir ist aufgefallen, dass meine Gleisführung im Bahnhof eher unüblich und insbesondere auch unpraktisch ist: Da ich Gleis 1 als Ausweichgleis verwende, welches gegenüber der Gütergleise liegt, benötige ich bei Ein- und Ausfahrt jeweils einen Gleiswechsel in beide Richtungen. Die meisten der angesehenen Gleispläne nutzen Gleis 3 als Ausweichgleis, wodurch aus beiden Richtungen nur ein Spurwechsel nötig ist, den ich ja sowieso für die Gütergleise brauche. Dadurch spare ich Weichen und Platz. Ich gehe auch davon aus, dass ich dadurch die teils unglückliche Gleisführung der Hauptgleise über abbiegende Weichen/DKW vermeiden kann. Im Nachhinhein ist mir unklar, wie es überhaupt zu dieser Gleisführung gekommen ist...

    Bei der Gelegenheit werde ich auch versuchen die Anbindung der Nebenstrecke besser ins Gesamtbild zu integrieren, als auch den Input von euch mit zu berücksichtigen: Z.B. die Gütergleise nicht so sehr an den Rand zu klatschen. Zudem werde ich auch versuchen den Vorschlag von Felix mit dem Post/Umfahrungsgleis als Endpunkt der Nebenstrecke umzusetzen. Das wirkt irgendwie stimmiger als ein einzelnes Gleis...

    Die Grundsätzliche Gleisführung mit dem leichten Bogen gefällt mir weiterhin, die werde ich wohl versuchen beizubehalten. Ggf. probiere ich für die Ausfahrt zur Nebenstrecke mal steilere Weichen, um hier etwas an Länge zu sparen und auch um die Nebenstrecke in einem steileren Winkel abzweigen zu lassen. Mal sehen, wie das aussieht.

    Gruß,
    Chris


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