RE: Hafenbahn/Übergabegruppe

#151 von Rammstein , 27.06.2025 19:59

Zitat von DGU im Beitrag #150
Sascha @Mobatheoretiker hatte bereits was zum Hafrenanschluss, speziell Gleisdreieck geschrieben.möchte noch was ergänzen. Eine Übergabegruppe bedeutet, dass zwei Verkehrsträger gibt,, welche sich die Aufgaben teilen und über eigene Triebfahrzeuge verfügen. Eine gemeinsame Nutzung des Lokschuppens muss man ausschließen. Für mich ist das Betiebskonzept nicht schlüssig.

Hallo DGU, eine separate Abstellmöglichkeit/Lokschuppen hatte ich mal, wurde zwischendurch "wegoptimiert". Könnte ich natürlich wieder ergänzen, unabhängig davon, dass die Übergabe bei mir im Bahnhof stattfindet. Danke für den Hinweis.

BTW: Ist es komplett unrealistisch, dass Gleise eines Bahnhofs als Übergabegruppe genutzt werden, oder müssen diese immer örtlich getrennt sein vom Bahnhof?


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RE: Hafenbahn/Übergabegruppe

#152 von iwii , 27.06.2025 20:07

Zitat von Rammstein im Beitrag #151
Ist es komplett unrealistisch, dass Gleise eines Bahnhofs als Übergabegruppe genutzt werden


Nö. Sie müssen nur so angeschlossen sein, dass tatsächlich eine Übergabe erfolgt und nicht nach der Übergabe auf Fremdgleisen weitergefahren wird.

Gruss, iwii




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RE: Hafenbahn/Übergabegruppe

#153 von sbbfan , 27.06.2025 20:53

@Rammstein

... ein Wahnsinns Konzept! Das wäre ein Projekt für einen Club.
Erfahrungsgemäß kann man locker 100h pro m² veranschlagen!
Ich wünsche dir wirklich dass du das stemmst!
Es ist nicht nur die Zeit, auch die Kosten für so ein Projekt sind immens.
Aber es ist total spannend wie sich deine Planung entwickelt hat!

Gruß Uwe


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RE: Hafenbahn/Übergabegruppe

#154 von Rammstein , 27.06.2025 22:38

Zitat von iwii im Beitrag #152
Zitat von Rammstein im Beitrag #151
Ist es komplett unrealistisch, dass Gleise eines Bahnhofs als Übergabegruppe genutzt werden


Nö. Sie müssen nur so angeschlossen sein, dass tatsächlich eine Übergabe erfolgt und nicht nach der Übergabe auf Fremdgleisen weitergefahren wird.

Gruss, iwii

Das wäre ja so. Von den Übergabegleisen im Bahnhof geht es dann ja über die DKW in den Hafenbereich.

Gruß,
Chris


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#155 von Rammstein , 27.06.2025 22:56

Zitat von Brumfda im Beitrag #120

Bei meinen Vorschlägen könnten höchstens ein paar Details vielleicht noch Ideen geben. Das Gute ist: Das ist nicht der erste Teil den Du baust. Das kann dann ruhen. Bis Du damit anfängst, hast Du Dir auf Deine Art bereits die Hörner an Schattenbahnhof, Bad Wildbad und vielleicht einem kleinen Streckenabschnitt abgestoßen.


Hallo Felix, deine Gleisbilder sehen mal wieder klasse aus! Ich habe mal testhalber probiert diesen doppelten Hosenträger umzusetzen, insbesondere, weil ich ja sowieso noch nach einer Lösung für den Güterbereich suche. Allerdings bekomme ich das mit den Weinert-Weichen nicht hin, da brauche ich alleine für den Einfahrtsbereich die doppelte Länge. Welche Weichenradien verwendest du in deinen Zeichnungen? Mir geht es nicht darum alles 1:1 umzusetzen, aber interessieren würde es mich schon...

Gruß,
Chris


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RE: Hafenbahn/Übergabegruppe

#156 von iwii , 27.06.2025 23:03

Zitat von Rammstein im Beitrag #154
Von den Übergabegleisen im Bahnhof geht es dann ja über die DKW in den Hafenbereich.


Nicht "die", sondern in aller Regel eins. Das wäre das grüne Gleis. Die gelben Gleise würden exklusiv der Hafenbahn gehören. Die Weichen müssen so angeordnet sein, dass man nur über das grüne Gleis zwischen Hafen- und Hauptbahn wechseln kann. Ob die DKW an der Stelle erlaubt ist, weiß ich nicht. Die gelben Gleise müssten meiner Meinung außerhalb des Übergabegleis (grün) angebunden werden.



Gruss, iwii




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RE: Hafenbahn/Übergabegruppe

#157 von DGU , 28.06.2025 08:36

Was die Anbindung der Übergabegruppe betrifft so gibt es meines Wissens nach keine Vorschriften,wie diese angebunden sein müssen. Einzig eine Kennzeichnung der Lokomotiven der Werk-/Hafenbahn ist erforderlich. Diese tragen die zusätzliche Aufschrift auf dem Führerhaus "Auf den Gleisen des Bahnhofes xxxx zugelassen". Den eigentlichen Verkehr regelt die Bahnhofsfahrordnung, welche für jeden Bahnhof individuell erstellt wird.


Gruß
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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#158 von Brumfda , 28.06.2025 10:04

Moin Chris!

Zitat von Rammstein im Beitrag #155
[quote=Brumfda|p2827043] Welche Weichenradien verwendest du in deinen Zeichnungen? Mir geht es nicht darum alles 1:1 umzusetzen, aber interessieren würde es mich schon...


Ich mache es mir einfach und zeichne frei Hand auf dem Computer und versuche mich an den Radien Deiner Zeichnungen zu orientieren. Daß das mit einem Programm dann schwieriger wird, kenne ich. Da ich nur Ideen mit einbringe, überlasse ich Dir dann die Feinarbeit und die Überprüfung, ob es überhaupt umsetzbar ist. Die Schwierigkeiten kenne ich aus meiner eigenen Planung.

Ich ging anders heran, da mein Raum deutlich begrenzter ist und ich trotzdem längere Züge darauf fahren wollte. Und trotzdem sollte das ntürlich wirken. Zumindest für mich.

Zuerst habe ich die Geschichte der Entstehung des Anlagenausschnittes ab den 1860ern entwickelt. Unter Einbeziehung der gesamten Anlagen Umgebung. Dann habe ich geschaut, wie ich frei Hand das in den Raum gezeichnet bekomme. Die Entscheidung ging Richtung Weichenselbstbau durch einen begnadeten MoBahner hier im Forum, der mir helfen würde. Sonst wird es schon deutlich schwieriger mit dem Unterbringen. Seine Drei Wege Weiche und DKW waren eine Art Offenbahrung. Ein entsprechendes Gleisplanungsprogramm nahm ich zur Hilfe. Ich übernahm auch den Tip, die Gleise frei Hand im Raum mal auszulegen, um zu überprüfen, ob die Wirkung der Planung in live auch paßt. Das klappte tatsächlich.

Die Einwände der Mithelfenden bezüglich meiner Planung des Güterbereichs überprüfte ich anschließend mit ausgelegten Gleisen und einem Planungsspiel in der ersten Spielart als Kind wie mit Brio Bahn. Für mich war es dann genau das, was ich auch wollte. Auch wenn einiges so in der Relaität wohl nicht gebaut worden wäre.

Allerdings werde ich die Anlage aus sehr persönlichen Gründen wohl nicht verwirklichen.


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#159 von Rammstein , 29.06.2025 22:30

Zitat von Brumfda im Beitrag #158

Zitat von Rammstein im Beitrag #155
[quote=Brumfda|p2827043] Welche Weichenradien verwendest du in deinen Zeichnungen? Mir geht es nicht darum alles 1:1 umzusetzen, aber interessieren würde es mich schon...


Ich mache es mir einfach und zeichne frei Hand auf dem Computer und versuche mich an den Radien Deiner Zeichnungen zu orientieren. Daß das mit einem Programm dann schwieriger wird, kenne ich. Da ich nur Ideen mit einbringe, überlasse ich Dir dann die Feinarbeit und die Überprüfung, ob es überhaupt umsetzbar ist. Die Schwierigkeiten kenne ich aus meiner eigenen Planung.


Ok, danke für die Rückmeldung. Dann ist klar, dass ich nicht irgendwo etwas falsch mache...

Zitat von Brumfda im Beitrag #158

Ich ging anders heran, da mein Raum deutlich begrenzter ist und ich trotzdem längere Züge darauf fahren wollte. Und trotzdem sollte das ntürlich wirken. Zumindest für mich.

Zuerst habe ich die Geschichte der Entstehung des Anlagenausschnittes ab den 1860ern entwickelt. Unter Einbeziehung der gesamten Anlagen Umgebung. Dann habe ich geschaut, wie ich frei Hand das in den Raum gezeichnet bekomme. Die Entscheidung ging Richtung Weichenselbstbau durch einen begnadeten MoBahner hier im Forum, der mir helfen würde. Sonst wird es schon deutlich schwieriger mit dem Unterbringen. Seine Drei Wege Weiche und DKW waren eine Art Offenbahrung. Ein entsprechendes Gleisplanungsprogramm nahm ich zur Hilfe. Ich übernahm auch den Tip, die Gleise frei Hand im Raum mal auszulegen, um zu überprüfen, ob die Wirkung der Planung in live auch paßt. Das klappte tatsächlich.

Die Einwände der Mithelfenden bezüglich meiner Planung des Güterbereichs überprüfte ich anschließend mit ausgelegten Gleisen und einem Planungsspiel in der ersten Spielart als Kind wie mit Brio Bahn. Für mich war es dann genau das, was ich auch wollte. Auch wenn einiges so in der Relaität wohl nicht gebaut worden wäre.

Allerdings werde ich die Anlage aus sehr persönlichen Gründen wohl nicht verwirklichen.

Schade, dass du an der Anlage nicht weitermachen kannst. Ich hätte gerne den Bahnhof von Gaudi gesehen. So viel Kreativität und Fantasie...

Gruß,
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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#160 von Rammstein , 29.06.2025 23:26

Hallo zusammen,

anbei ein kleines Update. Während der Diskussion über die Übergabegruppe habe ich mich daran erinnert, dass ich ja eigentlich die Zufahrt zur Hafenbahn unter der Hauptstrecke durchführen wollte (k.A., aber irgendwie habe ich das Bild, dass eine Hafenbahnlok unter einer einfachen Brücke der Hauptstrecke durchkommt, im Kopf.). Daher habe ich doch einmal versucht die Übergabegruppe vom Bahnhof zu separieren. Erstens kann ich dadurch den Bahnhof etwas kleiner gestalten, zweitens ist es dann (IMO) nicht mehr so schlimm, dass die Hafenbahn alle Gleise queren muss, um zu den Gütergleisen zu gelangen, weil ja nun nicht mehr einzelne Waggons, sondern (nur) mehrere Waggons zusammen zwischen Hafenbahn und Bahnhof verschoben werden müssen. Die dreigleisige Übergabegruppe entspricht mit 174m, zweimal 134m fast den Originallängen von Emmerich (250m, 135m, 145m) und könnte bei Bedarf sogar noch etwas verlängert werden.


Weitere kleinere Änderungen:

  • Der große Durchgangsbahnhof hat jetzt 1,5 Gleise weniger.
  • Kopf-und Seitenrampe, Ladestrasse und Güterschuppen wieder ergänzt. Allerdings sehr unkreativ im Vergleich zu euren Vorschlägen. Irgendwie sah das bei mir immer erzwungen aus mit einem halben Hosenträger/Kreuzung. Falls ihr noch Ideen habt, gerne..
  • Etwas größere Bögen im Hafen, allerdings noch weit weg von dem empfohlenen 100cm Radius.
  • Lokschuppen ergänzt im Hafen
  • Hafenstrasse und Landstrasse ergänzt




Ich werde jetzt mal die Gleisnummerierung aktualisieren und gedanklich durchspielen, wie ich mir das Zerlegen bzw. Zusammensetzen ankommender und abfahrender Güterzüge so vorstelle. Bzw. testen, ob das überhaupt so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.

Gruß,
Chris


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#161 von Rammstein , 30.06.2025 00:25

Und hier die Details inkl. Gleisnummerierungen des Durchgangsbahnhofs


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#162 von UP4001 , 30.06.2025 05:37

Moin,

Zitat von Rammstein im Beitrag #161
Und hier die Details inkl. Gleisnummerierungen des Durchgangsbahnhofs




Hast Du schon mal überlegt, den Gleisplan zu spiegheln, so dass der Bahnhof vorne und die Gütergleise hinten sind? Mich stört, dass die Aus-, Ein- und Rangierfahrten (u.a. zum Lokschuppen) jedesmal die Hauptgleise kreuzen müssen.


LG

Horst

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| Ich behalte mir redaktionelle Änderungen (Rechtschreibung, Formulierungsverbesserung usw.) auch ohne Kennzeichnung vor! |
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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#163 von sbbfan , 30.06.2025 08:57

Moinsen @Rammstein

... zum engen Radius im Hafenbahnhof:
Ich würde die enge Tangente ganz weg lassen.
Macht die ganze Szene spielintensiver, da du dann plausibel einen "Hofhund" auf den Hafengleisen vorhalten kannst.
Klar können dann die Wagen auch in die entsprechenden Gleise geschoben werden.
Dann wären die zwei Weichen an den Kaigleisen auch überflüssig. Je weniger Weichen um so spannender ist dann der Spielbetrieb!

Gruß Uwe


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#164 von Brumfda , 30.06.2025 09:10

Moin Chris!


Deine neueste Version finde ich fantastisch.Brückengewirr.... perfekt.

Zitat von Rammstein im Beitrag #159
Schade, dass du an der Anlage nicht weitermachen kannst. Ich hätte gerne den Bahnhof von Gaudi gesehen. So viel Kreativität und Fantasie...


Sie sollte in mein Wohnzimmer. Als inzwischen überzeugter Single kein Problem. Vor dem inneren Auge sah ich mich bereits mit dem Untergestell, dem Schattenbahnhof kämpfen. Ebenso die Freude, Gleise und Weichen selbst zu bauen. Scheitern zuerst und dann sich über das Ergebniß wie ein kleines Kind freuen. Bis hin zum Bau der hoch aufragenden und abnehmbaren Felswände am Anlagenrand. An den Vorrichtungen zum Lagern der Felsen, um von der anderen Seite in die Anlage greifen kann, war ich auch schon am "zurechtspinnen". Meine kleine zusammengesponnene perfekte Alpenwelt im Wohnzimmer. Die Finanzierung wäre nicht das Problem gewesen. Es zieht sich halt über die Jahre und am richtig teuren Problem, dem Baumbau, hatte ich auch bereits eine preiswerte und für mich deutlich schönere Lösung gefunden. Frag gerne nach, wenn das für Dich zum Thema wird. Materialien zum größten Teil aus der Natur. Haarspray, Leim und nur noch wenig anderes Zeugs. Signale sind gekauft... Hach, es wird zu einem anderen Zeitpunkt statt finden.


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#165 von Rammstein , 30.06.2025 12:18

Zitat von UP4001 im Beitrag #162
Moin,
Zitat von Rammstein im Beitrag #161
Und hier die Details inkl. Gleisnummerierungen des Durchgangsbahnhofs




Hast Du schon mal überlegt, den Gleisplan zu spiegheln, so dass der Bahnhof vorne und die Gütergleise hinten sind? Mich stört, dass die Aus-, Ein- und Rangierfahrten (u.a. zum Lokschuppen) jedesmal die Hauptgleise kreuzen müssen.

Hallo Horst. Hatte ich mal überlegt. Dann müssten Aber alle Züge der Nebenstrecke die Gütergleise kreuzen, was verhindert würde, dass ich mal lange Güterzüge nutze. Daher bin ich bei der aktuellen Variante geblieben.

Gruß,
Chris


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#166 von Rammstein , 30.06.2025 14:50

Hallo zusammen,

anbei meine Vorstellungen, wie ich das Zerlegen und zusammensetzen von Güterzügen basierend auf dem Plan aus #161 umsetzen würde. Vorab der Hinweis, dass ich keinerlei Ahnung habe, welche Regeln es in der Realität gibt und/oder ob ich gegen Regeln verstoße. Da bin ich auf euer Feedback angewiesen:



Einfahrt "kurzer" Güterzug in Gleis 5:

  • Lok des einfahrenden Zuges kuppelt ab und setzt über in Gleis 4, um den dort bereitstehenden Zug abzuholen
  • Rangierlok kommt aus dem Lokschuppen und zieht Teile des Güterzügs in die Übergabegruppe der Hafenbahn, die Ladestrasse, vor den Güterschuppen oder die Rampen. Hierzu können hauptsächlich die Gleise 9, 11 und 12 als Ziehgleise genutzt werden.


Einfahrt "langer" Güterzug in Gleis 5:

Wenn ein langer Güterzug Gleis 5 und 12 belegt, wird es komplizierter, da die Ausfahrt Richtung Hafenbahn erst einmal blockiert ist.

  • Lok des einfahrenden Zuges kuppelt ab und setzt über in Gleis 4, um den dort bereitstehenden Zug abzuholen
  • Rangierlok kommt aus dem Lokschuppen und setzt sich vor oder hinter den Güterzug unter Zuhilfenahme der kurzen Ziehgleise an den Bahnhofsenden. Der Zug kann über Gleis 4/11 umfahren werden. Ist das Gleis noch belegt, dann ist die Umfahrung nur über Gleis 3/10 möglich
  • Güterzug wird getrennt und Rangierlok zieht eine Hälfte des Zuges von der Kreuzungsweiche.
  • Nun kann die Rangierlok die vordere Hälfte des Güterzugs wie im oberen Fall verteilen. Ist Gleis 5 leer, können wie Waggons von Gleis 12 unter Zuhilfenahme von Gleis 5 als Ziehgleis verteilt werden.
  • Wenn ein langer Güterzug bereitgestellt werden soll, müssen in Gleis 4 und 11 zwei Teilzüge bereitgestellt werden, damit die DKW nicht belegt wird. Erst vor Abfahrt des Zuges könnnen beide Hälften zusammengeschoben werden. Oder die abholende Lok macht das selbst.


Kann man das so machen, oder ist das zu Realitätsfern?

Gruß,
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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#167 von Brumfda , 30.06.2025 15:35

Moinsen!

Generell paßt das. Meiner Meinung nach. Meinung ist nicht Wissen. Aber ein über zwei Gleise geteilter Güterzug? Unwahrscheinlich - Dann machst Du ihn halt nicht so lang . Oder es geht halt in Deiner Welt .

Die Güterzuglok kann auch verweilen ganz links auf dem kleinen Abstelgleis. Da können auch zwei kleine Abstellgleise hin. Eine wartet auf den einen Güterzug in die eine Richtung, einer wird den Bahnhof in die andere Richtung entlassen. Ein Nahgüterzug, der aus dem Hafen genährt wird? Mit einer 212 oder E40 oder 50?

In "Mut zu kurzen Zügen" findest Du etliche Beispiele an völlig übermotorisierten Zügen in der Realität. Nicht selten NGz...

Allerdings glaube ich, daß wahrscheinlich zwischen der Abstellgruppe / Ziehgleis keine Weichenanbindung zur Hauptstrecke bestanden hätte. Alles was raus oder reigeht ist mehr im Sichtbereich des Stellwerkes, während der Rangiermeister ungestörter dort arbeiten kann.



Insofern wäre Dein Gedankengang zum Zusammenschieben zweier Güterzugteile zu einem kurz vor der Abfahrt obsulet. . Meine bis vor kurzem noch immer recht Jugendliche Vorstellung, die in Gleisplänen gerne noch ein paar "sinnvolle" Weichen reingezimmert hätte, wurde in anderen Diskussionen ziemlich verändert. Was mir zuerst logisch erschien, weil man so von der Hauptstrecke überall GLEICH hingekommen wäre, ist bahnbetrieblich nicht vorgesehen. Diese Betriebsbereiche wurden getrennt, daß man halt nichtauf Abwege kommen kann.


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#168 von Mobatheoretiker , 30.06.2025 16:00

Zitat von UP4001 im Beitrag #162

Hast Du schon mal überlegt, den Gleisplan zu spiegheln, so dass der Bahnhof vorne und die Gütergleise hinten sind? Mich stört, dass die Aus-, Ein- und Rangierfahrten (u.a. zum Lokschuppen) jedesmal die Hauptgleise kreuzen müssen.


Bahnhöfe wurden in den seltensten Fällen auf der grünen Wiese geplant und gebaut. Sie sind in 150 Jahren schrittweise gewachsen und es gab topografische und städtebauliche Beschränkungen.
Insofern ist eine solche Situation durchaus vertretbar, insbesondere wenn man davon ausgeht daß maximal ein oder zwei Güterzüge pro Tag auf die Nebenbahn übergehen.

Gruß, Sascha


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#169 von Brumfda , 30.06.2025 16:09

Da gebe ich Sascha vollkommenr recht. Die grüne Wiese war zu Zeiten der Epoche 1a bis 1b. Dann kamen eher nur Nebenbahnen dazu.

Zitat von Mobatheoretiker im Beitrag #168
Bahnhöfe wurden in den seltensten Fällen auf der grünen Wiese geplant und gebaut. Sie sind in 150 Jahren schrittweise gewachsen und es gab topografische und städtebauliche Beschränkungen.
Insofern ist eine solche Situation durchaus vertretbar, insbesondere wenn man davon ausgeht daß maximal ein oder zwei Güterzüge pro Tag auf die Nebenbahn übergehen.



Ein Beispiel ist derRatzeburger Bahnhof, daß ich ab 1850 rekonstruieren konnte. Wobei mich die fehlenden Zwischenschritte auch noch interessieren würden. Die Zeit knapp vor dem Anschluß der Kaiserbahn und eben vor der Nebenbahn runter in den Ort und nach Klein Thurow. Fun fact Damit diese bereits in den 30ern wieder stillgelegte Strecke noch einen Schub bekommt, hat man ein Gleis in den 20ern an einen Seeanleger gebaut, damit Ausflügler aus Hamburg vom Zug aus ins Schnellboot steigen konnten und nach Zarentin via Kanal über den Schalsee fahren konnten. Ausufernde und wieder zusammengestutzte Strukturen im Wandel der Zeit.



1897 kreuzt die Kaiserbahn Hagenower Land - Bad Oldesloe (- Bad Segberg - Neumünster) den Bahnhof. Damit der Kaiser schneller in seine geliebte Kieler Marinewerft kommt. Der Bahnhof mutiert. Und schließlich erält die Stadt endlich einen Bahnanschluß 1904. Ca. 1910 – Gott hätte ich gerne die Zwischenstufen bis zum Bau der Kaiserbahn! Im Originalplan, von dem ich abgeluschert habe, ist noch ein dreiflügiges preußisches Signal verzeichnet. Dadurch ist die Einordnung auf vor 1924 zu treffen (danke Dir Atlanta Ingo) und nach 1904 durch das Vorhandensein der Strecke nach Ratzeburg Stadt. 1910 ist somit etwas willkürlich. Aber .






1928 – in 6 Jahren wird die Ratzeburger Kleinbahn stillgelegt - ist die Drehscheibe für die Gütergleise verschwunden und ein ganz bisschen beim Lokschuppen. Ein paar Weichen sind weg andere hinzugekommen. Optimierung statt Verminderung.




1950er. Für jedes der Jahre würde ich auch gerne die Gleise gräulich einfärben, die nicht mehr benutzt wurden.




Die 90er. Bestimmt war hier auch bereits etliches stillgelegt. Auf dem OriginalGLP steht zur Drehscheibe „zugeschüttet“




2023. Google und die Begehung haben geholfen.




Zu weiteren Photos aus der Vergangenheit und Gegenwart drückt hier zu einem anderen Faden von mir.


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#170 von DGU , 30.06.2025 18:19

Zitat von Rammstein im Beitrag #165
Zitat von UP4001 im Beitrag #162
Moin,
Zitat von Rammstein im Beitrag #161
Und hier die Details inkl. Gleisnummerierungen des Durchgangsbahnhofs




Hast Du schon mal überlegt, den Gleisplan zu spiegheln, so dass der Bahnhof vorne und die Gütergleise hinten sind? Mich stört, dass die Aus-, Ein- und Rangierfahrten (u.a. zum Lokschuppen) jedesmal die Hauptgleise kreuzen müssen.

Hallo Horst. Hatte ich mal überlegt. Dann müssten Aber alle Züge der Nebenstrecke die Gütergleise kreuzen, was verhindert würde, dass ich mal lange Güterzüge nutze. Daher bin ich bei der aktuellen Variante geblieben.
Hallo Chris, nicht immer zwangsläufig. Es kommt auf die Anordnung. In hatte in einem früheren Beitrag einen Hinweis auf Traventall gegeben.Dort liegt das Güterüberholgleis zwischen den Durchfahrgleiseisen und den Überholgleisen für Personenzüge, welche auf der Haupt-/Nebenbahn verkehren. Darüber kommen dann separate Gütergleise für Übergaben und Nagähgüterzüge.⁹


Gruß
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#171 von Brumfda , 30.06.2025 22:12

Tschuldigung Chris, habe nicht die vollständugen Gleispläne Ratzeburgs hochgeladen. Scrolle noch mal hoch.


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#172 von sbbfan , 30.06.2025 22:45

... da sich ja die hier Beteiligten auf einem ganz anderen Niveau tummeln... kann ich mir meine Einwände sparen.
Trotzdem viel Erfolg!


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#173 von apras , 30.06.2025 23:01

Hallo Chris

Zitat von Rammstein im Beitrag #166
Hallo zusammen,
anbei meine Vorstellungen, wie ich das Zerlegen und von Güterzügen basierend auf dem Plan aus #161 umsetzen würde. Vorab der Hinweis, dass ich keinerlei Ahnung habe, welche Regeln es in der Realität gibt und/oder ob ich gegen Regeln verstoße. Da bin ich auf euer Feedback angewiesen:



Einfahrt "kurzer" Güterzug in Gleis 5:



Hierbei etwas feedback, zwar nicht wegen Güterverkehr, aber die Hauptgleisen. Verkehr nach links ist, auf den Hauptgleis, wahrscheinlich Gleis 1. Prima. Nach links kann es mit maximale Geschwindigkeit ūber die Weiche herausfahren (weil die Weiche auf gerade steht). Aber wo kommt dieses Hauptgleis 1 von rechts genau her? Wenn ich die gerade weichen verfolge, dann kommt es vom Lokschuppen. Es sollte aber (nimm ich an) Gleis 7 sein. In die Realität hat man Gleis 7 daher wahrscheinlich anders angebunden, und vermieden das es über den DKW abbiegen muss.

Das andere Hauptgleis, also von links nach rechts, kann wahrscheinlich auch etwas realistischer gestaltet werden.Jetzt ist es so das der Zug van links nach rechts bei gerade Weichenstellungen (also das Hauptgleis) in Gleis 3 ankommt. Weiterfahrt ab Gleis 3 geht dann aber über mehrere abzweigende Weichen. Besser scheint es das Gleis 2 das Hauptgleis wird; nach rechts geht das dan gerade aus. Prima. Dann sollte die Weiche links zwischen Gleis 2 und 3 statt eine links weiche, eine rechts Weiche werden (oder eventuell ein Y-Weiche. Diese Anpassung sollte einfach realisierbar sein.

Wenn man Weinert Weichen nimmt, kann man den Bogen so anpassen das es fast immer passt.

Viel Spaß bei der Plannung
Aiko


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#174 von Rammstein , 01.07.2025 00:14

Zitat von sbbfan im Beitrag #163
Moinsen @Rammstein

... zum engen Radius im Hafenbahnhof:
Ich würde die enge Tangente ganz weg lassen.
Macht die ganze Szene spielintensiver, da du dann plausibel einen "Hofhund" auf den Hafengleisen vorhalten kannst.
Klar können dann die Wagen auch in die entsprechenden Gleise geschoben werden.
Dann wären die zwei Weichen an den Kaigleisen auch überflüssig. Je weniger Weichen um so spannender ist dann der Spielbetrieb!

Gruß Uwe

Hallo Uwe,

mit der Tangente meinst du den Rechtsbogen, der von den Übergabegleisen Richtung Containerverladung abzweigt? Dann habe ich erstens natürlich kein Gleisdreieck mehr, das letzte Überbleibsel der Emmericher Hafenbahn. Genau so ein Gleisdreieck fand ich spannend... aber ich überlege nochmal...

Gruß,
Chris


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RE: Eine neue Heimat für einen VT 11.5

#175 von Rammstein , 01.07.2025 00:51

Zitat von apras im Beitrag #173
Hallo Chris
Hierbei etwas feedback, zwar nicht wegen Güterverkehr, aber die Hauptgleisen. Verkehr nach links ist, auf den Hauptgleis, wahrscheinlich Gleis 1. Prima. Nach links kann es mit maximale Geschwindigkeit ūber die Weiche herausfahren (weil die Weiche auf gerade steht). Aber wo kommt dieses Hauptgleis 1 von rechts genau her? Wenn ich die gerade weichen verfolge, dann kommt es vom Lokschuppen. Es sollte aber (nimm ich an) Gleis 7 sein. In die Realität hat man Gleis 7 daher wahrscheinlich anders angebunden, und vermieden das es über den DKW abbiegen muss.

Das andere Hauptgleis, also von links nach rechts, kann wahrscheinlich auch etwas realistischer gestaltet werden.Jetzt ist es so das der Zug van links nach rechts bei gerade Weichenstellungen (also das Hauptgleis) in Gleis 3 ankommt. Weiterfahrt ab Gleis 3 geht dann aber über mehrere abzweigende Weichen. Besser scheint es das Gleis 2 das Hauptgleis wird; nach rechts geht das dan gerade aus. Prima. Dann sollte die Weiche links zwischen Gleis 2 und 3 statt eine links weiche, eine rechts Weiche werden (oder eventuell ein Y-Weiche. Diese Anpassung sollte einfach realisierbar sein.

Wenn man Weinert Weichen nimmt, kann man den Bogen so anpassen das es fast immer passt.
Aiko

Hallo Aiko, danke für dein Feedback. Ja genau, die Hauptgleise sollen Gleis 1 und 2 werden.

An der südlichen Einfahrt zu Gleis 2 hatte ich die Tage schon heumprobiert. Mit Y-Weichen funktioniert es, allerdings werden Gleis 3 und insbesondere Gleis 4 dadurch kürzer als das Gütergleis im Kopfbahnhof. Das möchte ich gerne vermeiden. Sicherlich bekommt man das aber irgendwie hin, so dass die Einfahrt in Gleis 3 nicht über eine abzweigende Weiche führt. Allerdings komme ich da mit meinem aktuellen Gleisplanprogramm, XTrackCAD, an die Grenze, da ich Weichen nicht biegen kann. Mir fehlt hier auch die Erfahrung, wie weit ich eine Rechtsweiche (oder Y-Weiche) von Weinert nach links biegen kann (klingt auch irgendwie unlogisch eine Rechtsweiche in einen Linksbogen zu biegen...). Vielleicht würde hier das angesprochene S21-Planprogramm helfen, da muss ich mich noch etwas mehr informieren. So ein Programm wird ja nicht aus jemandem, der keine Ahnung hat, wie Schienen verlaufen sollten, einen Gleisplandesigner machen... . Eine Alternative, die ich auch noch auf der Probierliste habe, ist die gesamte Ausfahrt in die andere Richtung zu legen, so dass der Radius sehr groß werden kann, ich dann aber an auf der Seite des Schattenbahnhofs dafür wieder einen Tunnel mit engem Radius brauche (also im Prizip eine Spiegelung der Hauptsstrecke auf der anderen Seite bei dem kleinen Durchgangsbahnhof.

Die nördliche Einfahrt zu Gleis 1 ist wohl etwas komplizierter, auch hier habe ich (mit Standardgleisen) schon einiges probiert. Statt der Kreuzungsweiche könnte ich hier eine nach rechts abbiegende (oder Y-), gebogene, Weiche nehmen und das Gleis zum Lokschuppen auf der anderen Seite des Hosenträgers anschließen. Auch hier fehlen mir leider noch die Erfahrungen, was man "hinbiegen" kann und ab wann es zu unrealistisch wird.

BTW: Y-Weichen werden, was die erlaubte Geschwindigkeit angeht, in beide Richtungen wie Geradeausfahrt behandelt?

Danke & Gruß,
Chris


apras hat sich bedankt!
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