Vielen Dank für den Tip mit den Peco Drehgestellen GR-106. Da ich noch 2 TT-Tankwagen in der Bastelkiste hatte habe ich mir gleich 2 Paar dieser Drehgestelle bestellt. Sind bereits eingebaut und die Wagen schon im Testeinsatz - laufen sehr schön. Die Achsen sind zwar aus Kunststoff, aber das hat früher ja auch funktioniert und ich werde das mal vorläufig so belassen.
leider hatte ich noch keine Zeit es selbst zu probieren. Habe nur festgestellt, dass das nicht einfach mit einem Tausch erledigt ist. Kannst du mir sagen wie du die Anpassung vorgenommen hast? Ein Bild vom geänderten Drehgestell würde auch schon helfen.
Ich habe am Drehgestell nichts verändert. Beim Wagen wurde die alte Drehgestellaufnahme weggeschliffen und mit der Dremel ein ca. 6mm breites Langloch händisch rausgeschliffen. Habe davon leider kein Foto gemacht. Das Peco Drehgestell benötigt ein 4 mm Loch in einem 1,5mm starken Polystrolplättchen. Das Langloch ist wegen den Peco Drehgestellen nötig für einwandfreies Bewegen des Kupplungsbügels - neuer Drehgestellmittelpunkt ist bei mir jetzt 19mm vom Wagenende (vorher 21,5 mm). Die 6 mm Lochbreite braucht es für schönes Einklipsen der Drehgestelle. Die Aufnahmeplättchen sind mit Sekundenkleber eingeklebt. Die ersten Aufnahmeplättchen waren rechteckig, da haben dann die Spurkränze gestreift, darum habe ich sie dann in die gezeigte Form geschnitten.
Werde vermutlich die Wagen mit den Originaldrehgestellen auch noch umbauen, mit den Peco Drehgestellen sehen sie viel besser aus.
Ich habe am Drehgestell nichts verändert. Beim Wagen wurde die alte Drehgestellaufnahme weggeschliffen und ein da mit der Dremel ein ca. 6mm breites Langloch händisch rausgeschliffen. Habe davon leider kein Foto gemacht. Das Peco Drehgestell benötigt ein 4 mm Loch in einem 1,5mm starken Polystrolplättchen. Das Langloch ist wegen den Peco Drehgestellen nötig für einwandfreies Bewegen des Kupplungsbügels - neuer Drehgestellmittelpunkt ist bei mir jetzt 19mm vom Wagenende (vorher 21,5 mm). Die 6 mm Lochbreite braucht es für schönes Einklipsen der Drehgestelle. Die Aufnahmeplättchen sind mit Sekundenkleber eingeklebt. Die ersten Aufnahmeplättchen waren rechteckig, da haben dann die Spurkränze gestreift, darum habe ich sie dann in die gezeigte Form geschnitten.
Werde vermutlich die Wagen mit den Originaldrehgestellen auch noch umbauen, mit den Peco Drehgestellen sehen sie viel besser aus.
Gruß Richard
Vielen Dank für den Tipp, so eine einfache Lösung.
Ein sehr interessantes Thema! Was gab es denn da im Vorbild in 750 mm (und entsprechend auch in 1000 mm)? Unkrautbekämpfungswagen oder Keaselwagen für Löschwasser könnte ich mir vorstellen. In der aktuellen Epoche wäre da die Brockenbahn mit den in letzter Zeit öfteren Waldbränden mal einen Blick wert. Beim Thema Kesselwagen in 750 mm denke ich auch an Umlademöglichkeiten der Ladung auf Normalspur oder auf Strassenfahrzeuge. Gab es im Vorbild solcherart Anlagen? Kesselwagen auf Rollböcken könnte ich mir durchaus vorstellen. Es klang schon an das das Thema in Richtung Feldbahn geht. Da bin ich eher an der eingangs erwähnten Wasserwagen, Unkrautwagen und vielleicht auch Diesel welcher zu einem kleineren Tank in der Nähe einer Mine, Industrieanlage oder ähnliches gebracht wird.
Zitat von Zwiebel im Beitrag #32Ein sehr interessantes Thema! Was gab es denn da im Vorbild in 750 mm (und entsprechend auch in 1000 mm)? Unkrautbekämpfungswagen oder Keaselwagen für Löschwasser könnte ich mir vorstellen. In der aktuellen Epoche wäre da die Brockenbahn mit den in letzter Zeit öfteren Waldbränden mal einen Blick wert. Beim Thema Kesselwagen in 750 mm denke ich auch an Umlademöglichkeiten der Ladung auf Normalspur oder auf Strassenfahrzeuge. Gab es im Vorbild solcherart Anlagen? Kesselwagen auf Rollböcken könnte ich mir durchaus vorstellen. Es klang schon an das das Thema in Richtung Feldbahn geht. Da bin ich eher an der eingangs erwähnten Wasserwagen, Unkrautwagen und vielleicht auch Diesel welcher zu einem kleineren Tank in der Nähe einer Mine, Industrieanlage oder ähnliches gebracht wird.
füttere google mal mit dem dem Begriff: "hsb wasserwaagen auf rollwagen" über die Bildersuche wirst du fündig, in Wernigerode steht einer, ich war schon mal dort.
Moin zusammen, einen sehr interessanten "Kesselwagen" führte die Wandsbecker Industriebahn (Meterspur) in ihrem Bestand. Der Rollwagen Nummer 26 wurde 1917 geliefert. Bereits nach wenigen Jahren erhielt er einen Normalspurwagen fest "aufgesattelt". Dieser war Jahrgang 1886 und erinnerte an einen genieteten Fäkalienwagen. Bis 1960 versorgte dieser Kesselwagen die dortigen Dampfloks mit Speisewasser. Mit Abstellung der letzten Dampflok wurde er abgestellt weil überflüssig. Allerdings war er bei Betriebseinstellung im Juni 1966 noch vorhanden. Die Industriebahn war nie für den Dampfbetrieb vorgesehen. Die vorhandenen Akkulokomotiven schafften allerdings die anwachsenden Zuglasten nicht. Also beschaffte man gebrauchte Dampfloks. Dies war während des großen Krieges (1914-18). Die dafür benötigte Infrastruktur konnte allerdings nicht geschaffen werden. So ersetzte dieser Wagen ab ca. 1920 das Versorgungsprovisorium des Krieges. Dies tat er bis zur Abstellung der letzten Dampflok 1960.
Auch bei der Brohltalbahn wurden Kesselwagen auf Rollwagen transportiert: Kohlensäurewagen der Fa. AGEFKO. Bilder gibt es bei der Eisenbahnstiftung unter dem Suchbegriff: AGEFKO
Links ein Wasserwagen für die "Bahn-Feuerwehr", in der Mitte ein Fantasie-Umbau auf einem Liliput Personenwagen-Fahrgestell und rechts ein Wasserwagen auf einem Roco Güterwagen-Fahrwerk.
Hier nochmal die beiden TT-Wagen mit den Peco-Drehgestellen und ein Niederbordwagen Dolischo/Liliput mit einem Tank.
Die verschiedenen TT-Tankwagen mit den unterschiedlichen Drehgestellen, die mit den Peco Drehgestellen scheinen fast etwas zu zierlich.
Und hier noch was für die Feldbahn auf 4 Roco Loren
Ich hab mir diesen Tankwagen aus einem Roco H0e Chassis mit einem Tank von einem IFA L60 LKW zusammengebastelt. ( der LKW bekam einen Kran mit Holzgreifer) Grüsse Boris