die von Alex (swisstrain) angegebene Nummer für d3n Dekoder ist die Originalnummer als Ersatzteil Was den Dekoder betrifft, so wi4d dieser nicht als mfx, sondern als fx-Dekoder bezeichnet. Da bedeutet, er ist ein programmierbarer MM2-Dekoder. Damit besteht die Möglichkeit, weil keiner dieser Dekoder mit DC läuft, dass DC-seitige Veränderungen wie Puffer eine Auswirkung haben.
Nachdem aber Alex den Dekoder gegen Lopi4 getauschtvhat, ist das obige sowieso nur noch akademisches Interesse.
Nein, es wurde bis vor Kurzem nichts ausgetauscht, ich habe von Werksdecoder gesprochen. Er ist ein mfx Decoder, meldet sich ja auch selbst an. Das wäre das Hauptkriterium für mfx, oder? Man kann ihn auch auf der mfx Oberfläche programmieren, so wie alle mfx-Decoder. Er kann mfx, mm, dc und ac, jedoch kein dcc.
Ausgetauscht wurde vor Kurzem der Werkdecoder gegen einen Lopi4 dcc. Und ... ein bisschen Akademie ist nie schlecht. Ich würde gerne lernen, wie man den Prozessor puffert. Gesehen habe ich das noch nie in der Realität.
Bei der 21mtc Schnittstelle ist +5V des Prozessors auf Pin 12. Dort müsste man wohl auch den +Pol des Elkos platzieren. Und wo müsste man das Minus anschliessen? Am gleichen GND wie für den eigentlichen Pufferelko?
Das wären die Bilder des Märklin Art. 161 447 = Werkdecoder verbaut (21polig, mfx-format):
Der Pufferspeicher arbeitet doch, klar zu sehen am sanften erlöschen der LED-Beleuchtung. Ich habe eine weitere Fischer-Ladeschaltungsplatine in einer anderen Lok verbaut und habe dort einen Test mit und ohne Pufferspeicher gemacht. Gleiches Ergebnis. Mein Fazit, die 1100µF sind zu gering, werde da noch aufrüsten müssen.
Die CV's aus meinem Beitrag teste ich dann nochmal genauer.
in den Einstellungen der CS2 oder CS3 steht zwar "DC" drin, ist aber trotzdem nicht aktiv; ist zumindest mir bei Märklindekodern der frühen mfx-Zeit nicht gelungen. Nicht alles, was in der CS2 als Option steht ist auch wirklich nutzbar!
Danke für diese Klarstellung. Dann kann der Decoder aber sicher mfx, mm und AC analog. Für das vorliegende Problem ist es vermutlich aber nicht so entscheidend: Mich würde nach wie vor interessieren, wie ich den Prozessor praktisch puffern kann.
Hallo Alex, Schumos Pufferschaltung funktioniert ja, du konntest ja nach Abschalten der Gleisspnnung 10V messen, folglich wird auch der Cap bei anliegender Gleisspannung versorgt. Normalerweise wird der Prozessor aus der Spannung Decoder+/Gnd über Widerstand und ZDiode mit den 5V Prozessorspannung versorgt. Diese solltest du an Pin 12 der 21mtc-Schnittstelle finden. Nennt sich Vcc 5V+ Prozessor. Messe dort mal die Spannung wenn du die Gleisspannung abschaltest. Ich vermute ein Softwarproblem dahingehend dass der Prozessor alles abschaltet, wenn er an den Gleisspannungsanschlüssen kein passendes Digitalsignal bzw. AC-Spannung erkennt. Volker
Der Dekoder ist ein mSD oder mLD (ohne 3) in der Spezialausführung (mit Logikpegel an Aux 3/4).
Schau doch mal in der Anleitung zum mSD nachrüstdekoder, dort sind alle Dinge genannt, die diese Dekoder „können“ - bitte auch die erweiterte Anleitung zum msd suchen und beachten. Der unterschied zu deinem Werksdekoder zum nachrüstdekoder ist nur, dass die Nachrüstdekoder auch DCC können - mittels mfx erreichst du aber auch beim Werksdekoder alle Einstellungen - am besten mit einer cs2.
Gibt es auch als Variante mit verstärktem AUX3 und AUX4 (rechtes Bild).
Den Anschluß eines Pufferkondensators an 5V (Prozessor) habe ich bereits in #23 verlinkt (ESU Lopi am mtc21 ).
Der Anschluß an der 21pol. Schnittstelle ist für alle Decoder gleich. Eine Pufferung von U+ ist aber in der Regel ausreichend, da die 5V davon abgeleitet werden und somit mitgepuffert werden. ESU hatte die 5V-Pufferung beim LoPi V3 in der Bedienungsanleitung beschrieben. Bei allen Folgedecodern aber nicht mehr.
Nur den Prozessor zu puffern ist eh ziemlich witzlos. Der wartet dann nur vergeblich auf Daten während die Lok als solche strom- und antriebslos steht. Grundsätzlich sollte eine H0-Drehgestellok, unabhängig ob drei- oder zweischienen-Zweileitersystem, ohne Puffer gut über die Runden kommen. Selbst bei meinen älteren Fleischmann-Loks bei denen die Antriebsgestelle vier Haftreifen tragen und die damit elektrisch kurze zweiachsige Loks sind reicht ein 1000μF-Elko mit Ladewiderstand und Entladediode für einen sicheren Betrieb aus solange Schienen und Räder halbwegs gepflegt sind. Bei Roco-Loks die je Drehgestell einen Haftreifen haben gibt's bei mir gar keine Puffer. Völlig unnötig. Dreischienen-Zweileiter-Loks die über die Räder nur einen Pol ziehen sollten in gepflegtem Zustand noch unkritischer sein, die haben ja noch ihren Schleifer. Erkennbaren Auslauf bei H0-Lokomotiven mit konventionellen Motoren sieht man je nach Lok und Motor ab! 4700μF, je nach Stromverbrauch des Motors. Bei Loks mit Glockenankermotoren und damit sehr niedrigem Stromverbrauch schon ab 1000μF wenn der Rest der Lok sparsam ist.
Eigentlich habe ich schon aufgegeben und den originalen Decoder durch einen ESU Lopi 4 ersetzt, weil der originale Decoder, die Pufferenergie des Supercaps nicht "annehmen" wollte. Ich bekam dann von Euch den Tipp, zusätzlich noch den Prozessor des Decoders zu puffern. So habe ich also den Lopi 4 nochmals weggenommen und wieder den originalen Decoder eingesetzt, um dies zu testen.
Ich komme also nochmals zurück zu meinem Märklin Decoder Art. 161 447 = Werkdecoder der Re 421 Cargo aus der Packung 29483 (21polig, mfx-format). Tatsächlich führt das separate Puffern des Prozessors über Pin 12 (Prozessor +5V) und Pin 20 (Decoder minus, GND) dazu, dass jetzt auch der originale Decoder dieser Lok die Pufferenergie aus dem Supercap annimmt.
Tatsächlich wird dieses Vorgehen auch bei ESU in der Anleitung des Lokdecoders V 3.0 vorgeschlagen. Dort wird allerdings nicht ausdrücklich gesagt, dass es zu dem hier vorliegenden Zweck gemacht werden soll - es wird einfach als möglichkeit erwähnt und ein Schaltplan gezeigt.
Somit werde ich ab jetzt bei Decodern, bei denen der Pufferelko allein noch nicht hilft, einen zusätzlichen Elko für den Prozessor anschliessen. Bei Loks mit 21mtc ist das +5V des Prozessor einfach zu finden. Wie könnte man aber dies auf einem anderen Decoder finden?
Item: Das Puffern des Prozessors könnte für viele Mobakollegen, die ältere mLD und mSD Decoder puffern wollen, eine Hilfe sein. Und bei 21mtc ist das Auffinden des Lötpins einfach.
Ich bleibe noch ein Bisschen hängen an der Kapazität, die der Elko für die Prozessorpufferung haben sollte.
Ich habe zwei Superkondensatoren von 2,7V, 0.33F seriell geschaltet, sodass 5,4V und 0.15F vorliegen. Von den "üblichen" Kondensatoren (25V-35V Bereich) bin ich mir gewohnt, dass man einen Ladewiderstand von 100-150 Ohm nimmt, damit er beim Laden nicht zu viel Strom zieht.
Nun habe ich bei meiner Supercap Kombination von 5,4V und 0.15F auch einen 150 Ohm Widerstand gewählt. Beim Laden auf dem Gleis mit einer Märklin Gleisbox und MS2 habe ich festgestellt, dass beim Laden der Supercaps sämtlicher Strom abgezogen wurde: Die Lok konnte die Lichter nicht brennen lassen. Erst als der Elko geladen war, begannen die LED wieder zu brennen und der Motor zu drehen.
Wenn ich das richtig verstehe, reichen hier 150 Ohm als Ladewiderstand nicht aus. Aber was wäre hier der richtige Ladewiderstand für Supercaps verwenden? Muss man da die Werde im Kilo-Ohm Bereich, die Matthias Schumacher auch für seine Supercaplader verwendet oder wie kriege ich den richtigen Wert heraus?
Hallo Alex, im SuperCap-Lader ist es nur ein Reihenwiderstand von 15 Ohm. Hintergrund ist der vorgeschaltete Step-Down-Lader der strombegrenzend wirkt. Ein direkter Anschluß des Superkondensators über einen 150Ohm Widerstand und Diode ist am Gleis absolut unmöglich. Der Superkondensattor würde sich nämlich auf Gleisspannung aufladen was den Tod bedeuted. Allerdings vermute ich bei deinem Aufbau einen Schaltungsfehler. Selbst unter der Annahme dass dein Superkondensator einen Kurzschluß darstellt (Zustand voll entladen beim Anlegen einer Spannung) so bergrenzt ein Widerstand von 150 Ohm den Strom auf 120mA bei 18V Gleichspannung. Volker
Nein, ich habe oben beschrieben, dass es sich um die Pufferung des Prozessors handelt. Dieser Energiespeicher ist also an Vcc +5V für den Prozessor angeschlossen. Er wird also auch nur mit 5V belastet. Meine beiden Supercaps können in Reihe 5,4V vertragen, das müsste gehen. Die Frage nach dem passenden Ladewiderstand bleibt.
Zitat von swisstrain im Beitrag #37Ich bleibe noch ein Bisschen hängen an der Kapazität, die der Elko für die Prozessorpufferung haben sollte. Somit werde ich ab jetzt bei Decodern, bei denen der Pufferelko allein noch nicht hilft, einen zusätzlichen Elko für den Prozessor anschliessen. Bei Loks mit 21mtc ist das +5V des Prozessor einfach zu finden.
Zitat von volkerS im Beitrag #39so bergrenzt ein Widerstand von 150 Ohm den Strom auf 120mA bei 18V Gleichspannung.
Alex versucht, die 5V (für den Prozessor) zu puffern. Ein Supercap ist hierfür auf keinen Fall nötig. Allenfalls ein paar hundert µF, wie es ESU beim Lopi V3 vorschlägt. Der Rest sollte über die U+ Pufferung abgefedert werden.
Hallo Alex, da die Spannungsversorgung für den Prozessor ausschließlich für diesen und eventuell noch einige unverstärkte Aux dimensioniert ist wirst du um einen Ladewiderstand von > 1k nicht herumkommen, dann begrenzt du den Ladestrom auf 5mA. Die 150Ohm und damit einhergehend 33mA Ladestrom können für die 5V Stabilisierung schon zuviel sein. Volker
Es ist ein Platzproblem. Ich bekomme den 470uF Kondensator nicht in die Lok, weshalb ich mit zwei 2,7V Supercaps in Reihe arbeiten wollte, die brauchen weniger Platz.
Hallo Robert, anscheinend hat ESU bei den Lopi3 die Prozessorspannung direkt aus der Gleisspannung erzeugt und nicht aus der gleichgerichteten Gleisspannung für den Motor/Verbraucher. Bei letztere Schaltungslösung versorgt auch der Supercap die Prozessorspannung. Nur im ersten Fall macht ein Elko an der Prozessorspannung Sinn. Volker
Reichelt: FT-V 220U 6,3 220µF/6,3V (Durchmesser 5 mm - Höhe 5,8 mm) ECC ZR6R3221ME6 220µF/6,3V (Durchmesser 5 mm - Höhe 5,8 mm) VF 330/6,3 K-D8 330µF/6,3V (Durchmesser 6,3 mm - Höhe 7,7 mm) ECC ZR6R3331MF6 330µF/6,3V (Durchmesser 6,3 mm - Höhe 5,8 mm) Der schwarze Boden lässt sich abmachen, dann kann man an die verbleibenden Drähte was anlöten
TAJ 7343 470/6,3 470µF/6,3V (SMD 7,3 x 4,3 x 2,9mm)
Ja, ich habe wieder einen Fehler gemacht. Bisher stehen mir nur 35V Kondensatoren zur Verfügung, welche natürlich grösser als 6,3V Kondensatoren sind. Ich muss diese für ein späteres mal bestellen.
Im Moment kann ich vermelden, dass es mit den 5,4V 0.15F in Kombi mit 1,5kOhm recht gut läuft, auch wenn es einige Sekunden bis Minuten dauert, bis die Lok Puffern kann (Zeit bis die Prozessorpufferung zum Laden braucht).
Zitat von der_Ossi im Beitrag #28Ich habe heute nochmal experimentiert.
Der Pufferspeicher arbeitet doch, klar zu sehen am sanften erlöschen der LED-Beleuchtung. Ich habe eine weitere Fischer-Ladeschaltungsplatine in einer anderen Lok verbaut und habe dort einen Test mit und ohne Pufferspeicher gemacht. Gleiches Ergebnis. Mein Fazit, die 1100µF sind zu gering, werde da noch aufrüsten müssen.
Die CV's aus meinem Beitrag teste ich dann nochmal genauer.
Gruß Steffen
Nachdem ich die Fischer Ladeschaltung gegen einen ZIMO Staco1 getauscht habe ist jetzt auch genug Pufferung in unserer BR86 (37087) vorhanden. 3 Superkondensatoren haben klar zuviel Energiegehalt und daher habe ich die Schaltungsvariante mit zweien verbaut. Diese passen perfekt in die Aussparungen neben den Motor.
Zu den CV Werten aus meinem obigen Beitrag, die wirken natürlich nur auf die Pufferschaltung wenn die Märklin-Pufferelektronik eingesetzt wird.