ich frage mich gerade, ob es sinnvoll sein könnte, günstige portable Spielehandhelds aus China, die mit Linux-Betriebssystem laufen, für die Steuerung einer Modellbahn zu nutzen.
Sie werden genutzt, um alte Computerspiele in einem Emulator zu spielen, oder auch für kleine Linux-Spiele allgemein. Meist steckt bereits hinter dem Betriebssystem, mit dem sie ausgeliefert werden, ein frei verfügbares Linux. Die Nutzer ersetzen es aber oft durch ein eigenes Linux, wie die KNULLI-Variante. ( https://knulli.org/ )
Grundsätzlich handelt es sich bei den Geräten um offene kleine Computer mit Mobilprozessoren, Display, Lautsprecher und Spielesteuerung. Die Hardwareausstattung ist dabei nicht übel für den Preis. der Anbernic SP35XX ist derzeit aus China für 29 Dollar erhältlich, kostet aber sonst um die 50. ( https://anbernic.com/products/rg35xx-2024-new ) Drin steckt ein 3,5" IPS-TFT-Display, WLAN. Bluetooth, USB-Konnektivität und eben die Spielesteuerung.
Dank eingebautem W-LAN bei vielen dieser Konsolen müsste ja eigentlich alle benötigte Hardware vorhanden sein, um mit einer Z21, CS3 oder auch Gleisbox zu kommunizieren. Wäre dies aus eurer Sicht sinnvoll, oder fehlt am Ende dann doch insbesondere ein Drehregler? Wäre so ein Handheld eine Option für euch zur Steuerung einer Moba?
so einen ähnlichen Gedanken hatte ich neulich auch, als meine Söhne meinten, sie bräuchten unbedingt die neue Switch2. Eine neue Konsole bedeutet doch in der Regel, dass die alte dann in der Bucht oder auch im Handel günstiger wird.
Mein Traum wäre, eine Steuerung mit den Controllern für die Loks und der Touchscreen bietet ähnlich wie die CS3 die Auswahl der Fahrzeuge und eines Gleisbildes.
Ja, das wäre ein Traum. Zumal die Switch eine ordentliche Anzeige, Laufzeit und Robustheit vereint.
Da die Switch aber nur einen rudimentären Browser besitzt, fällt die „einfachere“ Variante aus, einfach das Webinterface der CS3 zu nutzen.
Es gibt auch unzählige Controller, die man am sein Smartphone stöpseln kann. Dann hat man die riesige Auflösung und Touch und die Steuerelemente des Controllers.
Und rechnet man nur den Controller, ist es auch günstiger.
beide Lösungen klingen für mich interessant. Aber neben der Frage, ob von der Hardware ein Contoller für ein Android Smartphone mehr oder weniger bietet, stellt sich für mich die Frage nach der Software.
Kann man denn mit dem Android Controller Bedienelemente wie Schieberegler in einer App bedienen? Oder ein in einem Browser angezeigten Handregler? Oder muß die Software dafür extra erstellt werden. Kennt sich da jemand mit aus?
Bei den Handhelds stellt sich die Frage, ob es einen vernünftigen Browser gibt und ob man Bedienelemente eines Handreglers in einem Browser damit steuern kann. Sonst muß man eine Software selbst erstellen.
Zitat von KLVM im Beitrag #1Wäre dies aus eurer Sicht sinnvoll, oder fehlt am Ende dann doch insbesondere ein Drehregler? Wäre so ein Handheld eine Option für euch zur Steuerung einer Moba?
Moin, aus eigener Erfahrung mit vergleichbaren Steuerungen: 1. ein 3,5 Zoll Display ist schon ganz schön klein. Zudem ist die Lesbarkeit eines Displays bei hellem Sonnenschein ganz schön eingeschränkt. Also m.E. nur etwas für indoor. 2. Gamepad / Joysticksteuerung ist KEIN Drehregler. Wer also bislang nur Drehregler gewohnt ist, sollte das unbedingt vorher ausprobieren. Von meinen Echtdampf-Funkfernsteuerungen bin ich präzise und feinfühlig reagierende Steuerknüppel gewohnt, die von mir ausprobierten Gamepads brachten nicht den erwünschten Fahrspass. 3.
Zitat von st-oldie im Beitrag #6Aber neben der Frage, ob von der Hardware ein Controller für ein Android Smartphone mehr oder weniger bietet, stellt sich für mich die Frage nach der Software.
Wenn der Controller ans Smartphone gestöpselt ist, übernimmt das die (drahtlose) Kommunikation. Solange der Controller als "Eingabegerät" für das Smartphone dient / dienen kann, benötigt es keine gesonderte Software. Die vorhandene Smartphoneapp übernimmt die Kommunikation zwischen Smartphone und Steuerungspc / Zentrale.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Wie funktioniert denn das? Wenn ich einen beliebigen Controller an mein Smartphone stecke und dann eine App habe, die mit der Zentrale quatscht, wie soll die wissen, welcher Knopf des Controllers wofür eingesetzt werden soll? Die App muss ja zumindest für die Verwendung mit einem zusätzlichen Controller vorbereitet sein. Und Controller haben Mal Joysticks, Mal 5 Mal 10 Tasten. Also irgendeine Zentralen App mit irgendeinem Controller?
Und das wäre ja dann auch nur die Steuerung der Zentrale. Was denn mit richtiger Steuerungssoftware, Stellwerkssimulation und Führerstandssimulation usw.
Natürlich kann man so eine Spielekonsole auch zum Steuern der Modellbahn einsetzen...aber irgend jemand muss die nötige Software dafür schreiben. Technisch und auch preislich sind die Dinger auch durch einen Raspi Zero W + 3,5" Display zu ersetzen, und für den existiert ein üppiges Ökosystem mit reichlichst gut dokumentierten Beispielprogrammen. Dazu ein schickes Gehäuse aus dem 3D-Drucker anstelle des klapprigen Gehäuses der Spielekonsolen und man ist unter dem Strich vermutlich besser bedient, bei praktisch völlig freier Wahl der Bedienelemente. Beim Display kommt hinzu das 3,5" bei 320x480 Pixeln nicht gerade so sind das ich da mit einem Gleisbildstellpult o.ä. anfangen würde. Das reicht so gerade für eine ordentliche Anzeige bei einem Internetradio. Selbst bei 100,- Smartphones sind Display mit 6,x" mit Full-HD oder mehr inzwischen nichts ungewöhnliches, ebenso bei Tablets in der gleichen Preisklasse. Alternative: Die PacoMouse Die habe ich mir kürzlich provisorisch zusammengesteckt, als Z21-WLAN-Version. War echt sehr angetan und hab mir ein ordentliches Gehäuse entworfen. Versorgung mit einer LiFePo-Zelle mit 1500 mA, Ladung per USB-C-Buchse. Mit allem drum und dran und kleinem 1,3"-Display lässt die sich für 25,- bauen. Kauft man bei Ali ein bleibt die XNet oder Loconet-Version unter 15,-, bei der WLAN-Version kann man sich da auch ein 2,42" -Display leisten und unter 20,- bleiben.. Teuerste Teile sind Display, ordentliches Keypad und ggf. der Akku.