Zitat von Thinkle im Beitrag #25Wenn du ja schon dabei bist, dann verlöte nicht nur die Gleise über den Stoß hinweg, sondern füge auch noch eine Einspeisung an der Stelle hinzu?
Hallo Thinkle Gute Idee, bei den längeren Abschnitten habe ich das auch gemacht. Teilweise ist aber der Unterbruch eine Gleislänge (18cm) neben der Einspeisung, da bringt es ja nicht viel.
eine weitere Möglichkeit wäre es, den Schotter an einem Gleisübergang seitlich wieder nass zu machen und zu entfernen, so dass du von der Seite an die Mittelleiter-Laschen dran kommst und dort löten kannst. Hinterher wieder einschottern.
Anlage läuft wieder!! Insgesammt an 13 Stellen musste repariert werden. (Hier noch nicht farblich unsichtbar gemacht)
Schon irgendwie seltsam, die Gleise habe ich vor ungefähr 20 Jahren verbaut, vor 1.5 Jahren habe ich sie, als alles perfekt lief, eingeschottert und dann Unterbruch an 13 Stellen gleichzeitig.... Danke an alle die mit Tipps geholfen haben
das ist für mich eigentlich ganz gut erklärbar: Die Feuchtigkeit durch das einschottern hat einen Korrosionsvorgang in Gang gesetzt, dessen Auswirkungen du jetzt eben spürst.
Zitat von Thinkle im Beitrag #29Die Feuchtigkeit durch das einschottern hat einen Korrosionsvorgang in Gang gesetzt, dessen Auswirkungen du jetzt eben spürst.
Bis der Schotter trocken war, dauerte es rund 3 Tage. Ich hoffe das endet jetzt aber mit der Korrosion, wenn der Schotter trocken ist?? Oder muss ich noch mehr Unterbrücher erwarten??
Ich habe eine Menge alter K-Gleise mit verkupferten Kontaktlaschen und selbst die funktionieren einwandfrei, weil ich den oxodierten Laschen mit verdünnter Salzsäure zu Leibe gerückt bin! Das funktioniert deswegen, weil Kupfer ein Halbedelmetall ist, das von Säuren nicht angegriffen wird, das Oxid aber schon! Dazu geht man foldendermaßen vor: Man schütte etwas verdünnte Salzsäure in einen säurefesten Behälter( z. B. einen alten Unterteller eines Kaffeetasse). Dann taucht man ein Wattestäbchen in die Säure ein und reibt damit die Kontaktlaschen solange, bis sie wieder blank sind. Danach die von der Säure bentzten Teile der Gleise in destilliertes Wasser eintauchen und mir einem Küchenpapiertuch trocknen. Funktioniert einwandfrei! Achtung! Unbedingt Handschuhe und Schutzbrille dabei tragen!
Hallo Thomas! Natürlich geht das nicht bei eingeschotterten Gleisen. Aber dieser Vorschlag war in erster Linie gedacht als allgemeiner Hinweis für alle K-Gleisnutzer, die Probleme mit oxidierten Laschen haben. Dies muß mann natürlich vor dem Verlegen der Gleise als prophylaktische Maßnahme machen!
ich weiß leider nicht mehr genau, welche Konzentration die Säure hatte, denn ich habe keine mehr! Ich glaube mich dunkel zu erinnern, daß sie iregendwo um die 30 % gelegen haben muß. Aber diese Säure habe ich von ca. 5 Jahren im Baumarkt gekauft. Dort gibt es sie zu kaufen.
Hallo, eine 30%ige Salzsäure wäre aber schon ein Hammer. Salzsäure konz. hat nämlich nur ca. 38%! Für den vorgeschlagenen Zweck reichen 5%ige Lösungen.