Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#1 von ELNA-6 , 28.06.2025 14:22

Grüße euch :)

Ich hab bis jetzt immer 15mm Multiplex Birke für meine Rahmen verwendet, und 12mm Multiplex Birke für die Platten.
Bei der nächsten Anlage würde ich das ganze gerne eher soweit es geht etwas leichter bauen.
Ich dachte an Pappelsperrholz, aber ist dies auch ohne Probleme als Rahmenholz nutzbar?
Und wenn ja welche Dicke sollte man hier mindestens nehmen einmal für den Rahmen und einmal für ganze Platten?
Oder welches Holz könnte man hier noch alternativ einsetzen?

Ich baue auf Platte und in Segmenten und nicht in der offenen Rahmenbauweise, zumindest ist es derzeit noch so geplant.


MfG Michael

ADHS:Meine Ideen auf Hp1, meine Logik auf Hp0


H0f-Fan 2 hat sich bedankt!
 
ELNA-6
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 284
Registriert am: 08.02.2018
Ort: Ostfriesland
Spurweite H0
Steuerung Uhlenbrock Intellibox 3
Stromart Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#2 von iwii , 28.06.2025 14:28

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #1
Ich dachte an Pappelsperrholz, aber ist dies auch ohne Probleme als Rahmenholz nutzbar?


Das geht problemlos. Ich habe 20mm für den Rahmen und 12mm für die Deckplatten genommen. Alles ist geklebt und geschraubt.

Gruss, iwii




Bauthread meiner Anlage im Forum: Ge(l)dern - Oberwald


H0f-Fan 2, ELNA-6, KWer und Meteor haben sich bedankt!
 
iwii
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3.722
Registriert am: 08.06.2022
Homepage: Link
Ort: Berlin
Gleise Tillig Modellgleis
Spurweite TT
Steuerung Uhlenbrock IB2
Stromart Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#3 von 2ndreality , 28.06.2025 14:33

Hallo Michael,
ich empfehle Wisa-Spruce Platten. Sie stehen gut, sind recht leicht und robuster als Pappel. Und aus nachhaltiger Forstwirtschaft sollen sie auch stammen.
Beste Grüße,
Thomas


Im Aufbau befindlich.........
Aktuell wenig attraktive, stationäre Testanlage mit C-Gleis, per Servo gestellte Weichen. Tams MC2, Lodi System, CC-Schnitte, Gleisbox mit MS2, CDB Rückmelder, Esu Schaltdecoder, Steuerung mit Rocrail.


Beschwa, ELNA-6 und H0f-Fan 2 haben sich bedankt!
 
2ndreality
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 315
Registriert am: 10.09.2020
Gleise Mä C-Gleis, K-Gleis, Peco
Spurweite H0
Steuerung Rocrail
Stromart Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#4 von RichyD , 28.06.2025 14:36

Servus,
beim Rahmen ist die Höhe entscheidend und die Spannweite.
Pauschal lässt sich also keine Stärkenangabe machen.

Aus Erfahrung mit Modulen, bis 120cm lang, 10cm hoch, wollte ich 12mm für die Rahmen nehmen.
Bei Spanten im 30cm-Raster reicht für die Deckplatte ~8mm.

Beides ließe sich weiter reduzieren; 12mm-Material kann ich jedoch mit Lamellos verbinden, das hält bombig. Und eine gewisse Stärke ist bei der Deckplatte hilfreich, um dort etwas festzuschrauben.

Pappelsperrholz ist halt empfindlich, weil weich. Da ich mit Modulen eher (beim Verladen) rumrüpele, ist hier Multiplex meine erste Wahl.
Das wird bei dir sicher nicht nötig sein?

Vielöe Grüsse
Richy


H0f-Fan 2 und ELNA-6 haben sich bedankt!
RichyD  
RichyD
CityNightLine (CNL)
Beiträge: 1.529
Registriert am: 02.11.2020


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#5 von ELNA-6 , 28.06.2025 16:35

Danke euch, ich muss natürlich schauen ob ich das entsprechende Holz im Onlinezuschnitt oder beim Schreiner auch bekommen kann.

Gesamt wird die Anlage 200x105 haben, Segmentiert wird in 1x 85x105 und einmal 115x105
Die Rahmenhöhe wird 12CM betragen.

Die Leichte Bauweise ist gefordert weil die Module in den kommenden 1-2 Jahren einen langen Umzug mitmachen müssen


MfG Michael

ADHS:Meine Ideen auf Hp1, meine Logik auf Hp0


 
ELNA-6
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 284
Registriert am: 08.02.2018
Ort: Ostfriesland
Spurweite H0
Steuerung Uhlenbrock Intellibox 3
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 10.07.2025 | Top

RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#6 von Thinkle , 30.06.2025 11:51

Zitat von RichyD im Beitrag #4
Servus,
beim Rahmen ist die Höhe entscheidend und die Spannweite.
Pauschal lässt sich also keine Stärkenangabe machen.

Aus Erfahrung mit Modulen, bis 120cm lang, 10cm hoch, wollte ich 12mm für die Rahmen nehmen.
Bei Spanten im 30cm-Raster reicht für die Deckplatte ~8mm.

Beides ließe sich weiter reduzieren; 12mm-Material kann ich jedoch mit Lamellos verbinden, das hält bombig. Und eine gewisse Stärke ist bei der Deckplatte hilfreich, um dort etwas festzuschrauben.

Pappelsperrholz ist halt empfindlich, weil weich. Da ich mit Modulen eher (beim Verladen) rumrüpele, ist hier Multiplex meine erste Wahl.
Das wird bei dir sicher nicht nötig sein?

Vielöe Grüsse
Richy


Multiplex beschreibt ja bloß ein Sperrholz mit mehr als 3 Lagen, das kann aus jedem Holz sein!

Für die Module in der Transportsituation ist Pappel wahrscheinlich wirklich etwas weich, da könnte Birke wirklich angebrachter sein, wenn man die Sorge hat.

Und ansonsten stimmt es schon, dass man nicht einfach Blind eine Empfehlung geben kann.
Bei 20cm Rahmenhöhe wären wahrscheinlich selbst bei 1m Spannweite der Fächer 9mm Birken-Multiplex noch ausreichend.
Bei 5cm Rahmenhöhe würde ich diese Empfehlung nicht mehr geben!

Zu allererst sollte man also festlegen, wie das ganze gestaltet werden soll und dann schauen, wie man das erreichen kann.

Anders herum kannst du natürlich ein Holz festlegen, dass du gut einkaufen und verarbeiten kannst und dann schaut man, was damit möglich ist.


Besucht uns doch mal:

http://www.mec-bergheim.de/
https://www.gillbachbahn.de/wordpress/

Also im echten Leben, nicht nur die Homepage!


ELNA-6 und H0f-Fan 2 haben sich bedankt!
Thinkle  
Thinkle
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2.218
Registriert am: 10.01.2020
Homepage: Link
Ort: Bei Köln
Gleise Tillig Elite
Spurweite H0
Stromart DC, Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#7 von Michael K. , 30.06.2025 12:56

Tag auch,

das von Dir verbaute Holz ist schon recht massiv. Ich verwende für Fremo-Module 9mm Multiplex als Rahmen und Pappelsperrholz, zwischen 6 und 10 mm, als Basis, entweder tatsächlich auf dem Modulkasten oder als tieferliegende Fläche zur Aufpolsterung mit Styrodur. Das Trassenbrett bei normalen Streckenmodulen ist auch aus 9mm Multiplex und wird auf der tieferliegenden Basis abgestützt.
Die Module gehen ja auch regelmäßig auf Reisen und werden an Orten mit unterschiedlichem Raumklima wieder aufgebaut, damit gibt es aber dennoch keine Probleme. Isofern denke ich mal, eine an sich stationäre Anlage sollte damit auch klar kommen.

Bis denn
Michael


Fremo:87, Bahnhof im Bau: Nordhalben
98.801 für Nordhalben im Bau: 98.801


ELNA-6 hat sich bedankt!
 
Michael K.
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.149
Registriert am: 16.12.2005
Gleise Selbstbau
Spurweite H0
Steuerung DCC
Stromart Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#8 von iwii , 30.06.2025 13:02

Zitat von Thinkle im Beitrag #6
Für die Module in der Transportsituation ist Pappel wahrscheinlich wirklich etwas weich, da könnte Birke wirklich angebrachter sein, wenn man die Sorge hat.


Es scheint hier ja nur um einen Umzug zu gehen und nicht um eine mobile Anlage, die regelmäßig bewegt wird. Klar haut man sich in Pappel schnell mal eine Ecke rein. Aber stört das wirklich? Die Transportbox für meine Dioramen ist aus einem Birke/Irgendwas-Gemisch. Heilige Sch.... ist das Ding schwer und Oberflächen-Ditscher fängt man sich trotzdem ein. Dagegen sind die Segmente meiner Anlage Leichtgewichte.

Wo man auf jeden Fall noch Gewicht sparen kann, ist wenn man in offener Spantenbauweise baut und nicht jede Ebene vollflächig auf die nächste stellt.



Gruss, iwii




Bauthread meiner Anlage im Forum: Ge(l)dern - Oberwald


Thinkle, H0f-Fan 2 und ELNA-6 haben sich bedankt!
 
iwii
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3.722
Registriert am: 08.06.2022
Homepage: Link
Ort: Berlin
Gleise Tillig Modellgleis
Spurweite TT
Steuerung Uhlenbrock IB2
Stromart Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#9 von DE2700 , 30.06.2025 13:26

Moin

es gibt auch noch Ultraleichtbauplatten - Pappelsperrholz mit XPS-Kern. Habe ich aber selbst noch nie verarbeitet. Für Spanten wahrscheinlich weniger geeignet aber für waagrechte Flächen vielleicht.


Vielen Dank Chris


ELNA-6 hat sich bedankt!
 
DE2700
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.199
Registriert am: 16.07.2020
Homepage: Link
Ort: Metropolregion Rhein-Neckar
Gleise Trix C-Gleis
Spurweite H0
Steuerung Hirn und Hand
Stromart DC, Analog


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#10 von KWer , 30.06.2025 14:27

Die Leichtbauplatten habe ich aber mal verarbeitet, weil versehentlich gekauft. Sie sind wirklich sehr leicht, sehr eben und auch verwindungssteif. Die sollten allerdings geklebt werden, weil Schrauben sich leicht in die Deckschichten hinein ziehen bzw im Kern nicht halten. Ist also eher für den stationären Aufbau geeignet.

Gruß
KWer


ELNA-6 und Thinkle haben sich bedankt!
KWer  
KWer
InterCity (IC)
Beiträge: 598
Registriert am: 23.11.2017
Ort: Königs Wusterhausen
Spurweite H0
Stromart Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#11 von robert991122 , 30.06.2025 19:31

Hallo,
wenn das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt (z.B. wegen Transport), lohnt es sich, das Gewicht anhand von Dichtetabellen zumindest grob abzuschätzen.
Es summiert sich und am Ende kommt doch einiges an Gewicht zusammen. Zum Rahmen kommt dann noch der Aufbau...

Je nach Holzart gibt es deutliche Gewichtsunterschiede. Es kann sinnvoll sein, unterschiedliche Holzarten und Querschnitte (als Sperrholz oder Multiplex) zu kombinieren, um Gewicht einzusparen.
Dann muss man aber auch ein paar statische Überlegungen anstellen.

Hier ein paar Werte zum Einstieg:
https://www.holzzentrum-westend.de/wp-co...tengewichte.pdf
https://forum.camper-bauen.de/viewtopic.php?t=135

Gruß
Robert


ELNA-6 hat sich bedankt!
robert991122  
robert991122
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.024
Registriert am: 31.08.2020
Spurweite H0
Steuerung ECOS
Stromart AC, Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#12 von KWer , 30.06.2025 20:09

Hallo Robert,

den Aufwand würde ich nicht machen. In der Regel ist in den Baumärkten die Auswahl nicht so groß. Meine stationäre Anlage besteht im Unterbau komplett aus 12 mm Multiplex Birke. Ein Teil, was mal Segment war, ist aus Pappel 12 mm und die Grundplatte des Schattenbahnhofes und der Spitzkehre aus 12 mm Leichtbauplatten. Alles ausreichend stabil.

Gruß
KWer


ELNA-6 hat sich bedankt!
KWer  
KWer
InterCity (IC)
Beiträge: 598
Registriert am: 23.11.2017
Ort: Königs Wusterhausen
Spurweite H0
Stromart Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#13 von ELNA-6 , 01.07.2025 13:10

Grüße euch,

Ja genau es geht sich nur um die Transportfähigkeit bei einem Umzug.

Bei meiner letzten Testanlage mit 180x110 war natürlich Multiplex Birke auch nicht das Leichtgewicht vor allem da ich in kompletten Platten baue.
Hatte 15mm Stärke für den Rahmen und 12 cm Rahmenhöhe, und 12mm Stärke für die Platte.
Denke diese kleine Anlage wäre aber noch zu zweit bei einem Umzug stemmbar gewesen.

Ich sehe auch es gibt einmal Pappel Sperrholzplatten und einmal sogar Pappel Multiplex, was wäre hier zu bevorzugen bzw wo sind die Vor und Nachteile?
Ich denke bei der nächsten Anlage probiere ich mal Pappel aus, oder eine Kombination, z.b. der Rahmen aus Birke aber die Deckplatte aus Pappel?
Aber Pappel ist ja relativ "weich" hab Ihr da keine Probleme mit Verschraubungen usw?

Danke euch erstmal für die ganzen Infos und Vorschläge.


MfG Michael

ADHS:Meine Ideen auf Hp1, meine Logik auf Hp0


 
ELNA-6
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 284
Registriert am: 08.02.2018
Ort: Ostfriesland
Spurweite H0
Steuerung Uhlenbrock Intellibox 3
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 01.07.2025 | Top

RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#14 von iwii , 01.07.2025 14:33

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #13
Aber Pappel ist ja relativ "weich" hab Ihr da keine Probleme mit Verschraubungen usw?


Nach fest kommt lose... Grundsätzlich gibt es da keine Probleme. Ich habe die 20mm u.a. gewählt, um genug "Fleisch" für vernünftige Schrauben zu haben. Die Beine sind mit durchgehenden Schrauben und beidseitig mit großen Unterlegscheiben befestigt.

Gruss, iwii




Bauthread meiner Anlage im Forum: Ge(l)dern - Oberwald


ELNA-6 hat sich bedankt!
 
iwii
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3.722
Registriert am: 08.06.2022
Homepage: Link
Ort: Berlin
Gleise Tillig Modellgleis
Spurweite TT
Steuerung Uhlenbrock IB2
Stromart Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#15 von Thinkle , 01.07.2025 16:07

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #13
Grüße euch,

...

Ich sehe auch es gibt einmal Pappel Sperrholzplatten und einmal sogar Pappel Multiplex, was wäre hier zu bevorzugen bzw wo sind die Vor und Nachteile?

...




Weil mich das auch letztens interessiert hat, habe ich Mal nachgeschaut.

Multiplex ist kein geschützter Begriff und hat auch keine echte Definition. Den von dir gesuchten Qualitätsunterschied zwischen "geilem MPX" und "doofem Sperrholz" gibt es so nicht!

Das, was gerne Mal Sperrholz genannt wird, heißt eigentlich "Mehrschichtplatte" oder eben auch "Multiplex": das sind dann mindestens fünf (gerne auch viel mehr) Lagen dünnes Furnier zu einer Platte verleimt.
Das wird gerne auch gerne "Sperrholz" genannt. Ist ja auch nicht falsch, ist ja auch eine Art Sperrholz, aber es gibt noch ein paar andere Arten.
Nenn die Platten also, wie du willst, es gibt sie von höchstwertig aus vielen dünnen Funieren mit guten bis sehr guten Deckfunieren bis zum billigsten Einwegdriss für Transportkisten viele Qualitätsstufen.
Das sieht man dann an der Beschreibung, der Holzart und dem Preis, aber nicht am Namen.

Und "das eine Sperrholz" gibt es nicht. Sperrholz ist eine Produktart: mindestens 3 Lagen Holz jeweils 90° verdreht miteinander verleimt. Die beiden äußeren Schichten sperren das Arbeiten der Inneren.

Es gibt neben Mehrschicht noch zig verschiedene Arten von Sperrholz:

Tischlerplatte: ein dicker Leimholz oder Pressspankern mit zwei dünnsten Furnierlagen als "Sperre" und manchmal auch noch zusätzlich ein Hochwertiges Dekorfurnier, Eiche, Mahagoni, Kunststoffdekor, was auch immer.

Dreischichtplatte: drei gleichmäßig dicke Lagen Leimholz zu einem stattlichen Brett verleimt.

Siebdruck: Mehrschichtplatte aus robustem, harten Hölzern, geklebt mit belastbaren, beständigen Leimen, einseitig glatt mit Phenolharz beschichtet, die andere griffig gewaffelt. Ideal für LKW Trailerböden oder ähnliches.

Und sicher noch andere.


Besucht uns doch mal:

http://www.mec-bergheim.de/
https://www.gillbachbahn.de/wordpress/

Also im echten Leben, nicht nur die Homepage!


Preston und ELNA-6 haben sich bedankt!
Thinkle  
Thinkle
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2.218
Registriert am: 10.01.2020
Homepage: Link
Ort: Bei Köln
Gleise Tillig Elite
Spurweite H0
Stromart DC, Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#16 von Preston , 01.07.2025 16:44

Meine Segmentanlage besteht aus 20x50mm Kiefer, als Rahmen, max. Segmentgröße 60x100cm. Darauf ist 10mm Birkensperholz, bestehend aus 9 Schichten verschraubt. Es gibt keine weitere Unterstützung in den Segmenten. Mit 3x12mm Holzsenkkopfschrauben, 2mm vorgebohrt, falls nötig, kann man da alles festschrauben, was so ein Segment an unterirdischer Technik halt so braucht.


Gruß Preston

Diorama zum Film Duell


ELNA-6 hat sich bedankt!
Preston  
Preston
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.386
Registriert am: 06.02.2024


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#17 von ELNA-6 , 10.07.2025 11:19

Ich danke euch :)

Also der Gewichtsunterschied liegt laut Online Zuschnittrechner bei der Gesamten Anlage und der selber Holz Stärke ca bei 6KG.

Birke 22 KG
Pappel 16 KG

6KG sind ja nun wirklich nicht die Welt,vor allen wenn es sich noch auf 2 Segmente verteilt.
Ich finde es aber erstaunlich das Pappel dann gefühlt immer als "so viel leichter" empfunden wird?

Evtl würde ich dennoch Pappel mal probieren wenn nix dagegen spricht und es ausreichend stabil ist, muss ich beim Umzug halt entweder extrem aufpassen oder für die Segmente nochmal eine Art Holzbox bauen, das sie geschützt sind.
Und selbst wenn mal ein paar Macken drin sind kann man es ja immer noch verspachteln und neu lackieren, da ich die Rahmenteile aus optischen gründen sowieso Lackieren wollte.

Würdet Ihr sagen: 12mm Deckplatte und 15mm Rahmenteile wären ausreichend bei Pappel oder den Rahmen lieber in 18mm oder gar 20mm? Wobei ab 20mm ist es fast genau so schwer wie 15mm Birke


MfG Michael

ADHS:Meine Ideen auf Hp1, meine Logik auf Hp0


 
ELNA-6
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 284
Registriert am: 08.02.2018
Ort: Ostfriesland
Spurweite H0
Steuerung Uhlenbrock Intellibox 3
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 10.07.2025 | Top

RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#18 von Preston , 10.07.2025 11:27

Ich finde das aber schon deutlich.
Nimm mal einen vollen 20´er Kasten Bier (ca 21kg), heb ihn hoch und dann nimm mal 6 Flaschen raus (ca 15kg) und heb ihn nochmal hoch.


Gruß Preston

Diorama zum Film Duell


ELNA-6 hat sich bedankt!
Preston  
Preston
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.386
Registriert am: 06.02.2024


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#19 von ELNA-6 , 10.07.2025 12:59

Okay danke für den Vergleich, ich tendiere eher zu Pappel derzeit.

Würdet Ihr sagen: 12mm Deckplatte und 15mm Rahmenteile wären ausreichend bei Pappel oder den Rahmen lieber in 18mm oder gar 20mm?
Wobei ab 20mm ist es fast genau so schwer wie 15mm Birke.


MfG Michael

ADHS:Meine Ideen auf Hp1, meine Logik auf Hp0


 
ELNA-6
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 284
Registriert am: 08.02.2018
Ort: Ostfriesland
Spurweite H0
Steuerung Uhlenbrock Intellibox 3
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 10.07.2025 | Top

RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#20 von DGU , 10.07.2025 13:58

Hallo Michael,

warum greifst du nicht auf bewährtes zurück - https://www.modellplan.de/oscmp/de/?cPat...lus-System.html
Denke die Preise sind auch in Ordnung.


Gruß
DGU


 
DGU
Metropolitan (MET)
Beiträge: 2.579
Registriert am: 24.10.2022


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#21 von Stahlblauberlin , 10.07.2025 16:15

Wenn du ultraleicht und stabil haben willst denk mal über selbstgemachte Sandwichplatten nach. Bei einem Kumpel haben wir als Grundplatten für die immerhin 1,2m langen Module Sandwichplatten aus 4mm Pappel - Epoxy+60g-Gewebe - 20mm EPS - Epoxy+60g-Gewebe - 4mm Pappelsperrholz hergestellt. In die EPS-Platten haben wir dabei gleich Kabelkanäle sowie Klötze zum Verschrauben der Beine eingearbeitet. Man braucht dafür aber eine wirklich ebene Fläche als Bauuntergrund, ausgehärtet sind diese Grundplatten extrem steif und nicht richtbar. Dafür braucht man praktisch keinen Unterbau.Eine 120x40cm-Platte wiegt ca. 1,5 kg. Es muss dabei nicht mal EPS sein, einfaches Styropor reicht und wäre nochmals etwas leichter und vor allem billiger.
Liegen die Gleise direkt auf dieser Sandwichplatte lassen sich auch Weichenantriebe etc. darin komplett unsichtbar unterflur einbauen, man muss nur mal zu den Modellfliegern gucken wie die Servos in den praktisch gleich aufgebauten Styro-Flächen unterbringen.


Stahlblauberlin  
Stahlblauberlin
ICE-Sprinter
Beiträge: 7.332
Registriert am: 07.03.2022
Ort: Berlin
Spurweite H0, Z, G
Steuerung Roco digital, Z21-Nachbau
Stromart DC, Digital, Analog


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#22 von Preston , 10.07.2025 16:50

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #19


Würdet Ihr sagen: 15mm Rahmenteile wären ausreichend bei Pappel oder den Rahmen lieber in 18mm oder gar 20mm?


Dazu kann niemand etwas sagen, weil die Höhe und die Spannweite nicht bekannt sind.
Zitat von ELNA-6 im Beitrag #19
Würdet Ihr sagen: 12mm Deckplatte

Ich habe nur 10 mm Birke als Deckplatte auf Segmente 60x100cm ohne Zwischenträger.

Ähh, da fällt mir ein, Pappel fand ich damals zu weich und empfindlich.


Gruß Preston

Diorama zum Film Duell


ELNA-6 hat sich bedankt!
Preston  
Preston
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.386
Registriert am: 06.02.2024

zuletzt bearbeitet 10.07.2025 | Top

RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#23 von RichyD , 10.07.2025 19:07

Servus,

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #19
Okay danke für den Vergleich, ich tendiere eher zu Pappel derzeit.

Würdet Ihr sagen: 12mm Deckplatte und 15mm Rahmenteile wären ausreichend bei Pappel oder den Rahmen lieber in 18mm oder gar 20mm?
Wobei ab 20mm ist es fast genau so schwer wie 15mm Birke.


wenn ich die vorher gegebenen Tipps (nicht nur meinen ) deute, dann wird dir durch die Bank empfohlen, dass weniger Material völlig reicht.

Ich habe die Möglichkeit, Lamellendübel zu nehmen, du vielleicht nicht. Eine 12mm starke Platte hat jedoch auch genug "Fleisch", um die Teile stumpf mit Leim zusammen zu schrauben. Für das sichere Gefühl (es muss nicht sein) klebe dann noch je einen Winkel aus Holzabfällen in die Ecken...

Gewicht ist das eine, was du nicht unnötig brauchst. Einen höheren Preis vermutlich genauso wenig?
Und eine Tanzfläche auf 80cm Höhe vermutlich am Wenigsten?

Viele Grüsse
Richy


ELNA-6 und robert991122 haben sich bedankt!
RichyD  
RichyD
CityNightLine (CNL)
Beiträge: 1.529
Registriert am: 02.11.2020


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#24 von robert991122 , 10.07.2025 20:54

Hallo,

man muss halt überlegen, was einem am wichtigsten ist:
- Preis
- Gewicht
- Stabilität
- Verarbeitbarkeit

Danach richtet sich die Wahl der Materialien

Wenn keine Vorkenntnisse da sind oder Unsicherheit, hilft es auch, sich mal ein paar Musterstücke zu besorgen und ein paar Versuche damit zu machen, dann sieht man sehr schnell, was passt.
Das ist billiger, wie falsche Entscheidungen.
Und ein paar Überlegungen zur Statik schaden nicht, wenn die Lösung stark optimiert werden soll/muss zwischen Gewicht, Preis und Stabilität.

Gruß
Robert


ELNA-6 hat sich bedankt!
robert991122  
robert991122
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.024
Registriert am: 31.08.2020
Spurweite H0
Steuerung ECOS
Stromart AC, Digital


RE: Unterbau welches Holz für "Leichtbau"

#25 von ELNA-6 , 10.07.2025 21:39

Danke euch, Preis ist relativ, ob ich jetzt 250-300 für das Holz ausgeben oder 350-400 macht den Braten dann bei mir auch nicht mehr fett.

Verarbeitbarkeit
Schrauben müssen greifen und halten, zusägen muss ich bei der Grundplatte fast nix höchstens Zugriffsstellen für die Weichenantriebe da ich den Unterbau ja entweder online zuschneiden lasse oder beim Schreiner machen lasse :)

Mein Anspruch ans Material ist:
Die Anlage soll halt wirklich auch in z.b. 10 Jahren noch verzugsfrei sein, nix durchhängen und co bei einem normal temperierten Raum.
Die Anlage sollte Umzüge gut überstehen können.
Sie sollte nicht all zu schwer sein.


Zitat von Preston im Beitrag #22

Dazu kann niemand etwas sagen, weil die Höhe und die Spannweite nicht bekannt sind.



Hatte ich doch erwähnt oder hab ich was wichtiges vergessen?

Rahmenhöhe 12CM

1. Segment 85x105
2. Segment 115x105

Jedes Segment soll noch jeweils eine Längs und evtl noch eine Querverstrebung bekommen aus dem selben Material und Stärke wie der Rahmen.
Und jedes Segment wird 4 Füße haben auf dem es steht.

Zitat von DGU im Beitrag #20
Hallo Michael,

warum greifst du nicht auf bewährtes zurück - https://www.modellplan.de/oscmp/de/?cPat...lus-System.html
Denke die Preise sind auch in Ordnung.



Danke, ansich gut nur leider komme ich mit den fertigen Modulen nicht auf mein gewünschten Segmentmaße, siehe oben.


MfG Michael

ADHS:Meine Ideen auf Hp1, meine Logik auf Hp0


 
ELNA-6
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 284
Registriert am: 08.02.2018
Ort: Ostfriesland
Spurweite H0
Steuerung Uhlenbrock Intellibox 3
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 10.07.2025 | Top

   

Beidseitig nutzbares Schattenbahnhofsgleis
Umprogrammieren von Sudexpress auf Märklin 6021

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz