Ich habe mir gedacht, ich stelle euch mal vor, wie die heimische Modellbahn bei mir in einer großen Exceltabelle organisiert ist. Wenn Bedarf besteht kann ich eine Version zurecht machen, die ich hier zur Verfügung stelle für die eigene Organisation. Das würde aber ein bisschen dauern. Vielleicht hat ja der eine oder andere auch Fragen oder Ideen. Ihr müsst wissen, dass ich diese Tabelle seit Jahren führe. Hier ein paar Fotos: --
Eine Übersicht zu den Lokomotiven. Die Screenshots zeigen nicht alle. Die Spalten sind noch nicht vollständig ausgefüllt und manche Angaben stimmen nicht. Falls euch kleinere Ungereimtheiten auffallen: Manche sind mit Absicht. Wir nennen die preußische T 1 beispielsweise schon ewig T 3, weil das in meiner Kindheit schon so war.
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Was für die Loks geht, funktioniert natürlich auch für die Wagen.....
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Zusammen werden Züge draus. Zugläufe rechts sind fiktiv. Falls es jemand interessiert: Der fiktive Bahnhof heißt Radeburg, hat Regelspur und liegt (ähnlich wie das originale schmalspurige Radeburg) bei Dresden - an der Nebenstrecke liegt Klein Waldau.
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Was wäre Excel ohne eine Statistik. Zugegeben, die ist noch nicht fertig und enthält kleinere Fehler.
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Excel kann mir einen Steckbrief zu jeder Lok anzeigen. Das war aufwendig.
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Ersatzteilplanung ist noch in der Entwicklung. Hier das ist quasi eine Alpha, wie der Programmierer sagen würde.
-- Was meint ihr dazu? Feedback und Anfragen gerne hier. Erkläre auch gerne, wie ich das eine oder andere umgesetzt habe.
Ich habe, wie wahrscheinlich einige von uns, auch eine Excel Liste in der ich meine Schätze verzeichnet habe.
Was mir bei deinen Screenshots auffällt: deine Tabellen sind nicht sehr Pivot-freundlich. Zwischenüberschriften sind da ein no-no meiner Meinung nach. Soll jetzt keine vernichtende Kritik sein, aber mittels Pivot lässt sich so manche wie ein Steckbrief oder Auswertung schneller machen. Bspw. eine Suche nach doppelten Decoder Adressen. Ziemlich lustig wird es dann mit Datenmodellen und PowerQuery (damit kannst du die Zwischenüberschriften allerdings wieder in die Tabelle integrieren), wenn du mehrere Tabellen damit kombinierst. Zum Beispiel Ersatzteile kreuzreferenzierst. PowerPivot hast du ja installiert, da fängt Excel richtig an Interessant zu werden.
PS: der SVERWEIS ist sowas von langweilig und schwach, wenn du den XVERWEIS nutzt. 😉
Den XVERWEIS nutze ich erst seit kurzem. Hatte vorher ein steinaltes Excel, wo es die Funktion noch nicht gab.
Mit Decoderadressen habe ich nicht viel zu tun, denn ich bin tatsächlich analog unterwegs. Ich bin gerade am testen mit einem Arduino Mega. Das wird mal die Automatisierung/Digitalisierung, wenn es zeitlich passt. Habe dazu schon einige Ideen. Die Ersatzteile sind zur jeweiligen Lok referenziert oder allgemein unter Lok+Hersteller.
In der Tabelle ist nichts dem Zufall überlassen. Sie ist nicht so pivot-freundlich, dafür passt sie perfekt auf die heimischen Gegebenheiten. Klicke ich bei den Waschzetteln auf das x, geht der Ordner mit den Waschzetteln auf. Die Züge sind zum kopieren fertig abgelegt. Ein anderes Formular hat dazu die Gleise und der Zug wandert von A nach B.
So sehr viel referenzieren will ich aber auch nicht. Wenns nachher ein Problemchen gibt, zerhauts mir womöglich die Tabelle. Also ich verzichte darauf, wirklich Files untereinander zu vernetzen. Ist vielleicht auch dem einen oder anderen zu vorsichtig.
wow, was für eine tolle Arbeit. In der Schule früher hat man Fleißarbeit gesagt. Ja, ich hätte da schon Interesse daran. Excel ist nicht so mein Ding, beruflich waren es PowerPoint Präsentationen, auch zeitintensiv.
Ich würde mich sehr freuen auf eine Nachricht.
Danke, nicht sooooooooo heiße Tage und viele gute Ideen wünscht
Möchte deine Arbeit damit auf keinen Fall kleinreden. Solche Dateien sind Gold wert und sie wird sicher deine gewünschten Funktionen erfüllen, aber du wolltest auch Feedback:
Zitat von StudIng im Beitrag #3[...] In der Tabelle ist nichts dem Zufall überlassen. Sie ist nicht so pivot-freundlich, dafür passt sie perfekt auf die heimischen Gegebenheiten. Klicke ich bei den Waschzetteln auf das x, geht der Ordner mit den Waschzetteln auf. Die Züge sind zum kopieren fertig abgelegt. Ein anderes Formular hat dazu die Gleise und der Zug wandert von A nach B.
Zum einen würde ich eine Gruppierung hinzufügen, dann machen deine Unter-Überschriften einen Sinn. Ansonsten sehe ich in Zukunft halt das Problem woran es vielen Excel-Tabellen mangelt: Es wird wie Paint in den Bereichen in denen nur Daten sein sollten herumgemalt. Farben sollten in den Bereichen nur durch bedingte Formatierungen gesetzt werden.
Zitat von StudIng im Beitrag #3So sehr viel referenzieren will ich aber auch nicht. Wenns nachher ein Problemchen gibt, zerhauts mir womöglich die Tabelle. Also ich verzichte darauf, wirklich Files untereinander zu vernetzen. Ist vielleicht auch dem einen oder anderen zu vorsichtig.
Gerade durch eine saubere Trennung in Daten-Bereiche und Darstellung wird erst recht nichts dem Zufall überlassen. Zum Glück entwickelt sich Excel mit PowerQuery zusammen gerade in die Richtung, die wir von Datenbanken kennen. Befehle wie FILTER und EINDEUTIG und die Array-Formeln (in Kombination) sind ziemlich mächtig um sich die richtigen Daten zu holen. Daher stirbt auch SUMMENPRODUKT und MS Access endlich einen leisen Tod. (Ein wenig Off-Topic: Niemals mehr als 65365 Zeilen aus Access in Excel exportieren - das schneidet Access ungefragt und ohne Hinweis ab). :-)
Auch wenn es vielleicht "böse" oder "arrogant" klingen mag, aber von Berufswegen reagiere ich bei solchen Themen immer allergisch, weil dort dann die Nacharbeit und damit die Fehlerquellen drinstecken. Ist leider auch ein Problem wie Excel in (Hoch-)Schulen (wenn überhaupt) vermittelt wird.
Alles gut. Keine Beschwerde von mir. Die neuen Funktionen waren ein Grund, warum ich mir das neue Excel zugelegt habe. Prinzipiell lernt man ja nie aus.
Ich wäre in der Weiterentwicklung jetzt langfristig Richtung VBA gegangen. Aber deine Vorschläge klingen sehr vernünftig.
Es mag stimmen, dass man in der Schule nicht in die Tiefe geht. Dafür bin ich froh, Excel wenigstens so weit zu beherrschen, wie man hier sieht. Auf manche Sachen habe ich auch mal gezielt mit nem Hintergedanken verzichtet. Ich weiß leider bei manchen Dingen nicht mehr, warum ich sie so gelöst habe.
Woran ich mich noch erinnere: Ich wollte es intuitiv sichtbar und möglichst viel auf einem Blatt haben. Das hatte ergonomische Gründe: Weniger suchen, weniger blättern, mehr Infos auf einmal betrachten.
Zwischendurch dachte ich auch an einen Export zu LibreOffice, da ich Windows und Linux parallel nutze, und die Tabelle möglichst verfügbar halten wollte.
VBA brauchst du eigentlich nur noch für einzelne Sonderfälle. Das was ich vor 5 Jahren in VBA gemacht habe, dafür habe ich heute PowerQuery. Irgendwie ist es auch da wie bei Access. Es gibt es noch von Microsoft, aber allein der VBA Editor ist immer noch im Look and Feel von Office 2000. Funktioniert aber dennoch noch gut wenn du einen Dampfhammer brauchst in deinen Dateien also hat es durchaus noch seine Berechtigung. :) Gerade mit dem Datenmodell hast du da wirklich tolle Optionen, wenn du beispielsweise ein Dashboard bauen willst um alle Informationen auf einen Blick zu haben. Ansonsten auch über Referenzen. Die Frage ist halt, wie weit man auch gehen muss. Eine kleine Excel-Tabelle ist manchmal auch ganz nett. ;)
Tolle Datei hast Du da erschaffen ! Ich hätte auch Interesse an einer "allgemeinen" Version - mir fehlt einfach die Muse da selbst was zu basteln. Ich führe meinen Fuhrpark bisher in einem Notizbuch--> leider sehr aufwendig.
Ich mache die Version demnächst zurecht. Es ist nur eine Frage, wann ich Zeit dafür habe.
Wenn man nicht alle Spalten einblendet, ist die Tabelle auch ganz gut geeignet, um sie auszudrucken. Wir (der gute Opa ist noch dabei) haben sie ein paar Mal gedruckt, um den Zuwachs ein bisschen zu dokumentieren. Neuste Anschaffung war eine schicke 96er. Am Wochenende ist endlich Zeit für die ersten Fahrten damit. Es ist zwar wenig realistisch, aber wir füllen so nach und nach alle Dampflok-Baureihen aus. Darauf ist die Tabelle halt ausgelegt. Ich mag es halt kreativ mit vielen Möglichkeiten, aber trotzdem nicht albern.
Wenn jemand jetzt 20x die BR 52 von einem Hersteller hat in verschiedenen Ausführungen, dann sind die Ersatzteile nicht mehr eindeutig zuzuordnen in der Tabelle. Wir kennen jemanden, der hat sämtlichste 03en in N-Spur. Wenn sich so jemand meldet, würde ich die Tabelle für den Fall dann speziell anpassen. Brauche dann ein paar Infos, aber ließe sich sicher auch machen.
Ich habe da zu auch eine Frage, wie man zum Beispiel Lok Adressen nur einmal benutzt kann ohne das man hinterher feststellt das man sie schon zweimal hat hinterher?
Hallo TE, Hier hast du dir ja sehr viel Mühe gemacht! Schon allein wenn es nur für dich ist und nur deinen Fuhrpark ordnet, es ist schon ein Stück Arbeit. Ich sehe da gar nicht den Umgang mit Exel als die Herausforderung, da kann jeder mit etwas affinität für sich etwas zurecht basteln. Mehr denke ich an den Zeitaufwand jede Lok samt Schachtel raus zuholen und Einzupflegen. Da Etiketten meist nur die halbe Wahrheit verraten und jeder Hersteller anders beschriftet, muss man ja selbst noch recherchieren (und sei es nur die richtige Epoche). Ganz zu schweigen von eigenen Ergänzungen und dem Dran bleiben was Pflege und Wartung der Modelle angeht. Da ziehe ich mal ordentlich die Modellbahnmütze zum Dank für deine Mühe!
Zitat von Mathias10986 im Beitrag #10Ich habe da zu auch eine Frage, wie man zum Beispiel Lok Adressen nur einmal benutzt kann ohne das man hinterher feststellt das man sie schon zweimal hat hinterher?
Servus,
markiere die Spalte mit den Adressen und verwende dann auf diese Auswahl die Bedingte Formatierung: "Doppelte Werte". Sobald du eine Adresse ein zweites Mal eingibst, erscheint die betreffende Zelle dann in der gewählten Sonderformatierung.
Ich habe die Exceltabelle hier mal fertig gemacht. Schickt mir Fragen, wo ihr was nicht versteht. Ich habe meine Angaben als Beispiel drin gelassen (nicht wundern). Für ein Tutorial oder eine Anleitung habe ich aktuell erstmal keine Zeit. Ich wollte euch aber auch nicht ewig warten lassen.
Probiert sie ruhig mal aus.
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Hallo, ich habe auch mal so angefangen, mit einer Exceltabelle, ist allerdings schon zig Jahre her. Damals war Excel noch nicht so richtig ausgereift. Ab 2000 Datensätzen ging es dann in die Knie, d.h. die Antowrtzeiten waren dann so richtig langsam. Bin dann umgestiegen auf Access. Habe dann versucht die eierlegende Wollmilchsau zu erstellen (ist mir natürlich nicht gelungen). Aber ich wollte damals schon alles auflisten, was ich für die Moba so kaufe. Ist mir auch halbwegs gelungen. Ich kann alles eingeben von der 'Ausgestaltung bis zum Werkzeug, mit wehr viel Informationen, die man eingeben kann, aber nicht muß. Man kann auch zu jedem Artikel/Modell einen Zeitnachweis mitführen, Fotos, Videos, PDF- und Office-Dateien werden dazu auch angezeigt. Das Programm hat mittlerweile 80.000 VBA-Programmzeilen, deshalb werde ich wohl auch nicht mehr umstellen auf ein anderes System. Dafür ist Acces richtig schnell (noch). Was man nicht kann, sind Zugzusammenstellungen erzeugen, sowie ist es keine Sammlungsdatenbank mit Wertzuwachs. Der Nachteil ist halt, dass man Office365 benötigt.