folgende Szene spielte sich kürzlich am Wasserkran ab
Das Wasser floß, aber eben nicht in den offenen Kasten. Lokpersonal und Besitzer waren unzufrieden Ließe sich das ändern ? Zitat: Versuch macht kluch ...
Also mal ein weiches Holzstück an den Wasserkastenaufsatz angesetzt und tatsächlich, er löste sich ! Die lange Leitung zum Führerhaus war nur eingelegt und konnte abgenommen werden.
Die Klebestellen geben also nach, so konnte auch der Wasserkastenaufsatz aus seinem Rahmen gelöst werden. An dieser Stelle der Hinweis für Nachahmer, siehe güner Pfeil, an welcher Kante das Hölzchen zu Beginn angesetzt werden sollte. Ich hatte die oberste Deckelkante verwendet, und prompt ein sehr kleines Stück davon abgelöst, siehe roter Pfeil.
Dann kommt, man muß sich da schon etwas überwinden, die Proxxon mit der schmalen Trennscheibe zum Einsatz
Alles schön gesäubert, farblich nachbehandelt und den Deckel mit zwei schmalen Klebebandscharnieren wieder befestigt. Und nach Einbau an Lok sieht das nun mit zu öffnendem Deckel so aus
Lokpersonal für's erste zufrieden, doch dann sollte auch Kohle aufgefüllt werden ....
Also wieder vorsichtiger Löseversuch
auch hier gab die doch großflächige Klebestelle nach. Zum Vorschein kommt kein großes quadratisches Loch und auch keine Kohle
Um den Kastendeckel nun beweglich zu gestalten, mußte ein kleiner Rahmenaufsatz her, der aus Balsaholz schnell gebastelt war
Und sieht das nun zur Zufriedenheit der oben genannten Beteiligten (und meiner Frau ) aus
Zeigt doch gerne mal, was ihr schon Ähnliches gemacht habt.
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
sorry für die Panne mit den Bildern. Gestern war's spät und nicht nur mir sondern auch der Software (welche auch immer) zu warm. Nein, Jan's Tip war vermutlich der entscheidende. Trotzdem kam es beim vorletzten Bild vorher wieder zu einem "terribly error".
Jetzt sieht es bei mir vollständig aus, ich hoff nun jedenfalls, euch gefällt's und ihr habt was davon
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
das weiß zu gefallen. Ähnliches erfahren gerade meine Eigenbauten- Bei der Dampflokomotive, der ein oder andere mag sich an die erinnern, kommt da noch einiges mehr. Wird wenn's soweit ist, drüber berichtet.
kleine Bauten mit großer Wirkung! Und alles was mit Versorgung der Loks zu tun hat (Wasser, Kohle, Sand) ist ja sowieso schon wegen der Nähe zum Vorbild nachahmenswert.
Was mir noch vorschwebt: Vielleicht ein wirklich zu befüllender Tender, aber der müsste ja irgendwie sein Wasser und seine Kohle auch wieder loswerden. Hm. Naja, so lang so etwas ein Traum bleibt, sehe ich mir Deine schönen Beiträge an.