Mein Zentralen dilemma

#1 von ELNA-6 , 15.07.2025 21:43

Ich grüße euch :)
Ich habe derzeit eine Esu Ecos der aktuellen Generation.

Was mich leider sehr stört:
Fahrregler hat keinen DC typischen Mittel 0 Punkt sondern ein Richtungswechsel findet statt in dem man den Regler nach Links unten "überdreht"

Das Gleisbildstellpult bzw die Software der Ecos ist ein wenig nervig da man immer umschalten muss und es nicht wie bei der CS3 auf einen extrem Monitor legen kann.
Das Userinterface ist grafisch etwas altbacken (Damit kann ich aber noch leben)

Was ich mir eigentlich wünsche ist:

Das ich meine Weichen, Signale und co auf einem extra Monitor/Tablet übersichtlich jederzeit sehen und schalten kann.
Eine Zentrale als Fahrregler die alle Komfortfunktionen inkl Touchdisplay hat und wo ich meine Loks einfach und übersichtlich verwalten kann und wo der Fahrregler das DC verhalten hat.
(Hätte nicht gedacht das es mich so sehr stört aber es ist leider so)...

Eigentlich dachte ich das die Ecos da wirklich für mich geeignet ist aber dem scheint wohl nicht so.

Märklin CS3 hat für mich einen faden Beigeschmack als alternative, da ich damals mit der CS3+ in 2022 schlechte Erfahrungen gemacht habe was die System Stabilität angeht (Kann sich bis heute mit updates natürlich geändert haben) Aber Sie soll wohl tatsächlich nicht so DCC geeignet sein?
Stichwort: Railcom/+
Und gar keine Funktionstasten nur Touch ist nicht so meins.

Z21 wäre eine Option gewesen, ich hatte mal 2018 ie Schwarze Z21 mit Wlan Multimaus.
Aber die Auswahl und Einrichtung von Loks mit der Multimaus war damals eine Qual...
Kann man das Anlagen von Loks und co auf die APP auslagern und die Maus nur als Regler nutzen? (Per Handy oder Tablet möchte ich nicht fahren)
Das habe ich damals nicht mehr testen können..


Meine Überlegung war dann:

z.b. Intellibox 3 (Sobald verfügbar) da wegen dem Touchscreen wohl nicht so fummelig wie die IB2.. Quasi als "Fahrregler" / Zentrale wo ich aber übersichtlich und einfach alle Loks verwalten kann.
Ich mal hoffe das Sie wie die IB 2 noch die Möglichkeit hat den Fahrregler auf DC zu stellen.

Und dann die Weichen und co per PC oder Tablet zu Steuern da wäre die Frage ob es mit einem Tablet überhaupt möglich ist, die gängigen Softwareprogramme sind ja eher für den PC.

Wäre das übertrieben? Gerade weil die Zentrale ja dann wirklich nur zum Verwalten und Fahren von Loks dient.
Gibt es hier noch andere die Ihre großen Zentralen mit zich Funktionen so "minimal" nutzen?
Oder gäbe es noch alternative die ich übersehen habe?

Ich möchte es halt da ich leicht zu Überforderung neige so übersichtlich wie möglich haben.


MfG Michael

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RE: Mein Zentralen dilemma

#2 von Sauerlandexpress644 , 15.07.2025 22:36

Du hast ja schon einige Zentralen durch und damit Erfahrungen. Als ich vor einem halben Jahr in die digitale Welt eingestiegen bin stand ich vor dem selben Problem.
Nach bisschen einlesen hatte ich mich zunächst auch für die ESU ECoS entschieden, da sie alles in einem hat und ich so eine Zentrale für immer/sehr lange habe. Habe die Idee aber wegen der sehr hohen Preises und den Ratschlägen, dass diese in einigen Jahren veraltet sein wird verworfen. Da ich aktuell nur Teppichbahn betreibe und wenn ich eine richtige Anlage beginne, die ECoS möglicherweise in 5-10 Jahren schon einen besseren Nachfolger hat.
Hab daher nach einer guten, einfach zu bedienenden und nicht zu teuren Zentrale gesucht, die ich notfalls in ein paar Jahren durch eine aktuelle ersetzen kann. Es wurde dann die z21start (mit WLAN quasi z21). Da ich aber wie du Drehregler wollte und keinesfalls nur übers Handy fahren möchte hab ich eine Multimaus dazu gekauft. Nun fahre ich hauptsächlich mit der, nur wenn ich genaue FS brauche nehme ich das Handy.
Das Programmieren und Auslesen von CVs finde ich mit der Mulitmaus allerdings auch furchtbar. Ich nutze dafür meistens das Maintenance Tool auf dem PC was ja durch WLAN Package sehr einfach und vor allem zuverlässig funktioniert. Manchmal auch die z21-App auf dem Handy, gerade wenn ich etwas an der Lok direkt sehen will.

Daher brauche ich gewissermaßen beides, denn fahren mit der App gefällt mir nicht. Dieser Balken Für die Geschwindigkeit lässt sich einfach nicht so schnell und feinfühlig regeln wie der Drehregler der Maus. Und auch im Notfall ist der Stopknopf auf der Maus schneller gedrückt.
Ich kann dir die z21 sehr empfehlen. Dort kannst du beliebig viele Geräte ins WLAN einbinden. Und auch (mit X-Bus "Switchs") quasi unendlich viele Mulitmäuse. WLAN-Mäuse sowieso.
Auf einem Tablet oder Laptop könntest du das Gleisbildstellpult darstellen und auf einer oder mehreren Mäusen fahren.
Irgendwann will ich auch ein Tablet für genau diesen Zweck anschaffen.

Und ja in der z21 App lassen sich die Loks sehr gut erstellen, verwalten und programmieren. Fahren geht auch, am Tablet sogar mit Führerstand bei manchen Loks, aber das tue ich auch nicht.


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RE: Mein Zentralen dilemma

#3 von Pirat-Kapitan , 15.07.2025 22:42

Moin,
ja, das ist schon ein echtes Dilemma.
Ich fahre eine Lenz LZV100 als Zentrale, den Funky von Manhart https://www.beathis.ch/lgb/shop/funky/funky.html als Funkhandregler und mein Gleisbildstellpult auf Handy bzw. Pad via Rocrail auf einem RasPi.
Alternativ solltest Du Dir als Funkhandregler mal die Roco WLANmaus ansehen, die hat diesen "DC Fahrregler", der die Nullstellung mit Umschaltung der Fahrtrichtung in der Mitte der Drehbewgung hat. Die Null-Rastung geht leider schnell in Richtung wirkungslos, aber was willst Du bei dem Preis als MTBF auch verlangen?.

Schöne Grüße
Johannes


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RE: Mein Zentralen dilemma

#4 von Angbahamut , 15.07.2025 23:24

Moin,

da du ja recht offen zu sein scheinst, möchte ich dir mal folgenden Hinweis geben:

Viessmann plant dieses Jahr (wurde anscheinend schon mehrfach verschoben) eine neue Zentrale auf den Markt zu bringen. Den Commander 2:
https://viessmann-modell.com/themenwelten/commander/
https://viessmann-modell.com/themenwelte...er-2-art.-5320/
Was der Commander 1 kann, kann ich dir nicht sagen da ich nur Erfahrungen mit der CS 3 habe.

Vielleicht lohnt sich ja für dich das Warten wenn die wirklich dieses Jahr kommen sollte. Du kannst ja vorher mal Videos schauen, wenn das Gerät dann veröffentlicht wurde, und schauen ob das was für dich ist, oder sein könnte.
Die Versprechungen sind groß, und wie ich finde sind da echt interessante Sachen mit bei (Automatische Positionserkennung klingt schon fast zu gut um Wahr zu sein). Das ding klingt wie "voll mit dem neuesten heißesten Scheiß".

Da einige Shops die Commander 2 schon führen, aber noch nicht haben, kann man auch schon Preise sehen. Diese scheint ähnlich teuer wie die CS 3 zu sein, mit 650€ was ich größtenteils schon gesehen habe.


Grüße
Steffen


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RE: Mein Zentralen dilemma

#5 von iwii , 15.07.2025 23:44

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #1
Oder gäbe es noch alternative die ich übersehen habe?


Du kannst die einzelnen Funktionen auch einfach auf verschiedene Geräte aufteilen:

1) Zentrale ohne Userinterface - z.B. YD7010
2) Fahrregler nach Wahl
3) Steuerungssoftware für das Gleisbild

Rocrail wurde als Software schon genannt. Durch seine Server-/Clientarchitektur kann der Serverpart auf einem Minipc oder Laptop in der Nähe der Zentrale laufen (auch ohne Monitor). Für den Clientzugriff gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder als vollwertiger Client (dazu muss der Rechner/Tablet ein Rocrail kompatibles Betriebssystem haben), als Anzeige in einem beliebigen Browser oder als native App. Eins und drei kämen in meine engere Auswahl.

Andere Steuerungsprogramme bieten diese Möglichkeiten nicht bzw. nur für viel Geld. Aber auch hier kann man sich recht universell behelfen. Die Steuerungssoftware läuft auf einem eigenen Rechner an der Zentrale. Nun holt man sich das Bild des Rechners per VNC, Remotedesktop o.ä. auf das Tablet. Zusätzlich kann man durch das Tablet Maus- und Tastatureingaben an den Rechner übertragen. Nachteil: das Tablet kann nur das Anzeigen, was auch der Bildschirm am Hauptrechner anzeigt. Das kann durch die unterschiedlichen Auflösungen und die Art der Mausintegration schon mal hakelig werden. Das muss man im konkreten Fall einfach testen und ggf. verschiedene VNC-Clients ausprobieren.

Gruss, iwii




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RE: Mein Zentralen dilemma

#6 von rainynight65 , 15.07.2025 23:51

Ich kann das Zentralendilemma gut verstehen, die Steuerung muss halt auch Spass machen, und wenn das nicht gegeben ist... Ich selbst habe das vor einiger Zeit durchgemacht, bin dann interessanterweise bei der ECoS gelandet, und bereue das auch nicht. Mit gefällt die Zentrale sehr gut, ich mag die Handregler so wie sie sind, und der Bildschirm ist für die normale Steuerung nach meinem Empfinden sehr brauchbar.

Den Gleisplan kann man aber mittels Drittsoftware auch recht einfach auf einem externen Bildschirm betreiben, ohne jetzt die ECoS gleich ersetzen zu müssen. Ich habe neulich günstig ein recht gutes Windows-Laptop mit Touchscreen erstanden, und iTrain (welches ich schon lange vor der ECoS lizensiert hatte) harmoniert damit sehr gut. Der Möglichkeiten gibt es da viele, man kann für ein reines Tablet-Format z.B. auch ein Microsoft Surface verwenden, die sind gebraucht auch nicht zu kostspielig (jedenfalls günstiger als eine neue Zentrale). Wenn iTrain zu teuer ist, kann man sich RocRail oder JMRI anschauen. Für iPad und iPhone, wenn ein solches vorhanden ist, gibt es die kostenlose Software Model Train Script, mit der man auch einen Gleisplan anlegen kann. Für Android ist mir jetzt aus dem Stand nichts bekannt.

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #1
Z21 wäre eine Option gewesen, ich hatte mal 2018 ie Schwarze Z21 mit Wlan Multimaus.
Aber die Auswahl und Einrichtung von Loks mit der Multimaus war damals eine Qual...
Kann man das Anlagen von Loks und co auf die APP auslagern und die Maus nur als Regler nutzen? (Per Handy oder Tablet möchte ich nicht fahren)
Das habe ich damals nicht mehr testen können..


Nein, das geht bei der Z21 nicht - die Zentrale verwaltet da gar nichts, die Loks und dergleichen leben in der App bzw. im Handregler, und da synchronisiert sich auch nichts automatisch. Man kann zwar die Daten von einem HAndy oder Tablet auf ein anderes kopieren, aber das muss man jedes mal wiederholen, wenn sich was ändert. Und jede Multi/WLANMaus hat ihre eigene Lokdatenbank.

Ich hoffe, das hilft ein bisschen.


Grüsse aus Australien

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RE: Mein Zentralen dilemma

#7 von a-zett ( gelöscht ) , 15.07.2025 23:54

Neben der WLAN-Maus und der App gibt es ja noch andere Möglichkeiten zusammen mit einer Z21:

https://www.1zu220.de/ESU-50115-Mobile-C...ler-Ac/ES-50115

https://www.modellbahnambulanz.de/produkt/lodi-con/

Natürlich auch die Regler am Computerbildschirm mit Touch, bei mir statt Rockrail z.B. Traincontroller

Der Nachteil der App bei der Fixierung auf Adressen bei Loks und bei Weichen und Signalen, obwohl die niemandem etwas sagen, wurde an anderer Stelle gerade beschrieben.

Android und iPad führen in die Sackgasse zu kleiner Bildschirme. 14" ist einfach zu wenig. Dass es die Z21-App nicht auch für Windows gibt, ist bedauerlich. Das würde die Hürde bei den anspruchsvollen Windows-Lösungen deutlich senken.


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RE: Mein Zentralen dilemma

#8 von moppe , 16.07.2025 00:21

Ich kann nur sagen das ich froh bin mit Z21 als Zentrale, WLANmaus als handregler und iPad als Stellpult.

Loks an der handregler einrichten?
Nain das machen ich nicht, weil ich nur Adressen der Decoder nutzen.
Tausch bis ein anderes Lok ist nur der Adresse zu eingeben. Will ich mit ein neues Lok fahren, eingeben ich der Adresse und fahren.

Programmieren von Loks geht meisten über ESU LokProgrammer, weil ich oftmals ESU Decoder nutzen. Einzelne CVs ändern, geht via WLANmaus oder App. Soll viele CVs geändert werden ist Maintenance Tool ein großes Hilfe oder DecoderPro.

Ich will lieber ein Maus und ein iPad kaufen als ein LoDi-Con.


Klaus


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RE: Mein Zentralen dilemma

#9 von a-zett ( gelöscht ) , 16.07.2025 00:23

Zitat von rainynight65 im Beitrag #6


Nein, das geht bei der Z21 nicht - die Zentrale verwaltet da gar nichts, die Loks und dergleichen leben in der App bzw. im Handregler, und da synchronisiert sich auch nichts automatisch. Man kann zwar die Daten von einem HAndy oder Tablet auf ein anderes kopieren, aber das muss man jedes mal wiederholen, wenn sich was ändert. Und jede Multi/WLANMaus hat ihre eigene Lokdatenbank.



Das muss man leider auch auf die vorgeschlagenen anderen Regler ausdehnen. Auch beim Z21-kompatiblen Lodi-Con fängt man wieder ganz von vorne an und kann nichts übernehmen. Bei Traincontroller ebenfalls. Und: Wenn man Lodi-Con anderenorts bei Stammtisch oder Freunden an einer anderen Zentrale verwendet, hat die innerhalb des Lidi-Con ihre jeweils eigene Lokbibliothek, aber zwischen denen kann man immerhin hin- und her kopieren. Wer es nicht weiß, verbindet sich und fragt sich: Oh Schreck, wo sind meine hundert Loks?

Man wünscht sich hier eine genormte Datei mit einer Lokbeschreibung, die jedes System exportieren und importieren kann wie Adresseinträge in Handy-Telefonbüchern. Auswählen aus einem Dateibaum in einem Importdialog oder einfach doppelklicken, einlesen und fahren. Gerne auch über Bluetooth.


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RE: Mein Zentralen dilemma

#10 von ELNA-6 , 16.07.2025 00:32

Danke euch :)

Das mit dem PC zur Einrichtung von Loks an der Z21 hab ich damals auch nie probiert weil das alles damals für mich noch nicht Thema war.

Was mich auch an der z21 bzw Multimaus stört ist das ich natürlich nicht die Möglichkeit habe verschiedene Züge im Digitalbetrieb auf einfache weise unterschiedlich zu beschleunigen.
Ein Beispiel was ich damit meine:
Lok 1 fährt los Regler der Multimaus auf 3 Uhr.
Nun möchte ich Lok 2 Fahren lassen, der Regler steht schon auf 3 Uhr sobald ich Ihn bewege um auf 0 zu kommen fährt die Lok unkontrolliert los.
Dies kann man zwar beheben indem man vorher eine "nicht zugewiesene" Lok auswählt und den Regler auf die gewünschte Fahrstufe bringt, dies ist mir viel zu umständlich... (Gibt zwar einen Lodicon Handregler, aber der kostet ja gefühlt fast soviel wie eine Ecos oder IB3)
Auch das die Loks auf den einzelnen Geräte liegen und nicht Synchron an einem Ort ist für mich nicht so sehr gewünscht.

Hab nochmal geschaut, ein Endlosregler mit DC Verhalten wie bei Uhlenbrock wäre hier wohl für mich die beste wahl.. Zumindest was den Fahrregler angeht.
Klar könnte ich die Ecos zum Programmieren und Steuern behalten, aber ob ich mich an die Fahrregler gewöhnen kann ist die andere frage und bei dem Preis könnte man auch evtl auf die IB3 wechseln wenn man das Gleisbildstellpult dann eh nicht mehr nutzt.
Dann wäre da die Frage, ist die Programmierung von ESU Decodern mit einer IB problemlos? Gehe mal davon aus zu IB2 wird sich da nicht zu viel geändert haben?

Wie schon erwähnt wurde, die Steuerung soll spaß machen und jeder hat da andere Präferenzen :)

Zum Thema Ecos und bald veraltet: Ich muss sagen ich finde Esu hängt in einigen dingen weit zurück z.b. im Vergleich zur CS3 (z.b. kein Webserver usw) Was schade ist den die Zentral ist an sich durchaus gut, auch wenn mir nicht alles passt.


MfG Michael

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RE: Mein Zentralen dilemma

#11 von moppe , 16.07.2025 00:39

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #10

Ein Beispiel was ich damit meine:
Lok 1 fährt los Regler der Multimaus auf 3 Uhr.
Nun möchte ich Lok 2 Fahren lassen, der Regler steht schon auf 3 Uhr sobald ich Ihn bewege um auf 0 zu kommen fährt die Lok unkontrolliert los.



Ich hab ein Wort für ihn: Fangfunktion….

Und, programmieren von loks ist nicht nötig ob Du in Adresse Modus fahren.
Willst du Bibliothek Modus nutzen, ist es sehr einfach alle Loks zu die andere handregler zu senden. Du kannst sogar alle senden bis alle handregler an der selber Zeit.


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RE: Mein Zentralen dilemma

#12 von moppe , 16.07.2025 00:41

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #10

Dann wäre da die Frage, ist die Programmierung von ESU Decodern mit einer IB problemlos?



Ich sehen nicht, warum es nicht funktionieren sollen.
Mit IB (3, der 2 ist „so last year“) kannst du auch DecoderPro nutzen.


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RE: Mein Zentralen dilemma

#13 von rainynight65 , 16.07.2025 00:58

Zitat von a-zett im Beitrag #9

Das muss man leider auch auf die vorgeschlagenen anderen Regler ausdehnen. Auch beim Z21-kompatiblen Lodi-Con fängt man wieder ganz von vorne an und kann nichts übernehmen. Bei Traincontroller ebenfalls. Und: Wenn man Lodi-Con anderenorts bei Stammtisch oder Freunden an einer anderen Zentrale verwendet, hat die innerhalb des Lidi-Con ihre jeweils eigene Lokbibliothek, aber zwischen denen kann man immerhin hin- und her kopieren. Wer es nicht weiß, verbindet sich und fragt sich: Oh Schreck, wo sind meine hundert Loks?


Bei der ECoS ist das halt so, dass sie die Loks verwaltet (die ja im Idealfall per Railcom+ angelegt werden), und das Protokoll ist darauf ausgelegt, dass sich der Client die Loks von der Zentrale holt bzw. synchronisiert. Die bleiben dann auch dort, aber Änderungen und Neuheiten hinzuzufügen ist so einfacher. Beim ESU Mobile Control kann man sich die Loks einzeln aus der Zentrale abholen, und zumindest iTrain und RocRail sind auch so gebaut, dass sie die Lokliste optional mit der ECoS abstimmen.


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RE: Mein Zentralen dilemma

#14 von moppe , 16.07.2025 06:53

Zitat von moppe im Beitrag #11

Und, programmieren von loks ist nicht nötig ob Du in Adresse Modus fahren.
Willst du Bibliothek Modus nutzen, ist es sehr einfach alle Loks zu die andere handregler zu senden. Du kannst sogar alle senden bis alle handregler an der selber Zeit.



Und - zum Adresse Modus - ich hab ein Ding vergessen.....

Wenn ich RailCom Rückmelder hab, schauen ich an meiner Stellpult (iPad) und sehen welcher Lok (Adresse) ist an welcher Gleis.
Ich brauchen nicht zu erkennen welcher meiner 204'er (204 605-4, 204 641-5 oder 204 671-5) wer ist da.

Nur Adresse lesen, eingeben an Maus und fahren.


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RE: Mein Zentralen dilemma

#15 von 0stefu0 , 16.07.2025 07:40

Hallo zusammen

Da hänge ich mich gleich ein. Wobei eigentlch aus einem anderen Grund: Ich besitze schon lange die ECoS und bin eigentlich ganz zufrieden mit der Zentrale. Vor etwa einem Monat ist hat sich eine der Funktionstasten nicht mehr ausschalten lassen. Da dachte ich schon " was machts du jetzt? Keine Zentrale zum fahren? Das geht nicht". Also hab ich die Zentrale geöffnet und innen entschtaubt. Wieder geschlossen und siehe da, die Taste funktioniert wieder.
Nun bin ich am überlegen welche Zentrale es denn sein soll, wenn die alte nicht mehr will. Gefahren wir eigentlich nur über die Software (ModellStw), ausser zum Rangieren, da kann ich feiner fahren als mit der PC Maus oder Tastatur...
Ich habe noch etwas Zeit bis ich eine neue Zentrale brauche, aber vor sondieren ist sicher nicht falsch


Freundlicher Gruss aus dem Emmental

Stefan


 
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RE: Mein Zentralen dilemma

#16 von Paul60 , 16.07.2025 08:34

Moin,

auch wenn Ihr mich jetzt erschlagt, empfehle ich die CS2. Die Betonung liegt auf der "2" am Ende. Es gibt, wie ich inzwischen weiß, drei verschiedene CS2. Ich habe per Zufall die erste gekauft. Sie kam flammneu und nie gebraucht aus den Niederlanden mit französisch/niederländischen Gebrauchsanweisung. Ich habe mir die deutsche Anleitung aus dem Netz ausgedruckt, mit Hilfe von telefonischen Hinweisen des Märklin-Services ein Update gemacht und seit drei Jahren macht sie genau das, was ich von ihr erwarte:

- ein schönes Gleisbild, das ich per Touchscreen mit den Fingern oder mit einem in der Zentrale geparkten Stift bedienen kann,
- gleichzeitig habe ich die Anzeige von zwei Loks und deren Geschwindigkeit (Balken),
- ich kann mit den beiden Drehreglern die beiden Loks steuern,
- wenn ich einen Drehregler drücke, hält die betreffende Lok sofort an und ich habe einen Richtungswechsel,
- ich habe einen zentralen Notausknopf für die ganze Anlage,
- wenn ich eine dritte Lok steuern möchte (was bei mir sehr selten vorkommt), dann schließe ich eine MS2 an und benutze ihren Drehregler für die dritte Lok, um nicht umschalten zu müssen.
- der Menüwechsel ist sehr simpel und die Auswahl einer anderen Lok ist auf der CS2 eine Sache von Sekunden,
- ich habe für die Lokbedienung neben dem Touchscreen acht Tasten pro Lok.

Weil ich auch andere Komponenten (Decoder) von Fremdherstellern auf meiner Bodenbahn habe, fahre ich mfx und DCC durcheinander und habe bisher, toi, toi, toi, keine Probleme.

Wenn mich etwas stört, dann ist es die lange Hochlaufzeit der CS2. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und ich komme inzwischen gut damit zurecht, weil ich die CS2 frühzeitig anschalte und ich in der Zwischenzeit andere Dinge erledige.

Ach ja, mein über 10 Jahre altes Gerät war auch noch "billig", jedenfalls im Vergleich zu anderen Steuerzentralen.

Viele Grüße

Paul


Hier geht es zu meinen kleinen Projekten: Norddeich Mole, Friedrichshafen und andere Bodenbahnen

...und hier zum nächsten Projekt in der Spur H0: Hochbahn in Köln, Berlin oder Hamburg in H0


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RE: Mein Zentralen dilemma

#17 von iwii , 16.07.2025 08:54

Zitat von 0stefu0 im Beitrag #15
Da hänge ich mich gleich ein.


Mach bitte ein eigenes Beratungsthema auf, sonst läuft das hier komplett durcheinander und keiner weiß mehr, welche Empfehlung zu wem gehört. Jeder hat am Ende andere Anforderungen (am besten gleich in der Frage mit nennen) an seine Modellbahnsteuerung.

Gruss, iwii




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RE: Mein Zentralen dilemma

#18 von vikr , 16.07.2025 08:57

Hallo ELNA-6,

Zitat von Angbahamut im Beitrag #4
Was der Commander 1 kann, kann ich dir nicht sagen da ich nur Erfahrungen mit der CS 3 habe.
auf einen Vissmann Commander 2 zu warten, erscheint mir keine vernünftige Option. Mit dem Commander 1 kann man immernoch (immer ohne PC) bis etwa 10 Züge gleichzeitig steuern, wenn man sich mit der sehr proprietären Bedienung intensiv vertraut gemacht hat. Der Commander 1 kann sogar die Railcom-Lücke erzeugen. Ein RailCom-Detektor war von Viessmann über 10 Jahre mit Bestellnummer und Preis im Katalog gelistet und wurde dann sang- und klanglos gestrichen, ohne je ausgeliefert worden zu sein. Prototypen der Detektoren wurden aber auf Messen und in den Seminaren bei Viessmann vorgeführt. Beim Endkunden konnte der Viessmann Commander 1 nie irgendwas mit den Railcom-Nachrichten anfangen, die entsprechende Decoder ordnungsgemäß auf das Gleis geschickt haben. Ein angeschlossener PC konnte nur für das Backup genutzt werden. Auch VNC war nicht möglich.
Der Commander II ist eine komplette Neuentwicklung, die inzwischen schon länger angekündigt ist, als die CS3 auf dem Markt ist.

Alle großen kommerziellen Zentralen können heute wahlweise von einem PC-Programm über LAN (ggf. WLAN) gesteuert werden. Unter einem PC-Programm können auch mehrere Zentralen gleichzeitig dienen, werden dann natürlich - für diese Zeit - auch zum Diener degradiert. Das meiste der teuer mitbezahlten GUI solcher Zentralen bleibt also ungenutzt.

Der Versuch eine universelle Zentrale zu vertreiben, die alles leisten kann, was auch ein gängiges Modellbahn-Steuerprogramm bieten kann, scheint, bei Märklin mit der CS3 - zehn Jahre nach deren Ankündigung - komplett gescheitert zu sein. Ob die Tams MC2 sowas ermöglichen soll bleibt im Unklaren.

Ein Ausweg wäre vielleicht eine Zentrale, die einen Rechner an Bord hat auf dem man wahlweise eins der gängigen Modellbahn-Steuerprogramme installieren kann, so dass die Hersteller der Modellbahn-Steuerprogramme, um die beste Bedienung dieser Zentrale konkurrieren können.

Aber ob Du das noch erleben wirst?
Bis dahin sind Z21, ECoS etc. - in Verbindung mit einem Rechner - die universellste Lösung, aber vermutlich nicht so intuitiv zu bedienen, wie Du das gern hättest:
Zitat von ELNA-6 im Beitrag #1
Ich möchte es halt da ich leicht zu Überforderung neige so übersichtlich wie möglich haben.


MfG

vik


im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix


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zuletzt bearbeitet 16.07.2025 | Top

RE: Mein Zentralen dilemma

#19 von chessyger , 16.07.2025 10:26

Mal meine Meinung zum Thema
Ich habe auch die Roco Z21 (die Große). Daran hängen 3 Multimäuse per Kabel und eine WLanMaus. Ich kann also 4 Loks gleichzeitig steuern wenn ich so viel Hände hätte.
Ich speichere neue Loks mit Adresse und Kurzbezeichnung in der WLanMaus und sende das über die Funktion Senden und Empfangen an die drei Multimäuse.
Handys und Tablets mit rumtatschen auf einen Bildschirm verweigere ich.
Zum Programmieren nutze ich die Programmer der jeweiligen Decoder. Ich habe die für ESU, Zimo und Piko. Einzelne CV auch mal schnell über PC mit dem Z21 Maintenance Tool. Oder umfangreicher über das freie PC-Programm DecoderPro (JMRI). Im dem kann ich komplette Decoderinhalte auch speichern. Ich nutze das auch zum änderen der F-Tasten Belegung von MäTrix Decodern.
Ich werde nie auf den Gedanken kommen mittels Multimaus oder WLanMaus Decoder zu programmieren. Viel zu umständlich. Auch Nicht über Handy und Tablet.

Zum Teil der Weichenansteuerung und Gleisbild. Nutze ich nicht. Meine Weichen werden noch Steinzeitlich Analog angesteuert.


Gruß
Jürgen
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Jetzt Neustart in DB und Privatbahn angelehnt an die OHE ca. 1950 - 1960 (III)
Als Kind hatte ich das Glück das mir meine Eltern Trix-Express kauften.
Ansonsten siehe hier, Link funktioniert jetzt.
Auch ein jetzt ex US-Bahner möchte sich mal vorstellen
Digital: Z21 schwarz. Programmer ESU, ZIMO, PIKO und für alles Andere DecoderPro


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RE: Mein Zentralen dilemma

#20 von Stahlblauberlin , 16.07.2025 12:14

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #1
Z21 wäre eine Option gewesen, ich hatte mal 2018 ie Schwarze Z21 mit Wlan Multimaus.
Aber die Auswahl und Einrichtung von Loks mit der Multimaus war damals eine Qual...
Kann man das Anlagen von Loks und co auf die APP auslagern und die Maus nur als Regler nutzen? (Per Handy oder Tablet möchte ich nicht fahren)
Das habe ich damals nicht mehr testen können..


Bei mir ist die Z21pg (selbstbau-Z21) im Einsatz. Gleisbildstellpult sowie alles was mit dem Einstellen der Loks zu tun hat per App auf einem 100,-€-Tablett oder dem Handy, die lassen sich auch halbwegs bequem bezüglich Lokdatenbank etc. synchronisieren.
Fahren per App bzw. Multimäusen im Adressmodus, schneller als in der lokalen Lokdatenbank der Multimaus etwas anzulegen. Die kann man leider nicht übertragen.
Ich habe mich ganz bewusst nach dem K.I.S.S.- Prinzip auf das notwendige beschränkt, also nur DCC als Protokoll, nur Loconet und XNet sowie WLAN. Letzteres ist bei der Z21pg allerdings sehr viel einfacher einzurichten als beim Original, dank Display muß man nicht mal die IP-Adresse raten..


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RE: Mein Zentralen dilemma

#21 von ELNA-6 , 16.07.2025 15:09

So viel Rückmeldungen, ich danke euch :)

Ich denke wie bereits auch von anderen erwähnt wurde das hier die geschickteste Möglichkeit dann wohl eine Zentrale in Verbindung mit einem PC wäre.
So bin ich mit dem Gleisbildstellpult komplett Zentralen unabhängig, was ja auch seine Vorteile hat auch wegen der Schattenbahnhofsteuerung :)

Das mit der Fangfunktion bei der Z21 wusste ich gar nicht, danke Klaus für die Info.

Also werde ich schauen ob ich mich noch an den Fahrregler der Ecos gewöhnen kann, sonst wechsel ich hal auf eine Intellibox oder z21 + PC


MfG Michael

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RE: Mein Zentralen dilemma

#22 von vikr , 16.07.2025 18:19

Hallo ELNA-6,

Zitat von ELNA-6 im Beitrag #1
Was mich leider sehr stört:
Fahrregler hat keinen DC typischen Mittel 0 Punkt sondern ein Richtungswechsel findet statt in dem man den Regler nach Links unten "überdreht"
übrigens noch etwas zur ECoS: Du kannst im Setup 1 der ECoS, die Option die Fahrtrichtung mittels Drehregler zu ändern, auch ganz ausschalten:


und die Fahrtrichtung immer per Display umschalten. Dort siehst Du auch - relativ zum Bild - ob sich die Lok vorwärts oder rückwärts bewegt.
Alternativ kannst Du die Fahrtrichtung der Lok immer per Joystick (nach links oder rechts drücken!!! ) auf vorwärts oder rückwärts (auch immer in Bezug auf die Lok) umschalten.

MfG

vik


im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix


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RE: Mein Zentralen dilemma

#23 von Heinzi , 20.07.2025 15:06

Und schau dich mal mach der Gratis Softeare ControlGui um.
Ich weiss nicht ob man die noch runterladen kann. Sie wurde einst extra für die ECoS geschriebem. Die Pflege wurde zwar eingestellt, sie kann aber einiges, wie z.B. programieren von einfachen Abläufen.
Bei bedarf kann ich dir nach meinen Ferien mehr dazu berichten.Bei Interesse schreibe mir eine PM zu meiner Erinnerung.
Ich habe auch noch eine CS2. Habe damit aber mit dem Userinteface so meine liebe Mühe. Die Bediehnung der ECoS mag altbacken wirken, ist abet sehr sehr Bediehnerfreundlich.


Gruss Heinzi
------------------
CS1R / ControlGui


 
Heinzi
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