RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#51 von MatzeP10 , 27.08.2025 15:21

Servus Tommy,

Zitat von tommynorden im Beitrag #50
Allerdings sieht es jetzt schon so natürlich und fast schon harmonisch aus, dass ich denke, dass es so bleiben wird.


Finde ich auch

Zitat von tommynorden im Beitrag #50
Vom Kohlenlager und den großen Tanks für Öl und Diesel werde ich kaum etwas zeigen können. Dafür reicht der Platz leider nicht.


Ich nehme an für die Brennstofflager ist der Platz links vom "Kohlewagen-Gleis" gedacht. Reicht der nicht um wenigstens die Lagereinrichtungen/Tanks darzustellen? Die Straße/Weg dazu muss man ja nicht unbedingt darstellen. Die befindet sich eben "dahinter".

Nur mal eine Idee:

Am Anfang des Genossenschaft-Gleises für Lagerhaus/Silo etc befindet sich nach der Weiche das Kabel für den Weichenantrieb der Linksweiche die Gleis 2 mit 3 verbindet. Wenn Du dort am Genossenschaftsgleis eine Rechtsweiche einbaust kannst Du dort ein Gleis bis zum Anlagenrand verlegen für die Brennstoffe und ihre Lagereinrichtungen. Das Lagerhausgleis der Genossenschaft müsste dann verkürzt werden sollte aber dennoch so lang sein um auch dort alles unterzubringen. Das hätte den Vorteil das der Genossenschaftsbereich enger beieinander liegt und ein kompaktes Ganzes bildet. Eventuell könnte Du den Bereich dann sogar komplett einzäunen falls Dir so etwas gefällt. Da das andere Kohlegleis dann wegfällt kann dieser Platz zur Gestaltung genutzt werden.

Das lange Ladegleis für den Rübenverkehr usw ganz links würde ich dann seine Anbindung am Gleis 3 um 180 Grad drehen damit es dann von der anderen Seite bedient werden kann und, vor allem, könntest Du dieses Ladegleis dann Richtung Genossenschaft verlängern um auf etwa die gleiche Nutzlänge zu kommen. Somit wäre auch viel Platz für die Gestaltung des Freiladegleises vorhanden und es liegt optisch näher zur Genossenschaft. Zusätzlich gewinnt der optische Gesamteindruck dadurch (meine Meinung).


Gruß aus Niederbayern
Matthias

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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#52 von tommynorden , 27.08.2025 19:11

Moin!

Danke für die freundliche Rückmeldung, Matthias. Deine Bestätigung ist die Rückmeldung, die ich schon selbst vermutete. So schön gerade sieht der Bahnhof "richtig" aus, während die Verschwenkungen zwar ihren eigenen Charakter aufwiesen, aber auch etwas seltsam aussahen. Okay, diese Verschwenkungen sind Geschichte, einfach nur ein Beispiel für "Try and Error".

Daher verwundert es mich ein wenig, wenn ausgerechnet Du jetzt doch wieder einer Verschwenkung anregst.

Trotzdem bin ich Deiner Anregung natürlich nachgegangen und habe sie mal ausgelegt. Allerdings fiel mir als erstes auf, dass Du von einer Rechts-Weiche sprachst. Damit komme ich überhaupt nicht hin. ich habe eine Links-Weiche verwendet:



Wie Du siehst, ist dafür der Platz einfach zu gering. Vor allem, wo sollten jetzt die Gebäude hin?

Ich habe es dann noch einmal mit einer Linksweiche versucht, allerdings vor der Rechts-Weiche, welche die Genossenschaft anschließt:



Jetzt sieht es deutlich gefälliger aus und das Gleis hat auch eine vernünftige Länge.

Auch Deine Anregung das lange Ladegleis für Holz und Rüben von der anderen Seite anzuschließen habe ich gleich mit umgesetzt:



So sieht es jetzt aus. Das lange Ladegleis hat etwas an Länge verloren, aber nicht dramatisch. Es wird nun über die Bahnhofseinfahrt erschlossen Dafür ist das Brennstoffgleis der Genossenschaft deutlich länger. So würden vermutlich auch die Gebäude zwischen die Gleise passen, allerdings ist die Erschließung der Gebäude dann deutlich Platzbeschränkt. Schließlich müssen landwirtschaftliche Fahrzeuge an den Siloturm, bzw. die Rampe des großen Schuppens.

*

Ich werde dieses Gleisbild jetzt erst einmal stehen und wirken lassen. Ihr müsst mir sagen, ob es so jetzt besser ist, oder ob die vorherige Lösung stimmiger war.

Liebe Grüße

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... der zweite Versuch ... !


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#53 von Gelöschtes Mitglied , 27.08.2025 20:48

Huhu Tommy,

Hatte kurzzeitig mal den Überblick verloren, so viele Änderungen waren das.

Wo ich Grade die Gefahr sehe, dass du dich durch die ganzen Verbesserungen im Planungsirsinn verlierst. Im Moment wirkt das ganze Recht statisch. Das ist mir in der frühen Zeit meiner Mobazeit auch oft passiert.
Was mir geholfen hat und es heute noch tut, wenn ich mir Original Pläne anschauen. Nicht die gezeichneten, sondern die genauen . Da bekommt man ein Gefühl für ein stimmiges Layout.

Was die Genossenschaft angeht, auch da findest du im Netz einige Fotos, aus denen du dann einen eigenen Anschluss kreieren kannst. Die bauen ja auch nur was sich rechnet und wenn es nötig ist wird erweitert. Wobei ne Rampe an fast jedem Bahnhof ist und demnach nicht unbedingt zusätzlich gebaut wurde.

Wenn man sich die Pläne anschaut, sieht man oft auch Vorbilder mit ihren Anschlüssen. Kohlenhändler etc. Daraus kannst du dir ebenfalls die große oder auch Lage erschließen.

Wenn die Firma nach dem Bahnhof gegründet wurde, könnte man das rangiertechnisch logisch und damit einfach einbinden. Gab es die Firma schon vorher, wurden dann interessante Kurvenreiche Anschlüsse gelegt, gelegentlich auch mal über eine Straße hinweg.

Was einen Bogen im Bahnhof angeht, überleg dir doch mal in welcher Topographie du unterwegs bist. In Norddeutschland kann man großzügig ohne Kurven bauen. Im Gebirge geht das nicht. Ein Fluss ist ebenfalls ein Grund für eine leichte Kurve.

Überlege dir eine Story zum Ort, wann und warum kam die Bahn, manchmal klärt das vieles auf, wie es aussehen muss. Oder machst es wie ich und ein paar andere und "klaust" dir eine Bahnhof den du etwas verändert nachbaust.

Persönlich fand ich die Anordnung im Beitrag 36 erstes Bild Recht ansprechend. Ich weiß leider nicht inwieweit man die Einfahrt in einen dezenten Bogen bekommt mit deinem Gleissystem. So dass das ganze organisch wird. ( Also flüssige leichte Kurven)

Ich hoffe du nimmst mir das nicht krumm wenn ich etwas kritischer schreibe. Ich möchte nur nicht dass du es nachher doch nicht so gut findest. Und Grade wenn man anfängt hier und da ne Idee und das ganze wieder weg, dann kann das manchmal das Ergebnis trüben. (Muss aber auch nicht.)

Auf jeden Fall ist es schön das du uns so teilhaben lässt an deinen Ideen und ich bin sicher, am Ende kommt was tolles raus.

Cheers Christian


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#54 von MatzeP10 , 27.08.2025 22:11

Servus Tommy,

Zitat von tommynorden im Beitrag #52
Daher verwundert es mich ein wenig, wenn ausgerechnet Du jetzt doch wieder einer Verschwenkung anregst.


Nein keine Verschwenkung im Sinne von "Zick-zack-Verläufen" sondern dies hier:



- beim Kabel das ich erwähnte eine Rechtsweiche einbauen und das neue Gleis bis zum Rand durchziehen. Das Lagerhausgleis kürzen. Beides in Rot dargestellt

- das alte Brennstoffgleis entfernen (schwarz)

- Lagerhaus/Silo - blau

- Brennstofftanks-/-lager - gelb

Das ist keine Verschwenkung sondern ein zusammenhängender Bereich für den Landhandel. Platzmäßig sollte das eigentlich reichen möchte ich meinen. Soll ja kein Tanklager für den ganzen Landkreis werden

Das weitere Ladegleis für Rüben etc. dann einfach bis kurz der unteren blauen Seitenwand des Lagerhausbereichs enden lassen. Mit normalem Abstand zu Gleis 3. Mir erschließt es sich nicht warum zwischen diesem Ladegleis und Gleis 3 soviel Platz frei gelassen werden sollte. Die Beladung erfolgt doch am Anlagenrand oder?


Gruß aus Niederbayern
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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#55 von SupmaKni , 27.08.2025 22:31

Hallo.
Ich mische mich auch noch mal ein.
Tommy kannst du mal eine Skizze vom jetzigen Bahnhof einfügen, auf Papier aufgezeichnet reicht ja am besten noch an die Gleise schreiben wofür sie sind bzw. welche Ladestellen angedacht sind.
Ich persönlich finde es gerade etwas schwer mir ein Gesamtbild zu machen. Vielleicht verrennen wir uns hier gerade alle in einer Ecke ohne das Gesamte zu sehen
Aber lieber legst du jetzt 1000x die Gleise um als später festzustellen dass es anders doch besser gewesen wäre.

Zitat von Kike im Beitrag #53
Ich weiß leider nicht inwieweit man die Einfahrt in einen dezenten Bogen bekommt mit deinem Gleissystem. So dass das ganze organisch wird.

Christian, echt jetzt? Eben wurde alles begradigt und willst wieder alles umbiegen Aber du hast schon recht, es sieht einfach besser aus, aber in wie weit ein sanfter Bogen mit dem Gleissystem (gibt es überhaupt Flexgleise?) geht müsste man erst erörtern. Wenn sich die Bahnsteiggleise in einen sanften Bogen legen sieht das schon fein aus.

Aufgabe für morgen -> bitte Gleisplanskizze anfertigen

Achja, ich finde es übrigens Klasse dass du das alles mitmachst Tommy, so macht das Spaß.

Gruß Heiko


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#56 von SupmaKni , 27.08.2025 22:32

Zitat von MatzeP10 im Beitrag #54
Mir erschließt es sich nicht warum zwischen diesem Ladegleis und Gleis 3 soviel Platz frei gelassen werden sollte. Die Beladung erfolgt doch am Anlagenrand oder?

Gut dass du das ansprichst, ich wollte das auch schon einmal fragen und habe es vergessen


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#57 von tommynorden , 28.08.2025 00:40

Moin!

Kaum war ich heute Abend mal kurz weg - ein Nachbar hatte Geburtstag und da wurde natürlich noch angestoßen ! - schon geht hier der Punk ab. Aber so mag ich das ...

Wo fange ich jetzt an?

Vielleicht mit der letzten Frage, weil die am schnellsten zu beantworten ist. Der große Abstand zwischen Gleis 3 und dem Ladegleis war einmal dem Umstand geschuldet, dass ich dass Gleis möglichst lang werden lassen wollte. Und nicht zu vergessen es wird immer einen gewissen Abstand zwischen dem Ladegleis und dem Bahnhofsgleis geben, weil hier auch Holz verladen wurde. Da musste es immer ein Sicherheitsabstand zum Nachbargleis geben. In dem Fall auf dem Bild, war es also einmal der Sicherheitsabstand, der etwas groß geraten war, weil das Gleis möglichst lang sein sollte, ohne eine gleisliche Verschwenkung noch einzubauen.

Ich hoffe damit die Frage geklärt zu haben.

*

Als nächstes muss ich mich bei Matthias entschuldigen. Ich hatte seine Anregung völlig missverstanden. Nach seiner Ausführung hat er natürlich recht mit der Rechts-Weiche, so wie er es sich vorstellt. Dieses Szenario habe ich natürlich jetzt nachgestellt:



... und etwas näher:



Die Güterwagen zeigen recht gut die Länge der Gleise. Das kurze Gleis ist natürlich der Anschluss zum großen Schuppen mit den witterungsempfindlichen Waren. Der Siloturm muss nicht unbedingt über das kurze Gleis erschlossen werden. Mittels Brücken konnte auch vom Nebengleis Getreide aus den Silowagen geholt werden. Natürlich geht dies nur dann, wenn nicht noch Waggons mit Brennstoffen (Kohle, Öl oder Diesel) dort stehen, um be- der entladen zu werden.

Dieses Ensemble gefällt mir auch recht gut und würde zwar knapp, aber doch, dort hinpassen. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass ich von den Bahnhofsgleisen noch einmal ein paar Zentimeter abzwacke, die den beiden Gleisen zu Gute kommen würden. Dies würde dann so aussehen:



... meines Erachtens haben sich diese knapp 5 Zentimeter mehr je Gleis gelohnt. Vor allem das Schuppengleis sieht jetzt deutlich besser aus, wenn es noch etwas Platz auf dem Gleis gibt und dort nicht jeder Zentimeter vollgestellt ist.

Aber dies dürft ihr gerne entscheiden, ob euch diese Version des Genossenschafts-Ensembles besser gefällt oder die etwas kürzere Version.

*

Nein, nein, Christian hätte schon Recht. Auch ich würde die Gleise lieber etwas gefälliger fürs Auge verlegen wollen, aber dies lässt das Gleissystem leider nicht zu. Tatsächlich gibt es kein Flexgleis für das Kato-System, bzw. nur ein Alibi-Gleis ohne Bettung. Allerdings würde ich dann sowieso das andere System verwenden, wenn ich es könnte. Aus bekannten Gründen - meiner Gesundheit und deren starken Einschränkungen und Beschränkungen - bin ich leider gezwungen dieses starre Gleissystem zu verwenden, da es das einzige System - außer vielleicht noch dem Tomix-System - ist, was ich unfallfrei verwenden und bauen kann.

So bin ich schon fast ein wenig Stolz darauf, dass ich die Bahnhofseinfahrt:



... so halbwegs etwas geschwungen hinbekommen habe und dies mit dem starren Gleissystem. Deshalb möchte ich diese Einfahrt auch nur noch ungerne verändern.

*

Heikos Anregung werde ich gerne aufnehmen und morgen mal eine Skizze zu Papier bringen (... oder ein Foto von einem höheren Stand aus) und dort beschreiben, welche Aufgaben ich jedem Gleis zuweise.

Und keine Angst, Heiko, eure Anregungen und Vorschläge übernehme ich gerne und versuche sie umzusetzen. Schließlich haben wir alle ab und zu unsere Scheuklappen auf und sehen dann den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dies geht mir nicht anders als vermutlich allen anderen auch. Deshalb ruhig weiter Vorschläge machen.

Da ich wegen meiner motorischen Einschränkungen ja nichts mit Planungsprogrammen arbeite, sondern handwerklich die Schienen auslege, bin ich gezwungen anders zu arbeiten, als vom PC aus.

Nur um zu verdeutlichen, was ich meine, an dieser Antwort schreibe ich jetzt seit mehr als 90 Minuten, eh ich den Text so weit geschrieben und redigiert habe, dass er hoffentlich halbwegs lesbar ist. In praktisch jedem Wort habe ich ungewollte Fehler und falsche Buchstaben drinnen, weil meine Motorik nicht so gut mitmacht.

So viel für den Abend, liebe Grüße von

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... der zweite Versuch ... !


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#58 von MatzeP10 , 28.08.2025 07:43

Servus Tommy,

Zitat von tommynorden im Beitrag #57
konnte auch vom Nebengleis Getreide aus den Silowagen geholt werden. Natürlich geht dies nur dann, wenn nicht noch Waggons mit Brennstoffen (Kohle, Öl oder Diesel) dort stehen, um be- der entladen zu werden.


Wenn Silo- oder Getreidewagen am zweiten Gleis stehen aber dem Brennstoffgleis Wagen zugestellt werden müssen ist das kein Problem. Dann müssen die Getreidewagen eben mit umrangiert werden und am Schluss wenn die Brennstoffwagen an ihrem Ort stehen dann wieder zurück rangiert werden. Ist umständlich aber vorbildgerecht und bringt "Rangieraction" auf die Anlage!

Zitat von tommynorden im Beitrag #57
Aber dies dürft ihr gerne entscheiden, ob euch diese Version des Genossenschafts-Ensembles besser gefällt oder die etwas kürzere Version.


Die längere auf jeden Fall. Wirkt eindeutig gefälliger. Und drei Wagen am Lagerhaus dürften auch reichen. Wenn mal mehr eintreffen sollten dann muss eben nach dem Ladevorgang der drei Wagen nochmals rangiert werden.

Zitat von tommynorden im Beitrag #57
So bin ich schon fast ein wenig Stolz darauf, dass ich die Bahnhofseinfahrt:



Sieht gut aus.

Zitat von tommynorden im Beitrag #57
Heikos Anregung werde ich gerne aufnehmen und morgen mal eine Skizze zu Papier bringen (... oder ein Foto von einem höheren Stand aus) und dort beschreiben, welche Aufgaben ich jedem Gleis zuweise.


Eine Gesamtübersicht wäre toll. Bin gespannt.


Gruß aus Niederbayern
Matthias

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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#59 von tommynorden , 28.08.2025 19:16

Moin!

Es hat zwar ein wenig gedauert (... und mehrere grausige Versuche) bis ich mein Gesamtensemble Endbahnhof endlich zu Papier gebracht habe. Nicht schön, aber selten, dazu vollkommen (Un-) maßstäblich hier der Plan:



Ich denke, die verwendeten Abkürzungen sollten selbsterklärend sein (Für alle anderen: EG = Empfangsgebäude, GS = Güterschuppen, R = Rampe, L. = Lokschuppen). Die anderen Erklärungen sind hoffentlich halbwegs leserlich (... meine schönste Sonntagsschrift ... nach mehr als 60 Jahren Grundschule)

Und der schwarze Strich zwischen Lokschuppen und Brennstoffhandel ist natürlich die Strecke, die von der Wendel herkommt.

Liebe Grüße

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#60 von SupmaKni , 29.08.2025 07:58

Hallo Tommy.

Zitat von tommynorden im Beitrag #59
(... meine schönste Sonntagsschrift ... nach mehr als 60 Jahren Grundschule)

1 mit *

Der Bahnhof sieht sehr gefällig aus eigentlich perfekt.
Die Gleise müssen noch gesichert werden gegen versehentliches abrollen der Wagen auf die Strecke, dazu sind Gleissperren an den Gleisen zur Genossenschaft und zum Ladegleis notwendig.
Könntest du dir einsparen wenn du die Ladestellen mit Weichen abtrennst


rot: Ladegleis und Brennstoffhändler werden von der Streckenseite her bedient, Züge für den Brennstoffhandel müssen aufs Ladegleis und dann zum Brennstoffhandel geschoben werden.
pink: Weichenrichtung geändert, Wagen des Ladegleis werden erst Richtung Brennstoffhändler gezogen dann aufs Ladegleis geschoben. Vorteil: Ladegleis kann randvoll stehen und der Brennstoffhändler kann dennoch bedient werden. Am Ladegleis wird mehr los sein als beim Brennstoffhändler.

Kannst es dir ja mal durch den Kopf gehen lassen oder auslegen und sehen wie es wirkt bzw. mal proberangieren.
Gruß Heiko


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#61 von tommynorden , 29.08.2025 11:20

Danke, Heiko, für Deinen wertschätzenden Kommentar.

Über die genaue Signalisierung des Bahnhofs haben wir noch nicht gesprochen. Dieses Thema wird erst dann wichtig, wenn der Bahnhof "steht". Noch sind wir fleißig am planen, ausprobieren und experimentieren. Allerdings meinte ich bisher ohne Gleissperren auskommen zu können, da die Gleise der Genossenschaft, bzw. das Ladegleis, nur über Gleis 3 erschlossen werden und dafür - quasi als Staubsauger für entlaufende Waggons - das Gleis des Brennstoffhändlers galt. Die beiden Ladegleise am Hosenträger sind sowieso von selbst gesichert und das Abstellgleis am Bw, bzw. das Bw selbst, führt nicht auf die Strecke raus.

Theoretisch ist nur Gleis 2 das einzige Gleis, was keine Sicherung hat, die hier aber nach meinem Dafürhalten nicht notwendig ist, da hier das generelle Einfahrgleis ist, welches immer frei bleiben sollte, bzw. nur kurz gleich abfahrende Züge beinhaltet. Gleis 1 ist in meinen Augen sowohl Verkehrsgleis für das Abstellgleis und das Bw, bzw. hat nur einen sehr kurzen Hausbahnsteig für Kurzzüge oder Triebwagen. Außerdem können von hier oder Gleis 3 Züge auch ausfahren, bei Gleis 1 eher Personen- und Güterzüge, bei Gleis 3 fast ausschließlich Güterzüge.

In meinen Augen - aber ich bin kein Signalisierungsexperte! - reichen hier drei Ausfahrsignale, die nur HP 0 oder HP 2 anzeigen müssen. Es geht keine gerades Gleis auf die Strecke, außerdem folgt schnell der erste Tunnel. Daher für mich HP 2 für alle drei Signale. Am Tunnel selbst muss dann noch eine Rangier-Halt-Signaltafel stehen und ansonsten gibt es für die einfahrenden Gleise 1 und 2 Halte-Tafeln. Von mehr am und im Endbahnhof ging ich jetzt eigentlich nicht aus. Das zugehörige Einfahrsignal wird nicht dargestellt, weil gedachtermaßen vor dem Tunnel stehen würde.

Etwas ähnlich sehe ich die Sache beim Zwischenbahnhof. Auch hier werden keine Einfahrsignale zu sehen sein, da sie vor den Tunneln stehen würden und nicht dargestellt werden. Hier wird es für alle drei Bahnhofsgleise Ausfahrsignale, in beiden Richtungen, auch hier für mich jeweils mit der Signalisierung HP 0 und HP 2, da es entweder nicht grade aus geht, oder gleich ein Tunnel kommt.

Lediglich die Werkszufahrt am Zwischenbahnhof bräuchte für mich mindestens eine Gleissperre oder besser noch ein Schutzweiche, für die es aber keinen Platz gibt. Allerdings sind wir hier auf einer Nebenbahn, also könnte eine Gleissperre reichen. Aber wie schon erwähnt, ich bin kein Signalisierungsexperte und daher nicht sicher, ob meine Sichtweise richtig und angemessen ist.

Liebe Grüße von

tommy


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#62 von tommynorden , 29.08.2025 11:22

... und ganz vergessen, Heiko, Deinen Vorschlag überprüfe ich natürlich noch!

Liebe Grüße

tommy


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#63 von Tecorian , 29.08.2025 11:36

Hi @tommynorden ,
melde mich nach langer Zeit auch wieder mal bei Dir.
Deinen Bauthread verfolge ich jedoch mit großem Interesse.
Bis jetzt alles sehr gefällig und stimme dir mit deiner BHFs-Einfahrt zu, dass diese trotz "nur" Formgleise sehr elegant wurde.
Gut gemacht!

Den skizzierten Vorschlag für den Güterberich von @SupmaKni finde ich wirklich sehr überlegenswert.


Gruß

Achim


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zuletzt bearbeitet 29.08.2025 | Top

RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#64 von tommynorden , 29.08.2025 12:09

Danke, Achim, für Deinen wertschätzenden Kommentar.

Ich will mich zwar nicht selbst loben, denke aber, dass mir die Bahnhofseinfahrt trotz starrem Gleissystem recht gut gelungen ist. Und diese Kombination aus Lokschuppen, Streckengleis und Brennstoffhandel auf engstem Raum bietet mir einen besonderen Reiz. Ich weiß nicht warum, aber so existiert und funktioniert für mich Nebenbahn am besten.

Liebe Grüße

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#65 von tommynorden , 29.08.2025 14:54

Moin!

Auf Vorschlag eines einzelnen Herren - Danke, Heiko, für Deine Überlegungen! - habe ich natürlich gleich zu den Schienen gegriffen und den Vorschlag von Heiko nachgestellt. So sieht das Gesamtbild jetzt aus:



Im Einzelnen die Kopfbahnhofseite mit der Genossenschaft:



... und natürlich noch die Seite der Bahnhofseinfahrt:



Was habe ich erreicht?

Auf der Kopfbahnhofseite ist kaum eine größere Änderung sichtbar. Das Gesamtensemble der Genossenschaft ist um wenige Zentimeter näher an den Rand gerutscht. Seine Gleise sind ansonsten völlig unverändert geblieben. Dazu gekommen ist lediglich die Umfahrung für das Ladegleis.

Auf der Einfahrseite sieht es ähnlich aus. Das Gleis des Brennstoffhändlers ist weiterhin völlig normal zu erreichen, dient aber jetzt noch als Zufahrtsgleis für das Ladegleis.

Und dann gibt es das Ladegleis, das von beiden Seiten erreichbar ist, unbestreitbar im Rangierverkehr ein immenser Vorteil. Allerdings ist dieses Gleis nicht mehr einzeln zu erreichen, es muss entweder über die Genossenschaft - und hier natürlich das längere Gleis - oder den Brennstoffhandel erschlossen werden. Dies bedeutet im Einzelnen einen vermehrten Rangieraufwand, wenn teilweise die Gleise erst freigemacht werden müssen um auf das Ladegleis zu gelangen.

Dies bringt gleichzeitig neue Probleme mit sich, denn wohin mit den im Weg stehenden Güterwagen? Hier würde mir tatsächlich mindestens ein weiteres Abstellgleis oder ein zusätzliches Bahnhofsgleis fehlen. Vom deutlich erhöhten Rangieraufwand mal ganz abgesehen.

Bliebe als Lösung nur, dass mindestens eine direkte Zufahrt zum Ladegleis erforderlich ist, entweder über eine entsprechende Weichenverbindung nahe der Genossenschaft - die dadurch ganz nebenbei an Gleislänge in ihrem Bereich gewinnen würde - oder beim Brennstoffhandel. Und egal, auf welcher Seite ich es mache, ein direkter Anschluss muss in Zukunft dann nur noch über das Ladegleis erschlossen werden.

Ich habe mir erlaubt und die von mir bevorzugte Weichenverbindung einzubauen, die bei der Genossenschaft. So würde es dann hier aussehen:



... oder noch einmal ein Gesamtüberblick:



Wie oben schon beschrieben wäre die Genossenschaft damit nur noch über das Ladegleis zu erreichen. Allerdings würden die Genossenschaftsgleise davon ordentlich profitieren. Ihre Länge würde ich jetzt als gut ausreichend bezeichnen. Weiterhin bleibt der Brennstoffhandel gut erreichbar. Er macht in meinen Augen mehr Umsatz mit Kohle, Öl und Diesel, weil er darauf spezialisiert ist, während diese Waren nur einen kleinen Teil der Dienstleistungen der Genossenschaft darstellen. Dass Ladegleis gewinnt durch den zweiten Zugang auf jeden Fall mehr Freiheit beim Rangieren, ohne groß den Brennstoffhandel zu tangieren. Nicht verschwiegen werden sollte allerdings auch, dass die Zufahrt nur über den Umsetzstutzen des Bahnhofs möglich ist. Und Rangieren über mehrere Weicheneinheiten ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden ...

Natürlich ist auch die direkte Zufahrt auf das Ladegleis von Seiten des Brennstoffhandels möglich. Die Genossenschaft wäre weiterhin direkt erschlossen, allerdings dann wieder mit etwas verkürzten Gleisen. Da das Ladegleis vor allem im Bereich Holzverladung und Rübenkampagne genutzt wird und eher selten als zusätzliches Freiladegleis dient, sehe ich grundsätzlich wenig Probleme für die Erreichbarkeit der Genossenschaft. Die meiste zeit des Jahres wird das Ladegleis eher weniger genutzt. Und ansonsten sehe ich mehr den Vorteil der besseren Gleislängen für die Genossenschaft.

Und jetzt dürft ihr euch das Thema anhand der Bilder etwas genauer ansehen und durchdenken. Vielleicht fällt ja jemandem etwas dazu ein, was ich in meinen oben stehenden Ausführungen vergessen oder ignoriert habe. Und nicht zu vergessen, soll der Umbau bleiben oder seht ihr eher den vorherigen Zustand als besser an?

Bis dahin ... liebe Grüße

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... der zweite Versuch ... !


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#66 von SupmaKni , 29.08.2025 19:17

Hallo Tommy.
Es fehlt einfach der halbe Hosenträger, der wäre Perfekt für den Anschluss Laegleis - Brennstoffhandel.
Gruß Heiko


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#67 von tommynorden , 29.08.2025 20:28

Danke, Heiko, für Deinen Kommentar!

Ich gebe Dir uneingeschränkt Recht. Ein halber Hosenträger fehlt wirklich, wird es aber vermutlich nie bei Kato geben. Tatsächlich ist der Hosenträger bei Kato auch nicht der besseren Bedienbarkeit von Ladestraßen, Güterschuppen oder Rampen geschuldet, sondern dient in deren Programm nur dem universellen Fahrbahnwechseln von zweigleisigen Strecken. Ich verwende sie natürlich als klassischen Hosenträger, aber dafür war es eigentlich nicht gemacht.

Tatsächlich gibt es eigentlich nur wenige Anwendungen im Gleisbau, wo wirklich ein Hosenträger gebraucht wird. Meistens reicht ein halber Hosenträger aus. Meine gedankliche Anwendung besteht darin, dass es am Rampengleis natürlich ein Lademaß gibt, welches auch von Güterwagen vom Güterschuppengleis her benutzt werden kann. Und das Lademaß des einen Gleises bei einem halben Hosenträger zu erreichen ist dann schon eine größere Rangierfahrt.

By the way ... was sagst Du zu meiner Umsetzung Deines Vorschlags?

Liebe Grüße

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... der zweite Versuch ... !


 
tommynorden
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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#68 von SupmaKni , 30.08.2025 09:53

Hallo Tommy.

Zitat von tommynorden im Beitrag #67
By the way ... was sagst Du zu meiner Umsetzung Deines Vorschlags?

Ich überlege ob die Weichenverbindung Ladegleis - Brennstoffhandel nicht besser gedreht wird oder etwas weiter Richtung Mitte Ladegleis verschoben werden sollte.
Nimm am besten mal einige Wagen und rangiere fleißig. Dann kannst du recht schnell feststellen ob es funktioniert. Aber optisch gefällt es mir.
Gruß Heiko


Mein Nebenbahn Kopfbahnhof wirres Allerlei.


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#69 von tommynorden , 30.08.2025 11:25

Moin!

Der letzte kleine Umbau des Endbahnhofs bringt betrieblich für mich einiges mit sich. Ein klein wenig rangieren mit einigen Wagen erbrachte für mich keine gravierenden Nachteile. Im Gegenteil, während ich innerhalb der Genossenschaft rangieren konnte war der Bahnhof ansonsten frei und es konnten dort mittels einer zweite Lok andere Rangieraufgaben erledigt werden, da das Umfahrgleis 3 frei war. Ob so etwas auf einem relativ kleinen Bahnhof üblich war ist eine andere Frage. Vermutlich eher nicht ...

Vom optischen bin ich nicht so zufrieden. Da hat mir die vorherige Version etwas besser gefallen. So erinnert der Bahnhof jetzt eher an einen viergleisigen Bahnhof in seiner Wirkung - was übrigens eine direkte Erschließung von der Brennstoffhandelseite her noch verstärken würde - als an einen als dreigleisiger Kopfbahnhof. Optisch gesehen verliert der jetzige Bahnhof auch ein wenig von seiner Länge und Schlankheit. Was also eine zusätzliche Weichenverbindung nicht alles ausmacht ...

Damit schlagen jetzt also zwei Herzen in meiner Brust ... und mich zu entscheiden fällt mir echt schwer. Als Betriebsbahner habe ich eine Schwäche für gute betriebliche Abläufe und Strukturen, aber der optische Eindruck entscheidet eindeutig dagegen. Daher tendiere ich im Moment eher gegen den Umbau und würde die vorherige dreigleisige Version vorziehen. Allerdings lasse ich die derzeitige Version einfach mal liegen und schaue, wie sich mein Gefühl entwickelt.

Dazu kommt, dass ich ja nicht alleine Betrieb mache. Wenn die Anlage erst einmal digitalisiert ist, dann wäre das gleichzeitige Fahren zweier Loks im Endbahnhof problemlos möglich und würde vermutlich auch stattfinden: Eine Lok rangiert im Bahnhof, während ein zweiter Zug ein- oder ausfährt. Denn mit so vielen Anschlüssen wie jetzt hätte der Bahnhof in meinen Augen schon eine örtlich Rangierlok verdient und der Bahnhof seinen zweigleisigen Lokschuppen auch nötig. Und vor allem wenn ich gedanklich annehme, dass der Bahnhof am Ende einer etwas längeren Nebenbahn liegt, dann wird dort nicht gewartet, bis ein Güterzug endlich im Bahnhof ankommt, sondern es wird der Güterzug hier gebildet und macht sich dann schon vorher von hier auf den Weg in die große weite Welt.

*

By the way ... reizen würde mich auch, wenn ich diese Nebenbahn als nicht bundeseigen mal annehme, sondern als Privatbahn. Dann würde ein wildes Sammelsurium von Loks und Wagen auch eher passen und nicht so auffallen, als auf einer normalen bundeseigenen Neben- oder Lokalbahn. Natürlich müssten dann die Loks und Waggons auch zumindest eine eigene Eigentumsbezeichnung erhalten, wie bspw. eine SWEG oder TWE. Des weiteren würden fremde und andere Loks kein solches Problem darstellen, weil es natürlich immer wieder Ausleihen oder Probebetrieb anderer Loks gab. Selbst ausländische Loks könnte ich dann problemlos einsetzen ...

Tatsächlich, der Gedanke an eine nicht bundeseigene Nebenbahn hätte schon einiges für sich.

Und tatsächlich spielte ich mit dem Gedanken schon während meiner H0-Zeit. Lediglich das Nichtvorhandensein einer eigenen Anlage hielt mich davon ab. Denn was Loks und Wagen betraf habe ich in H0 so ziemlich alles, was die Industrie an kleinen Diesel und Dampfloks anbot, eben auch fast alle Loks aus Europa. Egal, ob aus Frankreich, Italien, Dänemark, und-und-und ... sie tummeln sich alle in meiner Sammlung, selbst einige Free-Lance-Umbauten.

In Spur N habe ich leider nicht den Überblick, was es hier alles an kleinen Dampf- und Dieselloks nicht aus deutschen Landen gibt.

*

So viel zu meinen Gedanken zum Umbau des Endbahnhofs. Bei mir wird René morgen Nachmittag wieder aufschlagen und gemeinsam werden wir dann endlich mit der Ringleitung anfangen und viele Gleise mit Strom versorgen, die im Moment noch nicht angefahren werden konnten. Die gilt auch für den Endbahnhof, allerdings nur für die Gleise, die ich als sicher für die Zukunft ansehe. Dies sind einmal alle Gleise um den Hosenträger herum und natürlich den Bereich Bw und Abstellgleis. Für die Genossenschaft, das Ladegleis und den Brennstoffhandel also noch nicht, da die endgültige Position hier noch nicht feststeht.

Es wäre hilfreich, wenn ich hier noch etwas mehr eure Meinung höre. Umbau wie jetzt lassen oder doch wieder zurück zur alten Version wie im Plan etwas weiter oben?

Allen nun ein schönes Wochenende und liebe Grüße

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#70 von E16-06 , 30.08.2025 11:27

Hallo Tommy,

ja, das von mir vorgeschlagene verschwenken der Genossenschaft, das sah wirklich mehr als bescheiden aus, da muss ich dir und allen anderen Recht geben.

Dein letzter Entwurf sieht für mich echt gut aus. Jetzt test mal etwas das Rangieren aus, so wie Heiko das vorgeschlagen hat.

Zitat von tommynorden im Beitrag #67
Ein halber Hosenträger fehlt wirklich

Ja, der wäre wirklich schön, gerade auf für den Brennstoffhandel und die Ladestaße, schade dass es keinen gibt.
Gibt es bei Kato auch eine Kreuzung mit der man, zusammen mit 2 Weichen, sich so einen halben Hosenträger selbst zusammenstellen kann?

Zitat von tommynorden im Beitrag #67
Meine gedankliche Anwendung besteht darin, dass es am Rampengleis natürlich ein Lademaß gibt, welches auch von Güterwagen vom Güterschuppengleis her benutzt werden kann. Und das Lademaß des einen Gleises bei einem halben Hosenträger zu erreichen ist dann schon eine größere Rangierfahrt.

Hmmm, da ist das Lademaß in meinen Augen am schlechtesten aufgehoben. Meiner Meinung nach gehört das in die Ladestaße oder in Gleis 3.
Die Wagen vom Güterschuppen müssen ja eher nicht durch Lademaß, da werden ja zum Großteil eher G-Wagen "behandelt". Rampe, ja, da könnte es schon zu Lademaßüberschreitungen kommen. Vor allem dürfte das Problem mit Lademaßüberschreitungen aber an der Ladestraße auftreten. Die Holzverladung ist dafür prädestiniert.

Zitat von tommynorden im Beitrag #61
und das Abstellgleis am Bw, bzw. das Bw selbst, führt nicht auf die Strecke raus.

Dass ein Gleis auf die Strecke rausführt oder nicht ist nicht der maßgebende Faktor für einen Flankensicherung.
Zitat von tommynorden im Beitrag #61
Gleis 1 ist in meinen Augen sowohl Verkehrsgleis für das Abstellgleis und das Bw, bzw. hat nur einen sehr kurzen Hausbahnsteig für Kurzzüge oder Triebwagen. Außerdem können von hier oder Gleis 3 Züge auch ausfahren, bei Gleis 1 eher Personen- und Güterzüge, bei Gleis 3 fast ausschließlich Güterzüge

Hier kommt der springende Punkt, der eine Gleissperre nötig macht. Auf Gleis 1 finden Zugfahren statt. Und diese müssen vor abrollenden Wagen geschützt werden. D.h. braucht es eine Gleissperre mit Folgeabhängigkeit zur in Gleis 1 liegenden Weiche (Gleissperre kann nur abgelegt werden, wenn die Weiche in Richtung Abstellgleis / Lokschuppen gestellt ist.)

Zitat von tommynorden im Beitrag #61
In meinen Augen - aber ich bin kein Signalisierungsexperte! - reichen hier drei Ausfahrsignale, die nur HP 0 oder HP 2 anzeigen müssen. Es geht keine gerades Gleis auf die Strecke, außerdem folgt schnell der erste Tunnel. Daher für mich HP 2 für alle drei Signale. Am Tunnel selbst muss dann noch eine Rangier-Halt-Signaltafel stehen und ansonsten gibt es für die einfahrenden Gleise 1 und 2 Halte-Tafeln. Von mehr am und im Endbahnhof ging ich jetzt eigentlich nicht aus. Das zugehörige Einfahrsignal wird nicht dargestellt, weil gedachtermaßen vor dem Tunnel stehen würde.

Da es ja eine Nebenbahn ist, stellt sich als erstes die Frage, ob überhaupt Ausfahrsignale (und ein Einfahrsignal) notwendig sind. Wenn es die Steckenhöchstgeschwindigkeit zulässt, dann reicht als Einfahrsignal auch ein Trapeztafel aus. Ausfahrsignale braucht es auch nicht zwingend. Von der Notwendigkeit kommen Einfahrsignale vor Ausfahrsignalen. Den im Bahnhof abfahrbereiten Zug hat der Fahrdienstleiter im Griff. Ausgefahren werden darf erst, wenn Zp9 gegeben wird. Den von der Strecke kommenden Zug hat man weniger im Griff.
Gerade in einem so kleinen Nebenbahn-Endbahnhof sehe ich auch keinen wirklichen Bedarf für 3 Ausfahrgleise. Ich sehe Gleis 3 höchstens als Umfahrgleis und Bereitstellungsgleis. Ein hier zusammengestellter Zug muss dann immer nach Gleis 1 oder 2 umgesetzt werden, und hier wird dann ausgefahren.

Ausfahrsignale wurden auf einigen Nebenbahnen oft erst nach dem Zugunglück von Radevormwald aufgestellt (in der Regel zusammen mit Einrichtung von Trägerfrequenzblock Tf-70), aber dann eher an Kreuzungsbahnhöfen, an denen regelmäßig Personenzügen gekreuzt haben.

Zitat von tommynorden im Beitrag #61
Lediglich die Werkszufahrt am Zwischenbahnhof bräuchte für mich mindestens eine Gleissperre oder besser noch ein Schutzweiche, für die es aber keinen Platz gibt. Allerdings sind wir hier auf einer Nebenbahn, also könnte eine Gleissperre reichen.

Gleissperre reicht vollkommen. Schutzweichen sind, wenn ich es richtig weiß, erst bei einer Streckenhöchstgeschwindigkeit >160 km/h vorgeschrieben.
Weiche sind teuer, und wurden in der Regel eingespart, wenn sich das auch mit einer Gleissperre lösen ließ. Außer eine eh vorhandene Weiche konnte auch aus Schutzweiche fungieren.

Grüße,
Stephan


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#71 von MatzeP10 , 30.08.2025 11:29

Servus,

also ich finde den Gleisplan der Handskizze von Beitrag #59 am besten. Er sieht so am natürlichsten aus.

Die späteren geposteten Pläne finde ich überladen und unnötig kompliziert. Es soll doch noch ein kleinerer Landbahnhof sein oder?

Was mich, persönlich, stören würde ist die Konkurrenz zwischen Landhandel und Brennstoffhandel wenn beide die gleichen Produkte anbieten. Ist die Nachfrage in dieser Ortschaft so groß? An deiner Stelle würde ich anstatt des Brennstoffhandels einen anderen Kunden dort platzieren. Was wäre denn typisch für die Wirtschaftsstruktur für die Gegend in der dieser Bahnhof stehen soll?


Gruß aus Niederbayern
Matthias

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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#72 von tommynorden , 31.08.2025 01:36

Moin!

zu später Stunde will ich mal noch auf die Kommentare reagieren. Zuerst einmal meinen Dank an Matthias und Stephan für ihre informativen und gewichtigen Kommentare.

Die kurze Überlegung zu halben Hosenträgern könne wir leider beenden. Zwar gibt es einfache Weichen und auch eine einfache Kreuzung, aber sie zusammen sind dann so groß, dass der theoretisch machbare kleine Hosenträger hier den Rahmen sprengen würde, von den Abständen zum Nebengleis wollen wir hierbei erst gar nicht reden.

Als nächstes muss ich eine Unterlassungssünde gestehen. Bei meinen Gedanken zur Aufstellung eines Lademaß hatte ich nur den Bereich Hosenträger bezeichnet, ohne zu erwähnen, dass am langen Ladegleis selbstverständlich auch ein zweites Lademaß stehen muss. Gerade Holzverladung ist ein sehr gefährlicher Bereich wo es immer wieder zu starken Lademaß-Überschreitungen kam. Stephans Hinweis war also angebracht und richtig. Danke dafür, Stephan.

*

Stephans Hinweise zur Signalisierung und Sicherung der Strecke sind für mich sehr wertvoll und ich werde sie natürlich umsetzen. Das Zugunglück von Radevormwald hatte ich auch schon erwähnt und auf die anschließend erfolgte Signalisierung von Nebenstrecken mittels vereinfachter Lichtsignale. Diese Lichtsignale würde ich gerne aufstellen, allerdings gibt es sie nicht in Spur N. In Größe H0 sind sie erschienen und ich hatte sie in meinem Bestand. Die vereinfachte Nebenbahn-Signalisierung mittels Trapeztafel möchte ich eigentlich nicht aufstellen. Meine Nebenbahn soll schon etwas mehr Verkehr aufweisen und entsprechend möchte ich Form- oder Lichtsignale aufstellen.

Vielleicht muss ich hier dann doch auf eine nicht bundeseigene Bahngesellschaft ausweichen, die nicht nur an Loks und Wagen einsetzte, was sie hatte, sondern vielleicht auch eigene Signale nutzte. Allerdings kenne ich mich in diesem Bereich überhaupt nicht aus und weiß nicht, ob und was genutzt wurde. Vom Signalbild her hatte ich ja schon auf folgendes Signal (https://www.ebay.de/itm/176460349832?_tr...AFKW9S80NEC2RDG) hingewiesen, dass zwar ein Hauptstreckensignal ist und dazu ein Einfahrsignal, aber doch das Lichtbild der Signale für Nebenbahnen zeigt. Hier (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4564530) sind solche Nebenbahn-Signale zu sehen.

Ansonsten wüsste ich keine anderen Lichtsignale, die passen könnten.

*

Matthias sieht wie ich meinen ersten Gleisplan von meinem Beitrag # 59 als am besten an. Auch ich tendiere vom optischen Eindruck auf die ursprüngliche Version vor dem jetzt liegenden Umbau. Betrieblich hätte ich gegen den Umbau nicht einzuwenden, wie bereits weiter oben geschrieben.

Allerdings sehe ich meinen Brennstoffhandel mit anderen Augen. Er ist spezialisiert auf Kohle, Öl und Diesel und spricht eine andere Kundschaft an als die Genossenschaft. Sie ist eher eine Art Allrounder und handelt nicht nur mit Brennstoffen, sondern sehr vielen anderen Gütern. Sie war in den fünfziger und teilweise auch in den sechziger Jahren meist Monopolist auf dem Land. Allerdings änderte sich dies in den späten sechziger Jahren auch auf dem Land. Die Genossenschaft bekam Konkurrenz und musste sich dem Wettbewerb stellen. Dass dieser Wettbewerb letztendlich die Genossenschaften fast zerstörte sehen wir heute im Hier und Jetzt. Es gibt sie kaum noch und wenn, dann führen sie ein meist bescheidenes Dasein.

*

So viel am späten Abend, bzw. mitten in der Nacht. Heute Nachmittag erwarte ich René zu einer weiteren Bausession!

Bis dahin, liebe Grüße von

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... der zweite Versuch ... !


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#73 von E16-06 , 31.08.2025 14:12

Hallo Tommy,

Zitat von tommynorden im Beitrag #72
Zwar gibt es einfache Weichen und auch eine einfache Kreuzung, aber sie zusammen sind dann so groß, dass der theoretisch machbare kleine Hosenträger hier den Rahmen sprengen würde, von den Abständen zum Nebengleis wollen wir hierbei erst gar nicht reden.

ja, ich hab mir danach dann auch mal das Kato-Gleissystem angeschaut, und hab mir dann auch gedacht, dass das wohl nix werden wird. Es fehlt einfach eine "steile" Kreuzung. Alternative wäre natürlich hier eine von einem andern Hersteller zu verwenden. Aber nein, ich will hier beim besten Willen keine Diskussion lostreten.

Zitat von tommynorden im Beitrag #72
dass am langen Ladegleis selbstverständlich auch ein zweites Lademaß stehen muss.

Gut, sag niemals nie, aber bisher dachte ich immer, dass es "in der Regel" nur ein Lademaß pro Bahnhof gegeben hat, und man "kritische" Wagen, dann dort hin rangiert hat.

Zitat von tommynorden im Beitrag #72
Die vereinfachte Nebenbahn-Signalisierung mittels Trapeztafel möchte ich eigentlich nicht aufstellen. Meine Nebenbahn soll schon etwas mehr Verkehr aufweisen und entsprechend möchte ich Form- oder Lichtsignale aufstellen.

Ja, wollte ich ja nur mal erwähnt haben.
Mir ist schon klar, dass ein paar leuchtende Signale ordentlich was her machen.

Zitat von tommynorden im Beitrag #72
Vom Signalbild her hatte ich ja schon auf folgendes Signal (https://www.ebay.de/itm/176460349832?_tr...AFKW9S80NEC2RDG) hingewiesen, dass zwar ein Hauptstreckensignal ist und dazu ein Einfahrsignal, aber doch das Lichtbild der Signale für Nebenbahnen zeigt. Hier (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4564530) sind solche Nebenbahn-Signale zu sehen.

Ich sag mal Danke für den Link zu DSO. Sehr interessant. Da kann man ja, wenn man sichtbare Einfahrsignale hat, schöne Kombinationen bilden. E-Sig als Formsignal, und A-Sig als vereinfachtes Lichtsignal.
Das Signal von Vissmann hat nur 3 Lampen, das passt, aber eben eine andere Anordnung.
Aber ganz ehrlich, warum sollte vielleicht nicht jemand mal so ein E-Sig zweckentfremdet haben. Bei der Bahn ist ja alles möglich.
Bei dem Modell müsstest du nur das Zs1 wegschneiden, das hatten die Nebenbahnsignale nicht.
Übrigens wurde das was wir heute als "Ausfahrsignal" kennen erst später eingeführt. Bei der ersten Lichtsignalserie der DB, gab es nur das was wir heute als "Einfahrsignal" kennen (wenn auch mit etwas anderem Signalschirm), und beim Ausfahrsignal wurde ein komplettes zusätzliche Sperrsignal mit am Mast befestigt.

Grüße,
Stephan


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... vom Fiddle Yard über den Zwischenbahnhof zur Endstation

#74 von tommynorden , 31.08.2025 23:34

Danke, Stephan, für Deinen fundierten Kommentar!

Ich denke, dass das Thema halber Hosenträger nie ernsthaft im Gespräch war. Und vermutlich wäre ein halber Hosenträger auch "to much" wenn es schon einen ganzen Hosenträger gibt. Halbe Hosenträger sehe ich eher dort, wo es beengt zu geht und es gilt irgendwie noch etwas mehr Gleislänge zu erreichen, ohne arg in die Länge gehen zu müssen.

Das Kato-Gleissystem ist sehr einfach gestrickt, aber nicht zu unterschätzen. Die Fertigungsqualität hat mich bisher nirgendwo enttäuscht und für meine Gleisfiguren habe ich bisher immer eine Lösung gefunden. Das Herumfrickeln mit kleinen Schienenstück ist zwar manchmal etwas nervig, ist aber machbar. Und in hartnäckigen Fällen gibt es ein Vario-Gleis (https://www.kato-unitrack.de/variogleis-...iehbar/7078014/) das ich so noch vom alten Arnoldgleis her kannte. Ob es andere in ihrem System haben weiß ich nicht. Zumindest bei Fleischmann/Roco ist es mir nicht bekannt. Kato bietet zwar keine Bogen-Weichen und DKW's an, aber dafür zwei 15 Grad Weichen. Die größere Weiche sorgt einerseits dafür, dass die Gleise nicht zu eng beieinander liegen und lassen auf der anderen Seite die Weichen schlanker erscheinen als sie tatsächlich sind. Und im Rangierbereich oder wo ich es gerne hätte sind die kürzeren Weichen zum Platzsparen oder auch als Auflockerung gut geeignet. Insgesamt ist das Gleissystem für den fliegenden Aufbau (Teppichbahner) oder für Menschen wie mich - mit gesundheitlichen Einschränkungen - gut händelbar.

Natürlich würde ich lieber mit Code 40 und Flex-Gleisen arbeiten und schlanke Weichen präsentieren, aber was eben nicht geht, geht nicht!

Zurück zum Thema!

Okay, ich weiß, dass es nur selten vorkommt, das ein Bahnhof mehr als ein Lademaß hat, aber es kommt vor. Manchmal sogar relativ nahe beieinander liegend. In irgendeiner Moba-Zeitung hatte ich vor vielen Jahren sogar ein Bild gesehen, wo es mehrere Lademaße gab, teilweise nur ein-zwei Parallelgleise weiter. Ob es in so einem kleinen Bahnhof auch vorkam entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich bin tatsächlich am überlegen, ob ich mir testweise so ein Lichtsignal hole und es etwas meinen Bedürfnissen anpasse. Zs1 müsste natürlich entfernt werden und auch die Plattform hinter dem Signal. Dazu müsste vermutlich auch die Länge des Signales etwas gekürzt werden. Wenn ich mir die Bilder bei DSO so anschaue, dann ist dieses Lichtsignal vermutlich nicht ganz so hoch wie Hauptstreckensignale. Aber vielleicht täusche ich mich da auch. Die falsche Anordnung kann ich leider nicht ändern. Mit dem Kompromiss müsste ich leben.

Liebe Grüße

tommy


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RE: Eine kleine Nebenbahn ... der zweite Versuch ... !


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#75 von Andreas_1967 , 31.08.2025 23:44

Hallo Tommy,

das gibt ja eine richtig tolle Anlage. Dein Konzept gefällt mir sehr gut.
So etwas ähnliches hatte ich vor meiner jetzigen Anlage als Segmentanlage gebaut.
Ein Kopfbahnhof verspricht immer Rangierspaß, besonders in deiner Epoche.
Bei heutigen Wendezügen ist das natürlich unspektakulär.

Da bin ich mal auf den weiteren Ausbau und die Landschaftsgestaltung gespannt.
Bei deinem Tempo dürfte das ja nicht mehr allzu lange dauern.
Ich bleibe auf jeden Fall dran.


Viele Grüße.
Andreas

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