Moin zusammen!
Hier ist also der lange erwartete und noch länger angekündigte Bau-Thread!
Wie ich schon im Titel beschrieb, möchte ich eine kleine Nebenbahn im Maßstab 1:160 (Spur N) bauen. Die Besonderheit ist, dass ich dafür das Kato-Gleissystem verwende. In meinem Planungs-Thread habe ich das Wieso und Warum lang und ausführlich erklärt. Dieses Gleissystem hat sich für mich als praktikabel und verwendbar gezeigt. Und wie im Planungs-Thread gezeigt, kann man auch mit fixen Schienen ein halbwegs vorbildgerechtes Aussehen erzeugen. Für meine Ansprüche reicht es zumindest. Natürlich würde ich gerne noch mehr Landschaft verplanen und später auch darstellen wollen, aber der Platz gibt es nicht her. Und lasst euch von den Bildern die kommen nicht täuschen. Insgesamt ist es doch enger als die Fotos suggerieren.
Jetzt, wo das Grundgerüst zu 95 % fertig ist und steht - es müssen nur noch zwei kleinere Platten passend zugeschnitten werden - stehen auch die genauen Maße der Anlage fest. Sowohl der Endbahnhof, als auch das Mittelstück verfügen über eine Gesamtlänge von 408 Zentimetern, der Fiddle Yard kommt samt Eingangskurve auf eine Gesamtlänge von 228 Zentimetern. Die Breite des Fiddle Yards beträgt 46 Zentimeter, das Mittelstück - ohne Zufahrt Fiddle Yard und Wendel - kommt auf 220 Zentimetern Länge bei einer Breite von 70 Zentimetern. der Endbahnhof selbst hat eine Gesamtlänge (... ohne Wendel) von 330 Zentimetern. Die Breite des Endbahnhofs ist am Wendelausgang etwa 90 Zentimeter und verringert sich dann auf 60 Zentimeter. Hier weiß ich noch nicht, ob ich die Kante eher fließend verjüngere oder es mittels einer harten Stufe gestalte. Aber dies wird sich erst ergeben, wenn der Endbahnhof seine endgültige Gestaltung erreicht hat und auch der Zugang über die Wendel steht.
Folgende Vorgehensweise ist geplant:
1. Schritt ist das Erstellen des Fiddle Yards samt Zufahrt zum Mittelstück.
2. Schritt wird der kleine Zwischenbahnhof samt dem Werksanschluss sein.
3. Schritt wird die Erstellung der Wendel sein - die bestellten Teile sind alle vorhanden und warten auf den Einbau.
4. Schritt wird der Endbahnhof sein.
Erst wenn der gesamte Gleisbau samt Verkabelung abgeschlossen ist erfolgt der Geländebau, bzw. die landschaftliche Ausgestaltung. Hier bin ich noch gar nicht festgelegt. Klar ist bisher lediglich, dass es eine Anlage im Mittelgebirge sein wird. Welche Region steht dagegen noch nicht fest. Da ich aber auch kein reales Vorbild für meine Anlage habe, ist es zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht wichtig. Der dargestellte Zeitraum wird in etwa die Jahre 1950 bis vielleicht 1980 zeigen. Aber auch hier werde ich mich nicht sklavisch festlegen, sondern so bauen, wie es mir gefällt. Ob und wann die Anlage jemals fertig wird steht in den Sternen.
Zusammen mit meinem Mitstreiter René sind wir auf jeden Fall schon fleißig dabei, wie die folgenden Bilder ein wenig zeigen.
Das erste Bild zeigt die Seite des Endbahnhofs ohne die Wendel auf der rechten Seite:
Hier mal ein Bild mit dem gespiegelten Bahnhof der Planung, angepasst auf die vorhandene Anlagensituation:
Und so sieht im Moment der Rest des Bahnhofs aus:
Die Gleise sind bis auf eine Kleinigkeit am Bahnhofskopf - drei, anstelle von zwei Abstellgleisen - der Endbahnhof meiner ursprünglichen Planung, nur gespiegelt. Über die genau Gleislage können wir später streiten, wenn es um den Endbahnhof gehen wird. Ob ich wirklich gleich drei zusätzliche Abstellgleise im Bahnhof brauche, weiß ich noch nicht. Vielleicht tut es auch nur ein Gleis - oder zwei ...
Aber egal, dies ist Schnee von Übermorgen, denn ab jetzt gilt es die geplanten Schritte abzuarbeiten. Und tatsächlich haben wir mit dem Fiddle Yard schon begonnen, wie die folgenden Bilder zeigen. Zuerst die Zufahrt vom Mittelstück zum Fiddle Yard:
... weiter die Weichenstraße im Fiddle Yard:
... und das Ende des Fiddle Yards:
Und tatsächlich ist der Fiddle Yard schon vollkommen verdrahtet und die Gleise verklebt auf der Holzgrundlage. Und wie man an den Weichenschaltern von Kato erkennt, sind auch schon alle Weichen angeschlossen und funktionieren. Hier an der Stelle werde ich die Weichenschalter von Kato verwenden, einfach, weil sie vorhanden sind. Und bei fünf Weichen, die fast alle hintereinander liegen ist auch die Bedienung einfach. Von Links nach Rechts!
Bei dem Zwischenbahnhof und dem Endbahnhof weiß ich noch nicht, welche Weichenschalter ich verwenden werde. Ich bin tatsächlich am überlegen, ob ich einzelne Weichen Im Endbahnhof nicht als Handweichen belassen werde, weil sie eh vor Ort gestellt werden müssen, wenn rangiert wird. Ein richtiges Gleisbildstellpult wird es voraussichtlich sowieso nicht geben. Aber auch hier weiß ich noch nicht, was und wie wir vorgehen werden.
Was sich beim Bau des Fiddle Yards auf jeden Fall ergeben hat, es muss eine gute Beleuchtung her. Und dies wird wohl auch einer der nächsten Arbeiten sein, die anstehen.
Übrigens haben die Gleise im Fiddle Yard bisher keine Prellböcke am Gleisende, weil ich hier noch keine gefunden habe, die mir gefallen. Die von Kato gefertigten Teile gefallen mir alle nicht. Hier überlege und suche ich noch. Wer eine gute und günstige Idee hat, darf sie mir gerne mitteilen.
So weit mein Einstieg in den Bau-Thread für heute. Sobald ich zeigenswertes Material habe, werde ich mich melden und dann natürlich auch entsprechende Bilder präsentieren. Fragen und Kommentare nehmen wir gerne entgegen. Bis dahin ...
Liebe Grüße ganz aus dem Norden von
tommy
























