Hallo liebe Modellbahnfreunde,
für einen Bekannten habe ich versucht die Digitalisierung einer Lok erfolgreich zu Ende zu bringen:
> Märklin BR 212 (3147)
> Lokdecoder tams LD-G-42.2
> Märklin HLA 60944
> weißes LED Spitzenlicht
> LED Führerstandbeleuchtung
> Stützkondensator 35V/220µF
Bei der ersten Testfahrt (Märklin C-Gleis) versuchte der Lokdecoder die automatische Anmeldung über DCC-A an der ESU ECos Controlstation. Immer wieder zeigte das ECos-Display das Icon für DCC ohne eine erfolgreiche Anmeldung. Da der Bekannte diese Lok über MM steuern möchte, habe ich das DCC-A am Decoder abgeschaltet. Die Lok hat gute Fahreigenschaften und die Beleuchtung funktioniert wie erwartet.
Nun das eigentliche Problem: Wird der Fahrstufenregler (DCC128) bei voller Fahrt auf Null geschaltet, benötigt die Lok - allerdings nur bei der Rückwärtsfahrt – etwa zwei Sekunden bis zum Stillstand. Dies bedeutet eine nicht unerhebliche Fahrstrecke von knapp zwei Metern!
Die Anfahrts- und Bremsverzögerung habe ich über die Funktionstaste deaktiviert sowie schließlich die CV 3 und 4 auf den Wert 0 gesetzt. Jedoch zeigte sich hiervon dieses merkwürdige Verhalten der Lok unbeeindruckt. Dagegen steht die Lok bei der Vorwärtsfahrt nach wenigen Zentimeter.
Habe nun folgende Dinge ohne Erfolg ausprobiert:
> Reset Lokdecoder
> Lastregelung AUS
> Betrieb DCC28
> Betrieb MM 14 / 27 / 28
> Überprüfung Verkabelung
Fährt die Lok nur ein kurzes Stück, zeigt sich dieser Effekt beim Stopp nicht so ausgeprägt. Lass ich die Lok zwei Runden mit voller Fahrt durch mein Testoval fahren, benötigt diese unzuverlässig zwei Meter bis zum Stand.
Ich bin nun etwas ratlos > Decoder defekt oder Programmierung?
Was kann ich tun, um die Ursache auf die Spur zu kommen?
Mit besten Grüßen Hans


Ein einfacher Test könnte das Ein- und Ausschalten der Lichter während der Fahrt sein. Auch hier sollten statische (zufällige) Verzögerungen auftreten.



