Bei diesen sind wohl die eingebauten Akkus vollständig entladen bzw. vermutlich eventuell sogar defekt.
Denn nach Abschalten der Stromversorgung der verbundenen Control Unit 6021 und kurz danach wieder Anschalten, haben die Keyboards die vorherigen letzten Einstellungen der Magnetartikel wieder verloren und zeigen nach dem Einschalten andere Zustände an als vorher.
Dies ist ja ein bekanntes und normales Problem bei älteren Keyboards und lässt sich gegebenenfalls glücklicherweise durch längeres Aufladen des Akkus oder durch einen Austausch der Akkus wieder lösen.
Per Zufall habe ich dann aber noch folgendes festgestellt:
Wenn zusätzlich ein Memory an den Keyboards angeschlossen ist, behalten die Keyboards nach einer Unterbrechung der Stromversorgung über die CU 6021 ihre letzten Zustände von vor dem abschalten bei.
Meine eigentlich einzige Erklärung für dieses Verhalten ist, dass das Memory selber auch einen Stromspeicher/Akku eingebaut hat, der noch in Ordnung ist, und der während der Stromabschaltung auch die Keyboards über die Verbindung zu den Keyboards mit Strom aus dem Akku versorgt, sodass diese ihren Speicherzustand nicht verlieren, obwohl die eigenen Akkus nicht mehr genügend Strom liefern.
Ich habe das gleiche Verhalten auch mit einem anderen Memory und einen anderem Keyboard (das alleine auch den Speicherzustand verliert) reproduzieren können.
Das Verhalten scheint also ein systematisches zu sein.
Meine Frage an Euch ist daher, ob Ihr meine o.g. Feststellung bestätigen könnt und evtl. sogar meine Erklärung dafür bestätigen bzw. näher erläutern könnt?
Ggf. wäre dann ja über bestimmte Kontakte (welche?) der Verbindung am Keyboard auch eine externe Stromversorgung mit 3 Volt (GND und VCC) möglich, damit diese den Speicherzustand halten können?
Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.
LG Jürgen
Märklin M-Gleis (H0) MM-Digital MÄ-6021/6050 MoBaSbS Selbstbaudekoder WD4 (Weichen-/Signaldekoder/Teilweise mit Relaiszusatzplatine zur Schaltung von Verbrauchern/Signalen/Gleisab-/anschaltung) und RM16 (S88) von Carsten Meyer
ich glaube nicht, dass das Memory die Keyboards mit Strom versorgt, vielmehr wird das Memory die Zustände an die Keyboards beim starten melden - und die Keyboards damit die korrekten Zustande anzeigen.
Jedoch habe ich dazu eben mal folgendes ausprobiert.
a) Memory, Keyboards sind mit der CU und somit mit Strom vom eingeschalteten Trafo verbunden.
Dann Trafo ausgeschaltet.
Jetzt Trafo wieder angeschaltet.
Keyboards behalten ihre Stellungen.
b) Dann nochmal Trafo ausgeschaltet.
Memory für ein paar Sekunden von den Keyboards getrennt.
Dann Memory wieder mit den Keyboards verbunden
und dann den Trafo wieder eingeschaltet.
Ergebnis: Keyboards haben ihre Stellungen verloren bzw. zeigen andere an.
Spricht das nicht dagegen, dass das Memory die Stellungen der Keyboards speichert und dann wieder an die Keyboards zurücksendet?
Müssten die Keyboards dann nicht in meinem obigen Versuch b) auch wieder die ursprünglichen Stellungen anzeigen?
Nach meinen Überlegungen spricht das gegen Deine Idee, dass das Memory nach dem Anschalten des Stroms die gespeicherten Zustände der Keyboards an diese zurück sendet. Aber ich kann es nicht gänzlich ausschließen.
Denn es könnte ja sein, dass das Memory auch ohne externe Stromversorgung merkt, dass die Keyboards kurz getrennt wurden und diese dann nicht mehr als die alten erkennt und deshalb dann die Zustände nicht mehr an die Keyboards gesendet werden oder von den Keyboards nicht mehr erkannt werden?
Aber eigentlich kann ich das nicht glauben, denn die Keyboards behalten ja ihre ursprünglich Nummer, die sie durch die Dip-Schalter erhalten haben, und sollten daher für das Memory die gleichen bleiben bzw. umgekehrt das Memory für die Keyboards das gleiche bleiben?
VG Jürgen
Märklin M-Gleis (H0) MM-Digital MÄ-6021/6050 MoBaSbS Selbstbaudekoder WD4 (Weichen-/Signaldekoder/Teilweise mit Relaiszusatzplatine zur Schaltung von Verbrauchern/Signalen/Gleisab-/anschaltung) und RM16 (S88) von Carsten Meyer
Jedoch habe ich dazu eben mal folgendes ausprobiert.
a) Memory, Keyboards sind mit der CU und somit mit Strom vom eingeschalteten Trafo verbunden.
Dann Trafo ausgeschaltet.
Jetzt Trafo wieder angeschaltet.
Keyboards behalten ihre Stellungen.
b) Dann nochmal Trafo ausgeschaltet.
Memory für ein paar Sekunden von den Keyboards getrennt.
Dann Memory wieder mit den Keyboards verbunden
und dann den Trafo wieder eingeschaltet.
Ergebnis: Keyboards haben ihre Stellungen verloren bzw. zeigen andere an.
Spricht das nicht dagegen, dass das Memory die Stellungen der Keyboards speichert und dann wieder an die Keyboards zurücksendet?
Müssten die Keyboards dann nicht in meinem obigen Versuch b) auch wieder die ursprünglichen Stellungen anzeigen?
Nach meinen Überlegungen spricht das gegen Deine Idee, dass das Memory nach dem Anschalten des Stroms die gespeicherten Zustände der Keyboards an diese zurück sendet. Aber ich kann es nicht gänzlich ausschließen.
Denn es könnte ja sein, dass das Memory auch ohne externe Stromversorgung merkt, dass die Keyboards kurz getrennt wurden und diese dann nicht mehr als die alten erkennt und deshalb dann die Zustände nicht mehr an die Keyboards gesendet werden oder von den Keyboards nicht mehr erkannt werden?
Aber eigentlich kann ich das nicht glauben, denn die Keyboards behalten ja ihre ursprünglich Nummer, die sie durch die Dip-Schalter erhalten haben, und sollten daher für das Memory die gleichen bleiben bzw. umgekehrt das Memory für die Keyboards das gleiche bleiben?
VG Jürgen
Hi Jürgen,
meine Aussage oben ist nur eine Vermutung - sie erscheint mir plausibler wie der Gedanke, dass die "Notstrom-Akkus" über den IC² Bus miteinander verbunden sein sollen.
Nachdem ich schon ein paar Keyboards und Memorys mit neuen Akkus versehen habe kann ich definitiv ausschließen das die Speichererhaltungsakkus untereinander über den I2C Bus verbunden sind.
Alexander aus dem südlichsten Allgäu Digital mit altem Blechgleis auf dem Boden TamsMC, Booster B4, alte Digitalkisten Bekennender ATF-Öl Anwender