ich habe mir vor kurzem eine neue Märklin Maxi Lok (Spur1) gekauft. Als ich die Lok aufs Gleis gestellt habe, hat die Lok sofort angefangen zu stinken und zu qualmen. Nun habe ich die Lok demontiert und habe eine Defekte Drossel am Motor bemerkt. Hier sieht man Drossel unter 3. und auch einen Schaltplan: https://www.robkruijt.net/Maxi/pages/Motor.htm
Da ich keinen 2,9 Ohm Widerstand hatte, habe ich einen 10 Ohm Widerstand eingebaut. Der ist aber auch wieder noch wenigen Sekunden durchgebrannt. Ich fahre mit der Märklin CS1, bisher auch ohne Probleme Märklin Maxi
Bedeutet dies nun, dass der Motor defekt ist und ich einen neuen benötige? Kann mir hier jemand weiterhelfen?
es ist ein Gebrauchtkauf. Der Verkäufer hat ein Video der Lok vor dem Verkauf aufgenommen, dort gibt es keine Auffälligkeiten. Ein Labornetzteil habe ich leider nicht.
Die Drossel ist sofort beim Stellen aufs Gleis durchgebrannt, kein Fahrbefehle lag vor.
Was ist der Sinn der Drossel? Ist diese auch im Digitalbetrieb notwendig?
Servus, der von dir verlinkte Schaltplan zeigt nirgendwo einen Decoder. Kann es sein, dass deine Lok keinen hat? Dann wäre sie mit 12V DC zu betreiben, nicht etwa an einer Digitalzentrale.
Wieso zeigst du nicht ein Foto von der Lok, um die es eigentlich geht, sondern irgendeinen Schaltplan? Das ist doch Rätselraten pur...
es ist dergleiche Motor, die Bilder wären identisch. Aber bei dem Link gibt es halt noch Hintergrundinformationen.
Die Lok hat einen Delta-Dekoder, wie er in allen herkömmlichen Märklin Maxi Loks eingebaut ist. Ich habe auch schon durch getauscht. Der Dekoder werkelt in einer anderen Lok ohne Probleme.
Kann ich mittels Multimeter den Motor auch prüfen?
es ist dergleiche Motor, die Bilder wären identisch. Aber bei dem Link gibt es halt noch Hintergrundinformationen.
Die Lok hat einen Delta-Dekoder, wie er in allen herkömmlichen Märklin Maxi Loks eingebaut ist. Ich habe auch schon durch getauscht. Der Dekoder werkelt in einer anderen Lok ohne Probleme.
Kann ich mittels Multimeter den Motor auch prüfen?
Gruß Thorsten
Du kannst den DC-Motor ohne Decoder auch mit einer Ext. Spannungsquelle z.b. 9v Batterie prüfen. Alle Kabel müssen vom Motor ab.
Servus Thorsten, okay, dann vergiss' meinen Einwand.
Zweifellos sollte die Lok dann fahren, so wie du getestet hast - ohne dass es eine der Drosseln himmelt.
Sie durch einen Widerstand zu ersetzen, ist nun nicht die beste Idee: woran machst du fest, die Drossel sei durchgebrannt? (dass der Widerstand dann sofort durchbrennt, ist allerdings logisch, weil er vermutlich eh nicht ausreichend dimensioniert war).
Das sieht ob der sichtbaren Wicklung nach Drossel aus. Aber: ohne Fahrbefehl sieht die Drossel keinen Strom, die Drosseln liegen in Reihe zum Motor, kommt aus dem Dekoder nichts raus sind Motor und Drosseln stromlos, da kann auch nichts schmoren. -> Verdrahtungsfehler
Hallo Thorsten, die Drossel, ist übrigens keine 2,9uH Drossel, die Angabe im Link ist falsch, sondern eine 3,9uH Drossel, kannst du für einen Test durch einen Widerstand ersetzen. Allerdings, der brennt auch gleich durch wenn nicht ausreichend belastbar. Wenn der blaue PTC vorhanden ist kannst du die Drossel für einen Test am Netzteil durch einen Draht ersetzen. Brennt eine Drossel durch fließt normalerweise ein zu hoher Strom. Wenn du die Lok nur aufs Gleis stellst und die Drossel brennt durch stimmt etwas mit der Verdrahtung nicht. Du schreibst ja der Decoder funktioniert in einer anderen Lok, folglich hat der Decoder keine Spannung an den Motor geliefert. Ohne Bilder vom Aufbau der Lok incl. der, für die Bilder, wieder eingesetzten durchgebrannten Drossel, damit wir sehen können wie was verdrahtet ist, ist Hilfe kaum möglich. Bitte Bilder die alles genau zeigen, keine aus dem Bild verschwindenden Litzen oder unscharf. Volker
Eine Drossel kann man nicht durch einen Widerstand ersetzen!!!! Das eine ist ein Widerstand, das andere eine Induktivität. Zum provisorischen Ersetzen verwendet man bei einer Drossel ein simples Stück Draht. Die typische Märklin-Entstördrossel mit 3,9μH hat einen Gleichstromwiderstand von ca. 0,1 Ohm, und der Gleichstromwiderstand ist hier eine unerwünschte parasitäre Eigenschaft, genauso wie die Induktivität bei einem Widerstand.
ich werde die Lok im Laufe des Tages weiter demontieren. Wenn ich die Drossel überbrücken sollte mit einem Draht, kann dies zu einer Beschädigung des Dekoders führen?
Hallo Thorsten, wenn die blaue Scheibe (der PTC) vorhanden ist, nein. Allerdings kann in der Verdrahtung etwas nicht stimmen. Der Motoranschluß ist Decoder - PTC - Drossel - der Motor - Drossel - Decoder. Die beiden Kondensatoren kannst du erst einmal vergessen. Wenn jetzt Strom vom Decoder fließen würde dann durch beide Drosseln und dann müssten beide Schaden nehmen. Der Strom durch Drossel 1 ist gleich dem Strom durch Drossel 2. Wenn du die Lok nur aufs Gleis stellst (ohne Fahrbefehl) und eine Drossel durchbrennt stimmt in der Verdrahtung etwas nicht. Dann kann auch das Video nicht korrekt sein oder beim Transport haben sich Drähte gelöst. Deshalb Bilder.. Volker
Das die Stromaufnahme bei voller Decoderspannung höher ist als bei 9V ist ja logisch. So wie das aussieht war es einfach eine defekte Drossel und das kann ja mal passieren. Bestellt dir ein Ersatzteil bei Reichelt oder Conrad und gut ists 👍
Hallo Thorsten, such einfach mal im Web nach: Märklin H0 516520 3,9uH Drosseln 10 Stück Lass dich weder von der Farbe (Grundkörper beige oder grün) noch H0 iritieren, genau diese Drossel ist dir durchgebrannt. Wenn jetzt alles funktioniert hat zumindest deine Aussage, dass du die Lok nur aufs Gleis gestellt hast, nicht stimmen. Da muss ein Fahrbefehl auf dem Gleis gewesen sein. Andernfalls wird ja der Motor vom Decoder nicht angesteuert. Volker
[quote=Bertl|p2848839]Das die Stromaufnahme bei voller Decoderspannung höher ist als bei 9V ist ja logisch. So wie das aussieht war es einfach eine defekte Drossel und das kann ja mal passieren./quote]
Wie könnte ein defektes drossel rauchen, wenn de Lok keine Fahrbefehl gekommen hat?
da in den Maxi Loks Motorola Dekoder mit Mäuseklavier verbaut sind, steht dieses wahrscheinlich auf Analogbetrieb.
Was die direkte Spannung am Motor erklären würde.
Das zeigt auch wieder warum eine Foto von der Lok 1000x mehr zeigt als ein Link zu einem Bauteil.
Grüße Berthold
Ja M-Gleise weil es immer so war Ich bin nur ein Schreiner dem man ein Multimeter geschenkt hat. Märklin empfiehlt den gemeinsamen Rückleiter https://www.maerklin.de/fileadmin/media/...ik-Tipp-407.pdf Im Schattenbahnhof sollte das zuverlässigste Gleis- und Weichenmaterial verwendet werden. = M-Gleis, seit 60 Jahren kein Ausfall. RocRail mit WIO
Hallo Stahlblau, wenn du einen Kurzschluss hinter der Drossel hast fließt kein Strom durch den Motor, da der Motorstromkreis nicht geschlossen ist. Zum Beispiel ein Anschluss ist Minus, Plus ist hinter der Drossel gegen Minus kurzgeschlossen, Das bedeutet beide Motorpole liegen auf Minus, also kein Stromfluss von Minus zu Minus.
Und so wie es sich anhört, war genau das der Fall. Es gab hinter der Drossel einen Schluss. wahrscheinlich durch den Transport. Dieser wurde beim zerlegen und wieder Zusammenbau beseitigt. Denn jetzt läuft ja alles, also Drossel tauschen, gibt es als Ersatzteil bei Märklin oder im Fachhandel. Und freuen, das der Decoder keinen Schaden hat.