Nach langem Überlegen möchte ich mir nun auch eine Modellbahn zulegen. Dazu habe ich mir das Kato Gleisset M1 und eine Z21Start gekauft. Also Zug gab es eine BR193 Flixtrain von Minitrix (16835) mit den passenden Wagons (76011). Nun ist bei den Wagons ein Zettel beigelegt der darauf hinweist dass der minimale Radius 282 ist.
Nun ist meine Frage wie genau man sich daran halten sollte? Gibt von Kato ja die R282 Gleise. Wenn ich jetzt die R249 nutze, bekomme ich da Probleme mit Entgleisungen?
Ich habe mir mit 3D-Modellbahnstudio eine Bahn aufgebaut mit R282 und R315. Mir wäre es aber lieber wenn ich R249 nutzen könnte.
Die zweite Frage wäre, die Durchfahrtshöhe. Ich hab die 2.Ebene mal 55mm über der ersten angelegt was ca. 4° Steigung ergibt. Passt das?
wenn der Hersteller.veröffentlicht, Mindestradius 282, dann kannst Du Dich nicht beschweren, wenn die betroffenen Modelle bei 259mm Radius entgleisen. Schließlich betreibst Du die Modelle dann außerhalb der Spezifikation. Es heißt nicht, dass die Modelle dann auch entgleisen. Im Zweifelsfall entweder auf die Modelle verzichten, oder die Planung entsprechend anpassen.
Moin, warum ist dieser Mindestradius vorgegeben? Oft sind es bauliche / konstruktive Einschränkungen. Diese kann man ggf. beseitigen / mindern, so dass auch engere Radien möglich sind. Ich habe so etwas bei meinen SD 40-2 gemacht. Wenn es an den Kupplungen liegt (die Wagen werden also über die Kupplung aus dem Gleis gedrückt), läßt sich auch hier oft, ggf. mit optischer Einbuße, Abhilfe schaffen. Natürlich ist es sinnvoller, das Rollmaterial passend zum vorhandenen Radius zu beschaffen.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Hallo Edi, wenn ein Hersteller einen Mindestradius vorgibt kann dies verschiedene Gründe haben. Die da wären: Schwenkbereich Drehgestelle, Kupplung (berühren sich die Wagenenden wegen der Kupplung und Radius?), Überhang in den Kurven. Es kann die Gefahr bestehen dass dann eine Lok/Wagen im Parallelgleis berührt wird, wenn sich Züge im Bogen begegnen. Dabei musst du unbedingt das Gleis des Herstellers der Wagen zu Rate ziehen (nicht Kato!) und prüfen welchen Gleisabstand der Hersteller dort für Radien angibt. Mit vergrößertem Gleisabstand in Radien kann es gut gehen. Zeichne doch mal auf einen Blatt Papier den Überhang der Wagen innen und außen für deinen 249mm Radius auf. Das gleiche für den Parallelgleisbogen. Gibt es Berührungen/Überschneidungen? Zu deinen 55mm. Wenn diese 55mm der Abstand Schienenoberkante/Schienenoberkante ist musst du von diesem Maß die Höhe der Gleise und des Trassenbrettes abziehen. Nach Norm ist die höchste Fahrdrahtlage für E-Loks in Spur N 38mm. Berücksichtigt man dass der Stromabnehmer wegen des Anpressdrucks höher ausfedert bist du bei 6mm Trassenbrettern und, sofern du das Kato Unitrack Gleis verwendest (Höhe 7,3mm), bei Oberkante Schiene zu Unterkante Trassenbrett 41,7mm. Dies ist ausreichend. Bedenke aber dass du in diese 41,7mm greifen musst wenn, wenn da ein Zug entgleist. Mehr wäre besser. Volker
Ok danke für die Antworten. Dann werde ich mir das mal aufzeichnen. Gegebenenfalls mal die kleineren Radien im zweispurigen kreis ausprobieren. Bevor ich groß was baue.
Der Hersteller macht doch eine klare Vorgabe Mich erinnert das die gefühlt Tausend treads über Gleiswendel und Steigungen. Es geht doch sicher ein bisschen enger und steiler. Aber es wird keine Freude machen.
die 55mm Abstand zwischen deinen beiden Ebenen mögen rechnerisch passen, aber kommst du dort auch an ein evtl liegen gebliebenes / entgleistes Fahrzeug dran?
Was den Gleisradius angeht: Die Waggons sind gut 17 cm lang. Daumenregel ist das der Gleisradius mindestens beim doppelten des Drehzapfenabstandes liegen sollte, das passt mir dem 282er Radius so gerade. Dann gehen die Waggons technisch sauber durch die Kurve, optisch sieht das bescheiden aus. Da auch bei Spur N inzwischen auch Kurzkupplungen zum Einsatz kommen dürfte der Schwenkbereich der Kulissen auch limitieren.
Hallo Prinzip: Mindestradius ist technisch notwendig. Darüber gibt es Einschränkungen bei Dampfloks. Das Kolbenschutzrohr ist das Thema. Wenn du detailtreue willst, dann ist auch das zu beachten. Je größer der Radius, desto schöner fährt die Bahn. LG Hadasch
alte Weisheit: less ist more. Lieber einfacher planen, größere Radien und auch noch mit Übergangsbogen arbeiten. Sieht optisch besser aus und vor allen Dingen ist es viel zuverlässiger. Steigungsstrecken unter 3 % wenn eine Hauptbahn dargestellt wird Warum sind wohl einige Neubaustrecken wie Köln -Frankfurt für Güterzüge gesperrt?
Peter
Spur N Digital Selectrix/DCC Spur 1 Teppichbahning Selectrix/MM