DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#1 von Daheim , 29.09.2025 18:08

Neu auf H0...
Welche Gleisspannung erfordern Sound- und Rauch-Loks in H0 ? ZB die ESU BR80...
Gruß
Gert


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RE: DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#2 von Stahlblauberlin , 29.09.2025 18:30

Das was die DCC-Normen vorsehen, Nennspannung ist 16V, zwei V mehr oder weniger spielen da keine Rolle.


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RE: DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#3 von GSB2001 , 29.09.2025 18:35


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RE: DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#4 von Daheim , 29.09.2025 18:53

Danke... Die Raucherzeuger sollen aber mehr als 20 V benötigen ?
Grüße
Gert

In N habe ich (ohne Rauch :-) ) 16 V angelegt...zB die Brawa 44 hat unter 16 V merkwürdig reagiert......


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RE: DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#5 von Stahlblauberlin , 29.09.2025 19:21

Zitat von Daheim im Beitrag #4
Danke... Die Raucherzeuger sollen aber mehr als 20 V benötigen ?

Dann wäre die Lok nicht mehr DCC-konform, eher ist davon auszugehen daß er "bis zu.." verträgt. Empfohlene Gleisspannung bei DCC ist nun mal 16V, auf diese Spannung sollten alle Komponenten ausgelegt werden.
Oder schreibt ESU da ganz konkret etwas anderes? Für mich wäre die Lok dann ein No-Go...


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RE: DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#6 von volkerS , 29.09.2025 19:58

Hallo Gert,
die zulässige Gleisspannung ist auch durch die VDE geregelt. Da die Schienen quasi 2 blanke Drähte darstellen sind maximal 24V zulässig.
In H0 sind Versorgungsspannungen am Gleis von maximal 18V üblich. Die Netzteile liefern maximal 19V (1V geht in der Zentrale an den Elektronik Komponenten verloren).
Das ESU-Netzteil für die ECoS kann zwar 21V max (=20V Gleis), diese Maximalspannung ist aber für Gartenbahn.
Bei N sollte die Netzteilspannung 15V betragen. Motoren für N sind üblicherweise für 12V ausgelegt.
Volker


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RE: DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#7 von vikr , 29.09.2025 20:06

Hallo Gert,

Zitat von Daheim im Beitrag #1
Welche Gleisspannung erfordern Sound- und Rauch-Loks in H0 ?...
die Frage ist leider so formuliert, dass es leicht zu missverständlichen Antworten kommen kann.
Zitat von Daheim im Beitrag #1
Welche Gleisspannung erfordern die ESU BR80...
wäre dagegen korrekt zu beantworten .
Sound sowieso und Rauch sind oft Hersteller- und sogar dort zusätzlich - Fahrzeug- spezifische Lösungen, zumal es Rauch (eigentlich Dampferzeuger) schon seit Analogzeiten gibt und diese zum Teil unverändert, immernoch in selbst digitalisieren Loks eingesetzt, sowohl
ganz am Decoder vorbei, als auch
teilweise am Decoder vorbei, als auch
komplett "über" (hinrer dem) Decoder verwendet werden können und auch verwendet werden.
Man kann also viele falsche Voraussetzungen machen, wenn man Deine allgemeine Frage generalisiert beantwortet. Manchmal raucht es zu viel, manchmal zu wenig, manchmal gar nicht oder schon nicht mehr, weil der Generator oder häufiger der Decoder im Betrieb überlastet wurden.

Mindestangaben sind Stromsysstem analog (DC, 50Hz Wechselstrom ohne jeden Decoder) oder Digital (mit welchem Decoder).

ESU vertreibt m. W. nur Fahrzeuge mit Decoder, die BR80 sogar ggf. nur mit einem ganz speziellen Dampfgenerator, deshalb kann es da auch kaum Mißverständnisse geben, insbesondere, wenn man Spur H0 mit DCC nach NMRA betreibt.

Willst Du ein ganz bestimmtes H0-Lok-Modell so Dampfen lassen, wie die BR80 von ESU?

MfG

vik


im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix


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RE: DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#8 von Michael Knop , 29.09.2025 20:16

Hi,

Heute mögen 16 oder 18 Volt teilweise üblich sein - 16 Volt ist aber definitiv für manche, ältere, Dekoder zu wenig. Und auch für manche Raucheinsätze.

Und Anfangs waren Gleisspannungen, bei H0, von bis über 22 Volt (bei geringer Belastung) normal.


Ich würde auch heute eine Gleisspannung von 18 bis 20 Volt empfehlen, damit funktioniert alles (was explizit für H0 geeignet/gedacht ist) einwandfrei.



Viele Grüße, Michael


alexus hat sich bedankt!
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RE: DCC-Spannung zB für die ESU-Loks

#9 von Stahlblauberlin , 29.09.2025 22:53

Zitat von Michael Knop im Beitrag #8
16 Volt ist aber definitiv für manche, ältere, Dekoder zu wenig. Und auch für manche Raucheinsätze.

Wenn ein Dekoder mit 16V nicht funktioniert ist er nicht DCC-konform. Ein DCC-konformer Dekoder muss ab 8V funktionieren. Mir ist auch noch kein Dekoder untergekommen der das nicht getan hat. Und DCC-Dekoder habe ich seit Digital-is-cool-Zeiten...
Was Rauchsätze angeht: Die aus Analogzeiten vorhanden mit 8-14V Spannungsbereich funktionieren mit Gleisspannungen ab etwa 14V im Halbwellenbetrieb (gegen Lokmasse geschaltet). Bei 18V wird es schon grenzwertig, der Effektivwert einer Rechteck-Spannung mit einem Tastgrad von 50% ist nicht Umax x 0,5 sondern Umax x √0,5, bei 18V am Gleis also 16,8V x 0,707 = 12,9V. Ist zwar unter dem Limit, aber trocken darf er damit nicht mehr laufen.
Die für Digitalbetrieb (gegen Dekoder-Plus geschaltet) vorgesehenen sind auch ab 14V am Gleis munter.
Die hohen Leerlaufspannungen älterer Zentralen hängen mit dem Betrieb an klassischen, eigensicher ausgelegten Trafos zusammen.
Übrigens sind gerade bei den kleinen Spuren und dort insbesondere bei Lokomotiven aus vordigitalen Zeiten die Motoren bei Gleisspannungen über 14V ziemlich am Limit.


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