Problem wurde gelöst: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#1 von HHMärklin60 , 15.10.2025 18:24

Moin zusammen,

ich habe ein Phänomen, mit dem ich gedanklich nicht weiterkomme:
Ich habe eine Märklin BR 41 mit einem LOPI 5 DCC digitalisiert, mit LV, Kabinenbeleuchtung und Fahrgestelllicht. Alles funktioniert mit SMD LEDs einwandfrei. Nun bekam ich einen Rappel und noch wollte einen roten Lichtwechsel und LH.
Angefangen mit dem Tender: Also eine warmweise 0604 hinten als Stirnbeleuchtung und 2 weiß/rote SMD-LEDs für die hinteren unteren zwei Lampen. Die weiß/roten LEDs sind vorverdrahtet mit gemeinsamen U+-Anschluss.
Dann den roten Teil der zweifarbigen SMDs mit (-) an das weiße Kabel gelegt, und (+) mit einem Vorwiderstand 2kOhm an U+, funktioniert.
Die weiße obere SMD mit 2kOHM an U+ und (-) an das gelbe Kabel gelegt, funktioniert auch.
Zuletzt (-) vom weißen Anschluss der zweifarbigen SMDs an das gelbe Kabel……funktioniert nicht! Aber vorne leuchtet die Front-LED!
Wenn ich die zweifarbigen SMDs direkt an 15V mit Vorwiderstand anschließe, leuchten sie. Rot und weiß funktioniert zusammen als auch getrennt.
Auch eine einzelne LED an LH funktioniert.
Wo ist mein Gedankenfehler, kann es daran liegen, dass die zweifarbigen SMDs mit dem weißen Teil parallel zur einzelnen SMD geschaltet sind? Wäre doch eigentlich unlogisch.

VG
Mario


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zuletzt bearbeitet 15.10.2025 | Top

RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#2 von Matthias P. , 15.10.2025 18:35

Hallo Mario!
Die roten Led nicht an weiß oder gelb anschließen, sondern an einen Aux. Ich nehme dafür meisten Aux3 und/oder Aux4. Dann sind die roten Rücklichter auch separat schaltbar.
Gruß
Matthias


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#3 von HHMärklin60 , 15.10.2025 18:40

Zitat von Matthias P. im Beitrag #2
Hallo Mario!
Die roten Led nicht an weiß oder gelb anschließen, sondern an einen Aux. Ich nehme dafür meisten Aux3 und/oder Aux4. Dann sind die roten Rücklichter auch separat schaltbar.
Gruß
Matthias


Hallo Matthias,

ja, das ist möglich, löst mein Problem aber leider nicht, denn ich will sie gar nicht separat schalten können. Und rot funktioniert ja! Mein Problem sind die beiden unteren 2-farbigen SMDs in weiß bei Rückwärtfahrt, die nicht leuchten.

VG
Mario


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#4 von HHMärklin60 , 15.10.2025 18:47

Zur Info, ich habe als Vorwiderstand in U+ 4,7kOhm genommen, das funktioniert sogar bei 8 in Reihe geschalteten 0605 gut. Die zweifarbigen SMD-LEDs haben werksseitig eine gemeinsame Anode.

VG
Mario


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#5 von Matthias P. , 15.10.2025 18:52

Hallo Mario!
Ich habe deinen Beitrag noch mal durchgelesen.
Ich schließe die jede einzelne Led mit eigenem Vorwiderstand parallel an den entsprechenden Ausgang. Laut Einbauanleitung Seit 28 kommt kein Widerstand in die blaue U+ Leitung sondern in die Ausgangsleitung vor der Led.
Licht vorne und Rücklicht hinten auf weiß und Licht hinten und Rücklicht vorne auf gelb ist auch möglich.
Gruß
Matthias


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#6 von RichyD , 15.10.2025 19:09

Servus,

1. Fehler:
die Widerstandswerte scheinen erwürfelt worden zu sein. Das ist noch nicht weiter tragisch.
Doch hier gehören sie nicht zwischen LEDs und gemeinsamen Rückleiter, sondern in die jeweilige Zuleitung F0f oder F0r.
So sucht sich der Strom bei der beschriebenen Kabelei den Weg des geringsten Widerstandes (sollte kein Wortspiel sein)

Was man halbwegs als Fehler werten kann, auch wenn für die beschriebene Problematik nicht relevant:
die drei weißen LEDs sollten identisch sein. Es wäre ein Glücksfall, wenn die Helligkeit und Lichtfarbe passt. Daher wollte ich für das Stirnlicht auch eine von den Duo-LEDs nehmen, dann natürlich nur "weiß" angeschlossen.
Es wäre doch schade, so viel Aufwand zu treiben, aber dann auf halber Strecke "mir doch egal" zu skandieren
Das gilt ebenso für das zu- oder abschaltbare Schlussignal: rot angeleuchtete Wagen waren gestern

Aber natürlich ist dein Wille dein Himmelreich.

Viele Grüsse
Richy


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#7 von HHMärklin60 , 15.10.2025 19:10

Hallo Matthias,

das werde ich probieren, ich frage mich nur, wieso die LEDs funktionieren wenn ich sie außerhalb der Dekoderanschlüsse mit 15V und Vorwiderstand vor der Anode betreibe. Das kann dann nur irgendwie mit der Innenschaltung des Dekoders zusammenhängen.
Ich habe nochmals über Deinen Vorschlag mit einem AUX 4 nachgedacht. Es ist natürlich wesentlich eleganter, wenn die Rüchfahrleuchten nicht leuchten, wenn Wagons dahinter hängen. Insofern werde ich wohl dann doch noch ein Kabel ziehen und die Rückfahrt-LEDs Vo und Hi separat schalten.

VG
Mario


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#8 von HHMärklin60 , 15.10.2025 19:13

Hallo Richy,

das stimmt ebenso. Also SMDs zweifarbig vorne und hinten!

Vielen Dank für Eure Anregungen.

VG
Mario


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#9 von HHMärklin60 , 15.10.2025 19:21

Zitat von RichyD im Beitrag #6
Servus,

1. Fehler:
die Widerstandswerte scheinen erwürfelt worden zu sein. Das ist noch nicht weiter tragisch.

Viele Grüsse
Richy




Tatsächlich haben sich die 4,7kOhm aus Tests heraus ergeben. Ich wollte, dass es schönes mildes Licht gibt, ohne sehr abdämmen zu müssen.
So wurden z.B. die 0605er zusätzlich noch mit einem Klecks gelben Lack versehen, weil sie mir selbst in warmweiß noch zu grell waren. Auch die roten 0605er sind immer noch sehr hell. Dimmen wäre ja schlecht möglich, wenn sie dann mit LV zusammengeschaltet würden und das Frontlicht dann zu sehr abdunkelt, aber darüber bin ich jetzt auch erst durch Euch gestolpert.

Nochmal vielen Dank an Euch beide, Du und Matthias, ihr habt mir sehr geholfen.

VG
Mario


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#10 von floete100 , 15.10.2025 19:35

Zitat von Matthias P. im Beitrag #5
Ich schließe die jede einzelne Led mit eigenem Vorwiderstand parallel an den entsprechenden Ausgang. Laut Einbauanleitung Seit 28 kommt kein Widerstand in die blaue U+ Leitung sondern in die Ausgangsleitung vor der Led.

Guten Abend,

mit dem zweiten Punkt bin ich absolut einverstanden - der Widerstand gehört in die Leitung vom AUX zur LED, also in Minus.

Mit dem ersten Punkt bin ich nicht einverstanden: Ein Widerstand pro LED ist für mich übertrieben hoher Aufwand, der zudem noch unnötig Platz kostet. Zufällig baue ich auch gerade weiß/rotes Spitzenlicht - für eine kleine BR 80, in der es recht eng zugeht. Dafür habe ich zwei 0605 Duos und eine 0603 in weiß verbaut (Farbe passte zusammen - auch etwas Glücksache). Die roten Hälften der Duos sind hintereinander geschaltet, ebenso die weißen Hälften und die einzelne weiße LED. So komme ich für 5 LEDs mit nur 2 Widerständen aus.

Gruß Rainer


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RE: Problem wurde gelöst: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#11 von robert991122 , 15.10.2025 20:16

Zitat von HHMärklin60 im Beitrag #1
lso eine warmweise 0604 hinten als Stirnbeleuchtung und 2 weiß/rote SMD-LEDs für die hinteren unteren zwei Lampen. Die weiß/roten LEDs sind vorverdrahtet mit gemeinsamen U+-Anschluss.
Zitat von floete100 im Beitrag #10
Zitat von Matthias P. im Beitrag #5
Ich schließe die jede einzelne Led mit eigenem Vorwiderstand parallel an den entsprechenden Ausgang. Laut Einbauanleitung Seit 28 kommt kein Widerstand in die blaue U+ Leitung sondern in die Ausgangsleitung vor der Led.
mit dem zweiten Punkt bin ich absolut einverstanden - der Widerstand gehört in die Leitung vom AUX zur LED, also in Minus.
Mit dem ersten Punkt bin ich nicht einverstanden: Ein Widerstand pro LED ist für mich übertrieben hoher Aufwand,

Seine Dual-LEDs sind bereits verdrahtet, mit gemeinsamer Anode. Da kann man nix mehr in Serie schalten, außer er verdrahtet seine LEDs neu.

Gruß
Robert


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RE: Problem wurde gelöst: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#12 von floete100 , 15.10.2025 21:55

Zitat von robert991122 im Beitrag #11
Seine Dual-LEDs sind bereits verdrahtet, mit gemeinsamer Anode. Da kann man nix mehr in Serie schalten, außer er verdrahtet seine LEDs neu.


OK, danke, diese Konsequenz hatte ich nicht bedacht. Meine 0605 sind nackte "Vierfüßer" - ich habe für rot und weiß nicht nur verschiedene Kathoden-, sondern auch verschiedene Anodenanschlüsse.

Gruß Rainer


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RE: Problem wurde gelöst: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#13 von Stahlblauberlin , 16.10.2025 12:50

Durch die unterschiedlichen Flussspannung der LEDs (Rot:~1,6V, Weiß: ~3V) muss bei deiner Konstellation für jede einzelne LED ein separater Vorwiderstand in die Leitung zum Dekoderausgang geschaltet werden.
Mit einem gemeinsamen Vorwiderstand an den Anode von Rot und Weiß passiert folgendes:
Rot aus, Weiß an: Weiß leuchtet. Über die weiße LED fällt die Flussspannung von ca. 3V ab.
Rot&Weiß an: Über die rote LED fallen 1,6V ab, das ist weniger als die Flussspannung der weißen LED. Die bleibt dann dunkel...
Aus diesem Grund ist ja die direkte Parallelschaltung von LEDs haarig, ein paar mV Unterschied in der Flussspannung und die Stromverteilung auf die LEDs wird ungleichmäßig. LEDs habe halt keine lineare Kennlinie, unter ihrer Flussspannung passiert nix, darüber sind alle Tore offen. Ohne Vorwiderstand zur Begrenzung des Stromes leuchten sie dann sehr kurz und hell. Zwischen "nix" und "kaputt" liegen 10-20 mV in denen die Kennlinie etwas ausgerundet ist.


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#14 von HHMärklin60 , 16.10.2025 21:11

…….mit dem zweiten Punkt bin ich absolut einverstanden - der Widerstand gehört in die Leitung vom AUX zur LED, also in Minus……

Gruß Rainer [/quote]


Moin,
es sollte doch elektrisch völlig egal sein, ob ich den Widerstand an die Anode oder Kathode löte?
Bitte erklärt mal einer den Unterschied. Zudem ist die tatsächliche Stromrichtung entgegengesetzt der tatsächlichen Stromrichtung.
Ich habe bisher bei allen meinen Digitalisierungen die entsprechenden Widerstände an den gemeinsamen U+ gelötet und es hat logischerweise auch immer funktioniert.

Viele Grüße
Mario


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#15 von robert991122 , 16.10.2025 22:39

Hallo,

hier wird munter aneinander vorbei gschrieben. Erstmal lesen, dann schreiben.
Mario hat bereits verdrahtete Dual SMD-LEDs mit gemeinsamer Anode verwendet.
Da rote und weiße Leds eine unterschiedliche Flußspannung haben und für die gewünschte Helligkeit den jeweils passenden Strom brauchen, muss jede der beiden LEDs ihren eigenen Vorwiderstand haben.
Das geht hier an den Anoden nicht, weil die schon verbunden sind. Deswegen müssen die beiden Vorwiderstände eben zwischen Kathode und AUX.
Bei einzeln verdrahtbaren LEDs ist es natürlich egal, wo der Widerstand sitzt. Außerdem könnte man dann natürlich auch LEDs (in gleicher Farbe) in Serie schalten und damit die Verlustleistung verringern.

Gruß
Robert


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
P.S.: das habe ich nicht verstanden...

Zitat von HHMärklin60 im Beitrag #14
Zudem ist die tatsächliche Stromrichtung entgegengesetzt der tatsächlichen Stromrichtung.


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#16 von Stahlblauberlin , 16.10.2025 22:41

Zitat von HHMärklin60 im Beitrag #14
es sollte doch elektrisch völlig egal sein, ob ich den Widerstand an die Anode oder Kathode löte?

Grundsätzlich ist das auch völlig egal solange jede LED ihren eigenen Vorwiderstand hat.
Eiserne Grundregel bei LEDs ist halt das man sie nicht direkt parallel schaltet, ansonsten "gewinnt" die mit der kleinsten Flussspannung und bekommt den meisten Strom ab. Selbst bei identischen LEDs aus der gleichen Charge variiert die um ein paar mV, dazu kommt das sie mit steigender Temperatur sinkt.
Legt man das ganze grenzwertig aus, also z.B. fünf LEDs parallel mit je 20mA und damit den Vorwiderstand für 100 mA erlebt man ein kurzes Blitzlichtgewitter: Die LED mit der geringsten Schwellspannung sieht dann mehr als 20 mA, heizt sich auf, sieht noch mehr Strom und Peng.. dann kommt die nächste...


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#17 von floete100 , 16.10.2025 23:06

Zitat von HHMärklin60 im Beitrag #14
Moin,
es sollte doch elektrisch völlig egal sein, ob ich den Widerstand an die Anode oder Kathode löte?


Mario, da bin ich dir wohl noch eine Erklärung schuldig ...

In meiner LED-Anfangszeit hatte ich mal den (Zu)Fall, dass ich für rot und weiß denselben Widerstandswert für passende Helligkeit herausgefunden hatte. Also kann ich doch einen Widerstand sparen: Rot und weiß haben am Decoder denselben Anodenanschluss - packen wir den Widerstand also in die Anode. Was dann passierte, ist in #13 beschrieben .

Seitdem - Widerstand immer nur in die Kathode. Und kein Problem mehr mit nichtleuchtenden LEDs.

Gruß Rainer


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#18 von Stahlblauberlin , 17.10.2025 12:01

Widerstände "sparen" ist bei den Preisen dafür und dem was der Rest des Hobbys kostet kaum noch das richtige Wort...
Bedrahtete Widerstände in Baugröße 204 kosten im 100er-Pack im Geschäft (wo es das noch gibt) 2,40€, online hab ich sie schon für 1,-€ gefunden.
SMD-Widerstände sind, wenn man sie nicht gerade einzeln kauft, für unter 1ct/Stück zu bekommen, 100er Streifen hab ich erst kürzlich für 50ct/Stück bestellt, in Deutschland!
In der Praxis reicht für das Alltagsgeschäft auch eine übersichtliche Auswahl an Werten aus, mehr als zehn nutze ich praktisch nicht. Die Exoten habe ich in Form von Widerstandssortimenten SMD & 204 liegen, jeweils um die 10,-€ für 2000 bzw. 1000 Widerstände...


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#19 von floete100 , 17.10.2025 20:38

Lieber Kollege, du denkst in die völlig falsche Richtung.

Nein, es geht mir nicht um ein paar Cent Ersparnis. Es geht um Platz.

Wie oben geschrieben, rüste ich gerade meine BR 80 (Märklin 3304) mit ESU-Telex und mit Rotlicht vorn und hinten aus. Und das Maschinchen ist klein und eng. Vom ursprünglichen Plan, das weiße Glühbirnenlicht zu belassen, musste ich mich schon verabschieden (konnte das Überstrahlen des Rotlichts in das obere Spitzenlicht nicht vermeiden). Nun gibt's 6 LEDs - zwei 0605 Duos und eine weiße 0603 hinten, zwei weiße und eine rote 0603 vorn. Dafür muss ich jetzt natürlich immer noch 4 Widerstände unterbringen. Aber ich spare 4 weitere Widerstände und, nicht zu vergessen, die Platinenfläche zum Aufbringen dieser Widerstände sowie Kabel/Draht und Lötstellen.

Aber selbst bei Loks wie den großen Dieseln oder Elloks, in denen genug Platz ist: Warum soll ich mehr Widerstände einsetzen als technisch nötig?


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#20 von Lokpaint , 17.10.2025 20:55

Das Platzproblem ist m.M.n. völliger Unsinn. Die Widerstände können überall angebracht werden wo Platz ist. Und so gross sind die nun auch wieder nicht.
Und mehr als notwendig? Es ist nunmal so dass verschiedene Ledfarben verschiedene Spannungen/Ströme haben. Dass kann man nicht überlisten mit einem " universal Widerstand".

Bart


 
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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#21 von Stahlblauberlin , 17.10.2025 22:51

Zitat von floete100 im Beitrag #19
Nein, es geht mir nicht um ein paar Cent Ersparnis. Es geht um Platz.

Bei H0-Lokomotiven fällt mir beim besten Willen kein einziges Modell außer vielleicht einer Köf ein wo bedrahtete Widerstände in Baugröße 0204 ein räumliches Problem darstellen können, erst recht nicht bei einer Märklin-Lok die mal um einen Umschalter herumgebaut wurden. Da ist Platz für dutzende Widerstände plus Dekoder und Pufferelko...
Selbst wenn man die Widerstände auf einer Lochrasterplatine ordentlich zusammenfasst kann man das sehr kompakt machen, notfalls kann man den Platinenschnipsel auch noch mal deutlich dünner feilen. Beispiel: ein FRU hat eine Stirnfläche von ca. 12x30 mm. Ein Widerstand Baugröße 204 belegt auf einer üblichen Lochrasterplatine 3x1 Bohrung. 30mm entsprechen 12 Reihen, also bekommt man auf der Stirnfläche eines FRU schon 12 Widerstände ohne einen Hauch von Gedränge unter, mit auf 0,5 mm runtergeschliffener Platine ist das ganze ~3mm dick samt Schrumpfschlauch.
Mit SMD-Widerständen hat man auf der Fläche überhaupt keine Probleme mehr. 12x30mm entsprechen knapp 5 x 12 Lötpads, ohne irgendwie zu drängen kriegt man da schon 24 Widerstände unter und hat noch eine Reihe Pads (12) frei. Mit dünn geschliffener Platine kommt man samt Schrumpfschlauch also auf ein Volumen von ca. 1,5x12,5x30 mm für 24 Vorwiderstände... ja, ist ein bisschen knapp, ich weiß..


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RE: Gedankenfehler beim Anschluss von SMD LEDs?

#22 von HHMärklin60 , 20.10.2025 18:43

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
P.S.: das habe ich nicht verstanden...

Zitat von HHMärklin60 im Beitrag #14
Zudem ist die tatsächliche Stromrichtung entgegengesetzt der tatsächlichen Stromrichtung.

[/quote]


Hallo Robert,
die technische Stromrichtung ist eine Konvention und fließt von Plus nach Minus, während die physikalische Stromrichtung die tatsächliche Bewegung der Elektronen beschreibt, die von Minus nach Plus fließt. Beide Richtungen sind wichtig: Die technische wird in Schaltplänen und der Elektrotechnik durchgehend verwendet, während die physikalische die tatsächlichen Ladungsträger beschreibt.
Das meinte ich damit. Es sollte nochmals untermauern, das dem Strom es völlig egal ist, ob der Widerstand vor oder hinter der LED sitzt.

VG
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