Moin,
ich denke, die Epocheneinteilung ist ein Relikt aus den 80ern, als man anfing, den Spielanlagen einen irgendwie seriösen Anstrich zu verpassen. Da ich kaufe, was mir gefällt, habe ich das auf meiner Modellbahn so gelöst, dass einige der Szenarien (die nie alle zugleich bespielt werden) nur langweilige Landschaft haben. So kann von den 20ern bis in die späten 80er alles fahren. Nacheinander. Und das dargestellte Stück Landschaft kann am Rand des Thüringer Waldes, des Harzes, des Rothaargebirges, des Westerwaldes oder sonstwo liegen. Auch die geografischen Aspekte der anderen Szenerien (Endbahnhof, Spitzkehre, Hauptstrecke, Binnenhafen oder Lokeinsatzstelle) sind in weitem Rahmen nicht festgelegt. Zeitlich bemühe ich mich, durch weglassen entsprechender Details, keine Einordnung vorzunehmen. So kann auf meiner Nebenstrecke die Reichsbahn V 100 einen Zug mit Rekowagen durch Thüringen ziehen, oder die Bundesbahn 94 einen Güterzug in der Region Dillenburg. Natürlich nicht gleichzeitig.
Ich bin Trainspotter. Das bedeutet, ich will Züge fahren sehen, und zwar in einer halbwegs plausiblen Umgebung.
Das Konzept ist natürlich nicht von der Stange und aus dem Lehrbuch schon gar nicht. Es hat sich über die Jahre herauskristallisiert. Auch mit Versuch und Irrtum. Ist aber mein Weg. Muss anderen nicht gefallen.
Gruß
KWer


und nette Grüße von CR1970










