[[File:Schaltbare Funktionen.pdf]]Hallo wieder
nachdem ich die erste Runde des Funktionsmappings dank der Hilfe vor allem der sehr hilfreichen Unterstützung des nimmermüden Forumskollegen Moritz (H0Lok) und auch Stephan (TT800) recht gut meistern konnte bin ich doch recht schnell an die vermeintliche Grenze des mfx Funktionsmappings per CS3 mit den möglichen 80 Zuweisungen ("Mappings") gestossen.
MFX Funktionsmapping Verständnisfragen Logische Funktionen
Da mir zwischenzeitlich keine CSx mehr zur Verfügung steht habe ich mehr aus Interesse und zur Dokumentation die DCC CVs des mittlerweile auf reines DCC umgestellten mfx/DCC Decoder ausgelesen. Das geht sehr schön in der Decoderprogrammierung von iTrain mit dem LoDi CV Programmer oder auch einem SPROG, da man hier die für das DCC Funktionsmapping wichtigen CVs 260-499 auf einmal auslesen kann und nicht umständlich eine CV nach der anderen.
Wichtig für das Auslesen des Funktionsmappings ist eigentlich nur dass zuvor CV31 auf 17 und CV32 auf 0 gestellt sind, da die CVs für das Funktionsmapping mehrfach belegt sind.
Ggf auch nochmal kontrollieren und ggf. korrigieren, dass per CV50 nur noch das DCC Protokoll aktiv ist (CV50=0).
Die DCC Werte der 80 Zuweisungen des Funktionsmapping sind in der jeweiligen der Lok beiliegenden Decoderanleitung unter "Erweiterte Decoderwerte, Werkseinstellung" detailliert aufgeführt.
Jede der 80 Zuweisungen (0-79) besteht dabei unter DCC aus 3 CVs jeweils für den Auslöser ("Trigger"), die Bedingung ("Flags") und das Ergebnis ("Event"). Die Bedeutung der jeweiligen CV-Werte sind z.B. in den Tabellen "Auslöser&Ereignisse" sowie "Bedingungen" auf Seite 4 der Ergänzende Informationen zum Decoder mld/3, msd/3 aufgeführt.
Die produktspezifische Zuordnung (Werkseinstellung) von (änderbaren) Funktionstasten und zugehörigen Soundfiles und Decoderausgängen (AUX+SUSI) ist (leider meist unvollständig) in einer Tabelle der "schaltbaren Funktionen" in der jeweiligen Decoderanleitung gelistet, für meine Harzmallet z.B. hier (Anlage schaltbare Funktionen). Dies kann auch von der jeweiligen Produktwebseite heruntergeladen werden.
Damit dieses nicht zu einer immermüden Fleissarbeit bei Änderungen ausartet habe ich mir dazu einmalig ein Excelfile angelegt und über die dortige "Xverweis"-Funktion Hilfstabellen für "Trigger/Events" und "Bedingungen" mit der Haupttabelle mit den CV-Nummern verknüpft.
Ich habe das von mir für die LGB 26591 benutzte Excelfile beigefügt (Momentaufnahme), das man dann an die jeweilige Aufgabenstellung anpassen kann (s. Anlage)
Wichtig und hochinteressant ist dass auf diese Weise auch das Funktionsmapping nur mit DCC geändert werden kann (CV 260-499) ganz ohne CS3!!!
Mit der Unterstützung durch das Excelfile und Powerpoint Ablaufpläne ist das ganze mE auch kein Hexenwerk mehr (und am Ende mE sogar transparenter als mit der CS3, s.u.)
Ich hatte ja bei den damaligen Änderungen des Funktionsmappings mit der CS3 versucht durch Löschen nicht benötigter Funktionen und Mappings freie Mappingzeilen ("Zuweisungen") aus den auf 80 limitierten Zuweisungen zu erzeugen.
Beim Auslesen der DCC CVs der Zuweisungen sieht man jedoch sehr schnell einen Nachteil des MFX Funktionsmappings der CS3, dass hierdurch keine Mappingzeilen freigegeben wierden sondern diese als Relikte ohne Funktion weiterhin im Gesamtmapping verbleiben und so die Eingabe weiterer Mappings verhindern. Oft haben diese Relikte z.B. bei den Events Werteinträge von "255" oder/und es sind als Auslöser Funktionsnummern gelistet die gar nicht mehr aktiv sind.
In meinem Fall standen so überraschenderweise für das DCC-Funktionsmapping mehr als ein Dutzend Mappings für weitere Änderungen zur Verfügung.





