ich habe vom letzten Jahr eine altes Thema wieder aufgenommen, ich hatte mich dabei mit dem Radsatz-Innenmaß beschäftigt, viel nachgelesen und auch Messungen durchgeführt. Es wurde zu dem Thema zwar viel geschrieben, allerdings habe ich nicht so richtig und zweifelsfrei gefunden was ich suchte. Deshalb mal hier mein Anliegen an die Profis die eines oder beide Gleise schon lange im Einsatz haben und auch neuere Loks und Wagen darauf fahren.
Ich benötige die exakte Angabe für das Radsatz-Innenmaß für Märklin C-Gleis und K-Gleis, das für alle Radien und alle Weichen (schlanke Weichen, Bogenweichen, etc.) passt, ohne dass es zu Kurzschlüssen und Entgleisungen kommt bzw. die Betriebssicherheit gegeben ist.
Beim C-Gleis = 14,1 mm (+/- 0,1 mm) - ist das korrekt? Beim K-Gleis = ?
im allgemeinen ist bei DC Radsätzen ein Radsatzinnenmaß von 14,00 mm einzustellen. Aber da es auch unterschiedliche Radsätze gibt, heisst es probieren. Das gilt für beide Märklin H0 Gleissysteme ( C und K ).
Bei Weichen kann es durch den Schleifer und den Radsätzen durchaus immer wieder zu Kurzschlüssen kommen. Vorallem bei den schlanken Weichen. Dafür hat Märklin und mittlerweile auch findige Nutzer einen Kurzschlussminderer gebaut. Kann man bei eBay kaufen. Schaust du da mal nach --> Puko Isolator
Das Problem ist schon lange bekannt. Bei Märklin hab ich auch geschaut, die haben das Teil aber nicht mehr im Onlinekatalog. Vielleicht hab ich s auch einfach nur übersehen.
ich fahre mit verschiedenen Herstellern störungsfrei mit 14,1mm auf C, K und ein wenig M. Gegen Kurzschlüsse (nur auf schlanken C-Weichen) benutze ich die Pukoisolatoren von RTS (glaube heisst der). Diese machen einen guten Job. Bei DC-Achsen muss man damit leben das die Räder minimal in das Herzstück einsinken. Dass sieht je nach Situation manchmal unschön aus.
Gruß Huby. 🎅🏼
Bekennender Weichenauffahrer mit eckiger Spannung an den Gleisen.
Hallo Klaus, entscheidend für das Radsatzinnenmaß B (Bezeichnung gemäß NEM) ist das Maß S (außen Radlenker / außen Radlenker am Herzstück) an den Weichen. B (Radsatz) muss immer größer sein als S (Gleis). Je nach Radsatz kann auch das Maß K bezogen auf S + F (Gleis) Einfluß haben. Volker
Ja zum Thema Radsatzinnenmaß dazu gibt's immer wieder rege Diskussionen.
Ich stelle meine AC Achsen schon seit mindestens 10 Jahren auf 14,2 bis 14,35 ein, aber ich fahr damit nur auf K Gleise mit Schlanken Weichen ( Diesellok mit Schleifer). Aber auch in meinem Anlagenbereich welcher im Sichtbaren Bereich mit Roco Line und Tillig Elite liegen, sind einige Loks und Wagen mit AC Achsen unterwegs (Ellok mit Oberleitung)
Alles was ich von Märklin oder Trix in letzter Zeit gekauft habe, hat ab Werk schon auf 14,2+ eingestellte Achsen, sodass ich die nicht verstellen muss. Aber in meiner Ellokbereich sind sehr viele Thomschke DC Achsen (500Stück) in unisolierter Ausführung im Einsatz, und diese sind auf 14,50 eingestellt. Diese Thomschke DC Achsen fahren aber im Unterirdischen Bereich auch auf Schlanke Märklin K Weichen.
Der Unterschied zwischen AC und DC liegt halt an der unterschiedlichen Spurkranzhöhe, deshalb sind DC Achsen im Innenmaß ca. 0,3 bis 0,4 mm größer. Dazu gibt's was bei NEM 310 zu lesen.
Bezüglich C Gleis kann ich dir nicht viel sagen aber, bei uns beim Stammtisch in Plochingen fahren meine Züge immer auf C Gleis, aber halt immer nur auf einem Kreis. Ansonsten hat ja auch schon Volker was dazu geschrieben.
Aber was auch noch wichtig ist, falls mal Problem auftauchen es liegt nicht immer an der Gleis/Radsatz, sondern auch an der Gleislage, Geländegänigkeit des eingesetzten Rollmateriales, und der Kupplung, um mal ein paar Punkte zu erwähnen.
eins noch. Wenn du Wagen und Loks mit Original Radsätze hast, die von Märklin sind, dann musst du meistens nichts verstellen, geht auch in den seltensten Fällen. Aber wenn du Loks und Wagen von Roco, Piko und so weiter kaufst, dann solltest du das Radsatzinnenmaß überprüfen. Wenn es AC Achsen sind, kannst du auch da selten was einstellen. Der Grund ist einfach, die Radscheiben werden auf die Achsen aufgepresst.
Ansonsten gilt auch das was die Kollegen nach mir geschrieben haben......
Ich fahre auf K Gleis und bin mit 14,2mm bisher sehr gut gefahren. Fahre unterschiedliches 2 Leiter Material und habe an einigen Loks und Wagen die Radsätze weder getauscht noch nachgestellt. Probleme hatte ich bisher so gut wie keine, ältere Roco Radsätze mit den Kunststoffachsen, waren bislang die einzigen die bei mir Probleme gemacht haben. Habe da Märklin Achsen eingesetzt und damit war Ruhe
Moin zusammen, fahre auf C Gleisen von Märklin. Verwendet werden „ normale“ Standard Weichen. Beispielsweise Piko Wagen entgleisen auf Weichen regelmäßig. Nach Änderung auf 13,8mm läuft alles .. Schon komisch, dass andere MoBahner diese Probleme offenbar nicht haben.. Gruß Hans
Das Thema hatten wir schon x-mal… Wenn man was einstellen will, ist man mit 14,2 gut unterwegs, 13,8 ist „Steinzeit“. Und zu dem „Pukoisolator“. Ich verwende ausschließlich schlanke Weichen (C/K) ohne dieses teure Teil Plastik, das die Weiche nochmals ein Stück hässlicher macht. Fahre allerdings bevorzugt meine Hausmarke mit den 7 roten Buchstaben.
Moin, das K-Gleis gibt es seit 1969. Bis heute wurde an den Maßen der Weichen (und nur die sind entscheidend für die Entgleisungssicherheit) mehrmals angepasst in Richtung auf die Vorgaben der NEM.
Daher meine Frage: Wie alt sind Deine ältesten K-Gleis Weichen? Hast Du noch solche mit der Zunge aus einem einzigen geprägten Blechstück? Dann wirst Du wohl auf ein Radsatzinnenmaß von 13,9 bis 14,0mm einstellen müssen, denn selbst neue Märklin-Fahrzeuge (aktuell 14,0 bis 14,2mm) fahren nicht immer entgleisungsfrei über solche Weichen, zumindest nicht bei mir. Hast du aber nur neueres K-Gleis-Material (schlanke Weichen mit beweglichem oder festem Herzstück und 22,5°-Weichen so ab Baujahr 2000 mit getrennten Zungen), dann bist Du mit 14,2mm -auch bei den Fremdfabrikaten- ganz gut aufgestellt. Ich habe u.A. Material von Märklin, Roco, Fleischmann, Piko und auch solches mit RP25 Radsätzen (ja, als 2-Achser holpern die übers Herzstück, entgleisen aber nicht), aber nichts von Brawa und Esu.
mit soviel Rückmeldung in der kurzen Zeit hätte ich gar nicht gerechnet.
Ich fasse mal kurz zusammen.
1.) Bei den beiden von mir genannten Schienen-Systemen ging natürlich nur um AC-Achsen und nicht um DC-Achsen. 2.) Irgendwann habe ich mal Zeit, dass ich auch mal nach Plochingen zu Besuch komme, ich wohne gar nicht so weit davon entfernt. 3.) Das Maß von 14,2 mm ist interessant, das liegt ja bei den von mir genannten 14,1 mm +/- 0,1mm, aber 14,2 mm Plus bzw. bis 14,35 mm ist schon ein gewaltiger Unterschied. 4.) Keiner schrieb etwas darüber, dass das Maß für den Betrieb auf C-Gleis und K-Gleis unterschiedlich wäre oder sein könnte, also kann man mit dem selben Maß auf beiden Gleisen gefahrlos fahren - Ok, eigentlich selbstredend, da gleicher Hersteller, aber man weiß ja nie, es gibt immer wieder Überraschungen.
So, meine separat erworbenen Präzisionsradsätze haben ein Maß von 14,0 mm bis 14,1 mm ist das nun gut oder nicht, muss ich mir vielleicht sorgen machen?
bisher habe noch keine K-Gleise und daher keine Erfahrung damit Ich stecke gerade vor dem Problem/Entscheidung dass ich in einem Teilbereich (SBF) anstatt des C-Gleises das K-Gleis verwenden müsste, um flexibler bei der Streckengestaltung zu werden.
Zitat von klausk901 im Beitrag #14anstatt des C-Gleises das K-Gleis verwenden müsste, um flexibler bei der Streckengestaltung zu werden.
dann kann es sich eigentlich ausschließlich um Abschnitte handeln, bei denen Du tatsächlich das K-Flexgleis montierst. Ansonsten hat schon Markus T. Nickl kurz nach Erscheinen des C-Gleises in einem Spezial des Märklin-Magazins gezeigt, wie man mit C-Gleis-Stücken praktisch jedes H0-Layout genauso gut realisieren kann....
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Hallo Klaus, ich kenne jetzt Deine „Präzisionsradsätze“ nicht, aber mit 14,0-14,1 solltest Du bei C/K keine Probleme haben. Viele original Märklin-Radsätze haben dieses Maß. Da aber auch die Dicke der Radscheibe und die Form u.a. der Ausrundung zum Spurkranz eine Rolle spielen, ist das nur eine Vermutung.
Zitat von klausk901 im Beitrag #13Bei den beiden von mir genannten Schienen-Systemen ging natürlich nur um AC-Achsen und nicht um DC-Achsen.
gut, dass Du es richtig stellst, aber warum "natürlich"? Es gibt viele K-Gleis-Anlagen mit ausschließlich schlanken Weichen, die Jahre ohne Nutzung der Pukos betrieben wurden, bis die K-Gleise - wie z.B. im Wunderland - ersetzt wurden.
Zitat von klausk901 im Beitrag #13Keiner schrieb etwas darüber, dass das Maß für den Betrieb auf C-Gleis und K-Gleis unterschiedlich wäre oder sein könnte, also kann man mit dem selben Maß auf beiden Gleisen gefahrlos fahren - Ok, eigentlich selbstredend, da gleicher Hersteller, aber man weiß ja nie, es gibt immer wieder Überraschungen.
die mechanischen Abmessungen der Schienen unterscheiden sich schon so erheblich, dass Du tatsächlich in besonderen Konstellationen - im Bereich von Herzspitze, Herzstück und vor allem Radlenkern - mit Überraschungen rechnen solltest!
Zitat von klausk901 im Beitrag #13meine separat erworbenen Präzisionsradsätze haben ein Maß von 14,0 mm bis 14,1 mm ist das nun gut oder nicht, muss ich mir vielleicht sorgen machen?
"seperat erworben" heißt nicht von Märklin? Welcher Hersteller, welche Spezifikation? Man muss immer auch unterscheiden, zwischen den rein mechanischen Anforderungen und zusätzlichen Anforderungen an die Stromversorgung im Modellbahnbetrieb. Zu Gunsten einer besseren Stromversorgung wurde teilweise von den Herstellern ganz pragmatisch nachträglich wieder Abstriche bei den mechanischen Anforderungen gemacht. Letzteres gilt insbesondere für die Hersteller von Gleisssytemen mit Mittelleiter.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
das mit dem Magazin "C-Gleis Spezial" ist sehr interessant, scheinbar kann man das noch erwerben, das werde ich dann auch tun.
Nein die Radsätze sind nicht von Märklin, sondern ersetzen die Originalen, die nur Schrott sind. Ich hatte vor ein paar Jahren irgendwo im Online-Handel mal welche bestellt, die gibt es seit einiger Zeit aber nicht mehr. Auf der Suche danach bin ich auf "luck-radsaetze.de" aufmerksam geworden und habe dort welche bestellt und erhalten. Im Prinzip sehen die genauso aus wie die, die ich schon irgendwoher hatte. Vermutlich ist das der eigentliche Hersteller? Die Seite ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber es läuft eh alles über E-Mail.
Zitat von gerhard1963 im Beitrag #5es liegt nicht immer an der Gleis/Radsatz, sondern auch an der Gleislage, Geländegänigkeit des eingesetzten Rollmateriales
was genau meinst Du mit "Geländegängigkeit des eingesetzten Rollmaterials"?
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Damit ist natürlich eine funktionierte 3 Punktauflage bei den Fahrzeugen gemeint. Wichtig ist das natürlich bei langen 2 Achser. Aber z.B auch bei mehrfach gekuppelten Dampfloks sollten einige Radsätze höhenbeweglich sein.
Zitat von gerhard1963 im Beitrag #20Aber z.B auch bei mehrfach gekuppelten Dampfloks sollten einige Radsätze höhenbeweglich sein.
hatte ja schon erwähnt, dass die Modellbahnhersteller gegenüber den Verhãltnissen beim Vorbild viele mechanische Vorgaben zu Gunsten der besseren Stromabnahme zwischen Rad und Schiene ganz pragmatisch über Bord geworfen haben. Die Gleise sind halt im Modell i. d. R. schlecht verlegt, haben zu geringe Radien und Ausrundungen. Reine Schienenfahrzeuge sind beim Vorbild eben eher nicht geländegängig.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix