Hallo zusammen. Ich möchte mir für einen Triebwagen 5090 in H0e (2 Motoren) einen neuen Decoder zulegen, da der bisher verbaute Tams nur Probleme macht und der Support von Tams auch leider nicht auf Anfragen antwortet. Nun soll ein Lokpilot 5 in das Fahrzeug. Den gibt es einmal als "normale" Version, also auch für Motorola etc. Es gibt aber auch eine reine DCC-Version. Hätte die irgendwelche Vorteile gegenüber der Version mit Motorola? Als Gleichstromfahrer in H0e werde ich nie etwas anderes als DCC nutzen, von daher ist das durchaus eine Überlegung wert.
Hmm, die Frage ist, ob der reine DCC-Decoder noch woanders beim Preis spart. Den Lokpilot 5 gibt es ja auch als Basic, da ist aber die Motorsteuerung nicht so gut wie bei der normalen Version. Nicht dass die DCC-Version da auch spart.
ESU Basic 5 (MTC21) sind für mich gestorben. Hatte ihn für die Digitalisierung einer Fleischmann BR 218 genutzt. Das Fahrverhalten war grausam, nur gestottere. Am ESU-Programmer noch marnierlich, an der Z21 bzw. IB1 furchtbar. Rausgeworfen, Lenz Silber eingesetzt,... funzt.
PS: Auch mit dem Lenz-Standard habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Mit freundlichen Grüssen aus Unterfranken - der Franken-Bahner
Zitat von fschum im Beitrag #6Zwei Motoren mit einem Decoder halte ich per se für problematisch. Es kann zu Komplikationen bei der Motorsteuerung kommen.
Moin Frank, 2 Motoren an einem Decoder sind bei uns Gartenbahnern der Normalfall. Alle Drehgestellloks und -triebwagen haben in dieser Baugröße 2 Motoren (von Ausnahmen wie dem gläsernen ZUg von Piko mal abgesehen, aber der braucht auch keine Zugkraft).
Schöne Grüße Johannes Praxis ist, wenn es funktioniert, auch wenn die Theorie dagegen ist.
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Die Motoren sind baugleich, außerdem hat der Triebwagen ab Werk eine 8-polige Schnittstelle. Also sollte es ja Decoder geben, die damit umgehen können. Haftreifen sind nicht montiert, als Triebwagen muss der ja nicht wirklich was ziehen. Weshalb Halling den überhaupt mit zwei Motoren konstruiert hat, ist mir ein Rätsel. Vielleicht wäre das eine Idee, einen Motor auszubauen. Das zieht aber wieder einen Rattenschwanz nach sich, denn das Getriebe in einem Drehgestell sollte ja dann auch raus....
am besten machst du "einfach" mal einen Test mit einem Dekoder - wenn da eine Schnittstelle vorhanden ist, sollte das ja recht einfach sein und schaust mal, wie der Triebwagen so fährt.
Ich hab den ganz "normalen" Lokpilot 5 mit 8-poliger Schnittstelle eingebaut. Kein Basic, kein reiner DCC-Decoder, das machte preislich keinen Unterschied. Der Triebwagen läuft selbst mit den Werkseinstellungen des Decoders seidenweich. Kein Vergleich mit dem Tams.
Reine DCC-Dekoder haben regelmäßig einen Preisvorteil weil zumindest MFX extra Hardware benötigt und auch die Firmware entsprechend komplexer wird, plus die Möglichkeiten Fehler in den Einstellungen zu haben. Bei mir gibt's als Brot&Butter-Dekoder, erst recht bei achtpoliger Schnittstelle, nur noch den Lenz Standard V2, günstig, einfach einstecken, Adresse einstellen und fahren. Alternativ den PD10MU von D&H. Beide haben auch den Vorteil auch ohne Software und Programmer beherrschbar zu sein wenn man z.B. die Beleuchtung je Lokseite getrennt schalten möchte.
Moin, zwei Motoren an einem Decoder sind überhaupt kein Problem, wenn man die Lastregelung deaktiviert. Die Lenz-Decoder sind unkompliziert und unproblematisch.
zurück zur eigentlichen Frage: der DCC only Decoder ist der gleiche wie der Multiprotokoll Lopi5. Nur die Firmware ist eine andere, bei der alles, was nicht DCC ist komplett deaktiviert ist. Preislich sehe ich da selten Unterschiede, oft ist sogar der Multiprotokoll günstiger.
Zitat von Franken-Bahner im Beitrag #5ESU Basic 5 (MTC21) sind für mich gestorben. Hatte ihn für die Digitalisierung einer Fleischmann BR 218 genutzt. Das Fahrverhalten war grausam, nur gestottere. Am ESU-Programmer noch marnierlich, an der Z21 bzw. IB1 furchtbar. Rausgeworfen, Lenz Silber eingesetzt,... funzt.
PS: Auch mit dem Lenz-Standard habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Also, dies will ich so nicht ganz stehen lassen, nachdem ich eine dreistellige Anzahl an Lopi V5 Basic verbaut habe und solche Probleme nie hatte. Weder Kleinbahnloks mit dem alten Motor, Lima mit dem "Supertraction", Liliput, Roco, Märklin Umbauten (sowohl HLA, Hamo als auch Eigenbaumagnet), Bemo, Fleischmann noch sonstige Exoten machten da jemals Stress. Einzige Ausnahme bislang war der ach so gelobte SB Umbausatz für Loks, welche normalerweise den Trommelkollektor haben. HIER war das Fahrverhalten wirklich Anfangs schauerlich, da der Motor mit seinen 12mm Durchmesser schlicht viel zu wenig Drehmoment hat. War aber mit Optimierung der Parameter in einen sehr akzeptablen Bereich zu bekommen, wobei zugegebenermaßen hier der probeweise verbaute normale Lokpilot sich besser schlug.
LENZ hingegen mit dem sehr eingeschränkten Mapping laufen nahezu immer gut, aber dafür hat man auch kaum Möglichkeiten.
LG Bernhard
Loks aller Hersteller, vorwiegend selbst digitalisiert ESU Lokprogrammer JMRI mit SPROG IIv4 CS3 + MS2
Zitat von Hombre im Beitrag #16LENZ hingegen mit dem sehr eingeschränkten Mapping laufen nahezu immer gut, aber dafür hat man auch kaum Möglichkeiten.
Braucht man denn bei einem Dekoder mit nur insgesamt vier Funktionsausgängen wirklich mehr?? Beleuchtung getrennt je Lokseite schaltbar belegt die ja schon komplett.. Dafür lässt sich das vorhandene auch ohne Software (bei mir eh raus da Windoof komplett entsorgt und IDingens nie ein Thema war) und Programmer bequem mit Multimaus & Co. einstellen. Selbst beim LoPi Basic scheitert das, da muss man an CVs jenseits der 255 ran..
Zitat von KWer im Beitrag #13Moin, zwei Motoren an einem Decoder sind überhaupt kein Problem, wenn man die Lastregelung deaktiviert. Die Lenz-Decoder sind unkompliziert und unproblematisch.
Gruß KWer
Einspruch! Ich habe mehrere Triebwagen/Loks mit zwei Motoren. In allen Fällen ist die Lastregelung eingeschaltet, um eben extrem langsam und ruckfrei fahren zu können. Hier der Beweis mit 2x Faulhaber, ZIMO MX600 und Puffer (beachtet die Motorwelle):
Zitat von KWer im Beitrag #13Moin, zwei Motoren an einem Decoder sind überhaupt kein Problem, wenn man die Lastregelung deaktiviert.
Wie schon geschrieben: Lastregelung mit zwei gleichen Motoren an einem Dekoder sind kein Thema, diverse H0 (Lima V188, Mehano GG1 z.B.) und LGB-Lokomotiven laufen mit einem Dekoder und aktiver Lastregelung bei mir ziemlich perfekt. Schlimmstenfalls muss man die Lastregelung halt einstellen..
Alle meine Spur G Loks mit zwei Motoren haben nur einen Decoder. Hatte mal eine gebraucht erworbene HF110C (bei der hat auch der Schlepptender einen Motor) mit zwei älteren Lenz-Decodern. Die lief so schlecht, ich dachte erst, die Antriebe seien defekt. Beide Decoder ausgebaut, Zimo MX699 eingebaut. Lok läuft butterweich.