Hallo,
kurze Frage zum Einmessen eines ESU Decoders mit TC 10 Gold. Da mein Platz begrenzt ist würde mich interessieren wie lang die Messstrecke mindestens sein muß. Ich bräuchte die so kurz wie möglich.
Gruß und guten Rutsch an alle, Thomas
Hallo,
kurze Frage zum Einmessen eines ESU Decoders mit TC 10 Gold. Da mein Platz begrenzt ist würde mich interessieren wie lang die Messstrecke mindestens sein muß. Ich bräuchte die so kurz wie möglich.
Gruß und guten Rutsch an alle, Thomas
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Hi, die Messstrecke kann relativ kurz sein, wichtiger ist die Länge der Zufahrt und der Auslauf, also die Blöcke vor und hinter der Messstrecke. Die Länge muss so lang sein das die Lok mit Einfahrt in den Messblock auch V max schon erreicht hat, die gilt natürlich für beide Richtungen.
Gruß Andreas
Andreas
Spur der Mitte
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Moin Thomas,
suche Dir eine ebene und gerade Strecke mit ca 2m länge.
Darin definiere in der Mitte die eigentliche Meßstrecke mit mindestens 50 cm bis 1m Länge. Rund um die Meßstrecke sollten rund 1 m Strecke existieren, in der die Lok die Geschwindigkeit ausregeln kann: die Lok soll nach dem Beschleunigen die Fahrtgeschwindigkeit konstant erreicht haben.
Die weitere Strecke soll genügend lang sein, damit eine Lok (oder auch mehrteiliger Triebwagen) mit voller Länge die Meßstrecke verlassen kann und weit genug fährt, um nach Fahrtrichtungsumkehr auf die nächste Meßgeschwindigkeit zu beschleunigen.
Die Meßstrecke darf nicht zu kurz sein, denn durch Schmutz und Haftreifen variiert jeder Kontakt. Je länger die Strecke, desto weniger Einfluß hat dies auf die Messung.
Die Meßstrecke darf nicht zu lang sein, sonst dauert der Meßvorgang schnell eine Stunde und länger. Die ersten Fahrten mit Kriechgeschwindigkeit benötigen schon die hälfte der Meßzeit.
Kurve und Steigungen innerhalb der Meßstrecke und kurz davor behindern das ermitteln korrekter Werte.
Meine Meßstrecke ist 97 cm lang, hat beidseitig 50-95 cm gerader Strecke und daran einerseits ein 90° Bogen (600 mm Radius) und auf der anderen Seite ein Weichenfeld, beide Enden führen auf eine Freie strecke mit 2,5 m Blocklänge. Durch IR habe ich keine Probleme mit Haftreifen oder Schmutz, aber Tolleranzen infolge unterschiedlicher Reflekton am Fahrzeug und muß berücksichtigen, dass der Kontaktpunkt bei IR im Gleis wegfällt.
Einmessstrecke innerhalb TC mit Darstellung vohandener Blöcke:
Für den Einmessvorgang werden die beiden Haltmelder der Kurzzug-Blöcke 7.2 und 7.3 verwendet
Je nach Fahrgeschwindigkeit nutze ich 50 cm Auslauf (Vmax 60 km/h) bis 150 cm (Vmax 150 km/h). Triebwagen werden tweilweise mit 2m Auslauf eingemessen, damit der Zug mindestens 1 m Anlauf zur Eigentlichen Meßstrecke zum beschleunigen hat.
Als Pause empfehlen sich 5 Sekunden.
kürzere Meßstrecken lassen sich mit IR-Lichtschranken erreichen. MIt entsprechender Technik genügen hier 15-20 cm Meßlänge.
IR-Rückmelder im Gleis sind ebenfalls Tolleranzen unterworfen, da die Reflektion von Kupplung und Unterboden variiert! Hier kann ein optimierter "Einmesswagen" vor und hinter der Lok helfen. Dem Einmessvorgang ist es egal, wie lang die Lok dadurch wird 
LG
Horst
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MISSION IMPOSSIBLE – Vorstellung (meines Schattenbahnhofs)
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Verstehe ich das richtig das du (angenommene Blöcke) den beiden gelben Strecken links und rechts je einen Block zuteilst und der blaue der dritte (Mess) Block ist aber trotz der größeren Länge des Blocks nur 97 cm als Messstrecke bei TC Gold eingetragen sind?
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Hallo Thomas!
Löse dich einfach von dem Begriff Block beim Einmessen.
TC benutzt nur die Belegtmelder. Ob es sich hierbei um einen im Block benutzten oder einen unabhängigen handelt ist egal. TC weis wenn der Blockmelder auslöst das die Lok am Anfang des Blocks ist. Heist er kennt die genaue Position der Lok auf der Anlage. Genauso beim Auslösen des Melders im Block nach der Messstrecke. Aus diesen 2 Positionen der Lok ( Entfernung hast du ja eingegeben) errechnet TC die Geschwindigkeit. Du kannst für die Bestimmung der beiden Positionen auch andere Melder benutzen. Mechanische Kontakte, Lichtschranken, Reedkontakte, und so weiter. Wenn du natürlich schon Blockmelder hast bieten sich die natürlich an. Spart halt 2 zusätzliche Melder nur fürs Einmessen am Anfang und Ende der Messstrecke. Bei den Blockmeldern wird nur das erste Auslösen von TC ausgewertet, alles andere ist fürs Einmessen nicht relevant und wird von TC ignoriert und auch ausgeschaltet.
Horst nutzt hier 2 Lichtschranken als Anfang und Ende der Messstrecke. Die brauchen keine Blöcke. TC weis den Abstand der beiden Lichtschranken ( hier 97 cm) und kann damit die Geschwindigkeit berechnen. Im normalen Betrieb können diese auch als Melder in einem Block dienen, müssen aber nicht.
Gruß Bernd
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