Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#1 von Burkitouri , 07.01.2026 20:05

Hallo zusammen,
wie im kurzen Vorstellungsthread ja schon gesagt, möchte ich wieder neu einsteigen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich in meiner Planung und Realisierung in diesem Thread begleitet (ist das überhaupt gewünscht bzw das korrekte Thema hier? Wenn nicht, gerne schimpfen).
Meine Idee ist, Euch hier bei grundsätzlichen Überlegungen mitzunehmen, gebündelt in einem Thema zum Nachlesen, hoffentlich halten wir das durch.
Um Detailfragen soll es hier in erster Linie nicht gehen, da bietet das Forum ja schon eine große Tiefe, Danke dafür!
Ich würde Euch halt hier gerne bei meinen Planungen Stück für Stück mitnehmen, wenn Ihr merkt, da plant der Burkitouri in die falsche Richtung oder dies und jenes geht einfacher und besser, dann freue ich mich über Anmerkungen. Doch nun zur Tat mit der Beantwortung (soweit schon klar beantwortbar) des Fragebogens:

1. Titel: Fahranlage

2. Spurweite & Gleissystem Spur N, aller Voraussicht nach Fleischmann ohne Bettung (s.u.)

3. Raum & Anlage
3.1 Raum im OG
3.2 s. Anhang
3.3 s. Anhang

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn: so ein "Mittelding": halbwegs automatischer Fahrbetrieb in nach meinen Möglichkeiten bestmöglich gestalteter Landschaft
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn s.o.
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt) Verdeckt R 2 (228,2 mm) / sichtbar in Anlehnung an R6/7 (480/765 mm), gebaut mit Flexgleisen
4.4 Maximale Steigung 2-2,5 %
4.5 Maximale Zugslänge geplant bis ca 80 cm, Nebenbahn mit Triebwagenverkehr
4.6 Anlagenhöhe der Hauptebene ca 91 cm
4.7 Anlagentiefe (minimal, maximal) 30 / 80 cm
4.8 Eingriffslücken / Servicegang: nein, Anlage frei im Raum rollbar
4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard: zunächst nicht vorgesehen
4.10 Oberleitung ja / nein: zunächst nicht vorgesehen

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital: zunächst analog, Umstellung des Fuhrparks nach und nach, dann Umstellung des Fahrbetriebs auf digital. s.u.)
5.2 Steuern analog oder digital: digital, Rückmeldung über Reedkontakte wg 5.1
5.3 PC-Steuerung: mindestens App, gerne aber auch PC bzw in meinem Fall Mac (was ja die Möglichkeiten etwas einschränkt)

6. Motive
6.1 Epoche IV
6.2 Bahnhofstyp(en) Nebennahnhof mit Durchfahrt der zweigleisigen Hauptstrecke
6.3 Landschaft Voralpen, Phantasielandschaft
6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe) ländlich
6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw) ohne

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge diverse analoge Loks, alle so um die 30 Jahre alt
7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen) s.u.
7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt: alleine
7.4 Budget: naja, was nötig ist, ist nötig, es muss aber nicht alles mit High End Lösungen realisiert werden
7.5 Zeitplan: Baubeginn Frühjahr, Fahrbetrieb Ende 26, Landschaftsbau open End

8. Anhänge
Vorhandene Pläne (Wintrack, SCARM) als Datei anhängen

Ich hoffe, so erstmal einen groben Überblick gegeben zu haben, wenn was offen ist, gerne nachfragen



Aufgebaut werden soll die Anlage auf 4 Modulen um einen eventuellen Umzug etwas zu erleichtern. Die Rahmen plane ich aus 15 mm Pappel Sperrholz im 40 cm Raster zu bauen. Die Trassen sind dann aus 6 mm Sperrholz gedacht. So ist der derzeitige Gleisplanungsstand. Idee dahinter war eher der reine Fahrbetrieb, für den kleinen Spieltrieb zwischendurch gibts die zwei Nebenbahnabzweige, die aber bei Bedarf auch automatisiert laufen sollen. Ich möchte gerne auf den zweigleisigen Strecken sich begegnende Züge, ich hoffe, dass ich das durch geschickte Blockpositionierung hin bekomme. Derzeit sind pro Gleis vier Blöcke geplant, so dass drei Züge automatisch darauf unterwegs sein können. Und wenn dann doch mal Gleise oder Reihenfolge getauscht werden sollen, dann gibts halt doch ein klein wenig zu spielen.
Als Gleismaterial favorisiere ich gerade das Fleischmann Gleis ohne Bettung. Klar, Peco 55 oder Minitrix mit Betonschwellen wäre etwas realistischer, aber da ich fürchte, als halber Grobmotoriker eh nicht die Detailierung der Anlage zu erreichen, wie sie einige von Euch hier an den Tag legen, fand ich das für meinen Fall ein wenig wie Perlen vor die Säue werfen. Zudem schrecke ich ganz ehrlich vor den Weichenentrieben bei Peco zurück. Das scheint mir sooo filigran... Oder mache ich mir zuviel Sorgen?
Gesteuert werden sollen Blöcke und Weichen digital, bei Bedarf auch vollautomatisch. Angedacht ist hier das System von Yamorc, gesteuert über eine noch zu definierende App und eventuell den Mac. Da ist die Software ja leider etwas eingeschränkt.Da ich ja zunächst nicht digital fahren werde (s.u.), werde ich die Rückmelder über Reedkontakte und das entsprechende Rückmeldemodul von Yamorc realisieren wollen. Wenns dann doch mal digital geht, sollte diese Form der Rückmeldung dennoch funktionieren.
Warum will ich erstmal nicht digital fahren? Wie schon gesagt, habe ich einen recht alten Fahrzeugbestand. Diesen umzurüsten ist laut Aussage eines Händler nicht ohne weiteres möglich. Und da die Haltepunkte der Blöcke eh im verdeckten Bereich liegen, kann ich auf sanfte Anfahrt und Bremsmanöver auch verzichten. Und gleich alle Loks zu tauschen, übersteigt dann doch, was ich zunächst mal so ausgeben möchte.
Lediglich der Triebwagen (Minitrix 12887) hätte vll Potential, auf Digitalbetrieb umgerüstet zu werden. Dann könnte die Pendelstrecke schon mal als erstes umgestellt werden.
So, jetzt ist es doch leider etwas länger geworden, aber ich habe mal gelesen, dass man sich als Wissbegieriger nicht jede Info aus der Nase ziehen lassen soll, darum habe ich versucht, die nötige Menge an Infos mal zusammen zu stellen. Freue mich auf Stellungnahmen, Anregungen oder auch Änderungsvorschläge. Noch ist nichts bestellt oder zugesagt!


Viele Grüße
Burkhard

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zuletzt bearbeitet 07.01.2026 | Top

RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#2 von Burkitouri , 09.02.2026 07:55

So, mal ein erster Statusbericht (wenns denn interessiert?):
Inzwischen ist der 120 mm hohe Rahmen aus 15 mm Pappelsperrholz fertig, die Trassenbretter für die Hauptstrecke gesägt und die untere Ebene auch schon mit Kork belegt. Geklebt habe ich den Kork mit PU Kleber, womit ich auch die Schienen verkleben werde.

Die Elektro Grundverkabelung zu den Modulverteilern ist auch verbaut. Aufgrund der kurzen Leitungswege habe ich mich für 0,75 er Kabel entschieden.

Auf das Gleismaterial warte ich gerade, ich habe mich jetzt für eine Mischung aus Peco Code 80 Weichen (efrog) und das Fleischmann Flexgleis ohne Bettung entschieden.
Wie eingangs erwähnt, möchte ich ja zunächst analog fahren, werde also die Haltepunkte bei Bedarf einfach vom Strom kappen (ich weiß, der Zug wird rapide stehen bleiben, was mich im nicht sichtbaren Bereich nicht stört). Frage: Funktioniert das auch im Digitalbetrieb? Oder „vergisst“ der Dekoder alles, wenn er vom Strom getrennt wird und muss nach zuschalten des Fahrstroms erst wieder hochfahren und mit frischen Befehlen versorgt werden?

VG
Burkhard


Viele Grüße
Burkhard

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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#3 von Gordon_04 , 11.02.2026 21:13

Hallo Burkhard !

Ein herzliches !
Schön eine weitere Spur N Anlage zu sehen, da stelle ich gere mal den Fuß rein.

Eine kleine Anmerkung: Bist Du Dir bezüglich der Gleisverklebung mit PU-Kleber sicher? Kannst Du das im Zweifel zerstörungsfrei wieder lösen?
Im nicht sichtbaren Bereich kannst Du mit Schrauben arbeiten, im sichtbaren Bereich hefte ich die Gleise nur mit Holzleim etwas an, beim Schottern wirds fest.

Der Gleisplan ist schick, ich persönlich würde die Paradestrecke am vorderen Rand etwas mehr "schwingen" und nicht paralell der Anlagenkante legen.
Ist aber Geschmacksache, keine Kritik.

Bin gespannt auf mehr.
Gruß
Andy


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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#4 von Burkitouri , 11.02.2026 21:34

Hi Andy,
Danke für Deine Reaktion, freut mich, wenn mein Tun auf Interesse stößt!
Ja, das mit dem PU klappte am Probestück sehr gut. Entscheidend ist halt, dass das Gleis nicht angepresst wird sondern nur angedrückt. So bleibt eine dünne Kleberschicht, die zum einen die Schallübertragung nochmal mehr unterdrückt und schlimmstenfalls mit dem Cutter wieder aufgeschnitten werden kann.
Vom Schrauben habe ich Abstand genommen, da diese den Schall ja direkt ins Holz durchleiten.


Viele Grüße
Burkhard

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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#5 von berlina , 11.02.2026 22:00

Hallo Burkhard,

... und ich hänge mich auch gerne bei dir ran, auch wenn ich wahrscheinlich mit sehr sporadisch etwas schreiben werde.
Zu allen Planungsthemen halte ich mich zurück und du hast dich ja nun auch schon für das Gleissystem entschieden. Ohnehin bist du schon im Bau, das ist für mich auch spannender. Der Thread wäre dann, zumindest wenn dein Gleisplan fix ist, im benachbarten Unterforum "Anlagenbau" besser aufgehoben, aber um eine entsprechende Verschiebung kannst du die Admins bitten, sobald es für dich passend ist.
Die Entscheidung, bei analog zu bleiben, kann ich bzgl Altbestand nachvollziehen. Solltest du den Fuhrpark aber deutlich erweitern sollen, würde ich alles auch schon für Digital mitplanen und neues Rollmaterial auch entsprechend einkaufen (zumindest mit Schnittstelle. Zum Glück ist letztere bei vielen Herstellern ohnehin schon mit an Bord. Dies auch nur aus Sicht von jemandem, der erst recht spät zur Einsicht gekommen ist ;)... und einen Teil des Bestands auch noch eines Tages digitalisieren muss.

In jedem Fall freue ich mich auf weiteres an dieser Stelle.

Besten Gruß
Dominik


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zuletzt bearbeitet 11.02.2026 | Top

RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#6 von Burkitouri , 12.02.2026 07:04

Hallo Dominik,

auch Dir herzlichen Dank für Deine Antwort.
Hm, Ich hatte mich für diese Forenskategorie entschieden, da vielleicht die eine oder andere Lösungsmöglichkeit hier erörtert werden kann. Und das ist ja irgendwie Planung. Wenn die Gemeinschaft diesen Thread aber lieber unter "Anlagen im Bau" sieht, habe ich da keinen Stress mit. Die Entscheidung überlasse ich gerne den Admins. An dieser Stelle herzlichen Dank den Admins für Eure Arbeit! Also, falls Ihr hier mitlest und das Thema gerne verschieben würdet: feel free!
Natürlich denke ich für die Zukunft auch über den digitalen Fahrbetrieb nach, die Nebenstrecke soll ja auch gleich digital betrieben werden. Der für diese Strecke geplante Zug hat sogar schon eine Schnittstelle. Aber welche genau und was dann da komm und kommen muss, soweit bin ich noch nicht.
Die Ausgestaltung der Blockstrecken auf den Hauptstrecken hatte ich ja schon kurz angesprochen. Werde die Stellen, an denen der Zug warten soll, klassisch stromlos schalten (ausgelöst über Reedkontakte).
Nachdem mir ein Händler meine Frage

Zitat von Burkitouri im Beitrag #2
Oder „vergisst“ der Dekoder alles, wenn er vom Strom getrennt wird und muss nach zuschalten des Fahrstroms erst wieder hochfahren und mit frischen Befehlen versorgt werden?

dahingehend beantworten konnte, dass ich mir darum keine Sorge machen muss und das so auch im Digitalbetrieb klappen wird, ist die Frage schon mal gelöst. Er wies im übrigen aber schon drauf hin, dass ich drauf achten soll, dass die Loks dann keinen Pufferkondensator haben, da sie sonst auch ohne Strom von der Schiene noch ein paar Zentimeter fahren und ggf aus dem Block wieder raus rollen. Mache den Halteabschnitt also etwas länger.
Nichts desto trotz werde ich zumindest im nachher nicht mehr zugänglichen Bereich schon mal einen längeren, eingemessenen Rückmeldeabschnitt einbauen und einen zusätzlichen Reedkontakt. Wer weiß, wozu... haben ist ja bekanntlich besser als brauchen! Ich habe mal versucht, die Blöcke und Reedkontakte darzustellen (ohne "Reservemelder für die Zukunft):


Trennstellen habe ich übrigens im äußeren Gleis geplant. Gibts da eine Norm oder eine übliche Seite? Einheitlich auf der Anlage ist ja klar.

Dann gab es noch kleinere Umplanungen:
Zum einen werde ich auf der Hauptplatte nur noch eine "Umzugstrennung" vorsehen, also zwei Module je 120 * 80 cm. Ich denke, das ist händelbar und spart eine Menge Arbeit sowie potentielle Fehlerquellen.
Der Anlage habe ich doch einen kleineren Schattenbahnhof und einen Gleiswechsel gegönnt. Etwas Abwechslung soll ja gut tun und ich möchte zumindest den Platz für den ein oder anderen neuen chicken Zug haben.
Dem damaligen Abzweig zur Nebenbahn habe ich nochmal umgeplant, so dass sie jetzt von der Hauptstrecke nur in eine Richtung abzweigt. Machte es auf der Anlage etwas einfacher und ich kann sie jetzt mit der Wendel besser hoch führen, so dass es hoffentlich optisch etwas besser ausschaut.
Hier mal der neue komplette Gleisplan:


Viele Grüße
Burkhard

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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#7 von Burkitouri , 10.03.2026 22:17

So, ich glaube, es wird Zeit für ein kleines Update. Vielleicht wandern wir wirklich besser in Unterforum "Anlage im Bau"? Liest ein Admin mit?
Was ist inzwischen geschehen: Die Gleise der Hauptstrecke und des Schattenbahnhofs sind verlegt:



Den Kork habe ich in der unteren Ebene noch flächig mit PU-Kleber auf die Trassen geklebt. Das hatte aber den riesen Nachteil, dass ich den Gleisplan nicht wieder auf den Kork übertragen bekommen habe. Also habe ich dann in der oberen Ebene alles aus 15 mm breiten Streifen links bzw rechts von der auf die zuvor mit Kohlepapier auf das Trassenbrett übertragene Gleismitte geklebt. Ging easy einfach und so konnte ich auch die Gleise wieder gut an der Fuge ausrichten. Wichtig ist, den PU Kleber gleichmäßig mit einem kleinen Zahnspachtel zu verteilen um so eine ebene Korkfläche zu bekommen.
Die Gleise selbst habe ich wie geplant ebenfalls mit PU Kleber geklebt und bis zur Trocknung mit Schrauben fixiert. Hier musste ich aber zugegeben Lehrgeld bezahlen, weil ich zunächst den PU Kleber zu dick aufgetragen habe und der sich so in die Schwellenzwischenräume gedrückt hat. Im nicht sichtbaren Bereich nicht so tragisch, aber da, wo geschottert werden soll: doof. Weniger ist also mehr, halten tut das auch mit minimaler Klebermenge aber sehr gut!


(hatte noch grauen Restschotter, der wird's aber wohl nicht werden, mal sehen).

Auch wenn ich anfangs etwas sehr viel Respekt vor Weichenantrieben mit Servos hatte, muss ich heute sagen: Unberechtigt! Servohalter aus dem 3D-Drucker. Momentan werden sie zu Testzwecken noch über die Funkfernsteuerung aus dem Schiffsmodellbau gesteuert, aber die Endlösung ist ja in Sicht (s.u.)



Sehr hilfreich ist der Gestängeanschluss auf dem Ruderhorn, so lässt sich der Federstahl einfach von oben durch die Weichensteuerung führen. Wichtig aber, dass der Anschluss drehbar auf dem Horn befestigt ist.

Die Modultrennung der Gleise im nicht sichtbaren Bereich habe ich mit der Schraubenfixierung gelöst, im sichtbaren Bereich habe ich aber genau auf die Modultrennung einen Schnitt gelegt und die Schienen mit Verbindern verbunden. Sicherlich etwas fummelig, aber ich rechne mit maximal einem Umzug der Anlage.



Die Verkabelung ist auch wschon weit, ich gebe zu, das geht ordentlicher, aber ich bin zuversichtlich, dass es trotzdem auch in eine Jahr noch übersichtlich und betriebssicher genug ist.



Das ist dann auch die Überleitung zur Technik: Ich habe mich jetzt für die schwarze Z21 entschieden. Zunächst noch etwas wie mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber mit Blick nach vorne vielleicht ganz sinnvoll. Warum den Platzhirsch? Ich werde bei der Programmierung vermutlich viel Unterstützung brauchen, da ist die Z21 einfach so weit verbreitet, dass vermutlich zumindest die von mir geplanten Umsetzungen damit schon mal irgendwo realisiert worden sind. Die Servos werde ich mit ESU Switch Pilot 3 schalten, die beiden Komponenten sind fix und nahezu im Zulauf.
Die Rückmeldung und Schaltung wird wohl mit Uhlenbrock realisiert.

Soweit der Stand der Dinge. Was steht als nächstes an? Zunächst mal die Zentrale und die Switch Pilot in Betrieb nehmen, dann die Trasse für die Nebenbahn bauen, um dann schon mal die ersten Geländemodellierungen umzusetzen. Wenn gewünscht, werde ich weiter berichten.
Bis dahin viele Grüße
Burkhard


Viele Grüße
Burkhard

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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#8 von berlina , 10.03.2026 23:02

Hi Burkhard,
schön, wieder von dir zu lesen. Tatsächlich nur zufällig über den Feed der frischsten Forenbeiträge, denn in dieses Unterforum hätte ich mich (wie schon oben geschrieben) sonst nicht verirrt. In diesem SInne: Ja, auch von mir nochmal die erneute Werbung zur Verschiebung in den Anlagenbau.
Admins lesen soweit ich weiß nicht mit der Konzentration hier mit, dass sie dein Gesuch mit Sicherheit sehen würden. Ich würde sie an deiner Stelle dazu anschreiben.
Ansonsten ist das doch ein guter Baufortschritt!
Ich weiß nicht, wie hoch dein Anspruch an die Ausgestaltung sein wird, aber wenn er nicht nur sehr gering ist, so könntest du beim Thema Schotter feinere Produkte in Erwägung ziehen. Vergleichsbilder gibt es dazu im Forum viele (auch bei mir). Dein grauer Restschotter ist schon sehr grob bzw. groß. Koemo ist eine der Alternativen, die natürlich ein kleines bisschen mehr kosten, aber es lohnt sich in meinen Augen allemale.

Bis bald und viele Grüße
Dominik


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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#9 von Schwellenzähler , 12.03.2026 17:52

Hallo Burkhart,

das sind ja schon ordenliche Fortschritte
Bezüglich des Schotters kann ich mich Dominik nur anschließen! Der Komeo-Schotter kostet zwar etwas mehr "Schotter", aber es lohnt sich auf jeden Fall.
Ich bleib hier mal am Ball!
Gruß
Carsten


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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#10 von Gordon_04 , 12.03.2026 21:23

N´abend,

nach meinem Wissen hat der Betreiber von Koemo den Shop geschlossen und der Schotter ist nicht mehr erhältlich. Solltet Ihr Besseres wissen, bitte ich um Info !

Gruß Andy


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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#11 von Burkitouri , 13.03.2026 06:57

Danke für Euer Interesse an meinem Projekt.

Auf den "Wink" hin von Dominik habe ich mich in der Tat dann mal etwas intensiver mit dem Thema Schotter beschäftigt. Ups, das geht ja schon in Richtung Religion...

Sachstand ist: Die Diskussion um Koemo habe ich im Nachgang dann auch vollzogen. Für mich persönlich liest sich das so, dass der Kollege sich zur Ruhe setzen möchte und auf persönlichen Kontakt trotzdem wohl noch liefert. Das respektiere ich und überlasse den Stammkunden den Kontakt. Aber ich glaube, die Diskussion um Koemo wird an anderer Stelle intensiv genug geführt.
Wie im Text beschrieben: den Schotter vom Bild hatte ich noch aus meiner Jugend, habe damals noch nicht so genau drauf geachtet und genommen, was da war und zu meinem Budget passte. Inzwischen ist aber eine erste Portion Spur N Granit Schotter von der Schotterschmiede und alternativ brauner Schotter von Noch (Korn 0,1-06) im Zulauf. Mal sehen, ob da schon was bei ist, was gefällt.

Und da sieht man jetzt aktuell, wie gut der Austausch sein kann, ich glaube, ohne den Einwand von Dominik hätte ich mir keinen Kopf gemacht und den Bestandsschotter verbaut...

Viele Grüße
Burkhard


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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#12 von berlina , 13.03.2026 21:12

Guten Abend Burkhard,

freut mich sehr, dass dir der Tipp schon helfen konnte.
Rollmaterial ist austauschbar (und schon im einzelnen teuer), Gleise, Schotter und nicht zuletzt auch Begraungsmaterial aber auf jedem Foto mit drauf. Zum Schluss muss natürlich jeder selbst abwägen, wie viel er ausgeben kann oder möchte, aber bei diesen Posten darf man - meiner Meinung nach - ein unansehnliches Produkt ruhig mal einen Fehlkauf sein lassen, genauso wie manch Jahrzehntelang gebunkertes Material den modernen Varianten kritisch gegenüberstellen.

Es stimmt schon, über Schotter kann man zumindest viel philosophieren. Hier in der Tat unnötig - ich bin gespannt, wie sich deine Auswahl bei dir machen wird.
Über Begrasungsmaterial philosophiere ich schon weniger leidenschaftlich. Aber gesetzt den Fall, dass du später dein Gleisumfeld begrünen möchtest, sei bitte auch hier direkt vor fiesen Produkten gewarnt, die selbst bei einem etablierten (und an sich guten) Spur N Online-Only-Händler verkauft werden. Da hilft das Stöbern bei den N-Anlagen in "Meine Anlage" oder auch "Anlagenbau" aber bestimmt schon vorm ersten Einkauf weiter. Hier gibt es übrigens schon bei vernünftigen Produktlinien große Unterschiede, die z.T. hohen Einfluss auf die Gesamtoptik einer Anlage haben können. So hat z.B. Material von Woodland eine Tendenz zu trockenen Landschaften, was dann ggf. nicht überall ideal ist.
Ich will hier aber natürlich keine Themen aufzwingen, die noch gar nicht anstehen, nur dachte ich mir, dass auch dieser Tipp schon zu frühem Zeitpunkt nützlich sein könnte.

Abgesehen davon halte ich mich jetzt zurück und bin erstmal auf die weiteren Baufortschritte gespannt. Der Stand von neulich hat ja schon ein bisschen danach gerochen, dass bald eine erste Testfahrt abgelichtet wird... oder geht es nur mir so? ;)

Ein schönes Wochenende wünscht
Dominik


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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#13 von Burkitouri , 14.03.2026 17:38

Fahrvideo? Na wenn Ihr dann unbedingt wollt….

Ich weiß, Gewchwindigkeit passt überhaupt nicht,aber will Euch ja auch nicht zu lange aufhalten 😉.
Wer genau hinsieht, erkennt dann auch meine Jugendsünde… da ist der Lötkolben doch glatt mal auf der Diesellok abgelegt gewesen. Aber jetzt für die Bauzeit kommts da ja nicht drauf an.
Ansonsten ist nicht ganz viel passiert auf der Anlage außer dass der Noch Schotter eingetroffen ist.

Überzeugt mich noch nicht wirklich, ich warte nochmal auf den Granitschotter der Schotterschmiede. Sollte ich den Kork denn bis ans Gleis wegschneiden und dann runter schottern? Ich weiß, Schall und so… aber besser aussehen tut es vermutlich 🤔
Viele Grüße
Burkhard


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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#14 von Burkitouri , 08.04.2026 21:23

So, wieder knapp vier Wochen vergangen, also Zeit für eine neue Wasserstandsmeldung!
Zunächst stand ja die Inbetriebnahme der Z21 und der Switch Pilot 3 Servo an. Ich muss sagen: auch hier umsonst verrückt gemacht, eigentlich ging alles ganz easy. Inzwischen geht der Betrieb über Rockrail (incl App) und die Z21 App ganz gut. Da ja noch keine Rückmelder in Betrieb sind, reicht die Z21 App natürlich erstmal vollkommen. Langfristig wirds aber wohl auf Rocrail hinaus laufen. Der Server soll dann auf einen Rasperry. Das werden alles noch Themen…. Mal gut, dass der Schwiegersohn IT ler ist und auch wohl Interesse an der MoBa hat.
Gestaltungstechnisch habe ich die obere Ebene angelegt



Die Brücke habe ich noch im Bestand gefunden und spontan integriert.
Beim Thema Schotter ist meine Entscheidung auch auf Granit von der Schotterschmiede gefallen. Hier mal eine kurze Teststrecke, verklebt mit Tiefgrund:



Ein klein wenig Landschaft ist auch erkennbar, beim Aufbau habe ich mich für Alu Fliegendrahtgitter und mit Leim getränkte Küchenrolle entschieden. Klappt recht gut ohne viel Sauerei. Die Tage werde ich mal etwas Gips mit aufbringen.



Leider ist auch wieder ein Problem aufgetaucht. Der Platz zwischen Ebene 3 (erster Nebenbahnhof) und Ebene 2 (Haltepunkt an zweigleisiger Hauptstrecke ist schon knapp. Wenn ich da nicht einfach ein 12 cm hohe Mauer bauen will (entspräche im Original knapp 20 Meter) bleibt da kaum Platz für ein Bahnhofsgebäude. Mist…. Planungsfehler! Und nun? Eine Idee wäre, statt Mauer eine Felswand, bringt aber kaum mehr Platz. Oder das Ausweichgleis auf Ebene 2 opfern? Das bedeutet dann: Zughalt auf offener Strecke. Anhalten sollen die Züge dort auf jeden Fall können, soll ja schließlich die Schnittstelle zwischen Nah und Fernverkehr sein. Hat von Euch vielleicht jemand eine kreative Idee????


Viele Grüße
Burkhard

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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#15 von Remo Suriani , 09.04.2026 10:10

Hallo Burkhard,

ich habe gerade Deine Planung entdeckt und das sieht auch schon sehr gelungen auf. Mit fällt aber an Deinem Gleisplan ein Problem auf: Du hast ja die beiden Richtungen im Bahnhof nicht verbunden. Damit kannst Du nicht normal aus der Nebenbahn in Richtung Schattenbahnhof ausfahren. Du kommst zwar von links kommen problemlos auf die Nebenbahn, aber zurück müsstest Du bis zur Abzweigstelle auf der Paradestrecke im linken/Gegengleis fahren. Ist Dir das bewusst? Ich weiß nicht. Ich sehe natürlich auch, dass der anschließende Bogen schon liegt und dass es da schwer wird mit Bogenweichen etwas harmonisches hinzubekommen, aber vielleicht kannst Du die Weiche hinten auf der Gegengerade ergänzen, dass Du nicht Ewigkeiten das Gleis mit Zügen der anderen Richtung blockierst

Nur so als Anregung.


Viele Grüße
Dirk

Rheinfort
Eingleisig/elektrifiziert am Niederrhein (Ep V/VI)

Rheinfort-Kapellen
Frei nach "Kirchen an der Sieg" und mit Selbstbauweichen (Ep V/VI)


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RE: Forensbegleitung von Anfang an, Spur N

#16 von Burkitouri , 09.04.2026 10:38

Hallo Dirk,
Schön, dass Dich mein Projekt interessierst und Du konstruktive Anmerkungen bringst.
Ja, der Umstand war mir so bewusst und den gewissen Nachteil nehme ich in Kauf. Warum? Auf der Nebenstrecke sollen langfristig ja einfach zwei Nahverkehrszüge pendeln, die zumindest dauerhaft nach meinen Vorstellungen nicht auf der Hauptstrecke fahren sollen. Und da ich zumindest auf absehbare Zeit nicht mehr als zwei Nahverkehrszüge haben werde (irgendwann ist die kleine Anlage auch mal voll und es gibt erstmal soooo viel andere schöne Sachen zu kaufen) müssen die auch nicht oft in den Schattenbahnhof. Und wenn doch mal, dann geht’s ja über den Umweg mit dem Gewissen Spieleffekt.
Aber eine kleine Einschränkung ist das, keine Frage!


Viele Grüße
Burkhard

Hallo aus dem Münsterland / Kreis Borken


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