Hallo,
so, Kinder sind groß und für mich die Gelegenheit (und Platz 😊), endlich das Hobby Modellbahn wieder anzugehen. Da ich selber als Kind in den 70ern eine Märklin Bahn hatte, möchte ich schon allein deswegen gerne wieder auf Märklin-3-Leiter aufbauen, zumal ich tatsächlich noch ein bisschen Material habe, was ich mir vor ca. 20 Jahren mal gekauft habe, was aber nie wirklich zum Einsatz kam, sondern allenfalls mal auf dem Teppich aufgebaut wurde. Wohlwissend, dass es auch andere Mütter gibt, die schöne (und preiswertere) Töchter haben, möchte ich beim Dreileitersystem mit Schwerpunkt Märklin bleiben.
Ich habe mich die letzten Wochen informiert und habe mir überlegt was ich will.
Endziel ist eine Anlage in L- oder U-Form (4 m x 3 m) mit Schattenbahnhof und (ganz wichtig) BW mit Drehscheibe (Kindheitstraum). Vorher aber möchte ich mich mittels einer kleinen Testanlage in die digitale Moba-Welt einarbeiten und mich nach der ganzen Theorie der letzten Wochen einmal praktisch vertraut machen.
Jetzt stellt sich auch die Frage nach der Digitalzentrale. Die CS3 wäre für mich naheliegend, aber mir gefällt sie rein von der Haptik überhaupt nicht. Das fängt bei den Drehreglern an und endet bei der Touch Bedienung. Ich mag halt noch echte Taster und Schalter. ESU Ecos wäre noch eine Alternative oder auch die Intellibox 3. Leider findet man zur IB3 noch recht wenig Infos, wobei sie mir noch am ehesten von den drei genannten zusagt. Aber sie ist halt noch recht neu, und ich weiß nicht, ob ich als Digital-Newbee mir eine Zentrale holen soll, bei der womöglich noch ein paar Kinderkrankheiten drin sind. Die MS2 ist von Anfang an raus, ich finde sie total unergonomisch und unpraktisch.
Da kam mir heute die Idee, ob ich nicht einfach zunächst auf die alte Technik mit der Control Unit 6021 und dem Keyboard starte. Da komme ich preislich erstmal ganz gut bei weg und ich habe einen Drehregler und echte Tasten. Das mag für den einen oder anderen unwichtig erscheinen, aber mir liegt es einfach mehr.
Aber ich frage mich natürlich: Macht das Sinn, wenn man am Ende ohnehin eine moderne Zentrale einsetzen möchte? Ist die Investition in eine 6021 mit Zubehör rausgeworfenes Geld oder wäre es mal ein Anfang? Und ist es fehlinvestierte Zeit, weil die Unterschiede zu einer moderneren Zentrale so groß sind, dass man eh nicht viel davon übertragen kann? Ich weiß, dass ich mit der 6021 nicht alle Digitalfunktionen einer Lok nutzen kann, aber habe ich weitere gravierende Nachteile? Anders gefragt: Welche technischen Möglichkeiten einer modernen Zentrale würdet Ihr vermissen, wenn Ihr statt dessen "nur" eine 6021 und ein Keyboard hättet? Es geht nur ums Fahren und Schalten, nicht um Rückmeldungen, Fahrstraßen, Automatikbetrieb usw. Soweit bin ich noch nicht.
Vielen Dank für ein paar Gedankenanstöße.
Marco






