Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#1 von Loreley , 14.01.2026 07:46

Hallo,

bei den diesjährigen Märklin-Neuheiten liegt ein deutlicher Schwerpunkt auf der frühen Epoche III.
Das Angebot für die Epoche IV (Bundesbahn) ist recht übersichtlich und nicht besonders originell.
Baureihe 221 in rot (gab es schon als 3582/3682, 3482/3782, 29811, 37820)
Baureihe 798 in rot (gab es schon als 39980/39985, 39987, 39989)
Baureihe 260 in blau/beige (gab es schon als 3141 und 39690)
Die neuen Ausführungen sind in einzelnen Details verbessert, dafür aber auch deutlich teurer.

Die CityBahn-218 gehört für mich schon zur frühen Epoche V.

Dabei hätte ich mich mehr über folgende Modellvarianten gefreut, die es bislang noch nicht gab:
BR 795 (Basis Neukonstruktion 39950 von 2014)
BR 086 (Basis Neukonstruktion 37086 von 2024)
BR 211 in rot (bisher nur in blau/beige als 37002/38100)

Auch das Wagenmaterial ist überschaubar. Der Schaffner, der durch den Großraumwagen geht, ist originell, der Sound m.E. überflüssig.

Nachdem Märklin die Konstruktion der Eilzugwagen (4275-4278) verändert hat, so dass dort auch stromführende Kurzkupplungen verbaut werden können, hätte ich mir eine Neuauflage in Epoche IV gewünscht. Ebenso gab es die neu konstruierten Schnellzugwagen der Einheitsbauart 1928-30 noch nicht in Epoche IV.

Was vermisst Ihr in Epoche IV?
Oder ist diese Epoche "Out"?


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#2 von hu.ms , 14.01.2026 07:56

Letztes jahr war es umgekehrt.

Hubert


Mein anlagenneubau: RE: Zweigleisige hauptstrecke mit langer parade, durchgangsbahnhof und BW auf 4,40 x 3,10 m (23)
Meine fahrzeugverbesserungen: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=132888


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#3 von Mucalex , 14.01.2026 08:03

Ist Epoche IV nicht mehr gefragt..........wenn Märklin es nicht in ausreichender Menge bringt?

Ich würde die Überschrift ändern: "Warum bringt Märklin sowenig Epoche IV?"

Ob Epoche IV nicht mehr gefragt ist, kann man nicht aus der Anzahl der Neuheiten herauslesen.

Servus aus Sendling


viewtopic.php?p=2178176#p2178176
Servus in Mü-Sendling....still under construction....
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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#4 von Murrrphy , 14.01.2026 08:22

Zitat von Loreley im Beitrag #1

Auch das Wagenmaterial ist überschaubar. Der Schaffner, der durch den Großraumwagen geht, ist originell, der Sound m.E. überflüssig.


Der Schaffner-Wagen hat keinen Sound.

Deine Rückschlüsse sind mehr als fragwürdig (zumal unter dieser reisserischen Überschrift). Zum einen war das Verhältnis in den letzten Neuheiten auch schon genau andersherum, da hat Epoche 4 und 6 überproportional profitiert, daraus kann man keine Allgemeingültigkeit ableiten (auch wenn einige Foren-Experten da auch schon den Abgesang auf Epoche 3 gesungen haben, weil sie sich nicht ausreichend berücksichtigt fühlten, zu unrecht, wie sich zeigt).

Übrigens: die Epoche 3 Bahner haben nun 4 Jahre nach Erscheinen der Neukonstruktion auf ihr Modell der E 94 warten dürfen, weil nach 2 Jahren noch nicht das Epoche 4 Modell der 86er erscheint, naja.. Die Lok ist eine Brot und Butter Lok, die wird dir in den nächsten Jahren schon noch oft genug im Neuheitenkatalog begegnen, auch in Epoche 4, aber eben nicht dieses Jahr.

Statt des 795, hast Du einen 798 in Epoche 4 bekommen. Die 260 ist eine komplette Neukonstruktion, die mit den alten Modellen nichts mehr gemein hat.

Man muss nicht alles sofort und in einem Jahr haben.

Ich empfehle Dir die Gesamtstatistik der Neuheiten über ein paar Jahre, dann kannst du eher einen Trend oder Abgesang ausmachen, als an einem Neuheitenkatalog (jeweils bezogen auf Anzahl Fahrzeuge pro entsprechende Epoche im Modellbahnjahr, zu beachten, dass bei 2026 nur die aktuellen Neuheiten erfasst sind, bei den anderen Jahren auch Sommer- und Herbstneuheiten berücksichtigt sind):

2026 Märklin H0 III 44
2026 Märklin H0 IV 28
2026 Märklin H0 VI 64

2025 Märklin H0 III 88
2025 Märklin H0 IV 70
2025 Märklin H0 VI 123

2024 Märklin H0 III 44
2024 Märklin H0 IV 102
2024 Märklin H0 VI 130

2023 Märklin H0 III 74
2023 Märklin H0 IV 58
2023 Märklin H0 VI 93

2022 Märklin H0 III 55
2022 Märklin H0 IV 36
2022 Märklin H0 VI 117

2021 Märklin H0 III 45
2021 Märklin H0 IV 58
2021 Märklin H0 VI 122

2020 Märklin H0 III 71
2020 Märklin H0 IV 43
2020 Märklin H0 VI 103

2019 Märklin H0 III 84
2019 Märklin H0 IV 74
2019 Märklin H0 VI 97


Viele Grüße
Achim



 
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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#5 von Krokodil , 14.01.2026 08:30

Es ist ja noch Spielraum in den Sommer- umd Herbstneuheiten, Überraschungsloks, MHI-Modellen, um Epoche 4 Sachen nachzulegen...

Um Übrigen ist die City-Bahn 1984 eingeführt worden, also Epoche IV. Orange-kieselgrau war ab 1988 nicht mehr aktuelle Produktfarbe, auch wenn die Fahrzeige natürlich auch in Epoche V gefahren sind.

Ggf. ist ja dann morgen in den Roco Neuheiten mehr Epoche IV Zeugs...


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#6 von werner1952 , 14.01.2026 08:43

Zitat von Loreley im Beitrag #1
Hallo,

bei den diesjährigen Märklin-Neuheiten liegt ein deutlicher Schwerpunkt auf der frühen Epoche III.
Das Angebot für die Epoche IV (Bundesbahn) ist recht übersichtlich und nicht besonders originell.
Baureihe 221 in rot (gab es schon als 3582/3682, 3482/3782, 29811, 37820)
Baureihe 798 in rot (gab es schon als 39980/39985, 39987, 39989)
Baureihe 260 in blau/beige (gab es schon als 3141 und 39690)
Die neuen Ausführungen sind in einzelnen Details verbessert, dafür aber auch deutlich teurer.

Die CityBahn-218 gehört für mich schon zur frühen Epoche V.

Dabei hätte ich mich mehr über folgende Modellvarianten gefreut, die es bislang noch nicht gab:
BR 795 (Basis Neukonstruktion 39950 von 2014)
BR 086 (Basis Neukonstruktion 37086 von 2024)
BR 211 in rot (bisher nur in blau/beige als 37002/38100)

Auch das Wagenmaterial ist überschaubar. Der Schaffner, der durch den Großraumwagen geht, ist originell, der Sound m.E. überflüssig.

Nachdem Märklin die Konstruktion der Eilzugwagen (4275-4278) verändert hat, so dass dort auch stromführende Kurzkupplungen verbaut werden können, hätte ich mir eine Neuauflage in Epoche IV gewünscht. Ebenso gab es die neu konstruierten Schnellzugwagen der Einheitsbauart 1928-30 noch nicht in Epoche IV.

Was vermisst Ihr in Epoche IV?
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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#7 von Exil-Bayer , 14.01.2026 08:43

Als jemand mit Epoche IV Fokus kann ich nur das wiederholen, was hier schon geschrieben wurde. Märklin verfolgt eine etwas andere Produktstrategie als sonstige Hersteller und sie decken nicht jedes Jahr alle Epochen gleich ab. Da kann der Fokus von Jahr zu Jahr schon stärker schwanken (wie hier anhand von Beispielen im Thread geschildert).

z.B. Piko und Roco bringen jedes Jahr minimale Formvarianten der Brot- und Butterloks, um sich möglichst breit aufzustellen (andere Philosophie). Da ist mittlerweile aber gefühlt alles abgegrast, sodass nach 5 Jahren schon z.T. dieselbe Lok nur mit anderer Betriebsnummer gebracht wird.
Ich für meinen Teil bin mit dem Gesamtangebot zufrieden und gebraucht finde ich auch meistens alles, was durch einen Impuls in meinen Fokus rückt aber nicht im aktuellen Sortiment vertreten ist. Allerdings würde ich auch darauf setzen, dass der Trend weg von Epoche III irgendwann auch Epoche IV erreicht... dann wiederum rückt vielleicht Epoche V aus nostalgischen Gründen in den Fokus und da gibt es einige Sachen die mich interessieren würden, die aktuell keine Beachtung finden.

Es ist ein Zyklus, wie das Leben. Aber ich glaube nicht dass wir bei Epoche IV schon am Ende sind, das kann noch 5 Jahre dauern.


Liebe Grüße,
Sebastian


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#8 von supermoee , 14.01.2026 08:48

Zitat von Loreley im Beitrag #1
Hallo,

bei den diesjährigen Märklin-Neuheiten liegt ein deutlicher Schwerpunkt auf der frühen Epoche III.
Das Angebot für die Epoche IV (Bundesbahn) ist recht übersichtlich und nicht besonders originell.
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Hallo

das ist aber eine gewagte These, aus einem Jahr und einem Hersteller schon so eine Schlussfolgerung zu ziehen. Letztes Jahr war es bei Märklin genau anders herum. Ist mittlerweile die Epoche III ausgestorben? Glaube nicht.

Die Baureihe 260 in einzelnen Details verbessert? Das ist eine komplette Neukonstruktion!!!!

Die Br221 ohne Trommelkollektormotor Krachmacher ist ein Segen. Nur so als info, die 3582/3682 ist vor über 30 Jahren erschienen, die letztgenannte von dir vor 15 Jahren!!!! Da darf mal Märklin diese wieder auflegen nach so langer Zeit, oder nicht?

Und die City Bahn ist mit altem DB Keks definitv Epoche IV.

Hast du es eilig, dass du alle Modelle sofort haben willst? Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Schau dich da mal um. Vielleicht findest du noch was, was dein Begehren erweckt. Roco bringt seine Neuheiten morgen raus.

Gruss

Stephan


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zuletzt bearbeitet 14.01.2026 | Top

RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#9 von Loreley , 14.01.2026 13:37

Hallo,

vielen Dank für die Rückmeldungen.

Dann habe ich noch Hoffnung, dass demnächst mehr Epoche IV von Märklin kommt, auch wenn ich die Wellenbewegungen nicht nachvollziehen kann.

Zum Schienenbus:
Wenn ich schon einen 798 habe und mir einen 795 wünsche (und dieser als Variante schon seit 2014 möglich wäre), hilft es mir nicht, wenn Märklin noch einen 798 bringt.

Zur 260:
Das ist eine Neukonstruktion, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, aber jedem gönne, der sich darauf freut. Was bietet mir die neue, was die 39690 noch nicht hatte? Ich bin auf den ersten Vergleich gespannt.

Zur 221:
Ich habe die Version aus der Startpackung für unter 200 € bekommen (mfx, Sound). Warum 389 € für eine weitere ausgeben?

Abgrenzung Epoche IV/V:
Für manche fängt die Epoche V erst mit Gründung der DB AG an, für andere mit Fall der Mauer und für andere mit der Einführung neuer Farbkonzepte oder Produkte.
Die CityBahn trägt Poppfarben, somit altes Farbkonzept, aber neues Produkt.
Gemäß NEM ist 1985-1990 eine Übergangsepoche zwischen IV und V.
Meine Epoche ist die IV bis zum Ende des Dampfbetriebs 1977 - und damit ist die CityBahn bei mir draußen.


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#10 von supermoee , 14.01.2026 14:01

Hallo

Zitat von Loreley im Beitrag #9

Zur 260:
Das ist eine Neukonstruktion, die ich nicht ganz nachvollziehen kann, aber jedem gönne, der sich darauf freut. Was bietet mir die neue, was die 39690 noch nicht hatte? Ich bin auf den ersten Vergleich gespannt.

ein paar Punkte auf die schnelle

- Keinen Trommelkollektorkreischsägen-Motor der jeden Sound von Dekoder zunichte macht
- Pufferspeicher für stotterloses Rangieren
- keine Schraube im Dach
- Detaillierungsgrad nicht mehr auf dem Stand der 60er Jahren
- komplett abgebildeter Führerstand, der dazu noch beleuchtet ist
- Fahrwerksbeleuchtung
- Nachbildung von Sandfallrohren und Bremsbacken
- Version mit schwarzen Rädern

Zitat von Loreley im Beitrag #9

Zur 221:
Ich habe die Version aus der Startpackung für unter 200 € bekommen (mfx, Sound). Warum 389 € für eine weitere ausgeben?



Wenn du eine 221 schon dein Eigen nennst, musst du keine weiteren 389 Euro ausgeben. Das ist Schwachsinn, es sei denn du möchtest mehrere gleichzeitig auf der Anlage betreiben.
Ausserdem vergleichst du wieder Äpfel mit Birnen, also den Preis einer uralten Lokkonstruktion aus einer zerfledderten Startpackung mit der UVP einer neueren Lok zu vergleichen bringt rein gar nichts.

- Die neue Lok hat Mittelmotor und 4 Achsen angetrieben, was für Computersteuerungen besser ist. Die Rückmeldefähigkeit der Lok ist symmetrisch und unabhängig von der Fahrtrichtung.
- Die Trommelkollektorkreischsäge ist weg. Besonders beim grossen Gehäusevolumen der V200 macht der Motor richtig Krach.
- Lok hat Führerstand- und Motoraum- Beleuchtung

Wenn ich deine 221 aus der Startpackung hätte, würde ich erstmal den obsoleten Antrieb rausschmeissen und mit einem Glockenanker von SB Modellbau austauschen. Das sind schon 100 Euro für den neuen Motor, Umbau nicht angerechnet. Wenn ich die Lok umbauen lassen würde, wären locker 250 Euro weg. Zusätzlich müsste ich noch die ganzen Beleuchtungen nachrüsten.
Sagen wir mal, dann hätte ich ca. 280 Euro Umbaukosten. Wenn ich noch den obsoleten Dekoder tauschen würde, kämen nochmal 90 Euro drauf, also 370 Euro für eine für mich annehmbare, moderne Lok.

Strassenpreis der Märklin Neuheit wird wahrscheinlich irgendwo bei 330 Euro liegen. Da kommt mir der Kauf der neuen Lok günstiger. Die alte würde ich für 140 Euro verkaufen. Daher würde ich unterm Strich nur 190 Euro ausgeben, wofür ich für den Umbau hätte 370 Euro ausgeben müssen und hätte noch 4 Achsantrieb zusätzlich.

Wie du siehst, würde sich bei mir der Neukauf lohnen. Da ich aber meine 3682 damals schon für eine moderne Piko ausgetauscht habe, brauche ich keine weitere 200.1 bzw 221. Meine Piko habe ich damals neu für 130€ + 60€ Sounddekoder und Pufferspeicher gekauft, also günstiger als deine 221 mit 80er Jahre Technik. Leider sind bei Piko diese günstigen Preise längst Geschichte.

Wenn du mit der alten Kreischsäge zufrieden bist ist ja gut. Du brauchst aber die Neuheit den anderen nicht madig machen.

Gruss

Stephan


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#11 von Sepp , 14.01.2026 14:19

Hallo,
nicht so ungeduldig sein, alles und jeden werden solche Neuheitenvorstellungen nie völlig zufrieden stellen und es wird IMMER Leute
geben die mit diesem oder jenem nicht einverstanden sind.
Epoche 4 Zeugs bekommt man doch auch noch zu genüge in den bekannten Onlineverkaufsplattformen, muß es denn immer sofort jetzt und ohne Verzögerung was Neues sein?
Habe manchmal das Gefühl das etliche Modellbahner sich mit Neuheiten nicht satt genug kaufen können und das bitte sofort bis gestern und egal wenn das auch 400€ kostet.
Dann aber bei ebay und Co. groß mit den Preisen herumhandeln und wehe man ist nur 1€ zu teuer dann ablehnen.


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zuletzt bearbeitet 14.01.2026 | Top

RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#12 von Barmer Bergbahn , 14.01.2026 14:22

Zitat von Loreley im Beitrag #1
Die CityBahn-218 gehört für mich schon zur frühen Epoche V.

Ernsthaft?


Liebe Grüße
Christian



"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." (Tolstoi)


 
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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#13 von PhilippJ_YD , 14.01.2026 14:31

Einmal mehr zeigt sich, wie unsinnig die Einteilung in Epochen ist. Viel sinnvoller wäre es, wenn die Hersteller endlich dazu über gingen, das Revisionsdatum des jeweiligen Modells anzugeben. Dann wüsste jeder, in welchem Jahr das Vorbild in genau dieser Ausführung unterwegs war (unterstellend, dass es korrekt umgesetzt wurde) und könnte für sich entscheiden, ob das Datum auf die Anlage darf, oder halt nicht.


Gruß, Philipp


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#14 von drum58 , 14.01.2026 16:58

Zitat von PhilippJ_YD im Beitrag #13
Einmal mehr zeigt sich, wie unsinnig die Einteilung in Epochen ist. Viel sinnvoller wäre es, wenn die Hersteller endlich dazu über gingen, das Revisionsdatum des jeweiligen Modells anzugeben. Dann wüsste jeder, in welchem Jahr das Vorbild in genau dieser Ausführung unterwegs war (unterstellend, dass es korrekt umgesetzt wurde) und könnte für sich entscheiden, ob das Datum auf die Anlage darf, oder halt nicht.

Hallo Philipp,

das wäre mir zu aufwendig, mir reicht die Unterscheidung nach Epochen, also Beschriftung und Farbgebung. Ich beschrifte manche Loks auch um, weil sie leider nur in Epoche IV angeboten werden obwohl sie in Epoche III ihre beste Zeit hatten, eventuell ändere ich auch noch die Beheimatung, wenn die unterschiedlich war. Ein Revisionsdatum ändere ich aber sicher nicht, denn das ist eh nur unter der Lupe lesbar.

Gruß
Werner


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#15 von Beschwa , 14.01.2026 20:44

N'Abend allerseits,

denke das mit der Epoche wird eher von Minderheiten umgesetzt.
Sehe mich selber in Epoche 3, mit BW und mechanischen Signalen...

Bei mir drehen auch ein TGV und 2 ICE ihre Runden und der Schienenbus begegnet
demnächst dem Desiro BWegt.
Bin halt ein Fanboy.
Zu meiner "lila Eule" würde auch ein Dildo-Wagen sehr gut passen


Grüßle
Bernd


 
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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#16 von Guardian71 , 15.01.2026 01:59

Zitat von Loreley im Beitrag #9
Abgrenzung Epoche IV/V:
Für manche fängt die Epoche V erst mit Gründung der DB AG an, für andere mit Fall der Mauer und für andere mit der Einführung neuer Farbkonzepte oder Produkte.
Die CityBahn trägt Poppfarben, somit altes Farbkonzept, aber neues Produkt.
Gemäß NEM ist 1985-1990 eine Übergangsepoche zwischen IV und V.
Meine Epoche ist die IV bis zum Ende des Dampfbetriebs 1977 - und damit ist die CityBahn bei mir draußen.


Moin,

da hast Du eine sehr eigene Definition der Ep. IV. Die NEM zieht die Grenze zwischen IV und V im Jahre 1990. Die Zeit von 85 bis 90 war keine "Übergangsepoche", sondern die westdeutsche DB hat 1986 ein neues Farbkonzept vorgestellt, das ab (!) 1987 Einzug hielt. Wie so häufig ging das bei ICs recht flott, zumal ab '89 die neuen 120.1 ausschließlich in orientrot Einzug hielten. Bei Regionalverkehr meist langsamer, außer bei dem 1984 eingeführten Produkt CityBahn. Die "Übergangsepoche" schließt in Westdeutschland auch noch die Jahre 1990-94 (Ep. V a) ein, denn lackierungsmäßig tat sich bei der DB auch dieser Zeit nichts, außer, dass orientrote Loks und produktfarbene Züge einen größeren Anteil erreichten und grüne Reisezugwagen "ausstarben". Die "richtige" Ep. V fängt 1994 mit der Gründung der DB AG und der Einführung des entsprechenden Kekses an.


Beste Grüße,
Mark


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#17 von Loreley , 15.01.2026 07:18

Nach NEM gehört 1985-1990 zur Epoche IV und V:
https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem800_d.pdf


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#18 von moppe , 15.01.2026 07:29

Zitat von Loreley im Beitrag #17
Nach NEM gehört 1985-1990 zur Epoche IV und V:
https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem800_d.pdf


Nicht für Deutschland….
https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem806D_d.pdf


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#19 von Railwolf , 15.01.2026 08:55

Hallo Jungfrau mit Zopf (Loreley ist ja ein hübsches Mädchen, aber mit tragischer Geschichte - hast du auch einen Rufnamen?),

Zitat von Loreley im Beitrag #9
Gemäß NEM ist 1985-1990 eine Übergangsepoche zwischen IV und V.

Für Gesamteuropa vielleicht. Die NEM sind die Normen Europäischer Modellbahnen. Da gibt es nach Land aber eine Menge Unterschiede - ganz davon abgesehen, daß die Epochen-Einteilungen nur ganz grobe Hinweise sein können und auch oft genug reichlich willkürlich gewählt wurden, wenn man mal genauer hinsieht.
Beispiel: wir neigen dazu, den Beschriftungswechsel von DB alt auf DB EDV-tauglich als Epochenwechsel anzusehen. Bei den Waggons hat der 1966 angefangen, bei den Lokomotiven 1968, einige Wagen sind nie umgezeichnet worden und einige Lokomotiven erst im Laufe des Jahres 1970 (Quelle: bundesbahnzeit.de). Die DR hatte die Umstellung etwas später, mit Stichtag im Jahr 1970 für die Loks - aber auch da sind nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion sämtliche Fahrzeuge umgenummert worden.
Man könnte jetzt auch fragen, warum die Epoche nicht mit der Einführung des dritten Spitzenlichts wechselt. Oder mit der Abstellung der Dampfloks (das ist für dich die Grenze). Oder mit der Einführung von o/b-Farbschema. Der MOROP hat es nicht so gewollt, das ist alles.
Der Anfang der Epoche III ist noch umstrittener, für einige ist mit dem Ende des Reichs und dem Beginn der Besatzungszeit die Epoche II vorbei, andere - dazu gehören die MOROP-Entscheider - ziehen die Grenze 1949-50 mit der Gründung der "neuen" Bahnverwaltungen DB und DR (DDR). Wobei ich seltsam finde, die Epoche II bis 1950 vorzuziehen, wenn 49 schon Epoche III anfangen soll, aber das ist eben die gleitende Grenze. Bis an allen Fahrzeugen "Deutsche Bundesbahn" und nicht mehr "DR" mit Zonenkennung stand, hat es auch gedauert, bei untergeordneten Fahrzeugen sicher über 1950 hinaus.

Zitat von Loreley im Beitrag #9
Meine Epoche ist die IV bis zum Ende des Dampfbetriebs 1977 - und damit ist die CityBahn bei mir draußen.

Das ist ja in Ordnung, ich sehe es genauso - aber die Epoche IV geht nun mal bis zur Wiedervereinigung. Gewissermaßen DB ohne DR, abgesehen von Interzonenzügen. Drüben im DR-Land war's genauso, nur umgekehrt.


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#20 von PhilippJ_YD , 15.01.2026 09:23

Zitat von drum58 im Beitrag #14
Zitat von PhilippJ_YD im Beitrag #13
Einmal mehr zeigt sich, wie unsinnig die Einteilung in Epochen ist. Viel sinnvoller wäre es, wenn die Hersteller endlich dazu über gingen, das Revisionsdatum des jeweiligen Modells anzugeben. Dann wüsste jeder, in welchem Jahr das Vorbild in genau dieser Ausführung unterwegs war (unterstellend, dass es korrekt umgesetzt wurde) und könnte für sich entscheiden, ob das Datum auf die Anlage darf, oder halt nicht.

Hallo Philipp,

das wäre mir zu aufwendig, mir reicht die Unterscheidung nach Epochen, also Beschriftung und Farbgebung. Ich beschrifte manche Loks auch um, weil sie leider nur in Epoche IV angeboten werden obwohl sie in Epoche III ihre beste Zeit hatten, eventuell ändere ich auch noch die Beheimatung, wenn die unterschiedlich war. Ein Revisionsdatum ändere ich aber sicher nicht, denn das ist eh nur unter der Lupe lesbar.

Gruß
Werner


Hallo Werner,

was genau fändest du denn daran aufwendig? Der Hersteller muss nur aus der Dokumentation des Modells das Datum kopieren und als Kunde kann ich es entweder lesen und für mich verwerten, oder ignorieren. Ich sehe da kein großes Problem und es ist wesentlich akkurater, als jede Einteilung in willkürliche Zeitintervalle.


Gruß, Philipp


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#21 von HB-Mann , 15.01.2026 14:24

Hallo,

Ich fahre nicht epochenrein. Aber eine Einteilung von Zeiträumen anhand von wesentlicher Geschehnisse erscheint mir sinnvoll.
Epoche 1 bis 1914
1914 - 1918 kann sich anschließen, Modelle aus diesem Zeitraum schließe ich für mich aus.
1918/20 bis 1939 Epoche 2
Epoche 3 1945/49 bis zur Verbreitung der UIC Beschriftung (Internationalisierung)
Epoche 4 von UIC bis zur Auflösung von Bundesbahn und Reichsbahn, nun Deutsche Bahn AG
Epoche 5 von Bahn AG
Die Epoche 6 gerne mit den Privatbahnen und 12stelliger Betriebsnummer.

Diese Einteilung, mit der ein oder anderen Übergangsfrist wird nicht nur von mir so betrachtet. Sollte jemand das anders sehen, kann er das gerne so machen. Da die Hersteller recht nahe an der o.g. Einteilung sind, wird es schwierig sein bei einer anderen Einteilung den Herstellern mangelnde Aufmerksamkeit für den gewählten Zeitraum anzukreiden.

Mein Schwerpunkt ist die Epoche 3. Eigentlich würde ich mir eine Unterteilung in die jüngere Zeit (Zweilicht-Spitzensignal, Deutsche Bundesbahn ausgeschrieben) und spätere Zeit (DB Keks, Klassenreform,…). wünschen. Aber anhand der genannten Merkmale schaffe ich es auch ohne extra Kennzeichnung.


beste Grüße

Heiko


drum58 hat sich bedankt!
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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#22 von PhilippJ_YD , 15.01.2026 15:11

Nunja, beim Vorbild fährt ja kein Fahrzeug längere Zeit ohne Überholung durch die Gegend. Entsprechend ist ein Fahrzeug der Epoche 6 zugeordnet mit Revision 2008 neben einem mit Revision 2025 auch absolut unrealistisch. Ob es einen interessiert, ist individuell. Das wäre es aber auch, wenn das Datum da steht. Entweder man interessiert sich, oder nicht. Es spräche jedenfalls wenig dagegen, es einfach mit abzudrucken.

Der einzige Nachteil der mir offensichtlich einfällt ist, dass man seine Vorbildrecherche bei Drucklegung gründlicher betrieben haben muss.


Gruß, Philipp


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#23 von Florian Schmidt , 15.01.2026 17:41

Zitat von Loreley im Beitrag #1


Nachdem Märklin die Konstruktion der Eilzugwagen (4275-4278) verändert hat, so dass dort auch stromführende Kurzkupplungen verbaut werden können, hätte ich mir eine Neuauflage in Epoche IV gewünscht. Ebenso gab es die neu konstruierten Schnellzugwagen der Einheitsbauart 1928-30 noch nicht in Epoche IV.



Wirklich? Ich meine, da wäre dann doch eine Neukonstruktion oder zumindest eine grundlegende Überarbeitung fällig. Stellt man die Wagen neben die auch nicht mehr wirklich taufrischen Eilzugwagen von Roco, fallen die Unterschiede in der Detailierung schon seher stark auf.

Gruß
Florian


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#24 von Loreley , 15.01.2026 21:28

Märklin schreibt seit einigen Jahren das "Zustand um"-Jahr dran. Das entspricht meist dem Jahr der letzten Revision.


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RE: Ist Epoche IV nicht mehr gefragt?

#25 von Bobbel , 17.01.2026 08:24

Hallo zusammen...

... nun möchte ich auch noch meinen Senf zu der Diskussion um die Epoche IV zu-
geben...:

Selbst bewege ich mich seit rund fünfundzwanzig Jahren nur noch in den Epochen
IIIb (Dreilichtspitzensignal + DB-Keks) und IVa (alte Farben, keine Piktogramme und
Popwagen). Zuvor sammelte ich auch noch ÖBB und SBB/CFF.

Von meinen beiden Fachhändlern weiß ich, daß die Verkaufszahlen in den oben ge-
nannten Epochen, bei beiden zurückgegangen sind, während die "moderneren",
besser: die neueren Epochen, bei beiden Händlern deutlich zugenommen haben.

Ich vermute jedoch, daß diese Tatsachen landesweit so oder so ähnlich sind - wie
gesagt - vermute ich das und möchte dies mit einem anderen Beispiel (Zubehör)
belegen...:
Von einem der beiden o.g. Händler - wir sind seit unserer Jugendzeit befreundet -
weiß ich, daß bei ihm die Verkäufe der VIESSMANN Ks-Lichtsignale zugenommen
haben, während die Verkäufe der Bauart 69-Lichtsignale und die Formsignale von
MÄRKLIN als auch VIESSMANN deutlich zurückgegangen sind.

Daraus und aus den Neuheiten der vergangenen Jahren einen Ausverkauf oder ein
geringeres Interesse an Fahrzeugen und Zubehör der Epochen III und IV zu schließen,
halte ich für nicht richtig.

Jeder Hersteller ist bemüht ein breites Sortiment anzubieten, kann aber nicht alle
Wünsche bedienen. Deshalb sind in einem Jahr mal mehr Neuheiten dieser oder
jener Epoche zu finden. Im nächsten Jahr wird es wieder ganz anders sein.

Über etwas müssen wir uns im Klaren sein, daß diejenigen, welche die Epoche III be-
wußt erlebt haben, immer weniger werden. Von den früheren Epochen I und II ganz
zu schweigen. Und so sehen vermutlich auch die Verkaufszahlen bei den Herstellern
aus.
Ganz klar, es werden sich immer wieder neue Liebhaber der älteren Epochen finden,
doch die Vielzahl der Modelleisenbahner, vor allem die jüngeren Modellbahner, finden
die aktuellen, bunten Loks und Wagen schön und werden diese vermehrt kaufen.

Ich denke nicht, daß die älteren Epochen "aussterben" werden - das sieht man bei-
spielsweise an den ROCO Neuheiten 2026 - doch die Modelle der aktuellen Eisenbahn
werden zunehmen. Das war so lange ich mich erinnern kann schon immer so.
Welche Modelle hat MÄRKLIN in 00/H0 immer wieder herausgebracht...?

• Baureihe 01
• Ellok E18
• Ellok Be 6/8 Krokodil
• Baureihe 44
• Ellok E44
• Baureihe 80
• Diesellok V 200
• Ellok E10 / E40 / E41
• Ellok E03 / 103
• und viele andere

Diese Modelle spiegeln den Zeitgeist zu ihrer Entstehungszeit und werden in immer
aktuelleren Ausführungen nach einer bestimmten Zeit erneut ins Portfolio aufge-
nommen.

Ein gutes Beispiel dafür sind die beinahe unzähligen Varianten der E03 / 103...
... oder die der V200 und, und, und ... ... ...

Darum bin ich zuversichtlich, daß die Modellbahn-Epoche IV als auch die Epoche III
in absehbarer Zeit nicht "aussterben" wird.

In diesem Sinne...

Grüßle aus Lichtenstein.
Klaus


Nachsatz...:
Ein weiteres gutes Beispiel ist die Diesellok der Baureihe V90.
Der interessierte Modelleisenbahner unter aktuell fünf (vier) Herstellern sein bevor-
zugtes Modell aussuchen...!


Spur H0, System Märklin, ECoS 4.3.3, ECoS-Boost, C-Gleis, BraWa-, GFN-, Liliput-, Märklin-, PIKO-, Roco-Loks + Wagen. GFN Profi-Kupplung. Epoche IIIb/IVa. Seit Jahren auf Gleisstücke 7,5° zu R3-R9, sowie fiktive R8 + R10 wartend...!


piefke53 und papa blech 2 haben sich bedankt!
 
Bobbel
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zuletzt bearbeitet 19.01.2026 | Top

   

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