16V-Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5 möglich?

#1 von Stubentiger , 18.01.2026 21:36

Hallo zusammen,

eine fast fertig umgebaute alte Lok braucht nun doch einen ELKO.
Ich habe eine Adapterplatine von ESU 51958 PluX22 verbaut
[[File:Adapterplatine 51958 für PluX22.jpg|none|auto]]
und verwende den LoPi 5 DCC 51210.

Jetzt gibt es auf der Adapterplatine einen Anschluss für einen ELKO (AUX 5 + AUX 6)

und auf dem LoPi 5 Lötpads für eine 2200µF-ELKO oder einen ESU Power Pack.



Kann mir bitte jemand den Zusammenhang der Anschlüsse erklären?
Ist der Anschluss auf dem LoPi5 (2200uF/ESU Power Pack) identisch zu den Lötpads auf der Adapterplatine (AUX 5+6)?
Muss ich wirklich den ELKO beim programmieren entfernen?

Der ESU Power Pack ist mir eigentlich zu teuer und weiß auch noch nicht genau, wie groß der ist.
Hab ich eine Chance nach Umbau die Lok nicht mehr zu öffnen?

LG Harald


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#2 von moppe , 18.01.2026 21:56

Woher hab du gefunden das ein Elko muss zwischen Aux5 und 6 sein?

In der Anleitung für LoPi kannst du sehen das der ElKo (mit Widerstand und Diode) muss an U+ und Masse sein.
An deiner Platine ist U+ und GND (Masse).



Klaus


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#3 von ModellbahnTom , 18.01.2026 21:57

Hallo Harald,

Zitat von Stubentiger im Beitrag #1
Jetzt gibt es auf der Adapterplatine einen Anschluss für einen ELKO (AUX 5 + AUX 6)

Zitat von Stubentiger im Beitrag #1
Ist der Anschluss auf dem LoPi5 (2200uF/ESU Power Pack) identisch zu den Lötpads auf der Adapterplatine (AUX 5+6)?

Nein!
Wie kommst Du darauf an AUX 5 + 6 den Pufferspeicher anzuschließen?

Zitat von Stubentiger im Beitrag #1
Muss ich wirklich den ELKO beim programmieren entfernen?

Der Elko an U+ und GND ist über Diode und Widerstand permanent mit dem Decoder verbunden und KANN beim Programmieren - vor allem beim Aufspielen von Sounddaten - zu Problemen führen. Er muss dann entfernt werden.
Der PowerPack ist über AUX9 geschaltet und macht dann keine Probleme.

Gruß
Thomas


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#4 von Stubentiger , 18.01.2026 22:04

Zitat von moppe im Beitrag #2
Woher hab du gefunden das ein Elko muss zwischen Aux5 und 6 sein?

In der Anleitung für LoPi kannst du sehen das der ElKo (mit Widerstand und Diode) muss an U+ und Masse sein.
An deiner Platine ist U+ und GND (Masse).



Klaus

Sorry, ja hab das falsch reinkopiert. AuX5+6 ist Fernlicht bei mir. Hatte CAP+ und GND gemeint (steht so auf der Adapterplatine)

LG Harald


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#5 von volkerS , 18.01.2026 22:28

Hallo Harald,
du musst mit der gesamten Programmierung des Decoders fertig sein bevor du den Elko mit Diode und Widerstand anschließt. Danach ist eine Programmierung so nicht mehr möglich. Wenn doch nötig musst du einen Anschluß wieder ablöten. Beim ESU Powerpack ist dies nicht erforderlich da hier das Powerpack über Aux 9 abgeschaltet werden kann.
Einen LoPi 5 DCC 51210 gibt es nicht. Du meinst wahrscheinlich den LoPi 5 DCC 59622.
Du musst übrigens das ESU Poerpack direkt an den Decoder anlöten. Aux9 zum Abschalten ist auf der PluX22 Schnittstelle nicht verfügbar. Pin 6, bei ESU als Cap Control bezeichnet ist falsch beschriftet, dies ist nach Norm Cap +. Du musst also zumindest PowerPack Control direkt an Aux9 auf der Decoder Platine anlöten U+ = Cap + wäre auf Pin 6 oder Pin 9 der Schnittstellenplatine verfügbar. Gnd liegt auf Pin 5.
Volker


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#6 von rufer , 18.01.2026 23:12

V+ ist bei Plux22 nicht gleich V+cap!
Wird der Kondensator mit Diode+Widerstand an V+cap (Pin 6) angeschlossen, muss er mindestens bei ESU zum programmieren nicht entfernt werden. Dieser Pin ist intern nur im Fahrbetrieb eingeschaltet.

Grüsse
Rufer


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#7 von Stubentiger , 19.01.2026 00:04

Hallo Volker,

Zitat von volkerS im Beitrag #5
Hallo Harald,
du musst mit der gesamten Programmierung des Decoders fertig sein bevor du den Elko mit Diode und Widerstand anschließt. Danach ist eine Programmierung so nicht mehr möglich. Wenn doch nötig musst du einen Anschluß wieder ablöten. Beim ESU Powerpack ist dies nicht erforderlich da hier das Powerpack über Aux 9 abgeschaltet werden kann.


Ok, deutliche Aussage, verstehe ich
Zitat von volkerS im Beitrag #5

Einen LoPi 5 DCC 51210 gibt es nicht. Du meinst wahrscheinlich den LoPi 5 DCC 59622.


Ja, stimmt, habs heute scheinbar nicht so mit Copy+Paste
Zitat von volkerS im Beitrag #5
Du musst übrigens das ESU Powerpack direkt an den Decoder anlöten. Aux9 zum Abschalten ist auf der PluX22 Schnittstelle nicht verfügbar.

Ja, der fehlende AUX 9 beim Adapter war mir nicht gleich aufgefallen. OK, Powerpack direkt an den Dekoder.
Zitat von volkerS im Beitrag #5
Pin 6, bei ESU als Cap Control bezeichnet ist falsch beschriftet, dies ist nach Norm Cap +

Ah, so macht das Sinn. Hab mich schon gewundert, wie plötzlich der AUX9 auf Pin 6 kommen soll. Also gar nicht.
Zitat von volkerS im Beitrag #5
Du musst also zumindest PowerPack Control direkt an Aux9 auf der Decoder Platine anlöten U+ = Cap + wäre auf Pin 6 oder Pin 9 der Schnittstellenplatine verfügbar. Gnd liegt auf Pin 5.

verstehe ich, bei ESU PP würde ich alles an den Dekoder machen und bei Kondensatorschaltung alles an die Adapterplatine, damit der Dekoder ohne Löten abgenommen werden kann. Wäre sogar möglich von CAP+ erst über einen Microschalter zum ELKO zugehen, damit dieser beim Programmieren abgeschaltet werden kann. Der Schalter hat super im Lautsprecherschacht Platz und wäre von außen zugänglich.

LG Harald und danke für Eure Zeit.


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#8 von Stubentiger , 19.01.2026 00:35

Zitat von rufer im Beitrag #6
V+ ist bei Plux22 nicht gleich V+cap!
Wird der Kondensator mit Diode+Widerstand an V+cap (Pin 6) angeschlossen, muss er mindestens bei ESU zum programmieren nicht entfernt werden. Dieser Pin ist intern nur im Fahrbetrieb eingeschaltet.

Grüsse
Rufer

Hallo Rufer,
reicht da ein 16V-Kondensator, wie bei manchen Loks schon eingebaut, oder einer, der zur Gleisspannung passt (bei mir 18V)?

Gruß Harald


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#9 von rufer , 19.01.2026 06:54

An V+cap sollte 16v theoretisch OK sein.

Grüsse
Rufer


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#10 von Draisine , 19.01.2026 07:12

Hallo,

kürzlich hatte ich eine Lok mit aktuellem Loksound 5 und Elko 2200 uF/25 V digitalisiert. Der Decoder verfügt über eine 8polige Schnittstelle, der Elko ist aus gutem Grund über eine Steckverbindung an die entsprechenden Lötpads des Decoders gemäß Bedienungsanleitung angeschlossen (wie in #1, Bild oben gezeigt). Ein normaler Elko, kein PowerPack.

Die Steckverbindung deswegen, um den Kondensator beim Programmieren mit dem ESU-Programmer entfernen zu können. So war ich das bislang auch gewohnt. Interessanterweise störte der angeschlossenen Elko das Programmieren (POM) nicht. Einlesen der Decoderdaten, beschreiben sowie Aktualisieren der Firmware liefen anstandslos durch. Den Sound hatte ich allerdings bereits vorher ohne Elko aufgespielt. Ich kann also nicht sagen, ob es hierbei mit angeschlossenem Elko Probleme hätte geben können.

Über das Verhalten bin ich selbst etwas verwundert, da ich vorher auch schon Probleme mit angeschlossenem Elko hatte. Ob hier firmwaremäßig was geändert wurde und ob das Einfluß auf das Programmierverhalten hat?

Der Elko ist über einen 220-Ohm-Widerstand mit parallel geschalteter Diode (ohne Drossel!) angeschlossen und funktioniert.

Sehr seltsam.

Grüße Thomas


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zuletzt bearbeitet 19.01.2026 | Top

RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#11 von E_41 , 19.01.2026 07:16

Zitat von volkerS im Beitrag #5
Wenn doch nötig musst du einen Anschluß wieder ablöten



... oder vorn vorne herein eine Mini-Steckverbindung anbringen.


Das waren Zeiten: „Die festliche Eröffnung der nun vollendeten württembergischen Eisenbahn fand am 29. Juni statt. Morgen ¾ auf 6 Uhr ging die Locomotive „Alp“ von Heilbronn ab, überstieg das gleichnamige Gebirge und langte um 12 Uhr auf dem mit Flaggen geschmückten Bahnhof von Ulm an, wo Geschützdonner und Jubelruf sie begrüßte. Nach 20 Minuten wurde die Fahrt an den Bodensee fortgesetzt.“ (Illustrirte Zeitung, 13. Juli 1850)


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#12 von Bastlwastl , 19.01.2026 07:27

Servus

Zitat von rufer im Beitrag #9
An V+cap sollte 16v theoretisch OK sein.


das ist theoretisch zu wenig und abhängig mit welchen Trafo man seine Zentrale / Booster versorgt.

je nach Zentrale und Spannungsversorgung hat man zwischen V+ und GND 20 Volt oder sogar mehr

Mein Booster hat einen 15 V Rinkerntrafo als Spannungsversorgung, am Decoder gemessen dann 20,8 Volt .

Da ist dann mit 16 Volt ganz schnell Ende

Wer einen 19 V Trafo zur Spannungsversorung hat kann sich das gerne ausrechnen der Multiplikator ist 1,4
Bedeutet dann fast 27 Volt am Decoder zwischen V+ und GND da sind dann die 25 V schon zu gering.
die 100 Ohm dienen nur dazu um den Kondensator den Ladestrom zu begrenzen deswegen ist die Spannungsfestigkeit der entscheidene Faktor


Gruß

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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#13 von Draisine , 19.01.2026 08:01

Bei einer Plux-Schnittstelle ist die Spannung an V+Cap (Pin 6) gemäß Norm auf 15 V begrenzt, so daß hier auch ein Elko mit 16 V möglich ist. Hierzu gab es kürzlich hier einen Beitrag mit Link auf die entsprechende Norm. Wie ist das mit dem Lötpunkt V+Cap am Decoder? ESU empfiehlt laut Beschreibung auch hier zumindest 25 V.

Grüße Thomas


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#14 von Bastlwastl , 19.01.2026 09:05

Servus

das mag für Zimo zutreffen dort habe ich die 16 V gemessen und am Pin 9 Decoder U+ (+Pol) und GND die volle Leistung .
Bei ESU kann ich messen wo ich will da überall das Decoder U+ (+Pol) vorhanden ist und somit die volle Digitalspannung
selber schon mehrfach gemessen.
Auch D&H hält sich nicht an die Norm .
Wer genau die Decoder ansieht wird feststellen das eine erkennbare Verbindung zwischen Pin6 und Pin9 vorhanden ist.

wer sich nicht sicher ist ob wirklich an Pin 6 nur 16 V anliegen sollte zu einem Meßgerät greifen


Gruß

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zuletzt bearbeitet 19.01.2026 | Top

RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#15 von Stubentiger , 19.01.2026 11:11

Zitat von Bastlwastl im Beitrag #12
Servus

Zitat von rufer im Beitrag #9
An V+cap sollte 16v theoretisch OK sein.


das ist theoretisch zu wenig und abhängig mit welchen Trafo man seine Zentrale / Booster versorgt.

je nach Zentrale und Spannungsversorgung hat man zwischen V+ und GND 20 Volt oder sogar mehr

Mein Booster hat einen 15 V Rinkerntrafo als Spannungsversorgung, am Decoder gemessen dann 20,8 Volt .

Da ist dann mit 16 Volt ganz schnell Ende

Wer einen 19 V Trafo zur Spannungsversorung hat kann sich das gerne ausrechnen der Multiplikator ist 1,4
Bedeutet dann fast 27 Volt am Decoder zwischen V+ und GND da sind dann die 25 V schon zu gering.
die 100 Ohm dienen nur dazu um den Kondensator den Ladestrom zu begrenzen deswegen ist die Spannungsfestigkeit der entscheidene Faktor

Scheint noch oft vorzukommen, dass mit sehr hohen Spannungen und Trafos gearbeitet wird. Hab mal gelesen, dass da ganz schnell was abrauchen kann. Ich selbst verwende für die Versorgung ein 18V Festspannungsnetzteil, weil ich mit einem einstellbaren Netzteil einen Schaltdekoder gekillt habe (war diese Digikeijs Netzteil-Problematik). Genauso die Versorgung meiner Weichendekoder etc. Seitdem hab ich nirgendwo mehr als 18V auf der H0-Anlage.
Meine erste Lok mit PluX22 hatte nur Platz für einen 16V Kondensator, (ist wohl immer so?) weshalb ich überhaupt auf das ganze Thema Spannungsfestigkeit der ELKOs kam.
Grundsätzlich würde ich bei freiem Platzangebot lieber mit Kanonen auf Spatzen schieße, als ein Risiko einzugehen.


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#16 von Stubentiger , 19.01.2026 11:16

Zitat von Draisine im Beitrag #13
Bei einer Plux-Schnittstelle ist die Spannung an V+Cap (Pin 6) gemäß Norm auf 15 V begrenzt, so daß hier auch ein Elko mit 16 V möglich ist. Hierzu gab es kürzlich hier einen Beitrag mit Link auf die entsprechende Norm. Wie ist das mit dem Lötpunkt V+Cap am Decoder? ESU empfiehlt laut Beschreibung auch hier zumindest 25 V.

Grüße Thomas

Hi Thomas,
ich mach die Lok diese Woche mal fertig fürs Gleis und messe dann mal an allen Pins.

Gruß Harald


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#17 von Stahlblauberlin , 19.01.2026 11:29

Woher kommt eigentlich das Gerücht das Dekoder bei angeschlossenem Elko/ungesteuertem Puffer nicht programmiert werden können???
Einzig das Lesen bzw. Bestätigen der Programmierung via ACK-Impuls auf dem Programmiergleis klappt nicht bzw. unzuverlässig.
Das Schreiben als auch das Auslesen via Railcom klappt auch mit beliebig großen Pufferspeichern.


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#18 von Draisine , 19.01.2026 12:53

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #17
Woher kommt eigentlich das Gerücht das Dekoder bei angeschlossenem Elko/ungesteuertem Puffer nicht programmiert werden können???
Einzig das Lesen bzw. Bestätigen der Programmierung via ACK-Impuls auf dem Programmiergleis klappt nicht bzw. unzuverlässig.
Das Schreiben als auch das Auslesen via Railcom klappt auch mit beliebig großen Pufferspeichern.

Daher: Bedienungsanleitung LS5, Seite 48, "Anschluß Stützkondensatoren". Man beachte die Aussage unbedingt".



Und weil ich genau mit angeschlossenem Kondensator meist Probleme hatte, wenn ich den ESU-Programmer verwendet habe und die Daten komplett eingelesen und komplett beschrieben habe. Einzelne CV schreiben und lesen macht keine Probleme.

Bei D&H-Programmer konnte ich bislang den Kondensator auch dran lassen. Dort gabe es nie Probleme Daten zu lesen oder zu schreiben. Allerdings gab es Probleme bei Soundaufspielen. Ohne Kondensator keine Probleme. Also schließe ich daraus, daß wohl der Kondensator die Ursache für Abbrüche sein muß.

Was soll ich da noch weiters sagen? Es war halt wie es war. Warum auch immer.

Grüße Thomas


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#19 von Stahlblauberlin , 19.01.2026 13:13

Dann ist das bei ESU im Kontext Programmer eine Sonderlocke. Das Schreiben ist bei DCC "nur" eine Reihe ganz normaler Befehle. Würde das bei angeschlossenem Puffer nicht funktionieren würde der Dekoder auch nicht auf Fahrbefehle reagieren.
Das Lesen ist etwas ganz anderes, im Programmiergleismodus erfolgt das dadurch daß der Dekoder die Last für ein paar ms um mindestens 60mA erhöht. Hängt ein Puffer dran gleicht der das aus und die Zentrale/der Programmer hat nichts zum Erkennen.
Lesen und schreiben sind technisch völlig voneinander unabhängig, nur die Software muss damit auch klar kommen oder es muss z.b. Railcom für das Lesen zu. Einsatz kommen. Das wiederum profitierte von Puffern sogar weil bei Railcom vom Dekoder aktiv Impulse in der berühmten Railcom-Lücke auf das Gleis gelegt werden.


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#20 von Draisine , 19.01.2026 13:27

Zitat von Stubentiger im Beitrag #15

Hab mal gelesen, dass da ganz schnell was abrauchen kann. Ich selbst verwende für die Versorgung ein 18V Festspannungsnetzteil, weil ich mit einem einstellbaren Netzteil einen Schaltdekoder gekillt habe (war diese Digikeijs Netzteil-Problematik). Genauso die Versorgung meiner Weichendekoder etc. Seitdem hab ich nirgendwo mehr als 18V auf der H0-Anlage.
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Grundsätzlich würde ich bei freiem Platzangebot lieber mit Kanonen auf Spatzen schieße, als ein Risiko einzugehen.

Dann war das kürzlich wohl Dein Beitrag in dem später dann auch der Link zur Norm Plux22 enthalten war.

Kannst Du mal drei Worte zu der Digikeijs Netzteil-Problematik sagen. Gerne auch per PN, sollte das hier das Thema stören. Ich habe auch noch so ein Teil in Betrieb, das ich auf 18 V eingestellt habe.

Grüße Thomas


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RE: Überbrückungs-ELKO mit LoPi 5

#21 von Stubentiger , 19.01.2026 15:27

Zitat von Draisine im Beitrag #20
Zitat von Stubentiger im Beitrag #15

Hab mal gelesen, dass da ganz schnell was abrauchen kann. Ich selbst verwende für die Versorgung ein 18V Festspannungsnetzteil, weil ich mit einem einstellbaren Netzteil einen Schaltdekoder gekillt habe (war diese Digikeijs Netzteil-Problematik). Genauso die Versorgung meiner Weichendekoder etc. Seitdem hab ich nirgendwo mehr als 18V auf der H0-Anlage.
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Dann war das kürzlich wohl Dein Beitrag in dem später dann auch der Link zur Norm Plux22 enthalten war.

Kannst Du mal drei Worte zu der Digikeijs Netzteil-Problematik sagen. Gerne auch per PN, sollte das hier das Thema stören. Ich habe auch noch so ein Teil in Betrieb, das ich auf 18 V eingestellt habe.

Grüße Thomas

Hi Thomas,
ja ich hatte was dazu geschrieben. Bei den Digikeijs-Netzteilen gab es eine Version, bei der man die Ausgangsspannung per Schiebeschalter einstellen konnte. Ich hatte auch so eines, weil ich mir anfangs gedacht hatte, da sei man flexibler.
Nun war es aber so, dass von gefühlt zig Leuten berichtet wurde, dass die Teile im Fehlerfall über 30V am Ausgang rausgeben und Dekoder dadurch oft gekillt werden. Das Problem lag angeblich am Schiebeschalter, genauer gesagt an den undefinierten Lücken beim Verschieben oder wenn es da Kontaktprobleme gab. Ob das die wirkliche Ursache war, kann ich nicht mal nachweisen, aber bei mir war es exakt auch so. Die gemessenen Spannung war viel zu hoch und den schwächsten Dekoder hats gekillt. War kein nettes Geräusch, wenn alle 8 Spulenweichen wild schalten. Ich benutze nie wieder ein einstellbares Netzteil.


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Spannung an Überbrückungs-ELKO und AUXs vom LoPi 5 DCC 59622

#22 von Stubentiger , 22.01.2026 22:28

Hallo nochmal,

ich hab jetzt nochmal die (fast fertig) umgebaute Lok ausgemessen


1. Meine Zentrale wird mit stabilen 18V (DC) versorgt.
2. Digitale Gleisspannung bei mir 16,45 - 16,5V (wohlgemerkt mit einem Billig Multimeter mit Einstellung 200V AC, ohne Diodenschaltung direkt am Gleis gemessen).
Oszi habe ich morgen wieder parat, ist aber für den Spannungsvergleich U+ zu CAP+ nicht relevant.
3. Zwischen U+ (positiver Rückleiter für alle AUX, Adapterplatine blauer Draht, PluX22 - Pin 9) und GND (Adapterplatine Lötpad, PluX22 - Pin 5) liegen bei mir 17V DC an.
Dies vergrößert sich, wenn man die Gleisspannung erhöht
.
4. Zwischen CAP+ (ELKO-Anschlußpad) und GND (Adapterplatine Lötpad, PluX22 - Pin 5) liegen 14,36V DC an.
U+ ist also UNGLEICH der CAP+ ELKO-Spannung.
Die CAP+ ELKO-Spannung verändert sich minimal, wenn man die Gleisspannung erhöht[/u], ist aber bei mir nie mehr als 14,5V DC., also sind 16V-ELKOs problemlos einsetzbar.
Im Programmiermodus geht die Spannung auf 0V, scheint also ausgeschaltet zu werden. Jedenfalls funktioniert die Programmierung mit ELKO einwandfrei (zumindest mit dem ESU LoPi 5 und der aktuellen Firmware).
Bei entferntem Dekoder gibt es KEINE Verbindung zwischen U+ und CAP+

U+ und CAP+ ist auch bei einer anderen Lok, bei der der ELKO 2200uF/16V direkt in der Lok verbaut ist, NICHT identisch. Auch dort ist bei entferntem Dekoder KEINE Verbindung zwischen U+ und CAP+

Ergo: Immer vorher prüfen, dass weder in der Lok, noch im Dekoder U+ (PluX-Pin 9) mit CAP+ (ELKO) (PluX-Pin 6) verbunden ist! Sonst 25V-ELKO verwenden.

Nur eine Nebeninfo, wenn ich schon grad am messen war:
a. Stirnlicht FS1 (weiß) = vorne (F0 fahrtrichtungsabhängig) = 17V = Adapteranschluss FL (weißer Draht) = PluX22-Pin 7 (auch im Rangiermodus mit beidseitig weißen Licht)
b. Stirnlicht FS2 (weiß) = hinten (F0 fahrtrichtungsabhängig) = 17V = Adapteranschluss RL (gelber Draht) = PluX22-Pin 13 (auch im Rangiermodus mit beidseitig weißen Licht)
c. Schlusslicht FS2 (rot) = hinten (F0 fahrtrichtungsabhängig) = 17V = Adapteranschluss AUX 1 (grüner Draht) = PluX22-Pin 16 (auch im Parkmodus mit beidseitig rotem Licht)
d. Schlusslicht FS1 (rot) = vorne (F0 fahrtrichtungsabhängig) = 17V = Adapteranschluss AUX 2 (violetter Draht) = PluX22-Pin 18 (auch im Parkmodus mit beidseitig rotem Licht)
e. Fernlicht FS1 = vorne = 17,2V = Adapteranschluss AUX 3 (Lötpad) = PluX22-Pin 2
f. Fernlicht FS2 = hinten = 17,2V = Adapteranschluss AUX 4 (Lötpad) = PluX22-Pin 19
g. Fahrstandbeleuchtung FS1 = vorne = 17,2V = Adapteranschluss AUX 6 (Lötpad) = PluX22-Pin 21
h. Fahrstandbeleuchtung FS2 = hinten = 17,2V = Adapteranschluss AUX 5 (Lötpad) = PluX22-Pin 20

LG Harald


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RE: Spannung an Überbrückungs-ELKO und AUXs vom LoPi 5 DCC 59622

#23 von hu.ms , 23.01.2026 16:36

Zwei hinweise von mir:
1. ein micro-relais, von einem freien aux gesteuert, kann die pufferschaltung zur decoder-programmierung trennen.
2. Aus platzgründen können auch mehrere elkos parallel angeschlossen werden. Z.b. 3 stück 470uF, 25V.

Hubert


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RE: Spannung an Überbrückungs-ELKO und AUXs vom LoPi 5 DCC 59622

#24 von rufer , 23.01.2026 16:58

Es ist ja ein Post vorher nach gemessen worden, dass der Plux22 pin6 V+cap / CAP+ vom LP5 auf dem Programmiergleis automatisch abgeschaltet wird. Für was willst du jetzt noch ein Relais verbauen?

Grüsse
Rufer


 
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RE: Spannung an Überbrückungs-ELKO und AUXs vom LoPi 5 DCC 59622

#25 von hu.ms , 23.01.2026 18:11

Zitat von rufer im Beitrag #24
Es ist ja ein Post vorher nach gemessen worden, dass der Plux22 pin6 V+cap / CAP+ vom LP5 auf dem Programmiergleis automatisch abgeschaltet wird. Für was willst du jetzt noch ein Relais verbauen?
Grüsse
Rufer

Stimmt - Ich war generell auf lopi5:
Zitat von Stubentiger im Beitrag #1
und auf dem LoPi 5 Lötpads für eine 2200µF-ELKO oder einen ESU Power Pack.


LG Harald

und habe die plux-schnittstelle nicht beachtet.

Hubert


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