wie bereits an anderer Stelle angekündigt, Siehe #771.
Die unbedingt notwendigen Zutaten für einen Anlagenbericht wurden DANK der Mithilfe zweier Bahnmitarbeiter aufbereitet und bereitgestellt. Nun sollen den Worten Taten folgen. Die Geschichte von Ekkis Heidebahn, Klein- und Staatsbahn am Rande der Lüneburger Heide wird nun an dieser Stelle fortgesetzt bzw. neu geschrieben.
Der Kleinbahner und Friedhelm bei der "Arbeit".
Diverse Bilder, Broschüren und Aufzeichnungen wurden verladen und für den neuen Tröt aufbereitet
Deckblatt der 44 seitigen Broschüre aus den 1920ern, Sammlung: Ekki
Auch wenn es zu meiner Heidebahn schon einige Veröffentlichungen in diversen Foren gibt und die Anlage im ADJ 8 und 9 vorgestellt wurde, so wurde doch bisher nicht ALLES beschrieben und gezeigt. Vielleicht gibt es in diesem Bericht ja noch einiges zu entdecken, oder es werden neue Gedankengänge aufgegriffen und entsprechend umgesetzt. Begonnen habe ich mit dem Bau im Herbst 1996, damals sollte es eine reine Klein- und Privatbahn nach dem Vorbild der VWE werden.
Geplant in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, Begriffe wie PAN, Identität, Zugspeicher, Fiddleyard, Spuk-Modus usw. waren weit weg und auch das Blaue Buch fand erst 2014 den Weg in meine Eisenbahnbibliothek.
Gelesen wurden damals so einige Modellbahnzeitschriften, ab und an auch die Exemplare von der anderen Seite des großen Teiches, inklusive eines längeren, beruflichen Aufenthaltes im gelobten Land. Trotzdem war diese Eisenbahnwelt nicht so die Meinige. Allerdings muss ich gestehen, dass von den amerikanischen Eisenbahnen schon eine gewisse Faszination ausgeht, inklusive des Selbstverständnisses mit dem unser Hobby dort gelebt und umgesetzt wird. Aber ich schweife ab!
Nach langer Pause ging es ab 2011 wieder zur Sache. Allerdings habe ich damals die Chance verpasst, gleich „Tabula rasa“ zu machen und alles komplett NEU zu planen und zu bauen, inklusive Systemwechsel. Kurzer Einwurf, heute würde ich Spur 0 bevorzugen.
Meine Heidebahn ist betrieblich und gestalterisch seit diesem Zeitpunkt ein lebendes Projekt, einige Operationen am offenen Herzen galt es zu meistern und einige Lösungen mögen an provisorische oder gekünstelte Gegebenheiten erinnern, vielleicht sogar etwas überzogen wirken. Dennoch bin ich für meinen Teil bisher mit dem Ergebnis zufrieden. Einige Punkte, die im ADJ-Artikel von Sebastian unter Lessons learned angesprochen werden, werde ich, wenn machbar nacharbeiten bzw. ändern. Das betrifft unter anderen den Umbau von Walsrode Nord und des Fummel-Meters. Dazu mehr, wenn es soweit ist! Ich denke das sind für heute genug der Worte. Ich möchte es mir nun erlauben, dem „Vorwort“ einige Bilder und Eindrücke des Projektes folgen zu lassen.
Der Eingangsbereich, Walsrode Nord mit den Übergabegleisen und dem Werkstattbereich der VWE. Hier laufen bereits erste Planungen zur Umgestaltung
Einblicke, links der Fummelmeter mit dem herausnehmbaren Teilstück Visselhövede Siedlung. Rechts im Hintergrund Walsrode Süd
Blick auf Krelingen, gesehen vom Kalischacht Aller-Nordstern aus. Hinter der Kulisse liegt der "Betriebsbahnhof" Alten-Hollige
Blick über Krelingen hinweg nach Hohen und zum Kalischacht Aller-Nordstern. Links daneben gerade noch zu erahnen der Endbahnhof Böhme
Böhme, als eigenständige kleine Regalanlage geplant und gebaut, hat nun einen festen Platz gefunden
Für heute sage ich Tschüss mit einem oder zwei Blicke auf die Krelinger Gleisanlagen. Zu sehen, VWE Lok 6, mit der täglichen Übergabe, kurz vor der Abfahrt nach Walsrode
Mittagsruhe in Krelingen, nur an der Panzerrampe herscht ein wenig operative Unruhe
Gruß Ekki

















































