ich bin in der Planung und im Aufbau meiner Anlage. Vorgesehen sind im ersten Schritt zwei 6gleisige Schattenbahnhöfe auf zwei Ebenen, die über eine Gleiswendel (Roco R4, ca. 3 %) und über eine in der Wendel befindliche Weiche angefahren werden. Mir geht es hier um die Steuerung der Blöcke in der Wendel.
Wie man möglicherweise aus zahlreichen meiner Themen bereits lesen konnte, möchte ich auf meiner Anlage ABC-Bremsen einsetzen. Das funktioniert, auch in der Wendel mit Blockstreckensicherung und auch über die Weiche hinweg bis in den Schattenbahnhof. Es ist halt hardwäremäßig schon recht aufwendig. Alternativ denke ich seit längerer Zeit auch über den Einsatz von Rocrail als Steuerungssoftware nach. Hauptgrund ist dabei nicht die Vereinfachung im Schaltungsaufbau, funktionierende Brocken liegen mir vor, sondern an die verfügbare Dokumentation und Nachvollziehbarkeit auch für elektrotechnische Laien. Dabei denke ich in erster Linie an mögliche spätere Hardwarefehler meiner Selbstbaulösungen und auch an meinen Sohn, der das ganze auch ohne mein Zutun wieder zum Laufen bekommen soll. Meine Selbstbaulösungen sind teilweise halt schon sehr speziell.
Aktuell geht es mir darum bereits Trennstellen für Rocrail vorzusehen, die ich je nach tatsächlich zum Einsatz kommender Steuerung auch brücken kann. Mir geht es nicht um eine Grundsatzdiskussion über das für und wider von Modellbahnsteuerungsprogrammen. Und welches aus Sicht der Nutzer das Beste ist.
Hier zwei Fotos meiner Abwärtswendel, im Hintergrund ein Teil meines SBF1. Oben an der Weiche wird es später zum SBF2 gehen.
Hier die bislang vorgesehenen Trennungen in der Wendel und die sich hieraus ergebenden Blöcke. :
Jede Umdrehung der Wendel hat ca. 3,1 m Länge (ja ich habe auch gestaunt). Also insgesamt reden wir in der Wendel über ca. 11 m Gleis, weshalb es durchaus sinnvoll ist dies in Blöcke zu unterteiln. Hierfür habe ich drei Blöcke auf dem Stammgleis vorgesehen. Positionserkennung meiner ABC-Steuerung über im Gleis eingelassene Lichtschranken. Zusätzlich neben den beidseitigen elektrischen Trennungen der Blöcke (rechte Schiene ABC, linke Schiene Belegtmelder) habe ich am Ende jedes Block noch ca. 2 Schienenlängen als eigenen Belegtmelderabschnitt für den IN-Melder nach Rocrail vorgesehen (siehe Skizze unten, linkes Gleis). Der Abschnitt davor ist logischerweise dann der ENTER-Melder. Nach all dem was ich überschlägig in der Rocraildokumentation gelesen habe sollte das für eine Blocksteuerung ausreichend sein. Beim Aufstellblock wäre ein eigener Enter-Melder zu Beginn des Aufstellblocks erforderlich und die restlichen Melder wären dann ganz normale BLM.
Jetzt meine Frage. ist das was ich vorgesehen habe für die Steuerung in der Wendel mit Rocrail ausreichend oder fehlt da noch was? Arbeitet man dabei in Rocrail mit ganz normalen Blöcken und Fahrstraßen (wegen der Weiche) oder wählt man stattdessen die Funktion Aufstellblock. Mit der Weiche könnte das möglicherweise Probleme geben.
Mir geht es nur um das Prinzip, nicht um Details wie ich das ganze dann einstellungsmäßig in Rocrail umsetze. Das kann ich bei Bedarf dann selbst nachlesen.
Aufstellblock in rocrail wäre am einfachsten. Allerdings darf es in einem Aufstellblock keine Weiche geben. Aktuell ganz neu in Rocrail sind kurze Blöckefür lange Züge. Allerdings ist das Work in Progress und erst ein paar Tage alt. Auch damit könnte das gehen. Dort wären Weichen kein Problem so wie ih den Faden im rocrail Forum verstanden habe.
Zitat von kpev im Beitrag #2Aktuell ganz neu in Rocrail sind kurze Blöckefür lange Züge. Allerdings ist das Work in Progress und erst ein paar Tage alt.
Hallo Wolfgang,
habe das Thema eben gegoogelt, weil ich so eine Feature in iTrain vermisse.
Lange Züge in kurzen Blöcken werden in Rocrail mindestens seit 2018 diskutiert (mittels virtuellen Blöcken?).
Was gibt es zu diesem Thema jetzt Neues zu berichten? Hast du einen Link?
Aufstellblock in rocrail wäre am einfachsten. Allerdings darf es in einem Aufstellblock keine Weiche geben. Aktuell ganz neu in Rocrail sind kurze Blöckefür lange Züge. Allerdings ist das Work in Progress und erst ein paar Tage alt. Auch damit könnte das gehen. Dort wären Weichen kein Problem so wie ih den Faden im rocrail Forum verstanden habe.
Viele Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
daß das nicht mit dem Aufstellblock klappen wird habe ich mir schon gedacht. Wie ist das mit "normelen" Blöcken und Fahrstraßen? Ich möchte, daß je nach Belegtzustand der beiden Schattenbahnhöfe die Weiche zur Zufahrt passend gestellt wird. Falls alles belegt ist muß der Zug halt stehen bleiben bis ein Gleis oder ein passender Abschnitt im SBF 1 oder 2 wieder frei ist.
Reichen dazu die von mir angegebenen Meldeabschnitte in der Wendel aus? Das war meine Ausgangsfrage.
Zitat von Freetrack im Beitrag #3 Lange Züge in kurzen Blöcken werden in Rocrail mindestens seit 2018 diskutiert (mittels virtuellen Blöcken?). Was gibt es zu diesem Thema jetzt Neues zu berichten? Hast du einen Link?
Zitat von Freetrack im Beitrag #3 habe das Thema eben gegoogelt, weil ich so eine Feature in iTrain vermisse.
Moin, Rocrail kann eben manches, was andere Programme (noch) nicht können, neben virtuellen Blöcken z.B. auch Fahren nach Fahrplan (anderes Thema hier im Forum bezüglich iTrain).
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
danke für den Link. Benötige ich zum Öffnen bestimmte Rechte, geht bei mir leider nicht...
VG Freetrack
Moin, das ist ein Beitrag im Rocrailforum. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.
Ob es im (öffentlich zugänglichen) Wiki schon dokumentiert ist, habe ich nicht gesucht. M.W. ist es eine Fähigkeit, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. In diesem Zustand die die Wiki-Dokumentation in der Regel noch nicht vollständig.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Zitat von Freetrack im Beitrag #8 Jetzt finde ich es nicht mehr, weder mit Stichwort noch in den "neuen" und "aktiven" Themen. Gelöscht oder zu dumm zum Suchen?
Moin, im iTrain-Forum bewege ich mich nicht, daher kann ich Dir hier nicht helfen. Mein Beitrag bezog sich auf einen Post hier im Stummiforum.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
meine alten Zugangsdaten in Rocrail haben nicht mehr gepasst, habe ich erneuert und komme auf deinen Link. (Rob scheint das Feature in ca. einem Monat seit Userwunsch mehr oder weniger eingerichtet zu haben!)
Das mit den Fahrplänen in iTrain habe ich verwechselt mit dem Thema hier.
Ich frage mal ganz einfach. Ein Enter-Melder und am Blockende ein In-Melder als Mindestkonfiguration je Block . Wobei ich vermute, daß ein Block nicht über Weichen hinweg geht. Sondern Weichen vermutlich als spezielles Steuerelement anzusehen sind die über ausgewählte Fahrstraßen Blöcke miteinander verbinden.
Reicht diese Mindestkonfiguration an BLM-Abschnitten je Bock um mit Rocrail später Betrieb machen zu können? Mir geht es aktuell nur darum beim Aufbau nichts falsch zu machen oder einen BLM-Abschnitt zu vergessen. Ich beabsichtige derzeit nicht Rocrail in Betrieb zu nehmen oder in die Tiefen der Programmierung einzusteigen.
Zitat von Draisine im Beitrag #12Virtuelle Blöcke, kurze Blöcke ????
Ich frage mal ganz einfach. Ein Enter-Melder und am Blockende ein In-Melder als Mindestkonfiguration je Block . Wobei ich vermute, daß ein Block nicht über Weichen hinweg geht. Sondern Weichen vermutlich als spezielles Steuerelement anzusehen sind die über ausgewählte Fahrstraßen Blöcke miteinander verbinden.
Reicht diese Mindestkonfiguration an BLM-Abschnitten je Bock um mit Rocrail später Betrieb machen zu können? Mir geht es aktuell nur darum beim Aufbau nichts falsch zu machen oder einen BLM-Abschnitt zu vergessen. Ich beabsichtige derzeit nicht Rocrail in Betrieb zu nehmen oder in die Tiefen der Programmierung einzusteigen.
Grüße Thomas
im Prinzip ist die Grundregel von rocrail, der längste Zug auf der Anlage muss in den kürzesten Block passen. Aufgeweicht ist das mit Aufstellblock, virtueller Block und jetzt ganz neuer heißer Schei... mit dynamischem Block oder wie auch immer dann der neue Name für die kurzen Blöcke für lange Züge heißen wird. Das ist so neu, das ist noch im Labor
Zitat von Draisine im Beitrag #12Ich frage mal ganz einfach. Ein Enter-Melder und am Blockende ein In-Melder als Mindestkonfiguration je Block . Wobei ich vermute, daß ein Block nicht über Weichen hinweg geht. Sondern Weichen vermutlich als spezielles Steuerelement anzusehen sind die über ausgewählte Fahrstraßen Blöcke miteinander verbinden
Zitat von kpev im Beitrag #13m Prinzip ist die Grundregel von rocrail, der längste Zug auf der Anlage muss in den kürzesten Block passen. Aufgeweicht ist das mit Aufstellblock, virtueller Block und jetzt ganz neuer heißer Schei... mit dynamischem Block oder wie auch immer dann der neue Name für die kurzen Blöcke für lange Züge heißen wird. Das ist so neu, das ist noch im Labor
Servus,
wie es aussieht, ist das neue Rocrail-Feature ziemlich fertig.
Man kann mittels "overlength" beliebig lange Züge über mehrere kurze Blöcke, Weichen und Kreuzungen bewegen, indem man das Feature bei den gewünschten Blöcken und bei den gewünschten Zügen aktiviert. (Wenn ich das richtig verstanden habe.)
das neue overlength Feature wird jetzt aber sicher im Verlauf der Testphase noch bestimmte Bugs haben die in den nächsten Tagen und Wochen noch korrigiert werden. Eventuell kann man damit auch Aufstellblöcke realisieren, die eine Einfahrt erlauben obwohl im "Aufstellblock" aufgerückt wird. Das ist im Moment mit dem Aufstellblock nicht möglich.
Wie lange es dauert bis es in der Wiki umfassend dokumentiert ist weiß ich nicht. Aktuell gibt es nur das hier:
Super, dann kann ich so weiter machen wie geplant. Ob ich dann Rocrail einsetze oder bei meinem Selbstbau-ABC bleibe entscheide ich später. Vorbereitet ist es dann auf jeden Fall schon mal.