heute hatte ich meiner E93 (Mä37870) das Gehäuse abgenommen um einen Lokführer einzusetzen. Mein Blick fiel dabei auch auf die Platine und zwar auf die sechs Kontaktpunkte, auf die die Stifte der Beleuchtungspatine im Dach der Lok dann den Kontakt herstellen. So sehen die Kontaktpunkte aus
Mein handy macht nicht die besten Nahaufnahmen, aber ich denk, man kann die merkwürdige Oberflächenstruktur der Kontaktpunkte sehen. Mein erster Gedanke war, daß das nicht nach mechanischem, sondern elektrischem Einfluß aussieht. Kann das sein ? Wem ist das auch schon aufgefallen ? Was ist die Ursache und ist das ein Problem ?
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
Außer einem mit Lötzinn beschichteten Pad kann ich nichts erkennen.
Bei meinen Loks und Wagen mit solchen Kontakten mache ich etwas Öl (Märklin 7149, oder Silikonö, je nachdem, was mir zuerst in die Hände fällt) drauf, um den Kontakt vor Oxidation zu schützen.
meiner Meinung nach sehen die sechs Kontaktpunkte normal aus. Es liegt kein Kontaktabbrand durch zu hohen Strom vor, denn dann müsste es schwarze Verfärbungen haben. Die raue Oberfläche der Kontaktpads kann durchaus so gewollt sein. Durch die Rauheit erhält man, mikroskopisch betrachtet, mehrere stromleitende Pfade was den Kontakt zuverlässiger macht. Wichtig ist, dass eine genügend große Kontaktkraft da ist. Bei Zinn wie das hier der Fall ist legt man die Kontaktkraft pro Kontaktstelle typischerweise auf 1 N aus (entspricht circa 100 Gramm). Die Gegenkontakte in dem abgenommenen Gehäuse sollten fühlbar federnde Eigenschaften haben. Wenn das der Fall ist ist alles ok.
Viele Grüße KaDe
KaDe Mein Opa / Enkel Projekt: von Jonathal nach Paulsberg Von Jonathal nach Paulsberg - Erfahrungen mit einer Opa Enkel Spielanlage