Nachgang: Im Internet findet sich was zum Jubiläum des Leuchtturms unter > "Cien años de existencia del Faro Cabo Raper", da sind auch Seitenansichten des Leuchtturm dabei. Martin Coombs hat im Jahr 2002 was über die Eisenbahn zum Leuchtturm geschrieben, Quelle: https://www.revistaentren.cl/wp/indice-articulos/
Oder ganz einfach und unverbindlich bei der chilenischen Marine (= Armada de Chile) anfragen. Vielleicht haben die noch unveröffentlichtes Material und dürfen die Informationen - weil Langeweile und keine militärische Belange entgegenstehen - weitergeben. Auch google-maps oder nautische Seiten können Informationen geben (schließlich ist der Leuchtturm da ja nicht ohne Grund gebaut worden). Ich bin mir auch ziemlich sicher, das es Videos von dort gibt, daraus kannst Du Landschaft und ihre Strukturen besser erkennen. Für die Küstenlinie (Meeressaum) würde ich Steine und Sand nehmen - die kommen den Verhältnissen vermutlich realistisch recht nahe. Wegen des Gewichts muss die Pappkonstruktion dann natürlich recht solide sein (evtl. die Segmente ausschäumen). Und natürlich wirst Du vorher die Graupappe allseitig imprägnieren. Gruss Peter
Moin Peter, danke für die Infos. Der Artikel über das Jubiläum vom Turm ist wirklich gut. Die Marine werde ich erstmal nicht fragen. Auf jeden Fall vielen vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast extra Recherche zu betreiben. Hier https://laderasur.com/fotografia/una-exp...egion-de-aysen/ gibt es auch noch schöne Drohnenaufnahmen vom Turm.
Moin, da habe ich gestern doch glatt eine Antwort übersehen.
Zitat von eiserneryuppi im Beitrag #25Graupappe halte ich für extrem undankbar was Feuchte angeht. Es wäre doch sehr ärgerlich wenn da im späteren Fortschritt sich was verzieht. Auch das Aufquellen. Schon selbst mit Graupappenbauten erlebt.
Ich glaube, ich muss den Aufbau der Module noch mal ergänzen. Die Graupappe ist 3 mm dick und von innen mit einer 3 cm Dämmstoffplatte verzugssicher versteift. Das hält, bis jetzt zumindest, wirklich viel aus. Und da ich das Projekt platzmäßig auf Pump baue (was zu einer kleinen Platzdiskussion geführt hat), muss es sehr leicht sein, um es ggf. irgendwo zu verstauen.
Moin, ich habe einen Link gefunden, bei dem der Originalbauplan des Leuchtfeuers gezeigt wird. Ebenso gibt es 3d Modelle von Turm und Viadukten. Dadurch gibt es zwar keine Fragen bezüglich des Leuchtturms mehr, aber noch mehr Platzprobleme mit den vorgefertigten Segmenten, weil die Entfernung zwischen LT und Schrägseilaufzug größer ist als ich dachte. https://finis.cl/images/noticias/2022/Ab..._11_50-59_2.pdf Ein bisschen nach unten scrollen, dann findet man die Baupläne.
Hallo Linus, dann wünsche ich Dir die Energie, die Du hast, um Dein Projekt zu verwirklichen. Da kann was Großes daraus werden. Bezüglich der Landschaftsgestaltung kann Du Dir auch von >Pennula Anregungen holen (da gibt es eine südamerikanische Modellbahn) oder ein Besuch im MiWuLa (falls Du Effekte willst). Ich bleibe da mal als stiller Leser dabei.
Moin, nach einer kurzen Pause hier bin ich endlich dazu gekommen die grobe Struktur vom Leuchtturm Segment herauszuarbeiten. Allerdings finde ich das ich die Form des Originals nicht richtig eingefangen habe. Irgendwie fehlt mir der Platz, um vorne einen Guten Abschluss hinzukriegen. Hat da jemand eine Idee, wie man den Abschluss vorne besser darstellen kann als jetzt?
Um diesen Abgang geht es. Irgendwie ist er mir zu rund und kegelförmig. Auf den höheren Teil kommt der Turm und auf den niedrigeren der Anbau.
Für die restlichen Segmente fehlt leider das Material, da ich mich nicht nur beim Platz verschätzt hatte. Linus
Ich finde das eigentlich ganz ok. Ist der Kreis oben die Grndfläche des Leuchtturms? Du könntest noch "Gegenbögen" und Überhänge einarbeiten. Und wenn du dann die Felsstruktur noch rausarbeitest, dann wird das sxhon passen, denke ich.
Moin, viel ist nicht passiert, da zu wenig Zeit war, aber ein bisschen Leichtbau war möglich. Viel muss ich wohl nicht dazuschreiben. Landschaft in Puerto Slight
Und Rohbau Pazifik 1 und 2
Pazifik 1 zurechtgeschnitten
Ansonsten gibt's nicht wirklich was. Man schnitzt ein paar Stunden und am Ende kommen drei Fotos und ein Unterbau raus. Naja, so ist es mit großen Anlagen (Für die meisten ist das Diorama wohl eher klein ).
Moin, es geht wieder ein bisschen weiter. Segment 3 (Pazifik 2) ist in den gröbsten Zügen einigermaßen ansehnlich. Ein bisschen zuviel hab ich angeschnitten, aber das ist in dem Stadium egal.
Die schwarze Linie ist der künftige Verlauf der Bahn. In der Einkerbungen in der Mitte wird noch ein Wasserfall Platz finden. Ansonsten wurde beim Leuchtturm die Planung nochmal übern Haufen geschmissen.
Moin, was macht man wenn man nicht mehr weiter kommt? Richtig, man fängt was neues an. Und weil ich schon im Westen der Welt war, bin südlicher gegangen. Hier Zum südlichsten Punkt der Welt - Ein Diorama vom Südpol geht's weiter. Und natürlich wird auch das Projekt hier weitergebastelt.
Moin, hier geht auch mal weiter. Die Segmente wurden erst mit Acrylfarben versiegelt (die sich leider als nicht wasserdicht erwies ) grundiert. Hier sieht man Hintergrund die "versiegelten" Flächen. Das im Vordergrund ist Eigenwerbung für meinen Südpol. Ich hatte kein besseres Bild.
Danach wurde gespachtelt
Sollte sich die Graupappe jetzt großartig verziehen, kann ich das Projekt verschrotten, da dann die Übergänge nicht mehr passen und ein zusammenfügen unmöglich ist. Ich bin gespannt was passiert. Im Moment sieht es gut aus, das will aber noch nichts heißen.Ansonsten sind die Segmente, des Gewichts wegen, nicht ganz verspachtelt.
Ich muss deinen Faden hier mal gezielter verfolgen. Die Idee gefällt mir sehr gut noch dazu in, für unsere Gegend, untyptischer Umgebung. Feldbahn ist ein tolles Thema. Irgendwie lande ich in letzter Zeit öfter im Netz bei irgendelchen Feldbahnen ... keine Ahnung ... hat einfach ihren Reiz. Gruß Heiko
Moin Heiko, schön das du auch wieder dabei bist. Ich bin genauso gespannt wie das Projekt wird. Viel geplant ist nicht. Und ich lande, warum auch immer, immer wieder bei Feldbahnen. Das Projekt gedeiht gut. Der Wasserschaden, den ich prophezeit hatte, blieb glücklicherweise aus. Es geht also weiter.
Moin, ich wollte mal wieder ein "Lebenszeichen" von mir geben. Das Projekt ist noch nicht tot, allerdings habe ich die Gebäude zu klein eingeschätzt wodurch meine Planung zum erliegen gekommen außerdem hat sich ein Segment verzogen und ich muss erst schauen wie ich das fixe. Und zu guter Letzt gibt es noch ein Projekt was ich schon lange machen wollte. Das habe ich jetzt vorgezogen. Das hat aber nichts mit Modellbahn zutun und wird deshalb hier nicht gezeigt (eigentlich ist es Schiffsmodellbau). Wenn das Projekt fertig ist und wieder Geld in der Bastelkasse ist, geht's hier auch wieder weiter. Ich bitte um Geduld.
Moin, auch wenn das andere Projekt noch lange nicht fertig ist, geht es hier mit der Planung weiter. Folgende Probleme sind zu beheben: 1. Die Gebäude hatte ich aufgrund von fehlenden Anhaltspunkten zu klein eingestuft. Um den Leuchtturm maßstäblich darzustellen bräuchte ich nur für den Turm mit Anbau schon drei Segmente a 40x20cm. 2. Die Pläne für die Gebäude sind unleserlich. 3. Das ganze ist zu groß für meinen Aufbewahrungsraum. 4.Ein Segment ist verzogen. Ich hätte auf euch hören sollen und keine Graupappe verwenden sollen.
Folgende Lösung ergibt sich: Segmente 1-3 bleiben erhalten, während Segment 4 (das verzogene Segment) weggeschmissen wird. Dadurch fällt der Leuchtturm weg. Dieser wird durch einen kleineren (zugegebenermaßen fiktiven) Leuchtturm mit Maschinenhaus auf Segment 3 ersetzt. Die Landschaft, das Thema und der Grundgedanke bleiben aber gleich. Die Geschichte der Bahn wird durch den Eingriff zwar fiktiv. Das stört mich aber wenig.
Daraus ergibt sich folgender Aufbau: Segment 1 (ehemals Puerto Slight): Bucht und Lager für Leuchtturm sowie Landzunge mit Urwald. Die Bahn fährt auf Stelzen durch den Wald. Segment 2 (ehemals Pazifikküste 1): Pazifikküste mit langsamen Anstieg der Bahn auf Stelzen. Ein Fels als Besonderheit im Wasser. Segment 3 (ehemals Pazifikküste 2): Endgültiger Anstieg zum LT mit Viadukt über Bach. Ankunft am Maschinenhaus des Leuchtturms und Leuchtturm selbst In vielen Fällen werde ich trotzdem auf die originale Leuchtturmbahn zurückgreifen. Ganz neu muss man das Rad nicht erfinden. Einen genaueren Plan gibt es wenn es weitergeht.
Linus P.s.: Der Schrägseilaufzug auf den sich @lernkern so gefreut hatte, bleibt erhalten.
Moin, die Planung geht weiter. Leuchtturmgehöft mit Gaswerk, Maschinenhaus, Gastank und Leuchtturm. Grundriss:
Legende: 1. Leuchtturm mit darunterliegenden Gastank 2. Maschinenhaus mit Seilwinden 3. Gaswerk (Aus Karbid und Wasser wird Karbidgas zur Beleuchtung und für Motoren der Seilwinden hergestellt) 4. Ende der Strecke A = Standort der Außenansicht B = Standort der Innenansicht
Detailzeichnung 1 (Ansicht Seite/Front A)
Detailzeichnung 2 (Innenansicht B)
Hier fehlt der Leuchtturm auf der Zeichnung. Alle Zeichnungen NICHT maßstäblich. Die Wohnhäuser werden Aufgrund von Platzmangel nicht dargestellt. Diese liegen ober oder unterhalb des Leuchtturms. Die Gebäude im Hafen (Segment 1) sind nicht in den Zeichnungen enthalten. Dort entsteht ein Wellblech- oder Holzschuppen und ein Anleger für die Lagerung von Zement. Die Wohnungen der Arbeiter werden ebenfalls nicht dargestellt. Ebenso wie die Verwaltungsgebäude und was es dort sonst noch gab.
Ansonsten versuche ich schnellstmöglich aber gründlich das andere Projekt fertigzubauen um dann voll mit diesem Projekt und der Verbindung der Segmente weitermachen zu können.
Moin, die Probleme mit meinem ersten Entwurf nahmen auch nach der Verkleinerung kein Ende. Das Projekt war für mich immer noch zu groß, ich wusste nicht wo ich anfangen sollte oder was der erste Schritt war, deshalb hab ich mich schweren Herzens dazu entschieden das Projekt nocheinmal neu zu planen. Auch wenn das für die Zuschauer immer komisch ist, wenn sich andauernd etwas ändert, aber ich will nicht einen Haufen Segmente rumstehen haben, die nicht fertig werden.
Das Thema bleibt mit Landschaft und Bahn zum Leuchtturmbau bzw. zur Versorgung gleich. Im Gegensatz zum Capo Ráper und seiner Bahn bleibt meine Bahn eine fiktive Bahn mit Anlehnung an historische Vorbilder. Geografisch befinden wir uns etwa 10-20 Seemeilen südlicher am untersten Zipfel der Halbinsel auf der der Leuchtturm Capo Ráper steht. (ehrlicher Weiße weiß ich nicht ob das mehr oder weniger Seemeilen sind. Notfalls wird mit der Geographie und Geschichte geschummelt. Auf jeden Fall will ich aber den Capo Ráper auf dem Hintergrund als Hommage ergänzen.) Diesmal ist es mit 60 x 20 cm deutlich kleiner (ursprünglich 4 Segmente a 40x20 cm). Das ganze ist nur ein Segment mit zwei Guckkasten (ähnlich wie bei meiner fiktiven Nordseeinsel) damit will ich verhindern, dass sich irgendwelche Übergänge verziehen. In der Skizze erkennt man grob wie es aussieht:
Die Legende steht auf der Skizze. Der Abstellbereich verkörpert einen Teil der Strecke am Pazifik. Wahrscheinlich werden im Laufe des Nachmittags (je nach dem ob ich noch zum Bastelladen komme) die alten Segmente abgebaut und der neue Kasten ebenfalls aus 3mm Karton gebaut. (Nein, ich habe nicht vergessen, dass die alten Segmente sich verzogen haben, aber es gibt keine Übergänge die passen müssen, wodurch ich denke das es passen sollte.) Als Bonus gibt es genügend Platz für eine Beleuchtung und einen abgerundeten Hintergrund. Man wird sehen was es wird.
Das ist zwar ärgerlich, trotzdem finde ich es gut, dass du neu anfängst, wenn du mit dem alten nicht zufrieden bist. Auch dass du auf eine Erfahrung zurückgreifst (den Guckkasten), die du schon positiv zu Ende gebracht hast, finde ich gut.
Ich kann dein neues Konzept -im Gegensatz zum alten - sofort nachvollziehen. Von daher glaube ich, dass das gut wird! Und bleibe dran:-)
Moin Jörg und alle anderen, tatsächlich war es nicht nur die Größe die mich gestört hatte, außerdem bin ich auf die Seite von Carl Arendt und seinen Microlayouts gestoßen. Diese Website hat zusammen mit diesem Bild https://www.railwaysofthefarsouth.co.uk/...aboBlanco5s.jpg letztendlich dazu geführt, dass ich den Neuanfang gewagt habe. Mittlerweile ist der Kasten zusammengetackert und sieht so aus.
Morgen gibt es dann einen Einsatz aus gebrauchten Dämmstoffplatten vom Vorgänger. Außerdem habe ich noch Farben für den Hintergrund gekauft, allerdings muss ich dafür noch ein bisschen üben.
@Köf-Fan ich finde es nicht schlimm wenn Irrungen und Wirrungen ehrlich geschrieben werden. Denn ich glaube auch nicht das diese super perfekt Berichte alles erzählen... Und Utzbach hat ja auch eine Zäsur erfahren müssen... Das gehört zum Werden dazu.
Zitat von Köf-Fan im Beitrag #42Auch wenn das für die Zuschauer immer komisch ist, wenn sich andauernd etwas ändert, aber ich will nicht einen Haufen Segmente rumstehen haben, die nicht fertig werden.
Das ist doch dann das Problem der Zuschauer, nicht deines Ich finde das gut mit den Irrungen und Wirrungen, geht mir ja auch nicht anders und der Weg ist eben nicht immer geradlinig. Wenn jeder nur seine perfekten Ergebnisse etc. zeigen würde wäre das Forum sehr tot.
Was ich aber nicht so ganz verstehe, warum nimmst du Karton für den Kasten da würde ich doch auf Sperrholz zurückgreifen, das lässt sich leicht bearbeiten, weicht nicht auf und hat mehr Stabilität. Gruß Heiko
Moin Heiko, der Karton war einfach mit ca. 5€ billiger als das Holz und ich besitze nicht die passenden Sägen für einen akkuraten Zuschnitt. Dem Zuschnitt vom Baumarkt kann ich leider nicht in Anspruch nehmen, da die Teile zu klein sind. Der nette Mitarbeiter hat beim letzten Mal eine Ausnahme mit dem Zuschnitt gemacht. Eigentlich durfte er das ganze nicht zuschneiden, da es zu gefährlich gewesen ist.
Hmm, Nachbarn / Bekannte die evtl. aushelfen könnten? In der Größe wäre evtl. auch eine Laubsäge und ein Fuchsschwanz ausreichend genau, bei dünnem oder weichen Sperrholz geht das gut. Ich arbeite auch viel mit Karton (Gebäudebau) aber es ist und bleibt halt doch ein recht feuchteempfindlicher Stoff. Es wäre nur schade wenn es dann später deshalb zu Problemen kommt. Wenn man Karton in Sekundenkleber tränkt wird er sehr hart und stabil, aber das ist bei der großen Fläche keine gute Lösung.
Moin Heiko, da hab ich mich vorhin etwas umständlich ausgedrückt. Mein Vater besitzt schon größere elektrische Sägen (unteranderem auch eine Tischkettensäge ähnlich einer Tischkreissäge), aber die reißen gerne mein 6mm Holz und ich sehe keinen Kompromiss darin meinen Kasten aus 12mm Holz zu bauen. Das wäre dann dezent schwer. außerdem hab mit Versuch 1 einige Dinge über Karton gelernt: 1. Sehr empfindlich gegenüber Wasser 2. Keine Acrylfarbe aus dem Künstlerbedarf zum versiegeln verwenden, da die wasserlöslich ist. 3. Übergänge mit Karton in Modellbauweise ist eigentlich unmöglich. Alle drei Probleme hab ich bei diesem zweiten Versuch vermiden. Die Flächen, die viel Feuchtigkeit abbekommen werden, werden mit wasserdichten Holzleim versiegelt. Mittlerweile sieht es so aus:
Im Abstellbereich sind Verstrebungen und eine Rampe fürs Gleis hinzugekommen. Die Bucht hat eine geschlossene Kartonplatte bekommen. Der Leuchtturmbereich hat eine Versteifung bekommen worauf später die Dämmstoffplatten kommen.