ich plane ein Modul. Es soll der Beginn/ Ende einer zweigleisigen Hauptbahn darstellen. Am Endbahnhof der Hauptbahn läuft parallel eine Nebenbahn.
Vor allem interessiert mich, ob dies wie in der pdf dargestellt, funktionieren könnte oder ob ich wesentliche Fehler mache. Die Ausgestaltung des Moduls ist noch offen. Insbesondere frage ich mich, ob a) Die Abstellgruppe überhaupt Sinn macht? b) Die Lage der Ladestraße und des Güterschuppens überhaupt Sinn ergeben? (Stichwort: Laderampe als "Lost Places"-Darstellung?!?)? c) Der 2gleisige Lokschuppen so vorkommen könnte?
Ich bin kein Fan von Kreuzungsweichen, daher die breitere Variante mit den Weichen und der Kreuzung. (Dadurch schummle ich mir den Gleisabstand für den Bahnsteig gleich mit... Ich habe hier mit Minitrix-Gleisen geplant. Ich denke nicht, dass es diese werden (vor allem gefallen mir die Weichen nicht). Ich tendiere zu Peco. Aber das soll hier bitte nicht der Hauptdiskussionspunkt werden.
Wer sich mit Signalen auskennt, bitte gerne bei der Platzierung helfen. Da bin ich noch ein bisschen blank im Wissen...
Danke und Grüße Micha
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ich hab leider noch kein gutes Gefühl, was realistisch sein könnte und was nicht. Ich suche mir das immer mühselig aus vielen Vorbildern zusammen. Dafür achte ich mehr auf mögliche Betriebsabläufe, was landschaftlich Sinn ergibt, welche (historische) Geschichte dahinter steckt UND was vorallem praktisch für die Modellbahn ist (Auf-/Abbau, Platz, Transport, etc.)
Was mir als erstes aufgefallen ist: Die Nebenbahn hat keine Möglichkeit sich in dem Bahnhof zu begegnen. Wenn es schon ein Endbahnhof einer zweigleisigen Strecke ist, sollte es der Nebenbahn doch wenigstens eine Zugkreuzung ermöglichen. Aus meinem eigenen Thread habe ich gerade gelernt, dass die Abstellanlagen vermutlich deutlich mehr Gleise haben, als der Bahnhof Bahnsteige. Das ist aber bei dem hier gezeigten Platz natürlich schwer umzusetzen. Auch ankommende Güterzüge können nur schwer abgefertigt werden. Ich würde vermutlich lieber versuchen noch 1 oder 2 weitere parallele Gleise zum Bahnhof zu bauen, auf denen Züge abgestellt oder Güterzüge zusammen gesetzt werden können. Auch der Güterschuppe liegt erfahrungsgemäß oft neben der Ladestraße als auf der anderen Seite des Bahnhofs. Da wo der Güterschuppen jetzt ist, kann vielleicht besser der Lokschuppen hin. Dafür hast du dann beim jetztigen Lokschuppen Platz für weitere gut erreichbare Abstellgleise.
also ein Endbahnhof einer zweigleisigen Strecke mit abgehender Nebenbahn hat deutlich größere Dimensionen als von Dir geplant. Alleine die Abstellgruppen für Personen. und Güterwagen sprengen Deinen Rahmen deutlich. Leider auch in 1:160
Meine Empfehlung wäre ein 1-gleisiger Endbahnhof einer "kleinen" Nebenbahn.
Oder wie wäre es statt der 2-gleisigen Strecke eine weitere 1-gleisige Strecke zu nehmen? Dann ist es quasi ein Trennungsbahnhof und es bedarf vielleicht gar nicht so vieler Abstellanlagen usw. Ggf. kannst du die zwei eingleisigen Strecken auch aus dem Bahnhof zunächst parrallel raus führen.
ja, leider muss ich den beiden Vorrednern da völlig zustimmen. Eigentlich ist der Bahnhof viel zu kurz und hat zu wenig Abstellmöglichkeiten für Wagen und Züge.
Aber kurz halt, bevor das zu pauschal wird.
Gehen könnte es in Epoche 4 bis 6, wenn es sich um einen S-Bahnhof handelt, in den zwei Strecken einfädeln, ggf eine davon 2-gleisig. Dann wären aber alle Gleise, an denen Güterwaggons abgefertigt werden sollen/könnten, zu streichen und auch der Lokschuppen würde offenen Abstellgleisen weichen müssen. Ob das dann noch Spielspass im Sinne des Bauenden verspricht, kann nur er sagen.
Übrigens spart de eingeplante doppelte Hosenträger viel Platz, ist aber im Vorbild nur noch ganz selten zu finden gewesen und dann fast nur in Großstadtbahnhöfen oder in früheren Epochen.
Das Grundproblem ist einfach folgendes aus meiner Sicht: - zu steile Weichen und zu kleine Radien, was es schnell Richtung Spielzeug optisch kippen lsassen kann - trotzdem bleiben bei 180 cm Gesamtlänge nur kurze, m.E. viel zuuuu kurze Bahnsteiggleise über. Die angegebenen 90 cm am Mittelbahnsteig sind nämlich eh kurz und auch auch noch geschummelt, weil der Zug dabei schon auf einigen weichen stehen würde. - Zumindest wenn da Güterzüge ankommen sollen und zelegt werden sollen auf die Anschließer/Rampen, dann braucht es m.E. eine Nutzlänge auch in N von 180 cm zwischen den Weichen und dieses Gleis muss ja auch noch umfahren werden können.
Ein Vorschlag mal so ins Blaue: Wenn der Planer hofft, eines Tages etwas mehr Wandfläche zu bekommen und seinem Thema "Endpunkt mehrerer Strecken" treu bleiben will, könnte er den Plan jetzt nur gering modifieren (Weichen, Radien, Hosenträger) und die 180 cm teilen in zwei Module, zwischen die er später mal weitere Bahnhofsmete einfügen kann. Dann kann er jetzt sich austoben und auf die Zukunft hoffen. Ansonsten Kleiner denken und zum Beispiel mal mit Modulen a la Minimax ode Fremo beschäftigen, wie die so planen.
Ganz offen bleibt bei dem Planungsvorschlag, wie ein "Betrieb" möglich werden soll, wenn es keine weiteren Bahnhöfe oder Schattenbahnhäfe gibt. Es macht selbst bei Modulen zuhause wenig Spaß die nur bei Treffen befahren zu können.