wie hier beschrieben, bin ich momentan dabei, eine V 200 Doppellok zu basteln. Die Hälften werden nicht durch ein Jacobs Drehgestell verbunden sondern durch eine normale Kupplung. Eigentlich hatte ich vor, nur eine Hälfte mit einem Motor zu versehen. Schleppfahrten mit einer Hälfte haben gezeigt, dass die Zuglok doch einiges zu schleppen hat. Daher nun die Überlegung beide Hälften mit einem HLA und einem Mld3 zu versehen. Da die eine Hälfte ja vorwerts fahren muss und die andere Hälfte rückwärts habe ich mir folgende Konstruktion überlegt. Die Anschlüsse an den Motor werden jeweils vertauscht. So fährt eine Hälfte vorwärts und die andere rückwärts. Ich stelle die Decoder auf das DCC Protokoll ein und gebe ihnen die gleiche Adresse. Geht das so? Oder ist das zu einfach gedacht?
Zitat von Zugschubser im Beitrag #1Liebe Lötgemeinde,
wie hier beschrieben, bin ich momentan dabei, eine V 200 Doppellok zu basteln. Die Hälften werden nicht durch ein Jacobs Drehgestell verbunden sondern durch eine normale Kupplung. Eigentlich hatte ich vor, nur eine Hälfte mit einem Motor zu versehen. Schleppfahrten mit einer Hälfte haben gezeigt, dass die Zuglok doch einiges zu schleppen hat. Daher nun die Überlegung beide Hälften mit einem HLA und einem Mld3 zu versehen. Da die eine Hälfte ja vorwerts fahren muss und die andere Hälfte rückwärts habe ich mir folgende Konstruktion überlegt. Die Anschlüsse an den Motor werden jeweils vertauscht. So fährt eine Hälfte vorwärts und die andere rückwärts. Ich stelle die Decoder auf das DCC Protokoll ein und gebe ihnen die gleiche Adresse. Geht das so? Oder ist das zu einfach gedacht?
Hi,
nein, du brauchst nur EINEN Dekoder!.
An diesem werden auf die von dir genannte Art 2 Motoren angeschlossen - seit anbeginn macht Märklin so Loks mit 2 Motoren (ALco PA, F7, Schweizer Doppellok etc.).
im Prinzip hast Du recht, wenn ich aber die Hälften im "Sandwich" einsetzen möchte, also ein paar Wagen zwischen die Hälften, wäre es blöd, wenn nur eine Hälfte einen Decoder hätte. Stromführende Kupplungen scheiden aus.
im Prinzip hast Du recht, wenn ich aber die Hälften im "Sandwich" einsetzen möchte, also ein paar Wagen zwischen die Hälften, wäre es blöd, wenn nur eine Hälfte einen Decoder hätte. Stromführende Kupplungen scheiden aus.
Ganau das habe ich auch gerade gedacht, wahrscheinlig nicht den
Zitat von Zugschubser im Beitrag #4im Prinzip hast Du recht, wenn ich aber die Hälften im "Sandwich" einsetzen möchte, also ein paar Wagen zwischen die Hälften, wäre es blöd, wenn nur eine Hälfte einen Decoder hätte.
Dann ist es aber nicht mehr wirklich eine Doppellok...
Zitat von Nocthavel im Beitrag #7Sie können auf beiden Seiten die gleiche Adresse angeben, das ist in Ordnung
Das habe ich jetzt getan, nur reagiert keine Hälfte mehr. Als ich der zweiten Hälfte auch Adresse 11 gegeben habe, reagierte diese nicht. Nachdem ich die Adresse auf 12 geändert habe, reagierte sie. Ist bei identischen DCC Adressen von zwei Loks sonst noch etwas zu beachten?
Hallo Matthias, dann hast du beim Vergeben der Adressen einen Bock geschossen. Wenn 2 Loks mit baugleichem Decoder die gleiche Adresse haben, im einfachsten Fall Adresse 3 (Werksauslieferung), dann fahren beide Loks wenn du Adresse 3 aufrufst. Wichtig ist,dass du beim Ändern der Adresse immer nur eine Lok auf dem Prog-Gleis hast. Anderfalls können sich die Decoder möglicherweise Verschlucken. Ansonsten solltest du noch in einem Decoder CV29 auslesen. Kommt als Antwort eine gerade Zahl oder Null ist Bit 1 (Fahrtrichtung) nicht gesetzt. Dann den gelesenen Wert um 1 erhöhen und Zurückschreiben. Danach sollten sich auch 2 Loks Rücken an Rücken gemeinsam unter einer Adresse und in gleicher Fahrtrichtung bewegen. Volker
Zitat von volkerS im Beitrag #10dann hast du beim Vergeben der Adressen einen Bock geschossen.
Jaaaa,- ein 40 cm Problem. Ich habe die Adresse von 12 auf 11 geändert, sie wurde geschrieben,- läuft. Auch die Richtung via CSV 29 reversieren hat geklappt. Das Pärchen läuft. An der Stromaufnahme muss ich noch arbeiten,- sie zickt. Das werde ich auch noch in den Griff bekommen.
die Decoder sind nun soweit programmiert, nur haben die Loks nicht die identische Geschwindigkeit, eine Hälfte ist etwas schneller. Der Unterschied ist zwar minimal, ideal wäre es doch, wenn die Loks die identische Geschwindigkeit hätten. Daher die Frage, an welchem CV Wert muss ich schrauben, dass die Hälften eine identische geschwindigkeit haben. Hier der aktualisierte Bauthread.
die Höchstgeschwindigkeit wird in CV5 eingestellt.
Man sollte bei Mehrfachtraktion die Werte in CV2 bis CV5 immer so einstellen, das sich beide Loks so exakt wie möglich gleich verhalten.
Nicht erschrecken, die Werte können sehr stark voneinander abweichen. Meine uneingeschränkt in jeder Kombination einsetzbare Flotte hat in CV5 Werte von 68 bis 255 und alle fahren gleich schnell.
als erstes die Höchstgeschwindigkeit der schnelleren Lok mit der zugehörien CV reduzieren (die andere Lok bekommst du ja nicht schneller als den max-Wert) und dann erst mal schauen. Danach dann Anfahren und Bremsen angleichen.
Zitat von Zugschubser im Beitrag #11An der Stromaufnahme muss ich noch arbeiten,- sie zickt. Das werde ich auch noch in den Griff bekommen.
Unbedingt das Schleiferdrehgestell masseseitig per Kabel mit dem Rahmen verbinden, gilt für alle Lokomotiven dieser Fahrwerksbauart. Das Motorgestell fällt ja für die Stromaufnahme praktisch aus, von wegen vier Haftreifen. Ein Pufferkondensator samt Ladewiderstand&Entladediode ab 1000μF entschärft das weiter. Bei einer fest verbundenen Doppellok bietet es sich auch an beide Hälften bezüglich Masse und Schleifer elektrisch fest zu kuppeln, das sind Stromaufnahmeprobleme definitiv Geschichte. Die Konstruktion stammt halt aus einer Zeit als alleine der Begriff "digital" noch nicht mal zum normalen Wortschatz gehörte.