Zitat von steli72 im Beitrag #7
Wäre es eine Lösung, entsprechende separate Sicherungseinsätze (Schmelzsicherung) in die Leitung zum Gleis einzubauen?
Es gäbe superflinke Sicherungen mit 250 mA.
Jain, die würden u.U. auch bei praktisch unvermeidlichen Microkurzschlüssen auslösen, das Problem mit der eigentlich viel zu hohen Gleisspannung lösen die auch nicht. Ebenso lässt so eine Sicherung bis zum Durchbrennen halt trotzdem den vollen Kurzschlußstrom fließen, wenn auch nur für Millisekunden.
Genau deshalb hab ich meine Z/N-Zentrale ja um den vergleichsweise teuren (~10,-€ als Modul) DRV8874 aufgebaut, der Chip hat eine interne Strombegrenzung in Hardware und lässt so niemals mehr als den eingestellten Maximalstrom raus, nicht mal für eine Millisekunde. Auf 500 mA eingestellt "flattert" am Limit der Strom im μs-Takt zwischen 490 und 510 mA, im Mittel also 500 mA. Solche "Tricks" beherrscht keine mir bekannte kommerzielle Zentrale.
Dabei kostet der Chip nackt in Stückzahlen nix und ist bis 3A problemlos einsetzbar, als Kühlung reichen ihm dann ein paar cm² Kupferfläche auf der Leiterplatte.
Was es am Markt einfach gar nicht gibt ist eine auf die Bedürfnisse kleiner Spuren eingestellte/einstellbare Zentrale.