DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#1 von DieterEgy , 06.04.2026 17:12

Hallo zusammen,

habe im iTrain-Forum zufällig einen Beitrag gefunden, wobei es um eine Terminierung für den DCC-Bus geht :

Das soll eventuelle Störungen des DCC-Signals vermeiden.
Ich habe eine IB1 (V2) mit Booster Power3 und fahre DCC und MM gemischt, mit einer Ringleitung 2 x 1,5 mm² (nicht verdrillt).
Manchmal habe ich das Problem das bei einem TAMS LD-G-33-plus das Ausschalten des internen Sounds (Horn) nicht beim ersten F-Tastendruck funktioniert. Einschalten geht immer sofort.

Ist so eine Schaltung sinnvoll, und wird dadurch dann nicht das MM-Signal gestört?


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#2 von Pirat-Kapitan , 06.04.2026 20:15

Moin,
ich halte das für einen Aprilscherz.
Sobald eine Lok auf dem Gleis ist, wird durd den Decoder (bei Digitalbetrieb) oder Lokmotor (bei analogem Betrieb) der "Abschlusswiderstand" hergestellt.
Bei der Zeichnung fehlt der Einbauhinweis bei einem Oval mit nur 1 Einspeisung, nur nebenbei angemerkt.
Da es sich bei diesem "Abschlusswiderstand" um ein elektrisches Bauteil handelt, die das Protokoll (DCC, MM, Selectrix) unerheblich.

Schöne Grüße
Johannes

PS: für Dein Horn-Ausschaltproblem würde ich als erstes die Einstellungen der IB überprüfen, danach die zuverlässige Funktion des betreffenden Schalters / Tasters.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#3 von drdampf , 06.04.2026 20:26

Eine Ringleitung läßt sich per se nicht terminieren! Es empfiehlt sich daher eine Baumstruktur anzustreben und deren Enden zu terminieren wenn Probleme auftreten.
Zuweilen nicht ganz einfach zu realisieren, evtuell muß das Gleis je nach Gestaltung der Anlage an einer Stelle allpolig aufgetrennt werden.
Eine Terminierung soll Reflexionen vermeiden, dabei ist es egal ob DCC oder MM.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#4 von Stahlblauberlin , 06.04.2026 22:57

Weder bei DCC noch bei irgend einem anderen Protokoll ist eine "Busterminierung" vorgesehen. Damit die wirksam wäre müsste die so viel Leistung verbraten das man extra einen Booster nur für die von den Abschlußwiderständen verbratene Leistung bräuchte.
Abgesehen davon sind die Frequenzen mit denen man es hier zu tun hat so niedrig das die Gleisanlage verdammt groß sein muss damit Reflexionen wirksam stören können. Das wird im Km-Bereich langsam interessant.
Ein einzelner Dekoder der gelegentlich nicht sofort auf eine Funktionstaste reagiert ist mit Sicherheit kein auf Reflexionen o.ä. zurückzuführendes Problem. Ist die Funktion auf jenseits F8 gemapped kann es auch sein das die Zentrale diese nicht permanent refreshed, da kann es auch mal etwas dauern. Eine IB1 ist halt nicht brandaktuell und mit enormer Rechenleistung und Speicher ausgestattet.
Auch kann es sein das ein nicht/schlecht entstörter bzw. gewarteter Motor den Dekoder beim Erkennen der Daten vom Gleis aus dem Tritt bringt.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#5 von rainynight65 , 07.04.2026 00:26

Zitat von Pirat-Kapitan im Beitrag #2
Moin,
ich halte das für einen Aprilscherz.



Leider ist es keiner. Mir sind in englischsprachigen Foren diverse Nutzer begegnet - vorrangig aus dem Vereinigen Königreich - die darauf schwören, dass ohne Busterminierung nichts geht, einem reihenweise Decoder um die Ohren fliegen und aller möglicher sonstiger Mist schief läuft. Manch einer glaubt ernsthaft, dass man damit die negativen Effekte eines Kurzschlusses abmindern oder sogar ganz verhindern könne.

Praktischerweise gibt es auch einige Händler - vorrangig aus dem Vereinigen Königreich - die passende Bauteile anbieten (hier ein Beispiel).

In deutschsprachigen Foren habe ich noch nie einen Beitrag gefunden, der das gleiche behauptet. Wenn eine solche Busterminierung wirklich sinnvoll wäre, würde man viel mehr darüber lesen können, und die Verfechter der Methode müssten nicht ständig zugeben, dass das Thema 'kontrovers' ist.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#6 von 8erberg , 07.04.2026 02:39

Hallo,

erinnert einen ja fast an den Hifi-Zirkus mit ihrem Kabelsalat...
Man muss nicht jeden Mist mitmachen.

Peter


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#7 von Stahlblauberlin , 07.04.2026 07:36

Zitat von 8erberg im Beitrag #6
erinnert einen ja fast an den Hifi-Zirkus mit ihrem Kabelsalat...

Und nicht vergessen, nur aus um Mitternacht bei Vollmond gegossen Silberbarren gezogene Kabel können wirklich funktionieren...


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#8 von DieterEgy , 07.04.2026 20:04

Ok Männer, ich habe verstanden, eine Terminierung braucht man nicht

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #4
Ein einzelner Dekoder der gelegentlich nicht sofort auf eine Funktionstaste reagiert ist mit Sicherheit kein auf Reflexionen o.ä. zurückzuführendes Problem. Ist die Funktion auf jenseits F8 gemapped kann es auch sein das die Zentrale diese nicht permanent refreshed, da kann es auch mal etwas dauern. Eine IB1 ist halt nicht brandaktuell und mit enormer Rechenleistung und Speicher ausgestattet.

Was sich nicht wusste und was mich aber neugierig macht, was ist denn anders an den Funktionen die jenseits F8 gemapped sind?


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#9 von Fritz.1960 , 07.04.2026 21:39

Hallo,

Zitat von DieterEgy im Beitrag #1

habe im iTrain-Forum zufällig einen Beitrag gefunden, wobei es um eine Terminierung für den DCC-Bus geht :



ein Widerstand mit einem Kondensator in Reihe stellt keine Terminierung, sondern einen Snubber dar. Eine Terminierung zur Vermeidung von Reflexionen besteht aus einem Widerstand in der Größenordnung des Wellenwiderstands der Leitung.

Ein Snubber erfüllt eine andere Aufgabe: Der Blindwiderstand des Kondensators ist bei der DCC-Grundfrequenz (~8 kHz) relativ hoch und nimmt mit steigender Frequenz ab. Dadurch wirkt die Schaltung frequenzabhängig.

Beim DCC-Signal ergibt sich in diesem Fall eine Impedanz von etwa 350 Ω, was bei 15 V ungefähr 40 mA entspricht – also nur eine geringe Belastung.

Da das DCC-Signal jedoch ein Rechtecksignal ist, enthält es neben der Grundfrequenz auch hohe Frequenzanteile (Oberwellen). Für diese wird der Kondensator niederohmiger, sodass der Snubber wirksam wird und Überschwinger sowie HF-Anteile dämpft.

Die Schaltung kann daher schon etwas bringen, wenn Dekoder auf Oberwellen empfindlich reagieren.

Fritz


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#10 von Fritz.1960 , 07.04.2026 21:44

Hallo,

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #4
Weder bei DCC noch bei irgend einem anderen Protokoll ist eine "Busterminierung" vorgesehen.


das ist schlicht falsch. CAN, RS485, RS422, Ethernet, SCSI fallen mir sofort ein, die alle eine Terminierung haben.

Bus und Protokoll sind aber zwei unterschiedliche Dinge, das eine ist elektrisch, das andere eher Software.

Fritz


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zuletzt bearbeitet 07.04.2026 | Top

RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#11 von Stahlblauberlin , 07.04.2026 22:43

Zitat von Fritz.1960 im Beitrag #10
das ist schlicht falsch. CAN, RS485, RS422, Ethernet, SCSI fallen mir sofort ein, die alle eine Terminierung haben.

Natürlich gibt es bei diversen Bussystemen Terminierungen. Beim Gleissignal von Digitalsystemen ist mir aber kein einziges System bekannt bei dem eine Terminierung vorgesehen ist. Und nur darauf habe ich mich bezogen.
Zitat von Fritz.1960 im Beitrag #9
Ein Snubber erfüllt eine andere Aufgabe: Der Blindwiderstand des Kondensators ist bei der DCC-Grundfrequenz (~8 kHz) relativ hoch und nimmt mit steigender Frequenz ab. Dadurch wirkt die Schaltung frequenzabhängig.

Stimmt, aber wenn gehört der Snubber an die Quelle, wie z.B. hier auf der Platine eines Roco 10764, die drei parallel geschalteten SMD-Widerstände in Reihe zu einem Kondensator direkt an der Gleisanschlußbuchse:

Mit der Gleisanlage plus der Verkabelung dazwischen ist der Snubber witzlos und kann eher noch Störungen verstärken wenn sich zusammen mit der Induktivität der Gleisanlage und Verkabelung ein, wenn auch gedämpfter, Schwingkreis ergibt dessen Resonanzfrequenz zufällig getroffen wird. Das kann auch gerne eine Oberwelle des Gleissignals sein, davon haben Rechtecksignale bekanntlich einige.
Man muss auch im Hinterkopf haben das sowohl Railcom als auch MFX Daten mit deutlich höherem Takt und sehr viel kleinerer Amplitude auf das Gleis legen. Wird das dann durch einen Snubber gestört darf man sich nicht wundern...


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#12 von Stahlblauberlin , 07.04.2026 23:42

Zitat von DieterEgy im Beitrag #8
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #4
Ein einzelner Dekoder der gelegentlich nicht sofort auf eine Funktionstaste reagiert ist mit Sicherheit kein auf Reflexionen o.ä. zurückzuführendes Problem. Ist die Funktion auf jenseits F8 gemapped kann es auch sein das die Zentrale diese nicht permanent refreshed, da kann es auch mal etwas dauern. Eine IB1 ist halt nicht brandaktuell und mit enormer Rechenleistung und Speicher ausgestattet.

Was sich nicht wusste und was mich aber neugierig macht, was ist denn anders an den Funktionen die jenseits F8 gemapped sind?

Standardmäßig wird bei DCC nur F0-F8 mit jedem Datenpäckchen an die Loks geschickt, F9 und höher nur bei Bedarf. Damit soll in erster Linie die begrenzte Bandbreite bei der Übertragung (~ 8000 bit/s netto) geschont werden. Jeder zusätzliche Block von acht Funktionen entspricht immerhin acht Bit.
Zehn aktive Dekoder (Lok- und Funktionsdekoder), gewünschte Reaktionszeit auf Befehle 0,1s und aus 8000 Bit werden auf einmal nur noch 80 Bit netto pro komplettem Datensatz...da sind 8 Bit auf einmal relevant.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#13 von rainynight65 , 07.04.2026 23:48

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #11
Man muss auch im Hinterkopf haben das sowohl Railcom als auch MFX Daten mit deutlich höherem Takt und sehr viel kleinerer Amplitude auf das Gleis legen. Wird das dann durch einen Snubber gestört darf man sich nicht wundern...


Es hat schon seinen Grund, warum die Idee, dass diese Dinger nützlich sind, vor allem bei britischen und teilweise bei US-Nutzern gängig ist. Bei den dort vorrangig verwendeten Zentralen ist RailCom noch eine Ausnahmeerscheinung (und MFX ist sowieso ein deutsches Phänomen). Die Tatsache, dass als Gurus verehrte Leute wie Mark Gurries diese Dinger positiv beschrieben haben, hilft nicht wirklich. Wenigstens sagt das auch oft zitierte DCCWiki ziemlich eindeutig, dass Snubber in der Form nutzlos sind.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#14 von DieterEgy , 08.04.2026 06:45

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #12
Standardmäßig wird bei DCC nur F0-F8 mit jedem Datenpäckchen an die Loks geschickt, F9 und höher nur bei Bedarf. Damit soll in erster Linie die begrenzte Bandbreite bei der Übertragung (~ 8000 bit/s netto) geschont werden. Jeder zusätzliche Block von acht Funktionen entspricht immerhin acht Bit.
Zehn aktive Dekoder (Lok- und Funktionsdekoder), gewünschte Reaktionszeit auf Befehle 0,1s und aus 8000 Bit werden auf einmal nur noch 80 Bit netto pro komplettem Datensatz...da sind 8 Bit auf einmal relevant.

D.h. alles grösser F8 wird nur gesendet bei Tastendruck, F1-F8 wird ständig gesendet (Intervall in ms?).
Wenn also z.B. F9 (Horn) ausschalten nicht funktioniert, dann ist das Paket schlicht und ergreifend verloren gegangen, und wird auch nicht automatisch wiederholt?


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#15 von Stahlblauberlin , 08.04.2026 07:00

Zitat von DieterEgy im Beitrag #14
D.h. alles grösser F8 wird nur gesendet bei Tastendruck, F1-F8 wird ständig gesendet (Intervall in ms?).
Wenn also z.B. F9 (Horn) ausschalten nicht funktioniert, dann ist das Paket schlicht und ergreifend verloren gegangen, und wird auch nicht automatisch wiederholt?

Ein festes Intervall gibt es nicht, die Zentrale sendet reihum die Datenpakete an jede aktive Lok, ist die Software der Zentrale pfiffig werden dabei die Lokomotiven bei denen sich gerade etwas ändert bevorzugt versorgt.
Die Funktionen ab F9 werden bei Änderung einige Male gesendet, also nicht nur einmal. Ein einzelnes verlorenes Paket kommt ja immer mal vor.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#16 von Michael Knop , 08.04.2026 08:41

Zitat von Fritz.1960 im Beitrag #9
Hallo,
....

Ein Snubber erfüllt eine andere Aufgabe: Der Blindwiderstand des Kondensators ist bei der DCC-Grundfrequenz (~8 kHz) relativ hoch und nimmt mit steigender Frequenz ab. Dadurch wirkt die Schaltung frequenzabhängig.

Beim DCC-Signal ergibt sich in diesem Fall eine Impedanz von etwa 350 Ω, was bei 15 V ungefähr 40 mA entspricht – also nur eine geringe Belastung.

Da das DCC-Signal jedoch ein Rechtecksignal ist, enthält es neben der Grundfrequenz auch hohe Frequenzanteile (Oberwellen). Für diese wird der Kondensator niederohmiger, sodass der Snubber wirksam wird und Überschwinger sowie HF-Anteile dämpft.

Die Schaltung kann daher schon etwas bringen, wenn Dekoder auf Oberwellen empfindlich reagieren.

Fritz


Hi Fritz,

falls die Schaltung unter den genannten Bedingungen "Funktioniert", weist das in meinen Augen auf eine nicht ausreichende Entstörung von Motoren hin - es gibt hier mehr als einen Bericht, dass Loks solange normal zu steuern sind, wenn sie langsam fahren - werden sie auf höhere Geschwindigkeit gestellt, sind sie unkontrollierbar. erst nach abschalten der Spannung sind sie wieder ansprechbar - auf Nachfrage kommt dann zumeist heraus, das sämtlich Entstörmittel am Motor entfernt wurden. Nach Rückrüstung läuft es dann so wie gewünscht.

Wenn nun mehrere schlecht oder gar nicht entstörte Modelle unterwegs sind, sind auch Rückwirkungen (Wie bei Piko C4) auf das Gleissignal denkbar, die dann auch andere Modelle stören.


Viele Grüße, Michael


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#17 von Stahlblauberlin , 08.04.2026 11:30

Zitat von Michael Knop im Beitrag #16
Wenn nun mehrere schlecht oder gar nicht entstörte Modelle unterwegs sind, sind auch Rückwirkungen (Wie bei Piko C4) auf das Gleissignal denkbar, die dann auch andere Modelle stören.

Der Piko-C4 wirkt sich nicht auf das Gleissignal aus, der bringt nur bei diesbezüglich empfindlichen Dekodern (ESU..) die Lastregelung aus dem Tritt.
Ansonsten stehe ich voll hinter der Aussage bezüglich nicht/schlecht entstörter Motoren und kann das ausdrücklich aus der praktischen Erfahrung bestätigen.
Störungen sind grundsätzlich an der Quelle zu unterdrücken, konkret möglichst direkt am Motor.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#18 von Fritz.1960 , 08.04.2026 19:06

Hallo,

Zitat von Michael Knop im Beitrag #16

falls die Schaltung unter den genannten Bedingungen "Funktioniert", weist das in meinen Augen auf eine nicht ausreichende Entstörung von Motoren hin


Das Problem lässt sich gut mit Funktechnik vergleichen: Ein Sender speist über eine Leitung eine Antenne. Damit sich auf der Leitung keine stehenden Wellen bilden, sind Sender, Leitung und Antenne im Idealfall aufeinander abgestimmt. Üblicherweise haben alle Beteiligten eine definierte Impedanz – meist 50 Ohm. Ist die Antenne korrekt angepasst, entspricht ihre Eingangsimpedanz der Leitungsimpedanz, wodurch Reflexionen weitgehend vermieden werden. Bei analogen Funksignalen handelt es sich dabei um sinusförmige Schwingungen einer Frequenz, auf die ein Nutzsignal aufmoduliert wird.

Übertragen auf die Modellbahn ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Hier haben wir ebenfalls einen Sender, eine Leitung und eine nicht näher definierte „Antenne“ (also die Gleisanlage). Der Sender liefert ein Rechtecksignal mit etwa 8 kHz und speist damit die Anlage. Ein Rechtecksignal setzt sich mathematisch aus vielen sinusförmigen Anteilen (Grundfrequenz plus Oberwellen) zusammen.

In Kombination mit den nicht genau definierten kapazitiven und induktiven Eigenschaften der Gleisanlage entstehen dadurch Reflexionen, Oberwellen und Überschwinger. Diese sind systembedingt und daher in solchen Anlagen unvermeidlich. Während in der Hochfrequenztechnik zur Unterdrückung von Oberwellen häufig Pi-Filter in der Endstufe eingesetzt werden, kommen bei DCC in der Regel einfachere RC-Netzwerke zum Einsatz.

Ein Snubber muss nicht zwingend direkt an der Quelle sitzen, um wirksam zu sein. In einem verteilten System wie einer DCC-Anlage treten Reflexionen und Überschwinger nicht nur am Ausgang der Zentrale, sondern an jeder Stelle auf, an der es Impedanzsprünge gibt – insbesondere an den offenen oder weit entfernten Gleisenden. Diese Reflexionen laufen als Signalanteile wieder zurück durch die Leitung und können sich mit dem ursprünglichen Signal überlagern.

Ein Snubber am Gleisende wirkt genau an diesem Punkt: Er reduziert dort die Reflexionen, indem er die hochfrequenten Signalanteile bedämpft und einen definierten Abschluss für diese Anteile schafft. Dadurch werden die reflektierten Wellen bereits an der Entstehungsstelle abgeschwächt, bevor sie sich überhaupt wieder im System ausbreiten können. Man kann sich das wie eine Dämpfung am „Reflexionsort“ vorstellen, nicht zwingend an der Quelle. Ein Snubber an der Zentrale könnte zwar ebenfalls Wirkung zeigen, adressiert aber primär die dort auftretenden Effekte. Für Reflexionen, die am Leitungsende entstehen, ist eine Bedämpfung genau dort oft wirksamer. Entscheidend ist also weniger die Position „an der Quelle“, sondern die Frage, wo die relevanten Impedanzsprünge und Reflexionsstellen im System liegen.

Das ist natürlich bei den völlig undefinierten Eigenschaften der Antenne (Gleisanlage) schwierig zu beurteilen. Sagen wir es mal so, ein Snubber kann nützlich sein, muss es aber nicht, aber schaden tut er auch nicht, wenn R und C richtig dimensioniert sind.

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zuletzt bearbeitet 08.04.2026 | Top

RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#19 von moppe , 08.04.2026 21:11

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #17

Der Piko-C4 wirkt sich nicht auf das Gleissignal aus, der bringt nur bei diesbezüglich empfindlichen Dekodern (ESU..) die Lastregelung aus dem Tritt.



Ich kenne mehrere wer hab andere Erfahrungen.
Zb weichendecoder wer nicht schaltet wenn ein PIKO Lok mit störkondensator fahren in der Nähe….


Klaus


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#20 von Stahlblauberlin , 08.04.2026 22:47

Zitat von moppe im Beitrag #19

Ich kenne mehrere wer hab andere Erfahrungen.
Zb weichendecoder wer nicht schaltet wenn ein PIKO Lok mit störkondensator fahren in der Nähe….


Das möge mir mal jemand plausibel erklären... Zwischen dem C4 und dem Gleis sind die Treiberstufe und der Gleichrichter samt typischerweise einem Kondensator mit 10-47μF zwischen Dekoder-Plus und Dekoder-Minus... Wie da Störsignale mit erwähnenswertem Pegel durchschlagen sollen ist mir schleierhaft.


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#21 von moppe , 08.04.2026 22:55

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #20
Zitat von moppe im Beitrag #19

Ich kenne mehrere wer hab andere Erfahrungen.
Zb weichendecoder wer nicht schaltet wenn ein PIKO Lok mit störkondensator fahren in der Nähe….


Das möge mir mal jemand plausibel erklären... Zwischen dem C4 und dem Gleis sind die Treiberstufe und der Gleichrichter samt typischerweise einem Kondensator mit 10-47μF zwischen Dekoder-Plus und Dekoder-Minus... Wie da Störsignale mit erwähnenswertem Pegel durchschlagen sollen ist mir schleierhaft.


Der Strombedarf der „Kurzschluss“ der störkondensator machen jeder mal der Treiberstufe leitet Strom, kann der Kondensate entleeren und machen ein hohes Stromverbrauch vom Gleis.
Weit weg vom Zentrale und Kabel wer vielleicht dicker sein werden könnte, dann gibt es Störungen in der digitalsignal.
Andere hab auch sehen späterungen in zu Geschwindigkeitsbefehle (oder funktionesbefehle) bis Loks wer fährt in der Nähe von PIKO Loks.


Klaus


 
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#22 von Michael Knop , 09.04.2026 07:33

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #20
Zitat von moppe im Beitrag #19

Ich kenne mehrere wer hab andere Erfahrungen.
Zb weichendecoder wer nicht schaltet wenn ein PIKO Lok mit störkondensator fahren in der Nähe….


Das möge mir mal jemand plausibel erklären... Zwischen dem C4 und dem Gleis sind die Treiberstufe und der Gleichrichter samt typischerweise einem Kondensator mit 10-47μF zwischen Dekoder-Plus und Dekoder-Minus... Wie da Störsignale mit erwähnenswertem Pegel durchschlagen sollen ist mir schleierhaft.



Hi,

Wie das geht, keinen Ahnung!

Das das geht, dazu gibt es hier einen langen Faden, incl. OZZI-Bildern dazu.


Viele Grüße, Michael


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#23 von Stahlblauberlin , 09.04.2026 10:11

Ich glaube nicht, ich messe. Bei den ganzen Diskussionen um den C4 hab ich mir schon vor längerem mal das Thema messtechnisch vorgenommen, unter kontrollierten Bedingungen auf meinem selbstgebauten Dekoderprüfstand. Dazu habe ich die komplette Entstörschaltung u.a. von PIKO samt C4 nachgebaut.
Testdekoder waren Lenz Standard V2, Appel 2024, Tams LD-G-42 und ESU LoPi 5.
Ergebnis: Fast in jeder Hinsicht unauffällig, mit allen drei Dekodern. Einzig der ESU wurde ein paar Grad wärmer, der hat aber auch lt. Datenblatt der Bauteile die schwächste Treiberstufe.
Der PWM-Takt war gleisseitig dabei bestenfalls erahnbar, ganz feine Zacken auf dem Dach des Gleissignals mit weniger als 0,1V. Und das auch nur wenn ein 3,3Ω-Widerstand eine schlechte Verkabelung simuliert hat. Wo möglich den PWM-Takt auf z.B. 60hz runtergesetzt hat deutlich mehr durchgeschlagen, insbesondere unter Last (300mA durch Belastung des Motors), erst recht wenn der 3,3Ω-Wiederstand ins Spiel kam.
Als Motoren waren ein Roco-Fünfpoler sowie ein drei- bzw. fünfpoliger Chinaböller (FK130/135) im Einsatz.
Dabei waren die für die korrekte Auswertung des Gleissignals wichtigen ansteigenden Flanken im relevanten Bereich von 1-6V immer blitzsauber und blieben auch von der Steilheit her immer locker in der Spezifikation. Sprich: Ein Dekoder mit technisch korrekter Umsetzung der Signalauswertung hat bzw. darf da keine Probleme haben.
Technisch korrekt kann da schon ein simpler Widerstand mit 10K und ein Kondensator mit 1nF sein, zusammen mit einem als Schmitt-Trigger konfigurierten Port-Pin und den zweckentfremdeten ESD-Schutzdioden gibt das ein für den Controller blitzsauberes Signal. Ob da das Dach oder der Boden des Gleissignals zappelt ist völlig egal solange die Störungen nicht ungefähr die halbe Gleisspannung erreichen.
Viel interessanter war aber das ein komplett unentstörter Motor ein wirklich üblen Störsalat mit Spitzen von 10-12V am Gleis verursacht hat, das schlägt durch...
Auch ein testweise verölter Kollektor mit dem sich nach wenigen Minuten einstellenden Feuerwerk haut übel durch, trotz entstörung.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#24 von Frank@CB , 09.04.2026 10:40

Zitat von 8erberg im Beitrag #6

Man muss nicht jeden Mist mitmachen.


+1

Was kommt als Nächstes, Außenseiten der Gleise mit Marker schwarz anmalen?
Der Vergleich mit Ethernet, SCSI, ..., hinkt auch, dort ist man mit sehr viel höheren Frequenzen unterwegs. Dementsprechend müßte man bei den Digitalformaten auf der Modellbahn schon enorm lange Leitungen haben, damit es zu Reflexionen kommt, die in der Lage sind, das Nutzsignal auszulöschen.

Aber wie Peter schon schreibt, wir kennen das in extremer Form aus dem HIFI Bereich, wo entgegen jeder Physik Dinge angepriesen werden, die gar nicht wirken können, aber mit blumigern Worten von der Schlangenölindustrie für sehr viel Geld verhökert werden. Je abenteuerlicher die "Begründung", um so teurer. Das endet dann da, wo die Frau in der Küche erschrocken fragt, was sich geändert hat, nachdem das Lautsprecherkabel getauscht wurde, der sprichwörtliche "weggezogene Vorhang". "Aber ich höre es doch" ist dann immer die Begründung, warum ein meßtechnisch nicht nachweisbarer Effekt angeblich trotzdem auftritt.


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RE: DCC Bus-Terminierung (Abschlusswiderstand) wirklich nötig?

#25 von Fritz.1960 , 09.04.2026 10:42

Hallo,

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #23

Sprich: Ein Dekoder mit technisch korrekter Umsetzung der Signalauswertung hat bzw. darf da keine Probleme haben.


es betrifft weniger das Signal, sondern die Lastregelung. Ein Kondensator wirkt mit dem Motor zusammen wie ein Tiefpassfilter. Je nach PWM Frequenz führt das zu einer träger werdenden Regelung, bis zu Schwingungen in der Regelung. Das Fahrverhalten wird dann schlechter. Da ein Kondensator und ein Tiefpassfilter frequenzabhängig sind, ist das von der Frequenz der PWM abhängig. Die Abstimmung zwischen Entstörung, PWM, Motor und EMK ist schon ein wichtiger Punkt.

Hast Du das auch gemessen?

Fritz


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zuletzt bearbeitet 09.04.2026 | Top

   

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