Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#1 von Stephan.HX , 20.04.2026 09:57

Hallo zusammen,

Ich muss zum tiefsten Punkt meines Schattenbahnhofs rund 40 cm Gefälle überwinden (nicht winden😎). Es geht bis auf die Einfahrt- und Ausfahrt R2) 6,5 m geradeaus. Rein rechnerisch um die 5%, aber man vorsichtig anfängt und aufhört, vermutlich in der Mitte 6%plus. Bergauf geht es mit rund 1,5%.
Optik ist egal, einfach nur bergab. Eigentlich sollte es 1/3 Gerade und 2/3 Gleiswendel sein, die Wendel läge abseits der Schattenwendelauffahrt (schönes Wort).
Aber jetzt würde die Wendel stören und sollte weg. Allerdings kein Muss.

Ausserdem nehme ich an, dass ein stärkeres Gefälle im Vergleich zu einer 2,5 Wendel R2 deutlich betriebssicherer ist?

Ich fahre digital, keine Gleichstrom- oder Faulhabermotoren. Bei entsprechend langsamer Fahrt solle nichts aus der Kurve fliegen?

Meine Frage: Halten z.B. 20 alte Bananenwagen oder 8 Blech-Sillberlinge das Gefälle bzw. den Druck der nachfolgenden Waggons aus, ohne sich zu verhaken ode zu Entkuppeln oder im worst case zu entgleisen??

Ich weiß, probieren geht über studieren, aber ich muss das Rad bzw. die Wendel ja nicht neu erfinden.

Erfahrungen,Vorschläge?

Viele Grüße

Stephan.


 
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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#2 von X2000 , 20.04.2026 15:44

Ja, halten sie aus. Das Stromsystem hat damit nicht viel zu tun, eigentlich gar nichts.


Gruß

Martin


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#3 von strumi , 20.04.2026 16:30

Zitat von Stephan.HX im Beitrag #1
Rein rechnerisch um die 5%, aber man vorsichtig anfängt und aufhört, vermutlich in der Mitte 6%plus. Bergauf geht es mit rund 1,5%.

Wie geht das auf? Schreibfehler??


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#4 von Miraculus , 20.04.2026 16:39

Servus,

Respekt, Abfahrt wie auf der Streif (ok, nicht ganz

Zitat von strumi im Beitrag #3
Zitat von Stephan.HX im Beitrag #1
Rein rechnerisch um die 5%, aber man vorsichtig anfängt und aufhört, vermutlich in der Mitte 6%plus. Bergauf geht es mit rund 1,5%.

Wie geht das auf? Schreibfehler??



Na ich denke die Auffahrt erfolgt wahrscheinlich an anderer Stelle, oder?


Grüßle


Peter

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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#5 von Stephan.HX , 20.04.2026 17:07

Genau!

Bergauf geht es in der Monsterwendel. 6,5 m Gerade und zwei Halbkreise für 10 cm.

Die Wendel ersetzt damit einen Schattenbahnhof.

Vorteil: keine Weichen, minimiertes Entgleisungsrisiko. Nachteil (ist aber beabsichtigt): immer der Reihe, jeder kommt mal dran.

Stephan.


 
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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#6 von 5kuppler , 23.04.2026 18:27

Hallo Stephan,
wenn in der Wendel ein Anfahren von Zügen geplant ist, solltest Du einen möglichst großen Radius und möglichst wenig Neigung in der Wendel haben.
Ein Bekannter hatte in einer Steigungsstrecke (Märklin R1 oder R2, Neigung knapp über 3 %) eine Stoppstelle. Beim Wiederanfahren der Züge sind da fast regelmäßig die Waggons nach innen gekippt.

Peter


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#7 von Jürgen Moba , 23.04.2026 19:48

Hallo Stephan,
vieleicht ist das hier was für dich. :
Zugspeicher


Viele Grüße Jürgen

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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#8 von Lokfuehrer_Mike , 23.04.2026 22:03

Hallo @Stephan.HX,

ein Gleisplan mit den Abmessungen deiner Anlage wäre hilfreich,
eventuell auch Bilder, damit man mal was sieht und dann kann man sich was überlegen,
denn 5 oder 6 % ist definitiv zu steil.

Gruß Mike


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#9 von Stahlblauberlin , 24.04.2026 10:50

"runter" sind 5-6% erstmal kein Problem, es sei denn man hat sehr leicht laufende Lokomotiven ohne selbsthemmende Getriebe.
Meine FLM Druckguss-Ae 6/6 bleibt solo schon bei 3% nur widerwillig stehen, mit ein paar nachschiebenden Waggons gar nicht. Gilt auch für die FLM 103 und 151 sowie meinen FLM ICE 1. Der rollt auf 3% sogar aus dem Stand an wenn die volle Garnitur schiebt..
Märklin-Modelle die noch Feldspulenmotoren haben können (und sollten) ähnlich leicht laufen und können dann das gleiche Problem haben.


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#10 von K.Wagner , 24.04.2026 22:18

Ich habe früher Mössmer Rampen verwendet, die hatten 5%.....
Runter war kein Problem, rauf eigentlich auch nicht. Mein langer Zug war ein Güterzug mit 50 (3084).
Ansonsten waren es 4-5 Märklin 24 cm Blechwagen und Roco Umbauwagen.
Gehäkelt hat nichts, selbst die Roco KK hat super funktioniert.


Gruß Klaus


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#11 von Stephan.HX , 25.04.2026 08:29

Guten Morgen,

Vielen Dank für die Antworten, das beruhigt mich doch sehr - wenn die Gleise erst liegen, ist es zu spät…

Noch mal zusammengefasst: mein Hbf liegt auf 1,20 m, von da muss/will ich auf 0,8 m und wieder rauf. Dafür habe ich zwei Halbkreise R1/R2 und 6 m Gerade (bergab). Also grob 9 m. Bergab geht es nur eingleisig, damit die Wendel nicht zu breit wird. Wegen einer Tür habe ich zwar bis zu 8 m in der Länge, aber nur 0,95 m in der Breite (plus minus) zur Verfügung.

Bergauf habe ich dementsprechend 2mal 6m Gerade plus 2mal 1,5 m Kurven für 10 cm. Das sollte reichen…

Maximale Zuglänge auf der Aussenbahn 2,80m, d. h. alle 27 cm Reisezugwagen und lange Güterzügen, innen Züge bis maximal 2 m.

Damit hat meine „Lokspeicherwendel“ Platz für 16 lange und plusminus 24 kürzere Züge. Gesteuert wird über RocRail, die Züge rücken automatisch auf. Nur die letzte Ausfahrt ist durch einen Fahrplan reguliert.

Für die „Boomer“ unter uns: eine klassische Milchmädchenrechnung.

Ich hoffe, dass die Wendel bis zum Herbst steht, dann kommt die normative Kraft des Faktischen. Ich werde berichten.

Ein schönes Wochenende!

Stephan.


 
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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#12 von strumi , 25.04.2026 09:06

Zitat von Stephan.HX im Beitrag #11

Bergab geht es nur eingleisig, damit die Wendel nicht zu breit wird. Wegen einer Tür habe ich zwar bis zu 8 m in der Länge, aber nur 0,95 m in der Breite (plus minus) zur Verfügung.

Bergauf habe ich dementsprechend 2mal 6m Gerade plus 2mal 1,5 m Kurven für 10 cm. Das sollte reichen…


wieso bergauf nur 10 cm, wenn bergab 40 cm zu überwinden wären....


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#13 von Stephan.HX , 25.04.2026 11:05

Moin,

Die Wendel hat die „klassischen“ 10 cm „Kreise“. 80 auf 90, 90 auf 100, 100 auf 110 cm.

Stephan.


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#14 von Lokfuehrer_Mike , 25.04.2026 11:45

Warum überhaupt Wendel?
Trassen wären besser.
Oder Wendel doppelgleisig und zwar so, Von 0 runter doppelgleisig als Trasse bis 10 oder 9 cm. Dann entweder links oder rechts in der Ecke Wendel von 10 cm runter auf 30 cm. Von 30 cm nochmal über doppelgleisige Trasse runter auf 40 cm.
So hast du alles in einem mit guten Steigungen und kannst im SBH unter dem Wendel bequem durchfahen.

Schade das es kein Plan oder mal ein Bild gibt.

Naja egal dann mal frohes Arbeiten, für mich sind Auf und Abfahrten Maximal 3 % was drüber geht ist nicht richtig. Auch Märklin selbst sagt mehr als 3 % sollte Steigung.
nicht haben.

G Mike






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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#15 von Stephan.HX , 25.04.2026 20:23

Hallo Mike,

Dein Vorschlag sieht sehr gut aus, ist bei mir aber nicht durchführbar.

Der verfügbare Raum hat 0,95 m mal Max. 8 m. Bei K-Gleis heißt das R1 und R2.

Ursprünglich hatte ich analog zu deinem Vorschlag eine klassische Wendel vorgesehen (und auch schon gekauft). Vier Wendeln runter und dann ein Schattenbahnhof. Dann wieder auf dem selben Weg zurück.

Bei Recherchen in diversen Foren kam immer wieder der Hinweis, bergab innen, bergauf Außen. Leider habe ich falsch gebaut - allerdings lösbar. Dann natürlich die Warnung, zu starke Steigung bei langen Zügen. Vor meinem inneren Auge sah ich meine schönste BR44 mit knapp 20 Erzwaggons im Abgrund verschwinden ….

Für mich kam noch dazu, dass ich an „Murphy‘s ‘Law“ glaube und natürlich die Züge in der hintersten Ecke entgleisen oder stehen bleiben werden und auch die Weichen dort den Geist aufgeben …

Erst wollte ich die Wendeln nur mit ein paar Geraden auf ein Oval strecken, dann kam die Idee mit 7 - 8 m Wendel - bietet deutlich weniger Steigung, viel mehr Platz verglichen mit einem 9-gleisigen Schattenbahnhof und (HURRA) keine Weichen.

Ursprünglich wollte ich mit einer entsprechenden Wendel auf Tiefe kommen, aber dann kam die Idee mit dem starken Gefälle … und dieser Thread …

Einen schönen Abend,

Stephan.


 
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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#16 von Xrot , 26.04.2026 02:38

Hallo Stephan,
Da Du ja jetzt gar keinen Schattenbahnhof auf einer Ebene aufbauen, sondern die Wendel als Schattenbahnhof verwenden willst, musst Du doch gar nicht mehr auf -40 cm hinuntergehen. Du verwendest die Streckenlänge der Wendel zum Abstellen. Bei Deinem Entwurf ergibt sich diese Streckenlänge aus 4 Umdrehungen von -40 cm Höhe hinauf auf 0 cm, so wie ich das verstehe. Die gleiche Streckenlänge erhältst Du, wenn Du auf einer doppelspurigen Wendel 2 Umdrehungen nach unten auf -20 cm und dann 2 Umdrehungen wieder nach oben baust. (Auf -20 cm Höhe muss natürlich mittels einer Diagonalen eine Kehrschlaufe rein.) Dann hast Du keine Steilstrecke und ausserdem mehr Platz unter der Anlage (z.B. zum Durchkrabbeln). Nur so eine Idee. R1 nach unten und R2 nach oben wäre natürlich bei einer engen doppelspurigen Wendel wegen der Betriebssicherheit eigentlich immer eine Notwendigkeit. Wenn Du die vollen 8 Meter Deiner Anlage für die Wendel ausnützen könntest, hättest Du aber etwa 16 m Streckenlänge pro Umdrehung (1m Bogen + 7m Gerade + 1m Bogen + 7m Gerade). 10cm / 1600cm = 0.6 % Steigung. Da wäre vielleicht die Betriebssicherheit im R1-Bogen aufwärts vergleichbar mit der des R1-Bogens in der Ebene.


Liebe Grüsse über den Atlantik, Thomas


 
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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#17 von strumi , 26.04.2026 08:06

Zitat von Stephan.HX im Beitrag #15
Der verfügbare Raum hat 0,95 m

wo kommen die 95 cm her? welche Beschränkungen sind es?
Könnte auf einer Seite nicht noch ein paar cm rausgeschnitzt werden, um R1 zu vermeiden??


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#18 von WiTo , 26.04.2026 09:44

Hallo Stephan,

ich verstehe refelmäßig diese Bedenken bezüglich R1 nicht so ganz. In meiner R1 Wendel fahre ich Züge bis über 4m bergauf.

Hier ein Beispiel von einem Güterzug mit 31 Wagen:



Aktuell fährt dort auch ein Erzzug mit 24 Wagen hoch. Personenzüge fahre ich mit maximal 8 maßstäblichen 303mm Wagen, weil nicht mehr an den Bahnsteig passen.

Wenn man die lichte Höhe der Wendel minimiert, dann geht das selbst mit R1 ganz gut.

Beste Grüße

Thomas (WiTo)


Meine Anlage:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=121964

Computer hat man, um Probleme zu lösen, die man ohne Computer nicht hätte (für Modellbahnanlagen gilt sinngemäß das Gleiche).


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#19 von Lokfuehrer_Mike , 26.04.2026 11:49

Hallo @Stephan.HX,
so geht das ganz einfach doppelgleisig R 1 und R 2, mit R 2 wird raufgefahren.

Ich habe den Bahnhof und den Gleiswendel extra als Brücke dargestellt, damit man in 3 D genau den Bahnhof sieht, den Wendel und das man mit Trasse bis 40 cm runter kann und unter dem Wendel mit 10 cm unten drunter durchfahren kann, z.B Kehrschleife

Gruß Mike




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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#20 von strumi , 26.04.2026 11:56

Zitat von WiTo im Beitrag #18
Bedenken bezüglich R1

liegt darin begründet, dass einzelne Loks grössere Mindestradien benötigen


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#21 von Railwolf , 29.04.2026 10:33

Zitat von strumi im Beitrag #20
Zitat von WiTo im Beitrag #18
Bedenken bezüglich R1

liegt darin begründet, dass einzelne Loks grössere Mindestradien benötigen



Das ist prinzipiell ja auch richtig.
Der TE hat aber angegeben:
Zitat von Stephan.HX im Beitrag #1
Ich fahre digital, keine Gleichstrom- oder Faulhabermotoren.


Das heißt für mich, in der Verbindung mit "Märklin, 6021, 6022", daß er nur ältere Märklin-Loks mit Stirnradantrieb besitzt. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen sind die R1-tauglich.
Ich kenne eigentlich nur eine Ausnahme, das ist die BR 41 alter Bauart, die zwar den R1 schafft und auch mit R1-Gleisen in Startpackungen angeboten wurde, aber doch merklich zwängt: ungeregelte Antriebe werden im R1 stark abgebremst.

Insofern scheint es mir im konkreten Fall nicht nötig, sich wegen der Loks große Sorgen um R1 zu machen. Eine andere Frage ist es, ob dank Kräfteparallelogramm in einem stärkeren Gefälle bei plötzlichem Zughalt die schweren Metall-Wagen nicht aufgrund der Trägheit den Zug aus der Kurve drücken können, oder in der Steigung die Anhängelast plus Bogen zum Absturz des Zuges in die Mitte der Wendel führen.


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#22 von ClassicGolfer , 29.04.2026 11:13

Zitat von 5kuppler im Beitrag #6
Hallo Stephan,
wenn in der Wendel ein Anfahren von Zügen geplant ist, solltest Du einen möglichst großen Radius und möglichst wenig Neigung in der Wendel haben.
Ein Bekannter hatte in einer Steigungsstrecke (Märklin R1 oder R2, Neigung knapp über 3 %) eine Stoppstelle. Beim Wiederanfahren der Züge sind da fast regelmäßig die Waggons nach innen gekippt.

Peter


Da kann ich aus Erfahrung her nur zustimmen. Je mehr Waggons an der Lok hängen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Waggons beim Anfahren umkippen. Selbst auf gerader Strecke ohne Gefälle/Steigung kann das leicht passieren. Gerade ältere Loks fahren oft nicht so sanft an, sondern rucken irgendwann los. So ergeht es mir immer wieder. Solange die Loks auf gerader Strecke anfahren können, solange ist die Gefahr des Umkippens relativ gering. Bei mir ist aus Platzgründen R1 verbaut (360er Radius), den würde ich für eine Steigung unter deinen beschriebenen Umständen aber absolut nicht empfehlen, sonst kannst du regelmäßig Bilder machen wie aus meinem Link oben.
Das kann auch bei sanft anfahrenden Loks passieren, weil die Waggons ja immer ein gewisses Spiel zwischendrin haben. Je mehr Waggons, desto mehr Spiel und damit Ruckanfälligkeit.


Gruß

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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#23 von Preston , 30.04.2026 16:31

Hallo,

Zitat von ClassicGolfer im Beitrag #22

Das kann auch bei sanft anfahrenden Loks passieren, weil die Waggons ja immer ein gewisses Spiel zwischendrin haben. Je mehr Waggons, desto mehr Spiel und damit Ruckanfälligkeit.

Definiere "sanft anfahrenden Loks".
Nein, bei wirklich sanft anfahrenden Loks kippt nichts.
Allerdings bin ich 2L-Digitalfahrer.
Sanft anfahren heißt bei mir, das die Lok ca 3-4 sec. für einen Schwellenabstand braucht, das streckt den Zug sehr vorsichtig und erst bei voll gestrecktem Zug wird weiter beschleunigt, analog sicher nicht hinzubekommen, vielleicht mit Heißwolf-trafos.


Gruß Preston

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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#24 von DGU , 30.04.2026 17:25

Zitat von Preston im Beitrag #23
Allerdings bin ich 2L-Digitalfahrer.
Sanft anfahren heißt bei mir, das die Lok ca 3-4 sec. für einen Schwellenabstand braucht, das streckt den Zug sehr vorsichtig und erst bei voll gestrecktem Zug wird weiter beschleunigt, analog sicher nicht hinzubekommen, vielleicht mit Heißwolf-trafos.
Muss Dir widersprechen, auch analog geht dies und zwar mit einem Teichmann Fahrregler und einem Faulhaber Motor - https://merziener-privatbahn-agbb-mobabl...regler-fur.html


Gruß
DGU


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RE: Erfahrungen: Maximales Gefälle K-Gleis auf der Geraden

#25 von Preston , 30.04.2026 18:08

Hallo DGU,

ich sehe das nicht als Widerspruch, sondern als ergänzenden Hinweiß.

Zitat von DGU im Beitrag #24
Zitat von Preston im Beitrag #23
Allerdings bin ich 2L-Digitalfahrer.
Sanft anfahren heißt bei mir, das die Lok ca 3-4 sec. für einen Schwellenabstand braucht, das streckt den Zug sehr vorsichtig und erst bei voll gestrecktem Zug wird weiter beschleunigt, analog sicher nicht hinzubekommen, vielleicht mit Heißwolf-trafos.
Muss Dir widersprechen, auch analog geht dies und zwar mit einem Teichmann Fahrregler und einem Faulhaber Motor - https://merziener-privatbahn-agbb-mobabl...regler-fur.html


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