Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#1 von Baumeister81 , 24.04.2026 21:46

Nachdem ich nun doch die Alugleise gegen Messing ausgetauscht habe und alle Gleise verschraubt habe konnte ich endlich mal die Bahn testen.

Nach der initialen Freude das es läuft, stellte sich etwas Ernüchterung ein. Die Reichweite des Piko R/C Systems scheint nach 2-3 Meter zu Ende zu sein. Ich habe einen Piko Sender 35041 zusammen mit dem R/C Fahrregler 35008 im Einsatz. Meine Garteneisenbahn ist ca. 3 m lang, geht um eine 90 Grad Kurve durch einen Tunnel und dann nochmal 3,50 m weiter.


Der R/C Empfänger ist in dem kleinen Häuschen an dem Ende der Strecke, wo der Boden aus Erde ist. (Nicht der Sand-Bereich)

Daher meine Frage an euch, wer hat schon Erfahrungen mit dem System und kann folgendes beantworten:

1. Ist das normal mit der Reichweite? Wenn nicht, was kann es sein? Die Batterie im Sender? (Den habe ich eigentlich als Neu bei Ebay gekauft.)
2. Gibt es alternative Fernbedienungen die mit dem Piko R/C Fahrregler kompatibel sind?

Vielen Dank,
Konrad

PS: Die Bilder sind noch älter, bevor die Alugleise getauscht wurden. Der Aufbau ist aber noch der Gleiche.


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#2 von Baumeister81 , 02.05.2026 23:04

Kurzes Update.

Ich hab zwei Dinge gemacht. Nur in Kombination geht es jetzt vernünftig.

1. Batterie wechseln. Trotz dass der Artikel angeblich neu war, lag er wohl schon Jahre im Regal und die Batterie war nicht die Beste. Mit der neuen Batterie wuchs die Reichweite von 1-2 Meter auf 3-4 Meter.
2. Ich habe den R/C Empfänger verlegt. er ist jetzt in einem kleinen Häusschen auf dem Tunnelberg oben drauf. So ist er am Scheitelpunkt des "L", dass die Strecke formt.

Jetzt hat man nahezu immer Empfang.
100% glücklich bin ich trotzdem noch nicht mit dem System. Aber es funktioniert erstmal zu 95% und tut auf günstigem Wege was ich brauche: Eine einfache analoge Anlage fernsteuern ohne großes Geschraube an Loks.


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#3 von Lanz-Franz , 03.05.2026 16:50

Hallo Konrad.
Mein Rollmaterial ist ausschließlich Schmalspur, außer drei Boerman Spur II Wagons, die auf Rollböcken laufen.
Mit Piko zweimal Enttäuschung erlebt. Das Harzkamel aus der ersten Serie mit brünierten Rädern. Läuft mittlerweile fast zufriedenstellend. Dann die Piko R/C Steuerung, ähnlich wie deine mit diesem Drucktastensender. Empfänger mit Loksteuerung allerdings zum Einbau in die Lok. Hatte auch das Problem mit Unterbrechungen der Funkverbindung. Mit dem Handsender bin ich auch nicht zurecht gekommen. Hab`s dann umgetauscht.
Für Spur G möchte ich dir empfehlen dich bei speziellen Gartenbahnforen anzumelden. Z.B Spassbahnforum und/oder GBForum von Peter Ting.
Vieleich findest du später doch mal den Dreh Loks und Elektrik umzubauen. Bin allerdings auch der Meinung, das die Hersteller Sachen anbieten solten, die auch Gartenbahnfreunde bedienen können, die ohne Bastelei an der Elektrik ihr Hobby betreiben können.
Hört sich vieleicht blöde an aber ich schätze das die Meisten Fehlinvestitionen getätigt haben und diese als Lehrgeld abschreiben mussten.
Bei den Spassbahnern z.B. gibt es auch Stammtische. Eventuell auch in deiner Nähe.
MfG Werner


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Schmalspur 1:87 : Die Birkenbahn https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=133452
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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#4 von OWE , 03.05.2026 19:24

Zitat von Lanz-Franz im Beitrag #3
Hallo Konrad.
Mein Rollmaterial ist ausschließlich Schmalspur, außer drei Boerman Spur II Wagons, die auf Rollböcken laufen.
Mit Piko zweimal Enttäuschung erlebt. Das Harzkamel aus der ersten Serie mit brünierten Rädern. Läuft mittlerweile fast zufriedenstellend. Dann die Piko R/C Steuerung, ähnlich wie deine mit diesem Drucktastensender. Empfänger mit Loksteuerung allerdings zum Einbau in die Lok. Hatte auch das Problem mit Unterbrechungen der Funkverbindung. Mit dem Handsender bin ich auch nicht zurecht gekommen. Hab`s dann umgetauscht.
Für Spur G möchte ich dir empfehlen dich bei speziellen Gartenbahnforen anzumelden. Z.B Spassbahnforum und/oder GBForum von Peter Ting.
Vieleich findest du später doch mal den Dreh Loks und Elektrik umzubauen. Bin allerdings auch der Meinung, das die Hersteller Sachen anbieten solten, die auch Gartenbahnfreunde bedienen können, die ohne Bastelei an der Elektrik ihr Hobby betreiben können.
Hört sich vieleicht blöde an aber ich schätze das die Meisten Fehlinvestitionen getätigt haben und diese als Lehrgeld abschreiben mussten.
Bei den Spassbahnern z.B. gibt es auch Stammtische. Eventuell auch in deiner Nähe.
MfG Werner



Hallo

Digital, einfach gedacht, ist eben nicht so einfach umsetzbar wie Werner das schon meinte.
Viele Lok’s und alle Fabrikate haben abhängig von Antriebsräder Durchmesser, Getriebeübersetzung und Motordrehzahl usw. völlig unterschiedliche Fahrverhalten. Und auch sämtliche programmierbare Einstellungen können/müssen dann modellspezifisch auch darauf angepasst werden können.
Es hört sich beim Einstieg in dieses Metier immer wild an. Sobald man sich, bei entsprechendem Interesse damit aber beschäftigt, lernt man recht schnell viele Dinge dazu. Ging mir ganz genauso.
Wie gesagt, es ist für jemand der da "nicht drinnen ist" schon ein Lernprozess.
Es ist nur wichtig am Anfang ein paar Dinge zu beherzigen.
Nicht einfach drauflos zu kaufen, sonder sich erst zu informieren zu dem was es am Markt alles dafür gibt. Und auch wie so ein Umbau vonstatten geht mit allem drum und dran.
Was will ich, was brauch ich und was kann ich. Und was trau ich mir zu. Und was kostet es.
Mit welchem Fabrikat gelänge mir der Einstieg vom Schwierigkeitsgrad her am Besten und Einfachsten. Da sind nicht alle Produkte gleich. Deshalb Info's, Info’s, Infos, so viel wie möglich.
Stichwort Fehlinvestitionen und Lehrgeld. Da sind schnell mal 1-2hundert Euronen versenkt…💶

Aber eines sollte man sich selbst auch eingestehen.
Wenn jemand so gar keine Bastler u. Schrauberqualitäten hat o.investieren möchte, sollte man vielleicht doch nochmal darüber nachdenken was anderes zu machen was einem vielleicht näher ist.
Spart vielleicht auch viel Geld und viel unnötigen Ärger.
Und, ist vor allem nicht böse, sondern ehrlich gemeint.

Ich wiederhole mich gerne: Gartenbahn, die Spaß machen soll, ist nicht für Zweefuffzich zu haben. Das muß einem klar sein.
Egal ob 10m o. 100m, digital o. analog. Is leider so.
Und die R/C Spielerei, von der schon die Rede war, ist auf Dauer nur was für 2 Wochen um den Weihnachtsbaum im Wohnzimmer.


Viele Grüße
Uwe


 
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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#5 von Stahlblauberlin , 04.05.2026 09:38

Das Piko-RC-System hatte ich genau einmal auf dem Tisch, ein Bekannter kam damit um die Ecke, von wegen vermeintlich defekt. Reichweite und Zuverlässigkeit waren das Thema. Auch da war nach 3-4m Schluß.
Problem 1: Nie gewarteter Motor einer älteren Lok, dadurch massig Funkstörungen. Einmal den Getriebeblock komplett gewartet sorgte schon mal für Zuverlässigkeit.
Problem 2: Auch mit zusätzlichem Entstörfilter plus Dekoder/Empfänger so weit wie möglich vom Motor entfernt war nicht mehr als 10m rauszukitzeln.
Unterm Strich: Gegen eine 20,-€ Billigfunke aus dem R/C-Modellbaubereich kann das System nicht anstinken.
Im konkreten Fall haben wir uns aber einfach mal seine Gleisanlage vorgeknöpft und massig geschraubte Gleisverbinde verbaut und die Verkabelung erneuert, Einspeisung alle ~ 5m, 2,5 mm². Jetzt läuft die Anlage ganz normal mit DCC, Z21PG mit 6A und App auf dem Billig-Tablet. Reichweite nur mit dem ESP in der Zentrale als AP ~ 15m, nach Umbau auf externe Antenne ~30m.
Ein richtig rundes, universelles Funksteuersystem für Gartenbahnen im Akkubetrieb ist mir noch nicht begegnet. Das läuft auf mehr oder weniger aufwändige Eigenbaulösungen hinaus.
Rund wäre für mich: Empfänger auf die Dekoderschnittstelle, Akku anschließen, fertig. Senderseitig wie bei einer Digitalzentrale mindestens 5-6 Triebfahrzeuge gleichzeitig im Griff. Gibt's so aber nicht


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#6 von LBE G8.2 , 04.05.2026 11:17

@Stahlblauberlin

Ja, so eine "richtig runde" Sache hätte was. Zumal die meisten Spur G Loks ja richtig Platz für Akkus hätten (Piko 118, 130 und Consorten)

Da besteht glaube ich kein Interesse seitens der Industrie, sich mit sowas, was so außerhalb der etablierten best practice liegt, zu beschäftigen.

@Baumeister81

Nicht entmutigen lassen! Das wirkt erstmal alles überwältigend viel und kompliziert, aber man lernt sich da rein. Es erscheint vielleicht etwas harsch, was einige Kollegen hier so gesagt haben, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, erst als ich anfing, die Loks und ihre Technik nicht mehr als unberührbare Heiligtümer zu betrachten, wurde ich mit einer richtig funktionierenden Gartenbahn belohnt, die dann aber zuverlässiger als die echte wurde ;)))

Und auch da lernt man nie aus- wenn man den Zug zum Gastfahren mitnimmt, stellt man plötzlich fest, dass er doch nicht kompatibel zu technischen Gegebenheiten anderer Anlagen ist.

Nicht den Mut verlieren,
Alex


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#7 von Stahlblauberlin , 04.05.2026 12:19

Zitat von LBE G8.2 im Beitrag #6
Da besteht glaube ich kein Interesse seitens der Industrie, sich mit sowas, was so außerhalb der etablierten best practice liegt, zu beschäftigen.


Da ist vermutlich einfach der Markt zu klein. Das bedingt entsprechend kleine Stückzahlen die wiederum entsprechende Preise verursachen. Ein einfacher Fahrdekoder mit nix (Motor, vier Schaltausgänge) kommt als DCC-Ausführung auf etwa 30,- in Gartenbahnausführung, das ist bei den zu erwartenden Stückzahlen nicht in Funkausführung zu machen. Entsprechende Standards gibt's auch nicht, also kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen, nur kompatibel zu sich selbst. Und in etwas ein paar 100,-€ zu investieren was Elektronikschrott wird wenn genau dieser eine Hersteller aufgibt ist jetzt auch nicht gerade verlockend.
Den realen Bedarf an Funksteuerungen beim Freilandbetrieb halte ich für überbewertet. Einmal Gleisanlage und Verkabelung fachgerecht aufgebaut funktioniert auch der ganz normale Digitalbetrieb absolut zuverlässig, auch mit Messinggleisen. Hat man dann noch (Eigenbau-) Weichen- und Signalantriebe mit integrierten Dekodern hat man nur noch minimalen Verkabelungsaufwand. Bei meinem Schwiegervater kommen genau zwei Adern von 4mm² an der Zentrale an, das ist die gesamte Verkabelung vom Gartenhaus zur Anlage.


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#8 von Hinnerk , 04.05.2026 12:27

Hallo Konrad,
ich habe so ein Ding in einer kleinen Lok drin. Bei guter Senderbatterie sind 15m drin, auch wenn das Gartenhaus dazwischen ist.


Gruß
Hinnerk


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#9 von leinepeter , 04.05.2026 18:32

Hallo, schau doch mal hier:
https://www.micronradiocontrol.co.uk/rc_model_rail.html
Das System habe ich schon mehrfach im Einsatz.
Mein Empfänger ist auch ortsgebunden und liefert die Fahrspannung zum Gleis.
Das Bestellen geht auch reibungslos.
Die Reichweite liegt bei 10 Meter.
Der alte Peter


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#10 von Stahlblauberlin , 04.05.2026 19:33

Das System von MicronRadio ist gar nicht mal verkehrt. Aber nur 10m Reichweite ?!? Bisschen knapp, selbst einfachste WLAN-Lösungen wie ESP8266 schaffen mehr. Auf Schwiegervaters Anlage müsste ich bei 10 m Reichweite schon hinterherlaufen, die am weitesten entfernten Streckenabschnitte sind etwa 18m voneinander entfernt.
Eine kommerzielle Lösung auf Funkbasis die an das rankommt das man preiswert mit DCC und Strom über's Gleis machen kann ist es leider trotzdem nicht.
Was halt noch fehlt: Bei H0 und kleiner halte ich nichts von Sound, bei LGB bekommt man aber amtliche Lautsprecher unter so daß das da richtig Spaß machen kann. Wenn die 232 mit getunedtem Lautsprecher losbrüllt ist das schon was. Also SuSi und die dann durchaus nutzbaren 10-20 übertragbaren Schaltfunktionen wären schon was, plus entsprechendem Sender..
So wie das System jetzt ist bleibt's in der Nische.
Das Blauzahn-System (R.I.P.) aus dem Funktionsmodellbaubereich ging da in die richtige Richtung, ist aber auch schon wieder weg. Insellösung mit proprietärer Technik, von Bluetooth abgesehen. Extrem interessante Features, jeder Ausgang konnte alles sein, programmierbare Funktionsabläufe usw.
Mein Bruder hat da ein paar 1000,- drin versenkt und ich halte ihm die Komponenten am laufen so gut es geht.
Meine für's Fliegen genutzte DSM2-Funke (also gleiches Protokoll) samt Nano-Empfänger (~10x15x3mm, 6 Kanäle, 6 cm Antenne) schafft übrigens 300m, die normalgroßen Empfänger weit jenseits meiner Sichtweite im km-Bereich.


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#11 von LBE G8.2 , 04.05.2026 20:58

@Stahlblauberlin

Bezüglich Sound, ja, das Innenvolumen der PIKO- Großdiesel in G sollte mehr sein als das der meisten Soundbars. Da geht selbst mit preiswertesten Lautsprecherchassis schon einiges mit ansehnlichem Frequenzgang und Klirrverhalten. Sogar Mehrweg wäre da machbar.

Na klar ist die "konventionelle" Digitalmodellbahn völlig zuverlässig, wenn richtig gemacht. Sie ist aber eben auch mit einer hohen Startinvestition verbunden, von den ganzen Schraubklemmen für die Gleise ganz zu schweigen. Und es ist eben auch erstmal viel zu lernen und zu beachten. Das ist erstmal abschreckend für den Anfänger.

Da wäre ein "sauberes" RC System passend für die Schnittstelle einfach DIE Lösung. Jeder billig gebrauchte Modellbahntrafo mit genügend Saft wäre damit grundlegend mehrzugfähig. Der Sender bräuchte ja bloß einen Hebel und vielleicht ein paar Tasten. Alles wäre so schon weitgehend kabellos und tragbar.

Dass PIKO allerdings überhaupt was in der Richtung anbietet, ist aber bereits zu loben! Ggfs könnten die das ja mal ein bisschen ausbauen.

Gruß Alex


 
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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#12 von Stahlblauberlin , 04.05.2026 21:36

Zitat von LBE G8.2 im Beitrag #11
Na klar ist die "konventionelle" Digitalmodellbahn völlig zuverlässig, wenn richtig gemacht. Sie ist aber eben auch mit einer hohen Startinvestition verbunden, von den ganzen Schraubklemmen für die Gleise ganz zu schweigen.

Ein Roco 10764 mit Trafo Roco 10725, zwei Lokmäuse 2 sowie einfache Dekoder wie den Lokdrive S und man hat halbwegs preiswert ein einfaches Digitalsystem zusammen das problemlos vier Stainzen o.ä. gleichzeitig fahren lässt. Aufrüsten kann man immer noch, alles Standardware und etablierte Technik.
Kann man Elektronik selbst bauen kriegt man für unter 100,-€ ein DCC Digitalsystem mit 6A, WLAN plus Funkmaus selbst gebaut das nach außen etablierte Standards (xBus, Loconet, Z21-Protokoll per WLAN) bietet. Stichworte: z21pg und PacoMouse CYD.
Die 6A sind dabei nur festgelegt da darüber Netzteile mit den Mindeststandards an Sicherheit richtig teuer werden und auch die Ansprüche bezüglich des Aufbaus deutlich größer werden, meine 6A-Zentrale könnte auf Bauteilebene ohne weiteres 20A Dauerstrom liefern. Aber alleine schon Steckverbinder die das aushalten gehen ins Geld.
Die bösen Blechgleisverbinder lassen sich mit gewöhnlichem Batteriepolfett deutlich entschärfen, die halten dann auch im Freilandbetrieb einige Jahre ohne Probleme zu machen. Schraubverbinder gibt's ab 99ct im Hunderterpack...


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#13 von Baumeister81 , 04.05.2026 23:01

Ich merke schon, die Diskussion bewegt.

Ich tendiere gerade zu einer von 3 Lösungen:
1. Es so lassen wie es ist. Es ist nicht ideal, geht aber erstmal.
2. Komplett auf DCC umstellen. Hier sehe ich aber eine Komplexitäts- und Preisstufe für die ich zum aktuellen Stand weder die Zeit noch das Budget finde. (Ich werfe mal weiter unten ein paar Fragen in den Raum die mich dazu bewegen)
3. Auf das System von @leinepeter umstellen. Das sieht ehrlich gesagt nach genau dem aus was ich suche! Dazu zwei Fragen
a) Kann man die Receiver Outdoor einsetzen und direkt ans Gleis anschließen? Ich möchte die nicht in eine Lok einbauen sondern lieber in ein Häuschen und damit den Strom am Gleis steuern.
b) Weiß irgendjemand, ob die Sender dieses Systems mit dem Piko R/C System kompatibel sind? Dann müsste ich nur die doofe Fernbedienung von Piko austauschen und könnte den Receiver weiter verwenden.


Nochmal etwas umfangreicher meine Gedanken und Fragen zu DCC:
Zum einen verstehe ich noch nicht, wie DCC selbst das Problem lösen soll. Das ist doch nur das Protokoll, aber nicht der Übertragungsweg. Egal ob ich analog oder digital fahre, irgendwie muss doch das Signal von meinem Controller den ich in der Hand halte zum Receiver bzw. der DCC Station kommen. Das passiert doch am Ende auch nur per Funk (was ja auf das gleiche wie die aktuelle Lösung hinausläuft), oder vielleicht per WLAN (hab' ich nicht im Garten).

Zum anderen erschließt sich mir immer noch nicht, was ich für meinen konkreten Anwendungsfall alles brauche (und das dann in Summe kostet). Bisher kenne ich nur die Kalkulation aus dem Modellbahnladen, die kommt bei ca. 1000,- € raus. Egal mit welchem System. Das ist mir mit weitem Abstand zuviel für die kleine Anlage die ich habe. Ich hatte aber schon immer mal Ideenansätze gehört von wegen Decoder direkt ans Gleis anschließen statt in eine Lok oder ähnliches, das vielversprechend klang.
Hier jetzt der konkrete Fall um den es geht:
1) Ich brauche keinen Mehrzugbetrieb. Ich hab auf der Bahn eh max. Platz für eine Lok die fährt und eventuell eine zweite die auf dem einen Abstellgleis parkt. Das wird sich bei dieser Anlage auch nicht ändern. Da Platz ist baulich bedingt vorgegeben und kann nicht größer werden. Wenn ich mal mehr will, muss es eine zweite Anlage an einer anderen Stelle des Gartens werden.
2) Ich möchte nichts selber basteln müssen. Also keine Decoder in Loks selbst einbauen, keine Platinen löten oder ähnliches. Ich möchte quasi ein "out of the box" System.
3) Es muss wetterfest sein. Also Ideen wie, "wir nehmen das Zeugs von einer H0 Bahn, das geht auch" scheitern dann sicher am dauerhaften Outdoor Betrieb.

Gibt es denn DCC für jemand mit diesen Anforderungen? Oder bleibe ich da am Ende doch lieber bei der einfachen unkomplizierten Funklösung.
Wenn ja, wo liegt das denn preislich?

Als Hintergrund nochmal:
Ich bin Familienvater und hab' ein kleines Kind. Zeit ist daher aktuelle Mangelware. Da wir ein Haus gekauft haben, muss ich mit Budget auch vorsichtig umgehen.
Ich suche nicht das große Hobby in das ich dann jede Woche zig' Stunden Zeit und jeden Monat hunderte Euros Geld stecke. Ich möchte einfach mit meinem kleinen Sohnemann eine einfache Gartenbahn fahren lassen und ein bisschen die Landschaft dekorieren.

Vielen Dank und viele Grüße,
Konrad


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#14 von Stahlblauberlin , 04.05.2026 23:39

Zitat von Baumeister81 im Beitrag #13
2. Komplett auf DCC umstellen. Hier sehe ich aber eine Komplexitäts- und Preisstufe für die ich zum aktuellen Stand weder die Zeit noch das Budget finde. (Ich werfe mal weiter unten ein paar Fragen in den Raum die mich dazu bewegen)

Siehe hier: https://ebay.us/m/VFi7mZ , da kommt dann noch ein oder zwei Dekoder a 35,- drauf.
Zitat von Baumeister81 im Beitrag #13
2) Ich möchte nichts selber basteln müssen. Also keine Decoder in Loks selbst einbauen, keine Platinen löten oder ähnliches. Ich möchte quasi ein "out of the box" System.

Gibt es praktisch nicht, alle Dekoder/Empfänger die hier zur Sprache gekommen sind brauchen auch stationär, erst recht Outdoor, ein solides Gehäuse, witterungsbeständige Anschlüsse etc.
Zitat von Baumeister81 im Beitrag #13
a) Kann man die Receiver Outdoor einsetzen und direkt ans Gleis anschließen? Ich möchte die nicht in eine Lok einbauen sondern lieber in ein Häuschen und damit den Strom am Gleis steuern.

Siehe vorherigen Kommentar, einfach fliegend in einem Häuschen liegend sind diese Baugruppen mit IP0 (also gegen nichts geschützt) nicht lange haltbar.
Zitat von Baumeister81 im Beitrag #13
b) Weiß irgendjemand, ob die Sender dieses Systems mit dem Piko R/C System kompatibel sind? Dann müsste ich nur die doofe Fernbedienung von Piko austauschen und könnte den Receiver weiter verwenden.

PIKO ist nur zu sich selbst kompatibel, zu nichts anderem.
Das andere System scheint der Beschreibung nach immerhin DSM2/DSMx zu können und damit mit Sendern bzw. Empfängern von z.b. Spectrum kompatibel zu sein. Die zählen aber zu den besseren Geräten und sind damit nicht ganz billig. Allerdings sind auch diese Sender für den Betrieb von Flugmodellen, Autos oder Boote ausgelegt ohne auf die spezifischen Anforderungen der Modellbahn einzugehen.


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#15 von Lanz-Franz , 05.05.2026 02:27

Für mit Sohnemann spielen eventuell etwas von Playmobil? Die mit dem blauen Sender.
Playmo Das ist etwas für kleine Mädchen.
MfG Werner


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Schmalspur 1:87 : Die Birkenbahn https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=133452
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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#16 von leinepeter , 05.05.2026 16:00

Hallo Konrad,
den Receiver von micronradiocontrol sollte man tunlichst geschützt unterbringen.
Ob da ein Modellgebäude im Freien ausreicht halte ich für gewagt.
Auch wenn es ein wenig umständlich ist, habe ich den Receiver in einem kleinen Gehäuse eingebaut
und das Ganze über Steckverbinder in einem kleinen Häuschen angeschlossen.
Den Receiver nehme ich in den wirklich großen Betriebspausen,
also über Nacht oder mehrere Tage, mit ins Wohnhaus.
Von dort kommt ja auch die Stromversorgung (bei mir 16V).
Der alte Peter


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#17 von Hinnerk , 05.05.2026 17:50

Hallo Konrad,
ich bringe da noch das Locoremote-System https://www.locoremote.co.uk/ ins Spiel.
Es baut sein eigenes WLAN auf, benötigt für Deine Zwecke einen Maxi-Empfänger mit 12V-Stromversorgung.
Gesteuert wird mit Smartphone und eigener APP.
Reichweite bei mir im Garten 15m (mehr gibt der Garten nicht her).


Gruß
Hinnerk


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#18 von leinepeter , 05.05.2026 18:12

Hallo Konrad,
falls du Bedenken wegen der Bestellung bei micronradiocontrol haben solltest kann ich dich beruhigen.
Ich bin schon etwas älter und gehöre zu einer Generation welche nie Englischunterricht hatten.
Ja, so etwas gibt es.
Das können sich viele gar nicht vorstellen.
Ich habe einfach für die Bestellung den Übersetzer von Google benutzt.
Die Antwort kam in Deutsch.
Der Herr bei micronradiocontrol gab zu, auch einfach den Übersetzer benutzt zu haben.
Mit sehr netten Worten.
Insgesamt 3 Systeme habe ich im Laufe der letzten Jahre auf diese Weise bezogen.
Durch die blöde Zoll Situation geht eine Lieferung dann leider nicht gerade schnell.
Aber es funktioniert.
Der alte Peter


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#19 von Baumeister81 , 05.05.2026 21:33

Danke für eure Tipps.

Das hilft mir definitiv weiter. Ich neige jetzt zu einer Kombination aus:
1. Ich bleibe erstmal bei dem was ich habe.
2. Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit und Budget habe, rüste ich auf die RC Lösung der Briten um. Mich reizt einfach, dass man da ein richtiges Rad zum einstellen der Geschwindigkeit hat. Das nervt mich bei der Piko Fernbedienung so sehr, dass es da nur Knöpfe gibt.

Aus dem Grund kommt für mich auch keine App Lösung in Frage. Ich möchte etwas haptisches in der Hand halten um die Lok zu steuern.

DCC scheint da für mich immer ungeeigneter zu sein. So sehr ich auch die Sachen hier im Forum bewundere, wo ihr eigene Wagen mit Decodern, Boostern, etc. habt, die ihr bei schönen Wetter dann rausrollt, das wäre bei mir einfach mit Kanonen auf Spatzen schießen. Auch möchte ich keine Loks aufschrauben und umrüsten. Da habe ich viel zu sehr Sorge, mir meine schöne Lok zu beschädigen.

So einen Controller von Microradiocontrol in ein IP 56 Gehäuse aus dem Baumarkt einzupflanzen und das dann in einem Pola Gebäude unterzubringen... das sehe ich nicht als Problem an.

Playmobil ist an sich eine Option, aber mir irgendwie zu bunt. Aber ich habe ein paar gebrauchte LGB Toy Train Hänger, die ich ankoppeln kann um mit dem Sohnemann zu spielen.


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#20 von Stahlblauberlin , 05.05.2026 22:04

Zitat von Baumeister81 im Beitrag #19
So sehr ich auch die Sachen hier im Forum bewundere, wo ihr eigene Wagen mit Decodern, Boostern, etc. habt, die ihr bei schönen Wetter dann rausrollt, das wäre bei mir einfach mit Kanonen auf Spatzen schießen. Auch möchte ich keine Loks aufschrauben und umrüsten. Da habe ich viel zu sehr Sorge, mir meine schöne Lok zu beschädigen.

Für so eine Anlage wäre ein Wagen für die Digitaltechnik etwas übertrieben. Wenn ich zwei-drei mal im Jahr mein LGB-Zeug im Garten eines Freundes aufbaue (~ 30 m Strecke) hab ich eine Eigenbauzentrale von 10x5x15 cm, ein Laptopnetzteil und zwei Lokmäuse im Stoffbeutel dabei.
Der erwähnte Roco 10764 samt Netzteil ist auch nicht größer.
Was das Digitalisieren von LGB-Loks angeht: wenn es sich nicht gerade um uralte Lokomotiven mit dreipoligem Anschluß am Getriebe handelt ist das ausgesprochen einfach. Bei meiner 2095 (Vierachsige ÖBB-Diesellok) hab ich inkl. 1:1-Austausch der Glühlampen gegen LEDs und kompletter Reinigung beider Getriebe gerade mal zwei Stunden gebraucht. Nur den Dekoder einzubauen hätte vielleicht eine halbe Stunde ohne zu hetzen gedauert, der hat Schraubklemmen...
Sind die Loks so alt das sie noch den dreipoligen Anschluß am Getriebe haben steht eh vermutlich mal eine Grundwartung an bei der man die Loks weiter als zum Digitalisieren zerlegen muss.
Auch sind die Lokomotiven sehr schrauberfreundlich und robust, da muss man sich schon Mühe geben um da was zu ruinieren. Wer ein Ikea-Regal zusammenbauen kann kriegt auch LGB-Loks schadlos zerlegt und wieder zusammen.


Baumeister81 hat sich bedankt!
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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#21 von Baumeister81 , 05.05.2026 22:52

Ich bin da abgeschreckt von einem Video was ich im Netz gesehen habe.
Da hat jemand, der scheinbar auch nicht zum ersten Mal eine Modellbahn zusammenschraubt, genau die Piko BR 80 umgebaut, die ich habe.
Trotz das der Typ (zumindest halbwegs) Ahnung hatte, lief es auf Dinge wie "und dann flexe ich hier ein Loch hinein um Platz für die Kabel zu schaffen" hinaus und auf den Kabelbaum der am Ende zum Teil im Führerhaus der Lok endete, weil im Körper der Lok einfach kein Platz mehr war.

Ihr Profis hier würdet das sicher besser hinbekommen, ich hab' aber keine Ahnung und sehe mich da genauso dran scheitern wie der Mann in besagtem Video. Da hab ich meine BR80 einfach zu lieb.


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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#22 von Stahlblauberlin , 06.05.2026 10:31

Die Piko-BR80 ist ohne irgendwelche Eingriffe in die Substanz völlig "langweilig" zu digitalisieren, keine Ahnung was der Typ da gemacht hat. Ein Dekoder mit Schraubklemmen ist da voll reversibel einzubauen, ohne irgendwelche Zerstörungen.
Kenne die Lok sehr gut, ist im eigenen Bestand und hat sogar eine komplette Steuerung verpasst bekommen:


Baumeister81 und Lanz-Franz haben sich bedankt!
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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#23 von Lanz-Franz , 06.05.2026 12:14

Zitat von Baumeister81 im Beitrag #21
Ich bin da abgeschreckt von einem Video was ich im Netz gesehen habe.
Da hat jemand, der scheinbar auch nicht zum ersten Mal eine Modellbahn zusammenschraubt, genau die Piko BR 80 umgebaut, die ich habe.
Trotz das der Typ (zumindest halbwegs) Ahnung hatte, lief es auf Dinge wie "und dann flexe ich hier ein Loch hinein um Platz für die Kabel zu schaffen" hinaus und auf den Kabelbaum der am Ende zum Teil im Führerhaus der Lok endete, weil im Körper der Lok einfach kein Platz mehr war.

Ihr Profis hier würdet das sicher besser hinbekommen, ich hab' aber keine Ahnung und sehe mich da genauso dran scheitern wie der Mann in besagtem Video. Da hab ich meine BR80 einfach zu lieb.

Dazu gibts einige Videos.
Kannst du einen Link zu diesem Video einstellen? Weil, auch aus Fehlern von Anderen kann man lernen. Alles ist für irgend etwas nützlich, und wenn es als abschreckendes Beispiel dient. Nicht um dich generell vom Umbau abzuschrecken, sondern um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Hab mal was gesehen, da wollte jemand zeigen und erklären, wie Kabel an Gartenbahnschienen gelötet werden
MfG Werner


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Schmalspur 1:87 : Die Birkenbahn https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=133452
Gartenbahn : https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?...578793#p1578793


 
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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#24 von OWE , 06.05.2026 13:45

Moin

Möchte mal noch was zum digitalen Umbau beitragen.
Es ist tatsächlich nicht so schwer wie’s im ersten Moment scheint und sich anhört.
Und jedes Lokmodell egal welcher Hersteller hat seine Tücken und Vorteile. Je kleiner ein Lokmodell umso mehr "Erfindergeist" o. "lösungsoptimiertes Denken" bei der Unterbringung des Innenlebens ist da gefragt. Es kann auch durchaus vorkommen mal ein Loch zu bohren um Kabel, möglichst unsichtbar von außen, dahin zu verlegen wo's eben nötig ist. Es kann auch vorkommen mal eine Strebe o. Traverse auszuschneiden o. ganz zu entfernen wenn sie mit den nachträglichen Einbauten kollidiert. Natürlich auch nicht brachial o. so, daß damit möglicherweise das Stabilitätsgefüge des Modells in Frage steht.

Ich möchte an dieser Stelle mal noch an die Ein bzw. Umbautipps auf der Massoth HP verweisen. Da gibt’s im Massoth Wiki zu zahlreichen Lokmodellen Beschreibungen m. Fotos die durchaus hilfreich sind u. sein können.
Im übrigen kann man durchaus Kabel direkt am Schienenprofil anlöten. Das wäre dann so gesehen die sicherste elektr. Verbindung.
Wenn’s gescheit gemacht wird.


Viele Grüße
Uwe


 
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RE: Erfahrungen und Tipps zu Piko R/C

#25 von Lanz-Franz , 06.05.2026 17:53

Zitat von OWE im Beitrag #24
Moin
Im übrigen kann man durchaus Kabel direkt am Schienenprofil anlöten. Das wäre dann so gesehen die sicherste elektr. Verbindung.
Wenn’s gescheit gemacht wird.


Genau. Habs in der Ausbildung gelernt. Mit meinem uralten Weller Magnastat und "dicke" 8er Spitze und blanken Schienen kein Problem.
Zitat von Lanz-Franz im Beitrag #23

Dazu gibts einige Videos.
Kannst du einen Link zu diesem Video einstellen? Weil, auch aus Fehlern von Anderen kann man lernen. Alles ist für irgend etwas nützlich, und wenn es als abschreckendes Beispiel dient. Nicht um dich generell vom Umbau abzuschrecken, sondern um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Hab mal was gesehen, da wollte jemand zeigen und erklären, wie Kabel an Gartenbahnschienen gelötet werden
MfG Werner

Der Typ hatte den Mund sehr voll genommen aber nichts vernünftiges gelötet bekommen. Auch zu anderen Gartenbahnsachen gut gemeint aber schlecht gemacht. War wohl nur auf Youtub-mag-ich Klicks aus.

Und zum Thema Umbau die alte Gärtner Weisheit "Mit kaltem Herz und scharfer Schere"
MfG Werner


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Gartenbahn : https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?...578793#p1578793


 
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