Zitat von Datschiburger im Beitrag #27
Verfolge eifrig dein interessantes Projekt. Inhaltlich kann ich da leider nichts beitragen, dein Vorgehen aber mit der tiefgreifenden historischen Recherche gefällt mir sehr gut!
Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg, und hoffe, Dein Projekt kommt bald in die Bauphase, bin sehr gespannt.
Danke, das freut mich. Bis zur richtigen Bauphase wird es noch etwas dauern, da der Raum wo das später alles stattfinden wird grad noch renoviert wird und ich noch paar andere nicht grad kleine Baustellen am Haus selbst hab. So nutze ich halt die Zeit für die ganze Recherche und mach mir über dies und das so Gedanken. Aber an bestimmten Details versuche ich mich ggf. bald. Auch ohne Anlage kann ich ja diverse kleinere Objekte schon angehen. Sprich z.B. mal das Mundloch-Portal bauen und schauen wie es wird oder auch nur Selfmade Bäume oder auch mal ein Gebäude konstruieren und überlegen ob ich es selbst aus Karton baue oder mich in das Thema der 3D-Modellierung "reinfuchse" und es bei einem Online-Dienstleister machen lasse. Gibt quasi genügend Möglichkeiten anzufangen und was zu tun auch wenn die Location und Platte und auch noch kein Millimeter an Gleis vorhanden ist. Und bei den meisten Themen bin ich im Vergleich zu den ganzen Profis hier im Forum noch super grün hinter den Ohren. Bei manchen Versuchen kann ich dann auch gleich das Töchterlein versuchen mit einzubinden ob sie auch Interesse und Spass an sowas findet. Vor gaaaaaanz langer Zeit hab ich zumindest mal ein Karton Häuschen selbst gebaut was ungefähr den H0 Maßstab gehabt haben könnte. Mit Inventar und abnehmbaren Stockwerken. War eher ein etwas moderneres Häuschen und war nicht für eine Eisenbahnanlage gedacht. Mein Nachbar hatte damals in der Schule sowas im vmtl. Kunstunterricht gemacht und ich fand das sehr spannend und hab dann auch einfach eins gebaut

. Hatte ich damals alles auf Millimeterpapier geplant und halt auf weißem recht dünnem Karton ausgeschnitten und entsprechend verklebt. Nur angemalt hatte ich es am Ende nicht. Stand sehr lange in meinem Zimmer aber existiert leider mittlerweile nicht mehr und ist irgend einem Umzug wohl mal zum Opfer gefallen leider. D.h. grundsätzlich traue ich mir was dies angeht einiges zu würde ich mal salopp so sagen. Aber zu lernen gibt es in dem ganzen Modellbau für mich noch astronomisch viel. Aber diesen Ansatz so ein modulares Gebäude mit Inventar zu machen wie ich es damals auch gemacht habe finde ich eigentlich recht spannend und diesen Ansatz würde ich eigentlich gerne wieder verfolgen. Sprich nicht nur die "Fassade" angehen sondern auch die Möglichkeit tiefere Einblicke zu gewähren. Gerade wenn nur wenige aber historische Gebäude auf der Anlage geplant sind fände ich das eigentlich super spannend und würde dem Entdeckergeist des Betrachters entgegenkommen und einiges zu bieten geben.
Aber wie gesagt, alles kann und nichts muss. Evtl. fange ich ja auch etwas übermotiviert grad an, aber diese ganze Recherche oder auch Gleisplanung macht mir auch bereits richtig Spaß und man lernt auch einiges dabei. Und wenns dann irgendwann doch nichts wird oder einschläft oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht klappen sollte dann hoffe ich durch meine Beteiligung hier im Forum ggf. doch dem ein oder anderen irgendwas geholfen zu haben. Kann ja sein es interessiert sich irgendwann jemand anderes exakt für dieses Szenario und kann somit dann von meinen bisherigen Überlegungen und Recherchen auch etwas profitieren. Who knows. Könnt natürlich auch alles nur für mich behalten und machen, macht aber irgendwie ja auch nur halb soviel Spaß wenn man nicht manchmal mit ein paar gleichgesinnten "Nurds" (nicht böse gemeint

) fachsimpeln könnte. Und das ist für mich bei jedem Thema so. Könnten auch alte Computerspiele oder egal was sonst sein. Ich bin wohl tendenziell der Typ Mensch dem die Hobbies und Interessen nicht ausgehen würden. Der Tag und die Nacht und im Endeffekt das ganze Leben haben prinzipiell zu wenig Stunden

. Ich will und muss bei diesem Moba-Thema jetzt auch nichts überstürzen und mir auch Zeit und Raum für die anderen Hobbies und Interessen und natürlich Familie nehmen. Sei es nun Wandern, Radeln, Garten, Häusle, Genealogie, ... egal was.
Zitat von lernkern im Beitrag #28
1.) Willst du auf der eigentlich alleine spielen? Oder spielt dein Pa mit? Ich glaube, man könnte da schon zu Zweit drauf spielen.
2.) Und noch eine Frage: auf welcher Höhe soll die "Grundebene" sein?
3.) Edit: entschuldige die Klugscheißerei, aber die Erzwagen sind "Hunte".
1.) Weiß ich nicht. Mal sehen. Pa hat erstmal sein eigenes Spielzeug

. Evtl. frage ich ihn demnächst mal und stelle von seiner Anlage auch mal Bilder hier ein. Von der alten Vorgänger-Anlage gäbe es ggf. sogar auch noch irgendwo Bilder (Dias). Sowohl die alte als auch die neue Anlage sind aber so richtige old-Style Fantasie Spielbahnen wo man nicht mal annähernd einen Anspruch an Realismus haben darf sondern einfach nur seine Blicke schweifen und das ganze wirken, genießen und ein wenig in kindliche Freude übergehen sollte

.
2.) Da bin ich grad dran an dem Thema und überlegen was die Landschaftsgestaltung und Höhenunterschiede angeht und wie Maßstabsgetreu das wiederum möglich ist. Da ich ja das Schüttgerüst bei der Halde drauf habe brauch ich dort ein gewisses Gefälle. In der Realität hab ich dort im Bereich bis hoch zum Platz der Grubenbahn irgendwo Geländeunterschiede so um die 10-15m. Vom Mundloch hoch zum Haus der Bergleute also Mundloch Tagstrecke 1 sind es in der Realität irgendwo zwischen 17 und 25 m wenn ich das grad recht in Erinnerung habe. Sprich diese Erzrutsche war schon ziemlich mächtig und hat einiges überbrücken müssen, was man auch auf den Bildern sieht die Personen die davor stehen das schon sehr mächtig erscheinen lassen. D.h. konkret habe ich kürzlich darüber nachgedacht die Gleise irgendwo ggf. auf 12cm oder so zu legen. Den Hang über dem Mundloch werde ich tendenziell etwas drücken müssen was den Maßstab angeht.
Dieser Höhenunterschied beim Erzscheideplatz wo die Zahnradbahn quasi lt. dem Bild von Wengert so eine Schneise zwischen den Gleisen der Grubenbahn hatte könnte noch spannend werden wie ich da die Höhenunterschiede im Modell mache und hinbekomme, dass auch die Steigungen wieder auf die kurze Strecke ok sind und es nicht komisch wirkt. Heute ist dort beim Besucherwerk meines Wissens alles nur ein ebener Platz. D.h. von dieser Schneise ist heute gar nichts mehr zu sehen. D.h. wie hoch diese wirklich in der Realität war weiß ich gar nicht. Sprich mussten da nur die Wägen unter den "Holzbrettern" drunterpassen, damit mit den Schubkarren das Erz eingekippt werden konnte oder musste auch die ganze Lok da unten drunter passen? Wie weit könnte das Erz da beim Kippen noch "runtergefallen" sein bis in den Wagen usw.? Wie hoch war die Lok und wie hoch ungefähr die Wägen? Und wie hoch sind die Modelle so dass das dann gestalterisch alles hinhaut. Fragen über Fragen

.
Oder hast du mit deiner Frage zur Grundebene eher die Höhe der Anlage selbst gemeint. Sprich Einblicke eher auf Sitzhöhe oder aus dem Stehen? Da wäre ich mir tatsächlich auch noch nicht so ganz sicher wie ich es machen würde.
3.) Erst wollt ich schreiben. Passt, Klugscheißerei ist angenommen.

Aber ich klugscheiße da jetzt mal bissl zurück. Prinzipiell hast du Recht und in der traditionellen Bergmannssprache heißen die Förderkarren "Hunt" und in Mehrzahl "Hunte". Dennoch ist die Schreibweise und Aussprache "Hund" und Mehrzahl "Hunde" historisch genauso richtig und eng mit dem Begriff verwoben. "Hunt" hat sich in der Schreibweise halt eher durchgesetzt um sich klar von dem Haustier abzugrenzen. Aber in historischen Quellen und alten bergmännischen Schriften und im regionalen Dialekt findet man sehr häufig die Schreibweise mit "d" (der Grubenhund). In dem Buch zum Besucherbergwerk ist hier wirklich öfter auch von "Hunde" die Rede. Hab grad eine Stelle im Buch auf S. 119 vor mir liegen

. Frag mal das liebe Internet aber glaub nicht immer alles der KI

. Die hat mich schon oft genug belogen - haha.
Grüße,
Tschubi