ich bin gerade dabei, mir eine kleine Parkett- bzw. Tischanlage in H0 mit Märklin C-Gleisen aufzubauen. Es sollen so drei bis vier Loks der Epoche IV mit dazu passenden Güter- und Personenwagen werden. Die Loks sollen allesamt von ESU sein, weil die mich einfach von ihrem Funktionsumfang und dem Detaillierungsgrad her begeistern. Mein erste Lok - eine V60 in Rot (31744) - habe ich gestern auch schon bekommen und bin sehr angetan davon. Zudem hatte ich mir mal als Start die Ergänzungspackung D2 von Märklin (Artikelnummer 24802) zugelegt. Gesteuert werden soll zunächst mal alles über eine Marklin Mobile Station WLAN samt passender Anschluss- und WLAN-Box. Neben der V60 möchte ich mir dann noch eine T18 (31181) und eine BR 103 (31177) oder eine BR 151 (31036) zulegen.
Für die BR 103 bzw. die BR 151 wäre natürlich eine Oberleitung nicht schlecht. Allerdings frage ich mich, wie aufwendig das dann beim Auf- und Abbau der Anlage ist. Zudem stellt sich mir die Frage nach der Empfindlichkeit der zugehörigen Teile. Betreibt hier jemand eine Parkett- oder Tischbahn mit C-Gleisen und einer Oberleitung, die er häufiger auf- und wieder abbaut?
Ebenso selten, wie eine Oberleitung, sieht man bei Parkettbahnen den Einsatz von Signalen. Dabei sollten die doch relativ leicht aufgestellt werden können. Ich finde, Signale geben auch einer Parkettbahn deutlich mehr Flair und Spielspaß. Oder seht ihr das anders?
Bin mal auf eure Erfahrungen und Meinungen gespannt.
Mir persönlich wäre der Aufwand zu groß, eine Parkettanlage mit Oberleitung oder Signalen zu versehen. Möglich wäre es schon, aber meins wäre es nicht. Das einzige Szenario, das für mich sinnvoll erschiene, wäre eine Platte, die nur lose auf den Tisch gelegt wird. Hier lassen sich beispielsweise Seitenleisten anbauen, die höher als die Signal- und Oberleitungsmasten sind. So kann man die gesamte Platte bei Nichtgebrauch hinter einem Schrank verschwinden lassen und man muss nix abbauen.
An eine Platte hatte ich auch schon mal gedacht. Aber da hätte ich schon Sorge, dass die Oberleitung oder die Signale beim Hinlegen oder Wegstellen geschädigt werden könnten. Ich hab auch noch keine konkrete Vorstellung von der Größe. Aber so irgendwas zwischen 1,0 x 2,0 qm und 1,3 x 2,3 qm. Und eine Holzplatte in der Größe ist ja nicht gerade leicht. Auch hatte ich schon mal an entsprechende Fertiggelände gedacht. Aber irgendwie mag ich diese Plastikteile nicht und finde sie teilweise auch etwas teuer.
Eigentlich möchte ich die Bahn lieber auf und -abbauen, und wenn sie abgebaut ist, in den entsprechenden OVPs verstauen. Wohne halt in einer Mietwohnung, wo ich leider keinen separaten Raum für eine dauerhaft aufgebaute Anlage habe.
Zitat von dtp im Beitrag #3Aber da hätte ich schon Sorge, dass die Oberleitung oder die Signale beim Hinlegen oder Wegstellen geschädigt werden könnten.
Deswegen schrieb ich ja davon, dass man entsprechend hohe Seitenleisten montieren müsste. Dann sieht das halt wie eine Schublade aus.
Ich habe früher in meinem Kinderzimmer Signale und Oberleitungen auf der Bodenbahn gehabt. Grundsätzlich geht das, hat aber zwei Nachteile: - hoher Aufbauaufwand und Verkabelungsaufwand (gerade bei Signalen) - Kollateralschäden.
Ich habe die robusten Märklin Formsignale benutzt, aber auch davon ist mir eines durch eine Kollision mit einem Bein abgebrochen. Ab da habe ich sie nur noch in geschützten Ecken des Raums aufgebaut. Aber allgemein war mir meist der Aufwand der Verkabelung zu hoch. Wenn man Teppichbahning analog betreibt, muss man eh schon seeeehr viele Strippen ziehen, und dann wurde alles weggelassen, was nicht zwingend erforderlich ist.
Eine Möglichkeit wäre, den Signalen einen stabilen Käfig aus Plexiglas zu verpassen. So sind sie geschützt.
Analog ist das ganze alleine der Verkabelung wegen beim Teppichbahning so eine Sache. Hab das mit meinem M-Gleis samt passenden robusten Signalen ausprobiert, nette Spielerei aber Unmengen Strippen. Primär fahre ich DC(C) und bin da froh das alle Weichenantriebe samt Dekodern in den Bettungen meiner Roco-Line Gleise stecken, also genau zwei Leitungen zum ganzen Aufbau. Mit Oberleitungen habe ich weder beim M-Gleis wo das dank anclipsbarer Masten und robuster Bauweise sogar theoretisch machbar ist gar nicht erst experimentiert.
Hallo Thorsten , ich fahre ebenfalls auch auf meiner Laminatbahn in DCC , Decodern in den Weichen,und nur 2 Kabel am Gleis und geniesse das da nicht mehr ist . Ich stelle bis jetzt beim Aufbau meine Märklin Formsignale nur ohne Anschluss dazu und stelle Sie halt für Fotos händich auf Hp0 1 oder 2. Ich würde aber evtl mal 2-3 Signale am Boden mal anschliessen wollen ,das reiz mich schon irgendwie aber der oder den Kabelsalat müsste mnl halt gut am Boden für die Zeit des Aufbaues fixieren um nicht zu stolpern oder ähnliches. Eine Oberleitung schliesse ich bei mir aber absolut aus ,da wäre mir die Gefahr des dran hängen bleibens zu hoch. Grüssle von Olaf mit der Laminatbahn
Zitat von Graf Koks im Beitrag #4 Deswegen schrieb ich ja davon, dass man entsprechend hohe Seitenleisten montieren müsste. Dann sieht das halt wie eine Schublade aus.
Außer, die wären aus Acryl. Aber nee, das wäre keine Option.
Ich hab mir jetzt einfach mal ein Signal 70412 von Märklin bestellt und probiere es mal aus. Ob ich eine Gleistrennung mache, muss ich dann noch mal sehen. Schade, dass es noch keine Digitallok mit integrierter Kamera gibt, die die Signalstellung optisch erkennt und dann automatisch bremst. 😇
Hab zunächst mal die Weichen mit den Laternen ausgestattet. Positiv überrascht war ich, dass in jeder Verpackung zwei Laternen drin waren und dass damit sogar zwei rechte oder linke oder eben eine linke und eine rechte Weiche ausgerüstet werden können. Hab die Kabel für die Platinen gleich mal mit den Decoder-Kabeln verlötet, da die Laternen eh drin bleiben werden.
Und dann hab ich noch das Signal 70412 etwas mit meiner Mobile Station WLAN umprogrammiert. Entgegen der Anleitung waren die LEDs auf einen Helligkeitswert 8 statt 15 eingestellt. Hab die Helligkeit erst mal auf 15 umgestellt. Und dann habe ich mich für ein Nachwippen der Flügel bei mittelschneller Bewegung entschieden. Zudem musste ich die Mittelstellung des zweiten Flügels etwas nachjustieren, da er nicht senkrecht nach oben zeigte. Leider ist das Umprogrammieren mit der MSW etwas umständlic, denn ich muss dazu den DIP-Schalter 10 immer zwischen MM und DCC hin und her schalten, um den Effekt der veränderten Mittelstellung des Flügels auch testen zu können.
Noch habe ich das Signal nur mit zwei Kabeln zur Spannungsversorgung angeschlossen.