Zugbildung Holland Epoche 1

#1 von Martijnstein , 21.06.2026 21:34

Einführung

Das Ziel dieses Themas ist die realistische Darstellung von Zugzusammenstellungen in den Niederlanden in Epoche 1, mit einem Schwerpunkt auf den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg (~1910–1914). In dieser Zeit war der Zug die schnellste Möglichkeit, sowohl Personen als auch Nachrichten (per Post) von A nach B zu transportieren. Dies sind die eigentlichen Glanzzeiten der Eisenbahn, in denen ein Großteil des Verkehrs auf der Schiene stattfand – von der lokalen Zu- und Abfuhr von Gütern bis hin zu Luxuszügen für die Elite. In der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg kamen der kraftwagen (PKW’s, Busse, LKW’s) und die Luftfahrt (Post und Personen) auf, wodurch die Eisenbahn an Bedeutung verlor. In den Niederlanden war die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zudem eine Phase, in der sich die private H.S.M. (Hollands (IJzeren) Spoorwegmaatschappij, Höllandische Eisenbahn Gesellschaft) und S.S. (Staatsspoorwegen, Staatseisenbahn Gesellschaft) stark konkurrierten, während auch die N.C.S. (Nederlandse Centraal Spoorweg, Niederlandische Centralbahn) und N.B.D.S. (Noord-Brabantsch-Duitsche Spoorweg-Maatschappij, Nord-Brabantisch-Deutsche Eisenbahngesellschaft) wichtige Strecken betrieben. In Deutschland ist dies die Zeit der „Länderbahnen“, in der viele Bundesländern eigene Staatseisenbahnen hatten. Kurz gesagt: eine vielfältige und abwechslungsreiche Epoche.

Zunächst werde ich mich auf internationale (D-)Züge konzentrieren. Einige Modelleisenbahnhersteller haben kürzlich Wagen aus dieser Zeit herausgebracht oder angekündigt (Roco Württembergische und Preußische D-Zug-Wagen, Saxonia Modellbau sächsische D-Zug-Wagen und Brawa Preußische Abteilwagen). Die Wagen, aus denen die Züge bestanden, hatten oft einen komplexen Umlauf. Unterwegs wurde häufig rangiert, wobei sich die Zugzusammenstellung änderte. Es kostet Zeit und Mühe, dies im Detail zu rekonstruieren und für Modellbauer praktisch zusammenzufassen. Daher werde ich die Züge nach und nach behandeln und mich dabei an dem orientieren, was die Modelleisenbahnhersteller herausbringen.

Zu Beginn ein Überblick über internationale Züge mit durchgehenden Wagen im Sommer 1910. Die Nummer ist die Zugnummer, die Abfahrtsbahnhöfe stehen vor dem Bindestrich (“-”), die Zielorte dahinter. Verschiedene Flügelzüge und Kurswagen werden durch ein “/” getrennt. Lokale grenzüberschreitende Verbindungen mit lokalem oder regionalem Charakter werden nicht berücksichtigt.

Grenzüberschreitende durchgehende Züge von den Niederlanden nach Belgien

Über Roosendaal/Essen (S.S.)

Jeder Zug verkehrte hauptsächlich über Strecken der H.S.M. (Amsterdam–Haarlem–Den Haag–Rotterdam). Für das Teilstück zwischen Rotterdam und der belgischen Grenze hatte die H.S.M. Nutzungsrechte auf Strecken der S.S. Außerdem verkehrten Kurswagen von Amsterdam über Gouda oder Den Bosch über Strecken der S.S. Es handelt sich um relativ komplexe Umläufe mit einer Kombination aus D-Zug-Wagen und Abteilwagen von der H.S.M., E.B., NORD und C.I.W.L., die häufig in unterschiedlichen Kombinationen in verschiedenen Zügen hin und zurück eingesetzt wurden. Nur das Zugpaar 1/10 besteht überwiegend aus S.S.-Wagen.

• 1 Rotterdam D.P.-Vlissingen/Antwerpen/Brüssel
• 10 Antwerpen/Brüssel/Vlissingen-Rotterdam D.P.
• 14 Paris/Brüssel/Antwerpen-Amsterdam
• 22 Brüssel/Antwerpen-Amsterdam
• 38 Paris/Brüssel/Antwerpen-Amsterdam
• 39 Amsterdam-Essen/Antwerpen/Brüssel/Paris
• 45 Amsterdam-Brüssel
• 46 Brüssel-Amsterdam
• 51 Amsterdam-Antwerpen/Paris
• 52 Brüssel/Antwerpen-Amsterdam
• 53 Amsterdam-Antwerpen/Brüssel
• 54 Paris/Antwerpen-Amsterdam
• 55 Amsterdam-Antwerpen/Brüssel
• 57 Amsterdam-Antwerpen/Brüssel/Paris

Grenzüberschreitende durchgehende Züge von den Niederlanden nach Deutschland

Über Bad Bentheim (H.S.M.)

• D28/D29 Rotterdam Maas/Den Haag H.S. (Scheveningen*)/Amsterdam C.S.-Minden/Hamburg Altona/Berlin Schl.B.
• D72/D73 Rotterdam Maas/Den Haag H.S.-Löhne
• D212/D241 Den Haag H.S. (Scheveningen*)/Amsterdam C.S.-Bad Harzburg/Berlin Potsd.B./Leipzig/Dresden/Wien Nord B.
• 242/249 Amsterdam C.S.-Osnabrück

Über Kranenburg (H.S.M.)

• D81/D88 Hoek van Holland/Haarlem(Zandvoort*)/Nijmegen-Cöln C.B./Frankfurt C.B./Karlsruhe/Ulm/Basel S.B.B.
• 216/217 Amsterdam(Zandvoort*)/Leiden(Scheveningen*)-Cöln C.B.
• 227/228 Haarlem(Zandvoort*)/Leiden(Scheveningen*)-Cöln C.B.

Über Elten/Emmerich (S.S.)

Umläufe überwiegend als Zugpaare, jedoch gibt es eine erhebliche Anzahl von Kurswagen, die mit einem anderen Zug zurückfahren als auf der Hinfahrt; daher werden die Züge einzeln und nicht als Zugpaare dargestellt.

• D20 (Chur*)/Basel S.B./Altona/Berlin/Emmerich-Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.
• D21 Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.-Arnhem/Emmerich/Baden-Baden/Stuttgart/Basel S.B./Ventimiglia
• D23 Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.-(Cöln C.B.)/Frankfurt C.B.
• 24 Frankfurt C.B./Wiesbaden/Emmerich- Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.
• 25 Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.-Emmerich/Frankfurt C.B.
• D26 Frankfurt C.B./(Cöln C.B.)-Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.
• D27 Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.-Emmerich/Cöln C.B./Frankfurt C.B./Eger/Basel S.B./(Chur*)
• D28 Ventimiglia/Basel S.B./Friedrichshafen/Baden-Baden/Emmerich- Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.
• D29 Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.-Emmerich/Berlin/Altona/Konstanz/Lindau/Stuttgart/München/Passau(?)
• D33 Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.-Hagen/Leipzig
• D34 München/Stuttgart/Lindau/Konstanz/Eger/Emmerich/Zevenaar-Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.
• D36 Leipzig/Hagen- Rotterdam Maas/Den Haag S.S./Amsterdam C.S./W.P.

Über Goch (N.B.D.S.)

• D83/D86 Vlissingen-Essen/Dresden/Wien/München/Nürnberg
• D183/D186 Vlissingen-Berlin/Altona
• D84(D172)/D85(D171) Vlissingen-Wiesbaden/Bad Nauhausen/Friedrichshafen/Basel/Triëst
• D184/D185 Vlissingen-Altona/Berlin/Wien

Über Nieuweschans (S.S.; G.O.E. Wagen)

• 134 Leer/Nieuweschans-Groningen
• 511 Harlingen/Groningen-Nieuweschans/Leer

Über Aachen (S.S.; S.S. & E.B. Wagen)

• 430 Aachen-Maastricht/Vlissingen/Rotterdam Maas/Amsterdam W.P.
• 431 Maastricht-Aachen
• 432 Aachen-Maastricht/Leuven
• 433 Maastricht-Aachen
• 434 Aachen-Den Haag S.S./Rotterdam Maas/Amsterdam W.P./C.S.
• 435 Leuven/Maastricht-Aachen
• 436 Aachen-Maastricht/Brüssel
• 437 Amsterdam C.S./W.P./’s-Hertogenbosch/Maastricht-Aachen
• 438 Aachen-Maastricht/Boxtel/Rotterdam D.P.
• 439 Leuven-Aachen
• 441 Amsterdam C.S./Rotterdam Maas/Nijmegen/Maastricht-Aachen
• 442 Aachen-Maastricht

Grenzüberschreitende durchgehende Züge von Belgien über die Niederlanden nach Deutschland

Über Essen, Roosendaal en Goch (S.S. & N.B.D.S.; S.S., K.P.E.V. & E.B. Wagen)

• 113/116 Brüssel/Antwerpen-Haltern/Hamburg Altona

Über Hamont & Dalheim (S.S., “Eiserner Rhein”; K.P.E.V. & E.B. Wagen)

• 190 Antwerpen-Dortmund/Leipzig
• 191 Barmen-Antwerpen
• 479 Leipzig/Dortmund-Antwerpen
• 482 Antwerpen-Barmen

* Nur in den Sommermonaten (ca. Juli und August).

Quellen

• Zomerdienst 1910 der Spoorwegen (Spoorboekje).
• V.P.M. van de Staatsspoorwegen van de zomerdienstregelingen van 1910 en 1911 (In te zien bij de N.V.B.S.)
• Tabel van de te stellen rijtuigen voor treinen van de H.S.M. voor de zomerdienstregeling van 1910 (eerder gedeeld op dit forum)
• Staatsspoor: Voornaamste Buitenlandsche Verbindingen via Emmerik, Zomerdienst 1914 (gedeeld op Stummis Modellbahnforum)


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#2 von Guardian71 , 22.06.2026 15:50

Moin Martijnstein,

vielen Dank für die Aufstellung - spannendes Thema!

Ich frage mich dabei, welche Gesellschaft bei den Zügen den jeweiligen Wagenstamm (der Zugteil, der weitgehend unverändert durchlief, nicht Kurswagen) gestellt hat. Oder ist das die jeweilige niederländische Gesellschaft, deren Strecke benutzt wurde?

Und viel wichtiger: welche niederländischen Wagen gab es als H0-Modell für Ep. I? Die Ovaalramers von Artitec sind doch von 1928 und damit viel zu neu?

So aus reiner Neugier: die Verbindung

Zitat
Über Nieuweschans (S.S.; G.O.E. Wagen)

• 134 Leer/Nieuweschans-Groningen
• 511 Harlingen/Groningen-Nieuweschans/Leer



lief in Deutschland nur bis Leer (Ostfriesld.), nicht etwa bis Oldenburg oder Bremen? In ersterem Falle dürften weniger G.O.E., sondern eher preußische Wagen in den Zügen gewesen sein - Leer war in Preußen, nicht in Oldenburg. Wenn der Zug über Oldenburg bis Bremen lief, dürften auch G.O.E.-Wagen mitgelaufen sein. Oder sogar der Stamm von der G.O.E. gestellt?


Beste Grüße,
Mark


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#3 von Martijnstein , 22.06.2026 18:31

Hallo,

Meistens war da nicht ein "weitgehend unverändert" Zugteil. Ein Zug hat viele Ursprüngen und viele Zielen, und dabei Wagen von verschiedene gesellschaften. Ausnahmen waren enkele Zügen nach Preußen, zum Beispiel D23/D26 Amsterdam-Frankfurt und D33/D36 Amsterdam-Hagen mit nür Preußische wagen. Ich sal enkele Zügen hervorheben, zum Start Zügen mit Württembergische kurswagen (Roco) und später Preußische wagen (Roco).

Grosshersteller haben nür gelegentlich Niederländische Epoche I modellen, z.b. Artitec mit die SS700/NS3700 und Roco/Fleischmann mit Güterwagen. Man braucht messing Kits von Kleinseriehersteller. MK Modelbouw has S.S. und H.S.M. d-zugwagen angekündigt.

Warum das G.O.E. wagen gibt in ein Zug die nür am Preußische und S.S. Bahne Fährte weiß icht nicht. Aber das ist nicht das einzige Beispiel von die Zeit mit "fremde" wagen. Das gibt auch:
-Viele N.B.D.S. Gepäckwagen die nür uber S.S. Bahnen ging,
-Ein S.S. Gepäckwagen in ein Zug mit Kurswagen für München, dan nür die Gepäckwagen weiter nach Pss (Passau?) dan zurück in ein Bayerisch Zug nach München und dann wieder zurück mit Kurswagen von München zum Amsterdam,
-Ein Badische Gepäckwagen von Nijmegen nach Karlsruhe (logisch), dan in eind Zug nach Stuttgart, ein weiter Zug nach Ulm und Fan mit Kurswagen von Ulm zurück nach Nijmegen,
-Ein Ganzzug mit nür Etat Belge wagen von Leuven-Aachen, wie ein Fahrt Aachen-Maastricht-Aachen macht vor zurück zu gehen nach Belgien.

Meine einfache Annahme ist das die G.O.E. wagen in ein Zug von Oldenburg waren gekommen, dann enkele Stunden leer in Leer waren, und das stattdessen es moglig war ein Fahrt nach Groningen und zurück zu machen. Vielleicht ging das direct weiter in einen andere Zug nach Oldenburg? Ich glaube, dass die Gesellschaften sich gegenseitig für die Nutzung der Wagen des jeweils anderen bezahlt haben und dass es daher für alle besser war, den Wagen in einem "fremde" Zug einzusetzen, wenn es dem Fahrplan entsprach.

Viele Grüße,
Martijn


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#4 von Martijnstein , 22.06.2026 21:00

Zug 134 zwischen Bad Nieuweschans und Groningen, sommer 1910 (Zug 32a zwischen Leer und Bad Nieuweschans):
AB5h S.S. Bad NieuweSchans-Groningen
ABCc G.O.E. Leer-Groningen
D G.O.E. Leer-Groningen
Loc.

Zug 511 zwischen Groningen und Bad Nieuweschans, sommer 1910 (Zug 29 zwischen Bad Nieuweschans und Leer):
Loc.
D G.O.E. Groningen-Leer
ABCc G.O.E. Groningen-Leer
AB5h S.S. Groningen-Bad Nieuweschans
Dh S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
C S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
Cc S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
Li S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
ABc S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
ABb S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
ED S.S. Amsterdam-Bad Nieuweschans

Zug 134 zwischen Bad Nieuweschans und Groningen, sommer 1911 (Zug 134 zwischen Leer und Bad Nieuweschans):
AB5h S.S. Bad NieuweSchans-Groningen (fakultativ)
ABCc G.O.E. Leer-Groningen
D G.O.E. Leer-Groningen
Loc.

Zug 511 zwischen Groningen und Bad Nieuweschans, sommer 1911 (Zug 31 zwischen Bad Nieuweschans und Leer):
Loc.
D G.O.E. Groningen-Leer
ABCc G.O.E. Groningen-Leer
AB5h S.S. Groningen-Bad Nieuweschans (fakultativ)
Dh S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
C S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
Cc S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
L1 S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
ABc S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
ABb S.S. Harlingen-Bad Nieuweschans
ED S.S. Amsterdam-Bad Nieuweschans

D Gepäckwagen
ABCc 1e, 2e, 3e Klasse, Toilette
AB5h 1e, 2e Klasse
Dh Gepäckwagen D601-645,651-725, 3-achsig
C 3e Klasse, 2-achsig
Cc 3 Klasse, 3-achsig, Toilette
L1 Postwagen, 2-achsig
ABc 1e, 2e Klasse, 3-achsig, Toilette
ABb 1e, 2e Klasse, 2-achsig
ED Eilgutwagen


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#5 von SvennyJensen , 23.06.2026 08:58

Moin zusammen,

das ist ein sehr spannendes Thema, da es zu meinem geplanten Anlagenthema passt.

Für mich sind besonders die Züge zwischen Altona/Hamburg und den Nioederlanden interessant.
Ich vermute, dass da überwiegend preußische Wagen zum Einsatz gekommen sind.

Hatten die einzelnen niederländischen Bahngesellschaften zu dieser Zeit auch 4-achsige Waggons?

Viele Grüße

Sven


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#6 von Guardian71 , 23.06.2026 16:04

Zitat von SvennyJensen im Beitrag #5
Hatten die einzelnen niederländischen Bahngesellschaften zu dieser Zeit auch 4-achsige Waggons?


Moin Sven,

mit Sicherheit, sowohl als Abteilwagen als auch als D-Zug-Wagen mit Faltenbalgen. Nur eben nicht auf der Strecke Harlingen - Groningen - Leer. Das war wohl eher ein Eilzug.

Beispielsweise hier https://www.martijnhaman.nl/resterend_hout.htm

der 5. von oben - Coupewagen HSM C 755 - ist ein 4-achsiger Abteilwagen von 1907.


Beste Grüße,
Mark


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#7 von Martijnstein , 23.06.2026 17:27

Die Zügen von Holland nach Altona/Berlin hatten Preußische, C.I.W.L., S.S. und H.S.M. d-zugwagen.

Hier ist ein Übersicht von S.S. 4-achsige abteilwagen: https://seinarm.nl/Hout/Vierassers

Die H.S.M. hatte 4-achsige abteilwagen ohne Toilette für das Nahverkehr un mit Toilette für Fernverkehr. Für die Innenland Zügen hatten die wagen von beider gesellschaften nür einer Westinghouse bremse, keine Bremshause. Die wagen für Verkehr nach Belgien, Frankreich und Deutschland hatten auch Bremserhäuser.

Beide Gesellschaften hatten auch D-Zugwagen seit die 1890'er Jahren.


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#8 von 8erberg , 26.06.2026 20:15

Hallo,

es gab noch mehr "internationalen Verkehr", via Winterswijk ging es nach Borken und Bocholt, über Borken ein Schnellzugpaar bis Amsterdam über Zutphen.

Weiterhin Alstätte - Entschede, Gronau-Enschede oder Bentheim - Hengelo.
Die "kleinen Bähnchen" von Isselburg oder Bocholt kommen dazu...

Peter


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#9 von SvennyJensen , 26.06.2026 23:02

Zitat von Martijnstein im Beitrag #7
Die Zügen von Holland nach Altona/Berlin hatten Preußische, C.I.W.L., S.S. und H.S.M. d-zugwagen.

Hier ist ein Übersicht von S.S. 4-achsige abteilwagen: https://seinarm.nl/Hout/Vierassers

Die H.S.M. hatte 4-achsige abteilwagen ohne Toilette für das Nahverkehr un mit Toilette für Fernverkehr. Für die Innenland Zügen hatten die wagen von beider gesellschaften nür einer Westinghouse bremse, keine Bremshause. Die wagen für Verkehr nach Belgien, Frankreich und Deutschland hatten auch Bremserhäuser.

Beide Gesellschaften hatten auch D-Zugwagen seit die 1890'er Jahren.


Vielen Dank für die Infos. Ich wusste nicht, dass auch CIWL-Waggons eingesetzt wurden, aber als Kurswagen nach Vlissingen ist das durchaus logisch.
Ich hoffe, es gibt bald eine kostengünstige Möglichkeit, einen D-Zug-Wagen der SS oder HSM darzustellen, ich habe bei Catawiki einen Gepäckwagen
der SS gesehen, der offensichtlich, wie auch viele Güterwagen, nach preußischen Plänen gebaut war.


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#10 von Martijnstein , 26.06.2026 23:45

Zitat von 8erberg im Beitrag #8
Hallo,

es gab noch mehr "internationalen Verkehr", via Winterswijk ging es nach Borken und Bocholt, über Borken ein Schnellzugpaar bis Amsterdam über Zutphen.

Weiterhin Alstätte - Entschede, Gronau-Enschede oder Bentheim - Hengelo.
Die "kleinen Bähnchen" von Isselburg oder Bocholt kommen dazu...

Peter

Ich weiß nicht, ob und wann durchgehende Schnellzüge Amsterdam-Essen über Winterswijk verkehrten. Die Strecke war hauptsächlich für den Kohleimport vorgesehen. Der Sommerfahrplan von 1910 erwähnt lediglich Züge zwischen Winterswijk und Essen, die unter der Verantwortung der KED Essen standen.


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#11 von Martijnstein , 27.06.2026 00:29

Roco württembergische D-Zug-Wagen (Epoche I)

EINFÜHRUNG und HINTERGRUND
Roco hat Anfang 2025 ein Set mit 5 verschiedenen württembergischen D‑Zug‑Wagen herausgebracht (Artikelnummer 6200076). Es handelt sich um neue Ausführungen von Wagen, die zuvor in verschiedenen Varianten erschienen sind. In diesem Artikel werden die Wagen behandelt: Hintergrund, die Modelle, das Vorbild und der Einsatz in den Niederlanden.
Nach der Erfindung der Eisenbahn mussten Wagen gebaut werden, um Passagiere zu befördern. Die einzige Erfahrung der Wagenbauer lag in von Pferden gezogenen Kutschen. Diese Entwürfe wurden an die Anforderungen der Eisenbahn angepasst, doch die Anordnung mit Türen an beiden Seiten und Sitzbänken über die gesamte Breite blieb erhalten. Die Herkunft des deutschen Wortes „Wagen“ bzw. auch des englischen „coach“ verweist noch direkt auf den Ursprung der Eisenbahnwagen. Bei den meisten Eisenbahnen in Europa wurden solche Abteilwagen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut.
Die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen (K.W.St.E.) importierten jedoch bereits 1845 einen Wagen aus den Vereinigten Staaten. Dieser Wagen hatte eine typisch amerikanische Bauart mit Drehgestellen, offenen Plattformen und Übergängen zwischen den Wagen. Diese Bauart wurde zum Standardtyp bei der K.W.St.E.
Ende des 19. Jahrhunderts begannen andere Eisenbahngesellschaften, D‑Zug‑Wagen mit Drehgestellen, geschlossenen Plattformen und Übergängen mit Faltenbalg zu bauen. Um Wagen in durchgehende Schnellzüge einstellen zu können, begann auch die K.W.St.E. gegen Ende des 19. Jahrhunderts, diesen Typ zu verwenden. Diese D‑Zug‑Wagen wurden in den wichtigsten Schnellzugverbindungen eingesetzt, sowohl innerhalb Württembergs als auch zu benachbarten Städten sowie innerhalb und weit außerhalb des Deutschen Kaiserreichs.

MODELLE
Roco hat mehrfach Sets mit 5 Wagen dieses Typs sowie einzelne Wagen herausgebracht. In den Sets befinden sich stets ein ABBü (1. und 2. Klasse, Plüschsitze), ABCCü (1., 2. und 3. Klasse), BCCü (2. und 3. Klasse) und CCü (3. Klasse, Holzsitze). In einigen Sets ist der fünfte Wagen der blaue königliche Salonwagen A15, in anderen, darunter auch dem neuesten Set, ein Gepäckwagen. Set 41279 ist ein digitales Startset mit einer Lokomotive der Gattung C.


Tabelle 1. Übersicht der von Roco herausgegebenen Modelle pro Set mit Wagennummern. Die Farbe entspricht der Farbe des Modells.


Abbildung 1. Roco Set 6200076.

VORBILD[1,2,3]
ABCCü 1834–1835, Baujahr 1912; 1836–1840 Baujahr 1914, Zeichnung 20330C.
ABBü 725–729, Baujahr 1915, Zeichnung 43401; Hof‑Salonwagen A15 wurde nach Abschaffung der Monarchie 1918 zu ABBü 730 umgebaut.
BCCü 5801–5810 Baujahr 1911; 5811–5815 Baujahr 1913, Zeichnung 20406A.
CCü 8331–8335 Baujahr 1910, Zeichnung 20355 A (Regeldrehgestell); 8349–8353 Baujahr 1918; 8354–8358 Baujahr 1923, Zeichnung 44001 (Schwanenhalsdrehgestell).

EINSATZ IN DEN NIEDERLANDEN
Im Sommerfahrplan 1910 wurden in drei Zugpaaren Wagen der K.W.St.E. eingestellt, mit Zielen in Württemberg wie Stuttgart, Ulm, Friedrichshafen und Lindau (kurz hinter der Grenze in Bayern). Sie liefen in folgenden Zügen: ein ABBü in D81/D88 der H.S.M., ein ABBü in D21/D28 der S.S. und ein ABCCü in D29/D34 der S.S.
Außerdem wird hier der Zug D171/D172 der N.B.D.S. behandelt, da die S.S. in diesem Zug Wagen nach Friedrichshafen einstellte und dieser Zug auf deutschem Gebiet Wagen mit Zug D81/D88 der H.S.M. kombinierte, in dem ebenfalls ein württembergischer D‑Zug‑Wagen lief.
Im Sommer 1911 wurden dieselben Wagen wieder eingesetzt, jedoch in leicht veränderter Zusammenstellung. Auch 1914 gab es Kurswagen nach Baden und Württemberg, doch lässt sich aus den vorhandenen Quellen nicht eindeutig feststellen, welche Gesellschaft diese stellte.


Abbildung 2. Lauf der Wagen der Tagesbootzüge Holland–Basel (D84/D85 S.S., D171/D172 N.B.D.S. und D81/D88 H.S.M.) sowie der Tagesschnellzüge Holland–Basel (D21/D28 der S.S.) im Sommer 1910.

Tagesbootzüge Holland–Basel
Früh am Morgen verließen konkurrierende Bootszüge mit ausschließlich 1. und 2. Klasse Vlissingen um 5:25 Uhr (D84 der S.S./D172 der N.B.D.S.) und Hoek van Holland um 5:35 Uhr (D81), mit Anschluss an die Nachtfähren aus England. Beide Züge nutzten Strecken, die heute stillgelegt sind.
Der Zug aus Vlissingen fuhr über Boxtel, Goch, Krefeld und Düsseldorf nach Köln; der Zug aus Hoek van Holland über Rotterdam, Kesteren, Nijmegen, Kleve und Krefeld nach Köln. Außerdem gab es einen Kurswagen aus Haarlem (im Sommer aus Zandvoort) über Amersfoort und Kesteren.
In Köln oder Koblenz wurden die Züge neu zusammengestellt: Zug 172 fuhr nach Wiesbaden, mit Kurswagen nach Frankfurt, Bad Nauheim und Triest durch den Tauern‑ und Karawankentunnel. Die übrigen Zugteile fuhren als Züge 164/164a weiter nach Bingerbrück, wo sie erneut getrennt wurden in einen Teil entlang des linksrheinisch über das Elsass nach Basel und einen Teil rechtsrheinisch über Baden nach Basel. In letzterem befanden sich auch Kurswagen nach Württemberg. Die Rückleistung erfolgte als D81 (H.S.M.) und D172 (N.B.D.S.)/D84 (S.S.).


Abbildung 3. Für den Bootszug D81/D88 Hoek van Holland – Basel S.B.B. (Tagzug) im Jahr 1910 (Sommerfahrplan) bereitgestellte Wagen. ABV ist ein Wagen der 1. und 2. Klasse mit Vestibül (Plattformen und Faltenbalg), DV ist ein Gepäckwagen mit Vestibül, DVB ist ein Gepäckwagen mit Vestibül und Gepäckboxen (siehe Abbildung 6). Fettgedruckte Zugnummern sind Züge der H.S.M., die übrigen gehören zu anderen (deutschen) Gesellschaften. *vom 1. Juli bis 5. September.


Abbildung 4. Zugbildung der Tagesbootzüge D84 und D85 (D171/D172 der N.B.D.S.) im Sommer 1910.


Abbildung 5. Zugbildung der Tagesbootzüge D84 und D85 (D171/D172 der N.B.D.S.) im Sommer 1911.


Abbildung 6. D81 in Kranenburg im Jahr 1910. Lokomotive 434 der H.S.M. (Baureihe 421–460, spätere NS 1900). Gepäckwagen der H.S.M. aus der Serie D2801–2804, bei dem die Hälfte des Aufbaus entfernt wurde, um Container der Great Eastern Railway aufzunehmen, die sich leicht von der Fähre auf die Bootszüge umladen ließen und so verplombt zwischen England und Deutschland ohne zusätzliche Zollkontrollen transportiert werden konnten. Der erste Wagen ist ein preußischer Wagen 1./2. Klasse mit 7 Abteilen, mit Einstiegsstufen und Handläufen unter den Fenstern, einem gleichmäßigen Übergang vom Wagenkasten zum Langträger und einem schrägen Übergang vom Wagenkasten zum Balkon. Ich sehe kein Wappen; das würde bedeuten, dass es sich um einen Wagen der Reichsbahnen E.L. handelt. Der zweite Wagen hat ein Tonnendach und einen tiefer liegenden Langträger als der Wagenkasten. Von den in diesem Zug eingestellten Wagen könnte es sich um einen Wagen der H.S.M. oder der K.W.St.E. handeln; aufgrund der großen Fenster eher letzteres, aber sicher bin ich mir nicht. Die dahinter folgenden Wagen kann ich ehrlich gesagt nicht gut identifizieren. Hat ein aufmerksamer Leser Ideen?
https://hetutrechtsarchief.nl/beeld/CDE7...8820793A4B34A05

D21/D28 der S.S.
Etwa eine Stunde später, um 6:45 Uhr, verließ Zug D21 der S.S. Amsterdam in Richtung Basel über das Elsass. Auch hier waren nur 1. und 2. Klasse verfügbar. Ein Kurswagen fuhr weiter über den Gotthardtunnel nach Mailand, Genua und Ventimiglia. Weiterhin liefen Kurswagen aus Rotterdam und Den Haag über Gouda und Utrecht mit. In Bingerbrück wurden Kurswagen nach Baden und Württemberg abgekuppelt. Die Rückfahrt erfolgte als D28.


Abbildung 7. Zugbildung der Tageszüge D21 und D28 im Sommer 1910.


Abbildung 8. Zugbildung der Tageszüge D21 und D28 im Sommer 1911.

D29/D34 der S.S.
Am Abend verließ der Nachtzug D29 der S.S. Amsterdam in Richtung Süddeutschland. In diesem Zug gab es auch 3. Klasse sowie einen Schlafwagen. Kurswagen führten nach Konstanz, Lindau und München. In Wesel wurden Wagen mit den Zügen D86 und D186 aus Vlissingen ausgetauscht. Der München‑Wagen wurde unterwegs zusammen mit einem Wagen aus Vlissingen rangiert. Zudem liefen Kurswagen aus Den Haag und Rotterdam nach Berlin bzw. Altona, die in Wesel in den Nachtzug D186 eingestellt wurden. Die Rückleistung als D34 führte statt der Berliner und Altonaer Wagen einen Kurswagen aus Eger (heute Cheb, Tschechien) mit.


Abbildung 9. Zugbildung der Tageszüge D29 und D34 im Sommer 1910.


Abbildung 10. Zugbildung der Tageszüge D29 und D34 im Sommer 1911.


Abbildung 11. Zugbildung der Züge D21 und D29 im Sommer 1914.

ZUSAMMENFASSUNG
Es handelt sich um schöne Modelle, die einen guten Eindruck der Epoche vermitteln, auch wenn die Baujahre der Modelle einige Jahre zu jung für die dargestellten Zugbildungen von 1910 und 1911 sind. Der ABBü (1915) ist eigentlich zu neu für den Einsatz vor dem Ersten Weltkrieg und kam nach dem Krieg un vor die übergang nach die D.R. wahrscheinlich nicht mehr in die Niederlande. Der ABCCü (ab 1912) kann hingegen durchaus eingesetzt werden, wenn man sich am Typ orientiert und nicht an den konkreten Nummern. Es ist plausibel, dass diese neuesten Wagen in wichtigen internationalen Zügen eingesetzt wurden. Für vorbildgerechte Modelle benötigt man im Grunde nur den ABCCü und/oder ABBü. Dafür muss jedoch ein komplettes Set erworben werden. Für eine realistische D‑Zug‑Nachbildung nach Süddeutschland werden weitere Wagen benötigt, z. B. Modelle von Liliput (Bad.St.B., C.I.W.L.), Märklin, Roco (bayerisch) und Fleischmann (D.E.S.G.). Für Wagen der Reichsbahndirektionen E.L. und K.E.D. Mainz kann man preußische Modelle umlackieren oder neu beschriften. Für viele weitere Wagen bleibt man auf Kleinserienhersteller angewiesen. Ich bin jedenfalls froh, diese Modelle für Epoche‑I‑Züge in den Niederlanden verwenden zu können!

QUELLEN
[1]Albert Mühl & Kurt Seidel. Die Württembergische Staatseisenbahnen. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart und Aalen, 1970.
[2]Emil Konrad. Die Reisezugwagen der deutschen Länderbahnen. Band 2: Bayern, Württemberg, Baden. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart, 1984.
[3]Jens. N. RE: Württemburger schnelzugwagen. Stummis Modellbahnforum. RE: Schnellzugwagen Länderbahnbauarten (11)
[4]Zomerdienst 1910 der Spoorwegen (Spoorboekje). https://hetutrechtsarchief.nl/collectie/...0534701000A17FD
[5]V.P.M. van de Staatsspoorwegen van de zomerdienstregelingen van 1910 en 1911 (In te zien bij de N.V.B.S.)
[6]Tabel van de te stellen rijtuigen voor treinen van de H.S.M. voor de zomerdienstregeling van 1910 (eerder gedeeld op dit forum) https://forum.beneluxspoor.net/index.php...5#msg3222559385
[7]Staatsspoor: Voornaamste Buitenlandsche Verbindingen via Emmerik, Zomerdienst 1914 (gedeeld op Stummis Modellbahnforum) RE: Spoorboekje Staatsspoor 1914 - Voornaamste buitenlandsche verbindingen via Emmerik


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#12 von AlexD69 , 27.06.2026 10:59

Zitat von Martijnstein im Beitrag #11

Abbildung 6. D81 in Kranenburg im Jahr 1910.
Der erste Wagen …
Der zweite Wagen …
Die dahinter folgenden Wagen kann ich ehrlich gesagt nicht gut identifizieren.



Hallo Martijnstein,

Albert Mühl Buch "Speisewagen in Deutschland" enthält dieses Foto (auf Seite 85):
"… In dritter Position der DESG-Speisewagen Hoek - Basel Bad.Bhf. mit Kellner …"

Gruß
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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#13 von AlexD69 , 27.06.2026 15:57

P.S.

Ein paar weitere Informationen aus Albert Mühl Buch "Speisewagen in Deutschland"
(Leider ist mein Scanner kaputtgegangen und ich habe ein paar Fotos gemacht):

Verstoss gegen Bild- und/oder Urheberrechte!

Gruß
Alex


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zuletzt bearbeitet 06.07.2026 | Top

RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#14 von SvennyJensen , 08.07.2026 08:26

Ich stelle fest: Ich benötige einen ABd der S.S. für die Darstellung der
Kurswagen von Vlissingen/Den Haag/Rotterdam nach Altona .

Kann man den auf Basis bestehender Modelle basteln?


https://epoche1modellbahn.jimdofree.com/


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#15 von Martijnstein , 08.07.2026 18:32

Jemand hat ein Kit gemagd: https://belderok.net/?cat=1

Die ABDd (1 Abteil Gepäck) war für die Kurs Vlissingen-Altona. Die KPEV hatte auch alte (1893) ABPw4ü wagen mit 1 Abteil Gepäck.

MK Modelbouwstudio hat auch S.S. und H.S.M. d-zugwagen angekündigt, sie haben Probe Modellen am die Messe in Houten. https://www.mkmodelbouwstudio.nl/

Ich mache jetzt (in enkele Wochen) ein Übersicht für die Nachtzüge in 1910 zwischen Vlissingen/Rotterdam/Den Haag/Amsterdam-Altona/Berlin/Wien/Süddeutschland.


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RE: Zugbildung Holland Epoche 1

#16 von SvennyJensen , 09.07.2026 09:15

Das sind gute Nachrichten. Die Wagen von tM sehen wirklich sehr gut aus.
Bei MK Modelbouw habe ich einen Umbausatz für einen 3-achsigen Gepäckwagen gesehen,
den werde ich mir bei der nächsten Bestellung mitbestellen.


https://epoche1modellbahn.jimdofree.com/


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