RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#51 von Stahlblauberlin , 28.07.2026 09:31

Zitat von Michael Knop im Beitrag #48
Aber die Vorteile beim Anfahren mit Kugellagern beim HLA sind unübersehbar - bei entsprechender Einstellung (60901 Dekoder und neuer) fahren die Lok geradezu unmerklich an - man meint sie steht noch, aber wenn man einen Moment schaut, merkt man "sie bewegt sich"!

HLA und Dekoder sind hier irrelevant da reiner Analogbetrieb angesagt ist.
Und aus eigenen Versuchen mit diversen Motortypen und Kugellagern: das Losbrechmoment der Lager ist im Vergleich zu dem was die Bürsten auf dem Kollektor ausmachen, auch auf einem frisch geschliffenen, irrelevant klein. Hab das auch genauer anhand der Anlaufspannung verglichen, das liegt im Bereich der Messgenauigkeit mit etwa 0,2V. Die Wirkung eines fein geschliffenen Kollektors ist wesentlich größer und kann durchaus mal 2V und mehr betragen, je nach Ausgangszustand.
Im Digitalbetrieb mit guter und richtig eingestellter Lastregelung gibt's so oder so kein spürbares Anlaufrucken des Motors, da sind dann Faktoren wie das Getriebespiel und die Reibung im restlichen Antriebsstrang entscheidend. Der Motor kann noch so sanft anlaufen, wenn das Gesamtspiel erst nach einer Motorumdrehung überwunden ist bringt das nichts.
Rechne dir doch einfach mal aus wie groß das Losbrechmoment bei Haftreibung Stahl-Polyamid bei r=0,75mm an der Wellenlagerung maximal sein kann und wie groß dieser Wert bei Graphit-Kupfer und r=2,75 mm am Kollektor ist.
Bei den Scheibenkollektormotoren wird das durch den großen wirksamen Radius am Kollektor und der Kupferbürste noch krasser.
Simple Mathematik und Tribologie.


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RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#52 von Beardiepoldi , 28.07.2026 09:44

Siehe Thread "Stromwechsel Digital Analog Märklin" #5.
Es ist viel einfacher, die Anlage so zu bauen, dass man alternativ analog oder digital fahren kann. Damit erspart man sich die Umbauten und verschlimmbessert nicht die alten schönen Loks.
Klaus


 
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zuletzt bearbeitet 28.07.2026 | Top

RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#53 von Michael Knop , 28.07.2026 11:39

Zitat von Badaboba im Beitrag #50
Gefettete Gleitlager beim HLA sind immer leiser als Kugellager. Vorteil beim Kugellager sind einzig die verlängerten Wartungsintervalle, da nur Bürstenabrieb entsteht. Beim Einsatz von Fett entsteht auch weniger schnell jene berüchtigte Pampe, die beim Ölen zwangsläufig entstehen muss, da das Öl nicht im Lager verbleibt.

Liebe Grüße
Volker



Hi Volker,

auf dem Fetttripp war ich auch - tatsächlich sind die Motoren damit auch sehr leise - aber die Pampe aus Fett und Bürstenabrieb, die irgendwann doch entsteht, ist noch hartnäckiger, und schlechter zu entfernen, wie die ÖL-Abriebpampe.
Alles Geschichte, alle halbwegs genutzten HLA-Loks haben bei mir inzwischen Kugellager.


Und Stichwort "verlängerter Wartungsintervall" - das geht dann eher in die Richtung "Wartungsfrei", bezogen auf den Motor - und die (Stirnrad-) Getriebe benötigen auch kaum Wartung - mehrere hundert Stunden können zwischen dem sparsamen Einsatz von Öl vergehen.


Viele Grüße, Michael


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RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#54 von Badaboba , 28.07.2026 12:21

Zitat von Michael Knop im Beitrag #53
Zitat von Badaboba im Beitrag #50
Gefettete Gleitlager beim HLA sind immer leiser als Kugellager. Vorteil beim Kugellager sind einzig die verlängerten Wartungsintervalle, da nur Bürstenabrieb entsteht. Beim Einsatz von Fett entsteht auch weniger schnell jene berüchtigte Pampe, die beim Ölen zwangsläufig entstehen muss, da das Öl nicht im Lager verbleibt.

Liebe Grüße
Volker



Hi Volker,

auf dem Fetttripp war ich auch - tatsächlich sind die Motoren damit auch sehr leise - aber die Pampe aus Fett und Bürstenabrieb, die irgendwann doch entsteht, ist noch hartnäckiger, und schlechter zu entfernen, wie die ÖL-Abriebpampe.
Alles Geschichte, alle halbwegs genutzten HLA-Loks haben bei mir inzwischen Kugellager.


Und Stichwort "verlängerter Wartungsintervall" - das geht dann eher in die Richtung "Wartungsfrei", bezogen auf den Motor - und die (Stirnrad-) Getriebe benötigen auch kaum Wartung - mehrere hundert Stunden können zwischen dem sparsamen Einsatz von Öl vergehen.


Viele Grüße, Michael


Hallo Michael,
kann ich so nicht bestätigen. Bezüglich Reinigung ist es gleich, ob gefettet oder geölt.
Gefettet muss man weniger oft ran.
Wartungsfrei wird ein HLA nie, selbst bei polierten Kollektoren entsteht vergleichsweise mehr Graphitstaub als bei einem sehr guten DC-Motor. Ich habe daher auch kugelgelagerte HLA reinigen müssen, die ganze Konstruktion von Schild, Bürsten, Bürstenführung und Anker ist schon sehr „rustikal“ und schlicht. Trotzdem mag ich diesen robusten Motor.
Für effektive Reduktion der Intervalle ist der Einbau des Kugellagers auf der Ankerseite Pflicht.

Liebe Grüße
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RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#55 von Railwolf , 28.07.2026 13:48

Hallo,

Zitat von TDI im Beitrag #24
Die Kugellager wollte ich einbauen weil der Motor (Anker) sich schwer drehen liess bzw. der relativ hohe Stromverbrauch der Lok.


Ich hab nur das "erneuerte" Modell, den 3392-Ableger aus 2900, aber die läuft auch relativ schwergängig und laut. Abhilfe hat's gebracht, die Motorschrauben zu lockern, aber das will mir nicht so gefallen. Anker und Motorschild hatte ich übrigens auch schon mal ersetzt, hat aber nix gebracht.
Ich weiß nicht, woran es am Ende liegt, und habe derzeit auch andere Prioritäten, aber ich gehe schon mal davon aus, daß die Schwergängigkeit nicht in den Ankerlagern begründet ist. Eher noch in schlechter Maßhaltigkeit beim Bohren der Schraubenlöcher, aber das bei einem Märklin-Modell von 1995?

Zitat von henrymaske im Beitrag #31
Hast Du schon mal daran gedacht ?Wenn Du den mal drinnen hast bist Du infiziert und willst nichts anderes mehr
https://www.youtube.com/watch?v=96vkFexy6JQ
https://www.sb-modellbau.com/details/H0-...ere-Ausfuehrung


Henry Maskes Kasperstündchen. Erstens fährt der Kollege analog, da wird er sich mit einem Glockenankermotor ein Ei ins Nest legen. Zweitens: das Set, das du da herausgetüftelt hast, ist nicht für die 3082. Also rausgeschmissen Geld.

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #47
Prinzipbedingt sind intakte Gleitlager auch grundsätzlich leider als Wälzlager,


Den Satz verstehe ich so nicht. Da muß sich ein Fipptehler eingeschlichen haben, den ich aber nicht zu identifizieren vermag. Es interessiert mich aber um so mehr, als ich die zumal von Seiten der Befürworter manchmal schon mit religiösem Ernst geführten Gespräche über die Kugellager schon lange verfolge und zu keinem eindeutigen und abschließenden Ergebnis kommen kann (außer: im Moment bleibt hier bei mir alles beim Alten - das ist aber nicht abschließend).

Zitat von Badaboba im Beitrag #54
selbst bei polierten Kollektoren entsteht vergleichsweise mehr Graphitstaub als bei einem sehr guten DC-Motor.

Und wie kann man das erklären und begründen?
Ich hätte eher eine andere Vermutung - und die ist, daß einige Decodertypen durch ihre Motoransteuerung zu erhöhter Erosion der Bürsten führen. Ich hab mal eine erst wenige Jahre alte und wenig - aber digital - gefahrene Delta-81 auseinandergenommen, noch mit dem Scheibenkollektor, und da war die Kohlebürste schon fast runtergefahren und hatte sich im Motor verteilt, während zwei damals jeweils rund 40 Jahre alte Primex-81 mit hoher Fahrleistung noch recht gute Bürsten hatten und auch innerlich ziemlich sauber waren. Da eine der Primex-Loks und die Delta demselben Modellbahner, nämlich meinem Vater, gehört hatten, kann ich wohl annehmen, daß sie denselben, recht guten, Wartungsbedingungen ausgesetzt waren.
Den Kollektor hat bei uns freilich niemals jemand geschliffen...


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RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#56 von Stahlblauberlin , 28.07.2026 14:18

Zitat von Railwolf im Beitrag #55
Eher noch in schlechter Maßhaltigkeit beim Bohren der Schraubenlöcher, aber das bei einem Märklin-Modell von 1995?

Gerade in der Zeit hat Märklin gewisse Qualitätsprobleme gehabt. Hatte mal einen nie gelaufenen 515 auf dem Tisch der auch nie hätte aus eigener Kraft hätte fahren können. Die abgedrehten Lagerzapfen waren schief abgedreht (nicht verbogen), die Bürstenhalter saßen ähnlich schief im Lagerschild. Dazu komplett verharzt. Kam aus einer Geschäftsauflösung und war garantiert neu...
Was das Geräusch angeht: wer nicht gerade Flöhe husten hört wird bei dem Radau den der Rest des Antriebs macht keinen Unterschied zwischen Kugel- und Gleitlager hören solange die Lager intakt und richtig eingebaut sind. Aber: Gleitlager, insbesondere aus Kunststoff, dämpfen Schwingungen sehr viel besser als Wälzlager. Kommt noch ein Ölfilm dazu um so mehr.
Wird eine Lok durch Kugellager wirklich leiser hat man höchstwahrscheinlich vorher mit ausgeschlagen Lagern und/oder zu großem Flankenspiel in der ersten Getriebestufe zu tun gehabt.
Warum eine "Edelmarke" wie Märklin es nicht wie z.B. Fleischmann geschafft hat einfach mal ordentliche Sinter-Gleitlager zu verbauen ist mir schleierhaft. Selbst Lima hat das beim "Pfannkuchenmotor" hinbekommen....
Zitat von Railwolf im Beitrag #55
Ich hab nur das "erneuerte" Modell, den 3392-Ableger aus 2900, aber die läuft auch relativ schwergängig und laut. Abhilfe hat's gebracht, die Motorschrauben zu lockern, aber das will mir nicht so gefallen. Anker und Motorschild hatte ich übrigens auch schon mal ersetzt, hat aber nix gebracht.

Die Lagerbohrungen und/oder die für die Zentrierstifte sind nicht fluchtend oder unpräzise. Schiebt man bei ausgebautem Anker einen 1,5er Bohrer durch die Lager ohne ihn seitlich abzulenken muss er praktisch durch beide Lager durchfallen. Tut er das nicht ist was verkantet.


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RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#57 von Badaboba , 28.07.2026 15:35

Zitat von Railwolf im Beitrag #55


Zitat von Badaboba im Beitrag #54
selbst bei polierten Kollektoren entsteht vergleichsweise mehr Graphitstaub als bei einem sehr guten DC-Motor.

Und wie kann man das erklären und begründen?
Ich hätte eher eine andere Vermutung - und die ist, daß einige Decodertypen durch ihre Motoransteuerung zu erhöhter Erosion der Bürsten führen. Ich hab mal eine erst wenige Jahre alte und wenig - aber digital - gefahrene Delta-81 auseinandergenommen, noch mit dem Scheibenkollektor, und da war die Kohlebürste schon fast runtergefahren und hatte sich im Motor verteilt, während zwei damals jeweils rund 40 Jahre alte Primex-81 mit hoher Fahrleistung noch recht gute Bürsten hatten und auch innerlich ziemlich sauber waren. Da eine der Primex-Loks und die Delta demselben Modellbahner, nämlich meinem Vater, gehört hatten, kann ich wohl annehmen, daß sie denselben, recht guten, Wartungsbedingungen ausgesetzt waren.
Den Kollektor hat bei uns freilich niemals jemand geschliffen...



Bei den DC-Motoren gehe ich von gleicher Ansteuerung aus. Differenz bei verschiedenen Decodern mit unterschiedlicher Motoransteuerung ist mir bisher nicht aufgefallen, heißt aber nichts. Ich würde auch davon ausgehen, dass Digitalbetrieb den Motorenverschleiß erhöht. Märklins hauseigener HLA war nie ein Präzisionsmotor, kann mir nicht vorstellen, dass selbiger für andere Anwendungen jenseits der Moba für tauglich befunden wurde. Die Härte der Bürsten und deren Führung spielt zudem eine wichtige Rolle.

Liebe Grüße
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#58 von Stahlblauberlin , 29.07.2026 08:15

Zitat von Badaboba im Beitrag #57
Ich würde auch davon ausgehen, dass Digitalbetrieb den Motorenverschleiß erhöht.

Mal wieder ein klares jain. Halbwegs aktuelle Dekoder mit hohem PWM-Takt erzeugen nicht mehr Verschleiß als der Analogbetrieb, bei älteren Dekodern aus der digitalen Steinzeit mit 50-60Hz PWM-Takt sind da mit den Stromspitzen gerade bei kleinen Fahrstufen und damit kurzen Impulsen eine andere Nummer.
Hält man dann auch noch die Gleisspannung im Rahmen, z.b. 16V bei den üblicherweise für 12V Nennspannung ausgelegten Motoren macht Digitalbetrieb gar nichts mehr aus.


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zuletzt bearbeitet 29.07.2026 | Top

RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#59 von Railwolf , 29.07.2026 12:27

Hallo,

mit dem vorstehenden Beitrag bestätigst du meine Vermutung. Die Delta-Module sind sicherlich nicht mit Hochfrequenz-Motoransteuerung ausgestattet. Bei Decodern, die in Loks mit HLA ausgeliefert wurden, hatte ich bisher noch keinen Kummer - auch wenn die c90/c90x-Decoder nicht gerade mit höchsten Frequenzen arbeiten, sonst wäre der 60905 speziell für Glockenanker-Motoren nicht notwendig gewesen...

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #56
Warum eine "Edelmarke" wie Märklin es nicht wie z.B. Fleischmann geschafft hat einfach mal ordentliche Sinter-Gleitlager zu verbauen ist mir schleierhaft. Selbst Lima hat das beim "Pfannkuchenmotor" hinbekommen....


Das ist ein Faß, das ich lieber nicht aufmache, ohne ein anderes, mit gutem Gebräu gefülltes, Faß im Keller und eine Lagerstatt im selben Haus zur Verfügung zu haben...

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #56
Die Lagerbohrungen und/oder die für die Zentrierstifte sind nicht fluchtend oder unpräzise. Schiebt man bei ausgebautem Anker einen 1,5er Bohrer durch die Lager ohne ihn seitlich abzulenken muss er praktisch durch beide Lager durchfallen. Tut er das nicht ist was verkantet.


Wie komm ich dem dann bei? Gegebenenfalls die Bohrungen im Motordeckel etwas ausweiten - am Chassis zu arbeiten übersteigt meine Fähigkeiten, da geh ich nicht dran?
Das würde zwar meinem Prinzip widersprechen, die Ursache und nicht die Wirkung des Problems zu bearbeiten (denn wenn mehrere Motordeckel nicht zur Verbesserung führen, ist nicht der Motordeckel falsch, sondern das Lager im Chassis), aber...


Mit vielen Grüßen

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RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#60 von Stahlblauberlin , 29.07.2026 12:38

Zitat von Railwolf im Beitrag #59

Wie komm ich dem dann bei? Gegebenenfalls die Bohrungen im Motordeckel etwas ausweiten - am Chassis zu arbeiten übersteigt meine Fähigkeiten, da geh ich nicht dran?

Erstmal mit der "Bohrermethode" prüfen ob wirklich ein Fluchtfehler vorliegt oder einfach nur das Axialspiel zu knapp ist und dadurch der Anker nicht frei läuft. In letzterem Fall können ein-zwei Lagen Papier zwischen Lagerschild und Feldmagnet Wunder wirken. Auch ziehe ich die Schrauben am Lagerschild erstmal nur lose an, drehe den Antrieb durch und dabei in ein-zwei Schritten die Schrauben fest. Dabei rappelt sich das meist passend zurecht.


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RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#61 von volkerS , 29.07.2026 21:47

Hallo,

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #56
Warum eine "Edelmarke" wie Märklin es nicht wie z.B. Fleischmann geschafft hat einfach mal ordentliche Sinter-Gleitlager zu verbauen ist mir schleierhaft.

zumindest bei der 3082, um die es ja bei diesem Threat anfänglich ging, hat im Chassis eine Sinterbroncebuchse die 4mm Außendurchmesser hat und sich somit problemlos durch ein 4mm Kugellager ersetzen lässt.
Volker


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RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#62 von TDI , 30.07.2026 02:40

Hallo und Danke für die gesammelten Informationen,

der Vollständigkeit haltber, meine Märklin 3082 hat getriebeseitig ein Kunststofflager mit Aussendurchmesser 4mm und Innendurchmesser 1,6mm, einem Ankerwellendurchmesser von 1,45mm und kommt in weisser OVP daher.
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zuletzt bearbeitet 30.07.2026 | Top

RE: Märklin 3pol Anker und Kugellager 1,5x4x2 mm

#63 von TDI , 05.08.2026 23:19

Hallo zusammen,

ich habe die Lok wieder zusammen gebaut. Erstmal habe ich getriebeseitig 1 Kugellager verklebt, mit 2K-Epoxi Kleber, dann einen erneuerten Anker 3polig DCM, neue Kohlen und ein neues Motorschild. Getriebereinigung mit Waschbenzin. Lok fährt jetzt sehr ruhig, beinahe tadellos. Anfahrspannung vorwärts ca. 6V DC bei ca. 300 mA, bei 10V DC ca. 360 mA (inkl. 1nem Lämpchen). Getestet auf Rollenprüfstand. Vielen Dank für die vielen Hinweise von Euch.
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