Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#1 von Zinc , 09.08.2026 17:35

Hallo Modelleisenbahner,

nachdem sich der Sommer ja nun so gaaanz langsam in Richtung Ende neigt,
möchte ich nun mal so langsam meine neue Modelleisenbahn auf dem Dachboden in Angriff nehmen.

Diese wird in H0 und Fleischmann Profigleis (vorhanden) entstehen.

Meine Frage geht nun dahin: Welches Holz kann ich hier für die Anlagenplatte, die eine Größe von ca. 25m² hat (5,40 x 5,20m, offene U-Form) hat,
kostengünstig nehmen??

Das Günstigste, was ich gesehen habe, sind Elemente einer 12mm OSB-Platte. Birkensperrholz 12mm wäre toll, kann ich mir aber in der Größe nicht leisten!
Die Anlage erhält einen Rahmenunterbau (Dachlatten) zur Stabilisierung von je Segmenten 1,20x0,60cm.
Stabilität ist also somit (hoffentlich gegeben).

Damit ihr euch ein Bild machen könnt, eine 3D-Abbildung der Anlagenplanung (mit Wintrack geplant) anbei.

Ich freue mich über Eure Vorschläge für die Platte / und gern auch Anregungen zur Anlage.

Danke u. Gruß
Ralf

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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#2 von supermoee , 09.08.2026 18:17

Hallo

Wieso Platte? Baue in offener Rahmenbauweise mit 8mm Gleistrassen. Spart Holz und Gewicht.

Den Schattenbahnhof würde ich stark überdenken. In Parallelogramm Form sind alle Gleise gleich lang. Platz hast du ja.

Und die Strecken bitte nicht alle so stur parallel zurAnlagenkante verlaufen lassen. Sind starr und zu öde aus. Etwas mehr auflockern.


Gruss

Stephan


Der Trend geht deutlich zur Zweitanlage hin.


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#3 von TTFux , 09.08.2026 19:05

Zitat von supermoee im Beitrag #2
Und die Strecken bitte nicht alle so stur parallel zurAnlagenkante verlaufen lassen. Sind starr und zu öde aus. Etwas mehr auflockern.

Liegt sicherlich auch ein wenig am verwendeten Gleismaterial.

Ansonsten wäre mein Tipp hier auch Gleistrassen zu bauen


Der Meister wollte es kaum glauben, man kann auch mit dem Hammer schrauben!
Mit neTTen Grüßen
Erik

Ab sofort könnt Ihr HIER mein Treiben im Sächsischen beobachten
(Modulbau, DR, Ep.3/4, 2-gleisige Hauptbahn, an der Wand-entlang-Modul / Segmentanlage, gefahren wird digital, z21, geschalten wird analag mit Weichen- und Signalhebeln von H0fine, TT, 1:120)


 
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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#4 von iwii , 09.08.2026 19:15

Ich würde das Kaufen von Material ein wenig aufschieben und erst noch ein wenig Zeit in die Gleisplanung stecken.

Gruss, iwii




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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#5 von Varg , 10.08.2026 01:25

.... jede Menge gut gemeinter Ratschläge, nur das Einzige, worauf der Fragesteller keine Antwort bekommt,
ist auf seine ganz klar formulierte und einfache Frage.

Um dann auch mal darauf einzugehen : OSB Platte würde ich nur dann verwenden, wenn es gar nicht anders geht.

Sperrholz, selbst in einfacher Ausführung, ist und bleibt das Mittel der Wahl.

Varg


Märklin HO und beim Hobby auch mal Fünfe gerade sein lassen.


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#6 von moppe , 10.08.2026 06:15

Zitat von Zinc im Beitrag #1

Das Günstigste, was ich gesehen habe, sind Elemente einer 12mm OSB-Platte. Birkensperrholz 12mm wäre toll, kann ich mir aber in der Größe nicht leisten!



Vielleicht dann ein kleinere Anlage bauen?

Es wurde ein schade sein, sein ganze Geld an OSB Platten zu spendieren um ein 25 m2 Anlage zu bauen wer nicht stabil ist.
Das ist Geld aus dem Fenster.

Und - wie ich sehen deiner gleisplan funktioniert es überhaupt nicht.

Beispiele
Schattenbahnhof wer nicht erreichbar ist (wenn ein Zug entgleist) und wo die Gleise nicht der selber Länge hab.
Ein schattenbahnhof wer an der einer Ende, endet in der Hafen und in de andere Richtung muss alle Züge durch der verladebahnhof fahren.
Du hab Steigungen wer zu steil ist - auch für ein Zahnradbahn.
Du hab weichen in mehrere Stellen wer außer normalen Reichweite ist.

Mein Rat für ihn:
Bau dir ein kleineres Bahn. Dann hab du genug Geld fürs richtiges Holz. Und wenn du der gleisplan machen, soll du denken wie die Züge fahren soll…..



Klaus


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#7 von iwii , 10.08.2026 08:02

Zitat von Varg im Beitrag #5
jede Menge gut gemeinter Ratschläge, nur das Einzige, worauf der Fragesteller keine Antwort bekommt,
ist auf seine ganz klar formulierte und einfache Frage.

Es gibt mehrere ausführliche Themen dazu und mindestens so viele Meinungen wie Beiträge. Meines Erachtens ist der Gleisplan nicht unwichtig, um die ideale (oder auch einfachste - je nach Wunsch) Bauform der Basis zu finden.

Zitat von moppe im Beitrag #6
Bau dir ein kleineres Bahn.

Das wäre auch mein Vorschlag. Der Gleisplan lässt auf wenig Erfahrung in der Modellbahnerei schließen und mit klammen Mitteln gleich ein Großprojekt zu starten, scheint mir keine gute Idee.

Gruss, iwii




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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#8 von derdavidauswien , 10.08.2026 08:14

Noch wichtiger als die Art des Holzes ist die Art der Platte. Jede Art von Platte hat ihre Vor- und Nachteile. Deshalb verwenden unterschiedliche Modellbahner auch unterschiedliche Arten von Platten, und jeder glaubt, dass er Recht hat

https://mobahelden.de/wissen/unterbau-modellbahn-holz.html ist z.B. ein ganz guter Überblick für den Einstieg.

Und ja, wenn schon das Material für die Grundplatte dich vor Kostenprobleme stellt, ist klar, dass die Anlage viel zu groß gewählt ist. Schau dir einfach mal die Apothekerpreise für aktuelle Loks oder aktuelle Weichen an, dann weißt du, dass die Grundplatte finanziell dein geringstes Problem sein wird.

LG David


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#9 von Joachim1960 , 10.08.2026 08:16

Birkensperrholz ist der "Ferrari", normales, auch günstigeres Sperrholz der OSB Platte deutlich überlegen.
Haste halt meist eine sehr unsaubere Oberfläche, spachteln wäre angesagt.

Im Großhandel (nicht Baumarkt) ist Pappelsperrholz jedoch schon für irgendwas zw. 22 und 30 €/m² zu haben.
Evtl. findet sich bei dir um die Ecke ein lokaler Händler, den man mal mit einem Anhänger besuchen kann.
Nur exemplarisch und willkürlich aus dem Netz:
https://www.holzzentrum.de/pappelsperrho...OXF3GUVRigMYKP6
Bei 25 m² Anlagengröße wären das grob 600 € vollflächig.
Das ist nicht zu viel für eine jahrzehntelange gute Basis, so meine ich.


Als großflächige Platte(n) wird das Ganze wirklich schwer.
Wenn sie für immer dort stationär bleibt, kann man das machen.
Die Unterkonstruktion darf dann durchaus stabil ausgeführt sein.

Edit:
Gerade gesehen.
Stichwort Eingrifftiefe
Der Plan suggeriert, dass man weder von rechts (Neben-BHF) noch von Oben (SBH) an die Gleise kommt (Hintergrund)
Gelesene 1,75 m Eingrifftiefe sind sportlich.
Normalerweise ist bei einem sehr langen Arm bei 60-80 cm Schluss.
"Da hinten" am Nebenbahnhof ist Modellieren nahezu unmöglich, Entgleisen darf auch nix.
Den Gleisplan als solches maße ich mir nicht an zu kritisieren, es ist deine MoBa-Welt, du musst da glücklich sein und wenns dir so gefällt, ist es mir sehr recht.
Aber die Zugänglichkeit würde ich mir 2x überlegen.


 
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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#10 von Aedelfith , 10.08.2026 08:22

Mal von allem anderen losgelöst. Hast du dir mal Gedanken um die Zugänglichkeit gemacht? Oder soll die Anlage mitten im Raum stehen?


Beste Grüße
Stephan

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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#11 von Lokführer01 , 10.08.2026 09:20

Moin,
hat zwar nicht dirket mit der Frage zu tun, aber ehe du anfängst, solltest du dir deinen Plan noch mal ansehen. Wenn ich nichts übersehen habe, fahren deine Züge nach einer Weile alle in die gleiche Richtung, da die Kehrschleifen alle in eine Richtung gehen.


Gruß Andreas

Wer glaubt hört auf zu denken.


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#12 von Verschiebebahnhof , 10.08.2026 11:42

Hallo,

Holz und kostengünstig da liegt für mich der Hund begraben. Entweder man nimmt ordentliches Holz das hat schon seinen gewissen Preis, oder halt nur irgendwas billiges. Wenn du schon sparen magst, kannst ja versuchen den Zwischenhandel zu umgehen.

Letztendlich sei auch die Frage gestattet, ist am Unterbau der Platte zu sparen nicht eventuell der falsche Weg? Beim Hausbau spar ich doch auch nicht beim Fundament was alles abtragen und lang halten muss. Da würde ich mir eher das ein oder andere Stück Rollmaterial verkneifen, als am Unterbau zu sparen und dann später nur Scherereien daraus resultiend zu haben. Was mit wichtiger erscheint auch das Gewicht zu berücksichtigen und entsprechend auf für später schon gute Trennstellen vorab konstruktiv anzulegen.

Genannte Dachlatten sind ja auch von der Qualität sehr schwankend und gehobelte sind im gegensatz zu sägerauen teurer, aber deutlich schmerzfreier für einen.😉Obendrein gefast ist die Kür und noch teurer, aber brauch es das immer zwingend?🤔 Je nachdem wie du deine Rahmenkonstruktion aufbaust und was sie abtragen muss, ist entsprechend der Aufbau oben drauf zu wählen. Brauchst du wirklich 12mm Platten konstruktiv und statisch? Sind deine Auflagepunke so weit entfernt und die Belastung so hoch, oder tut es vielleicht nocht eine 5, oder 6 mm-Platte auch? Braucht es zwigend bei den Platten Sperrholz? Von OSB würde ich für Anwendungszweck aber abraten. Was hälst du von MDF? Viel viel feiner als OSB, franzt nicht so aus beim Bohren und bearbeiten, ist auch sehr leicht und auch ein sehr günstiges Material.😉
Entsprechend könnte man mit gehobelten Fichtenlatten den Rahmenunterbau machen und entsprechend z.B. 6mm MDF als Auflage hernehmen.

Aus meiner Erfahrung bringt wenn man Kosten etwas senken mag, beim Holzkauf oft der Vergleich vorab viel. Ergänzend bei Latten auch nicht zwingend vorab genau auf den feste Millimeter einschießen, wenn man es konstruktiv (weil z.B. Bestandsbau) nicht brauch. Als Beispiel noch statt starre 40x20 mm welche es vielleicht obendrein auch nur gefast lagernd gibt, sind z.B. 36x18 mm oft schon viel günstiger. Hier wirklich vorab gut vergleichen und mal rechts und links schauen bei Baywa, Lagerhaus, Raiffeisen, Hellweg, Hornbach, Obi & Co. .


Gruß, Verschiebebahnhof

PS: Vergess den Holzschutz nicht.🤫


Tja so ist das in der Welt, der eine hat den Beutel, der andere das Geld. 🦘


 
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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#13 von Nullproblemo , 10.08.2026 11:49

Vergiss Dachlatten, damit wirst Du nicht glücklich werden.
Wie schon geschrieben, spart Du an der falschen Stelle.
Deine Rahmenkonstruktion sollte schon was solides sein.


Gruß
Denis


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#14 von iwii , 10.08.2026 12:00

Dachlatten halte ich nur für bedingt geeignet, da sie sich auf recht kurze Distanz schon durchbiegen. Ich habe 20mm Pappelsperrholz senkrecht zu den Deckplatten genommen (10cm Streifen). Da kann man drauf tanzen, ohne dass sich etwas verbiegt.

Zitat von Verschiebebahnhof im Beitrag #12
Brauchst du wirklich 12mm Platten konstruktiv und statisch?

Umso dicker die Deckplatte, umso grobmaschiger kann der Rahmen darunter sein. Auch darf man nicht vergessen, dass beim Landschaftsbau einiges an Flüssigkeiten aufgebracht wird, was bei dünnen Platten zu Verformungen führen kann.

Gruss, iwii




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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#15 von HennerSr , 10.08.2026 12:02

Guten Tag,
16 mm 3Schicht Tischlerplatte ist die am Besten geeignete Platte. Verzieht sich nicht und ist gegenüber z.B. OSB gut zu bearbeiten. Dachlatten hochkannt gelegt sind auf einen Meter Spannweite sehr belasstbar, sie müssen nur gerade sein. (Ich bin seit 40 Jahren Schreiner also behaupte ich ich weiß wovon ich rede).
Viel Erfolg Henner


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#16 von iwii , 10.08.2026 12:05

Zitat von HennerSr im Beitrag #15
16 mm 3Schicht Tischlerplatte ist die am Besten geeignete Platte.


Das scheint mir mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.




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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#17 von HennerSr , 10.08.2026 12:09

Nein iwii, die sind recht preisgünstig.


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#18 von Joachim1960 , 10.08.2026 12:26

Denke, das kommt auch immer ein wenig auf die Unterkonstruktion und Rasterabstände der UK an.
Egal, ob nun exemplarische 3Schicht-Tischlerplatte oder Pappelsperrholz etc., der Punkt ist, dass Mehrschichtplatten generell eben Vorteile haben.


 
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#19 von Stahlblauberlin , 10.08.2026 13:31

Sehr leicht und bocksteif sind selbstgemachte Sandwichplatten aus 4mm Pappelsperrholz und einer 20mm-Styrodurplatte dazwischen. Als Kleber Epoxidharz. Einzige Bedingung: man braucht eine topfebene Betonfläche o.ä. als Untergrund um diese Platten herzustellen und ausreichend Gewichte um den nötigen Anpressdruck beim Aushärten des Harzes zu erzeugen.
Großer Vorteil ist das man Weichenantriebe etc. bequem in den Platten versenken kann, wer genau vorplant kann auch die Kabel in vorab verlegten Kabelkanälen unsicht- und unabreissbar verschwinden lassen.
Je eine Lage Glasgewebe zwischen Holz und Styrodur und man kann grundsätzlich bis zwei m Abstand zwischen den Stützen auf eine zusätzliche Unterkonstruktion verzichten.


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#20 von iwii , 10.08.2026 13:45

Da sind wir aber diesmal sehr schnell bei den Spezialitäten gelandet...

Ich empfehle einen Blick zu den kommerziellen Anlagenbauern. Dort wird man vielleicht Übereinstimmungen beim Unterbau finden. Ich nehme an, dass diese Verfahren und Materialien tausendfach unter den verschiedensten Umständen erprobt sind und funktionieren.

Gruss, iwii




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#21 von Stahlblauberlin , 10.08.2026 13:48

Zitat von iwii im Beitrag #20
Ich nehme an, dass diese Verfahren und Materialien tausendfach unter den verschiedensten Umständen erprobt sind und funktionieren.

Zumindest die Sandwichbauweise ist zigausendfach beim Bau von Tragflächen für Flugmodelle erprobt, mit deutlich leichteren Materialien und in wesentlich filigraneren Ausführungen. Beim Neubau der Anlage meines Schwiegervaters ebenfalls sehr erfolgreich eingesetzt.


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#22 von E-Lok-Muffel , 10.08.2026 14:11

Hallo Ralf,

Wenn Du Anlage wirklich so umsetzen willst (Ich habe da ein paar Probleme gesehen, was die Höhen angeht, da müsstest Du - glaube ich - nochmal nacharbeiten), dann wäre eine Plattenbauweise wahrscheinlich wirklich das Beste für Dich...
Da wäre die von Henner ins Spiel gebrachte Tischler-Platte vom Preis-Leistungs-Verhältnis für Dich in den Top 3.
OSB hat extreme Defizite in der Bearbeitbarkeit, lässt sich schlecht sägen, Schrauben halten so gut wie gar nicht, die Stirnseiten bröseln usw.
Sperrholz lässt sich super verarbeiten, hat aber auch seinen Preis.

Ich glaube aber das wäre die falsche Reihenfolge, Dich jetzt schon mit dem Holz der Unterkonstruktion zu befassen, denn die UK richtet sich ja nach dem, was drauf soll - und da sehe ich nicht nur in der Eingriffstiefe ein Problem, sondern v.a. in der Spielidee Deiner Anlage:
Ein Bahnhof ohne Bahnsteige, eine Nebenstrecke (Schmalspur?) ohne Verbindung zur Hauptbahn, ein BW ohne Behandlungsanlagen, ein Hafen ohne Rangiermöglichkeit, eine Kehrschleife ohne Gegenstück (wurde schon angesprochen)...

Solange die Streckenführung der Anlage noch nicht final ist (ist sie m.E. nicht!) brauchst Du Dir noch gar keine Gedanken zur UK zu machen, denn das Relieff der Oberfläche bestimmt mit die Bauart der Anlage.
Solange alles in einer Ebene bleibt (Salzsee in Utah!) ist die Platte Mittel der ersten Wahl, sobald es aber mal nach oben (Bahndamm, Brückenrampen) oder nach unten (Schattenbahnhof, See) geht, brauchst Du was anderes... da kommt jetzt die Trassen-Bauweise ins Spiel, die Du in diesem Thread sehr gut bewundern kannst.
Die Hügel und Hänge zwischen den Trassen werden mit Fligendraht/Pappmaschee/Gips gefüllt, was alles viel günstiger ist als Holzplatten.

Also, bevor Du Dich mit dem Holz auseinandersetzt, bitte nochmal zurück an den PC oder besser Schreibtisch und Papier und Stift in die Hand nehmen.
Keine Schiene weiter als 80 cm vom Anlagenrand planen, wenn doch, solltest Du von zwei Seiten rankommen können.
Zuerst aufschreiben was Du willst: Hafen, Bahnhof, BW, Paradestrecke mit Brücke, Schattenbahnhof... dann aufschreiben, was Du spielen willst: Zug fährt in den Bahnhof, Lok wird abgekuppelt (manuall oder automatisch?) fährt ins BW, neue Lok kommt aus dem BW, übernimmt den Zug, fährt ihn zum Hafen (schon macht das Ganze Sinn, wenn Du nämlich die E-Lok gegen eine Diesellok tauschst, da der Hafen keine Oberleitung hat wegen der Kräne! ).


@ All: Leute!
ich glaube Profi-DiY-Lösungen bringen uns und Ralf nicht weiter, hier sind Basics gefragt!

Gruß
uLi


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mein Trööt: Im Rheintal ist es schön
und neu in der Planung: DEO

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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#23 von sbbfan , 10.08.2026 14:49

Zur Statik:
Die Unterkonstruktion sollte aus mindestens 16mm starker Tischlerplatte sein und die Streifen min 100mm hoch. Rasterabstand 300mm.
Man kann immer weniger aber an diesem Punkt sind Fehler nicht reparabel.
Natürlich wenn du ne Spielbahn auf Ebene 0 machst, dann geht das auch auf einer 19mm Spahnplatte. Abgestürzt muss die aber genauso werden.
Weniger ist oftmals mehr... gilt in diesem Fall allerdings nur für die Fläche!
Und: So wie der Eine/Andere hier schon erwähnt hat dein Layout dürfte dir recht schnell nicht mehr genügen. Das ist Spielbahn...
Gruß Uwe


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#24 von Nullproblemo , 10.08.2026 15:44

Zitat von sbbfan im Beitrag #23
Zur Statik:
Die Unterkonstruktion sollte aus mindestens 16mm starker Tischlerplatte sein und die Streifen min 100mm hoch. Rasterabstand 300 mm.
Bei Rasterabstand von 30 cm reicht auch eine Dicke von 1 cm.
Die Höhe von 10 cm würde ich beibehalten.


Gruß
Denis


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RE: Neue Anlage 25m² - Welches Holz nehmt ihr für die Grundplatte?

#25 von Verschiebebahnhof , 10.08.2026 16:00

Hallo,

bevor hier Ratschläge zur "Statik" absolut gleich mit Materialangaben gegeben werden, sollte man die Belastung erstmal kennen.
Soll die Anlage begehbar werden, oder nicht? Ebenso sollten nach Großvater Sitte kiloweise Gips irgendwo hingekippt werden, oder ähnliches. Aber auch hier kann doch durchausgeklügelte Konstruktion alles gleich auf die Unterzüge abgetragen werden, so dass man keine dicken Platten oben brauch.
Also beim 30cm-Raster, gleich 10cm Unterzüge ist schon ordentlich vorallem bei einer 1,6 cm Tischlerplatte. Sorry konnte nimmer in mm, wir sind hier im Holzbau und nicht beim Stahl.😁

Wenn ich das lese 30 cm-Raster ok bei starker Belastung, aber da durchgegend dann mind. 10 cm Unterzüge und dann 1,6cm? Wer soll die Anlage bei Bedarf nochmal anheben, oder die später mal evtl. umziehen bei den Lasten? Da kommt ja noch was drauf. Ich sag mal so im normalen Wohnbau ist der m² auch nur für für eine Balastung von 600kg ausgelegt.😂

Haben wir eigentlich schon geklärt ob dass alles ingenieurmäßig verbunden werden soll, oder nur nach den angewandten Regeln der Handwerkkunst z.B. via Zapfen, Verkämmungen, Verblattung etc.? Ich klinke mich hier mal aus weil es sich doch aufzeigt, dass hier zu viele Unbekannte im Spiel sind und zu viele Köche den Brei schnell verderben können.🙊🙉🙈


Gruß, Verschiebebahnhof


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