Hallo zusammen ich bin gerade dabei die Oberleitung zu verlegen und habe Probleme mit einigen E Loks und langen Fahrdrähten. Die Stromabnehmer drücken teilweise die Fahrdrähte nach oben und dann rutschen die auf die Seite weg. Ich vermute mal dass der Anpressdruck mancher Stromsbnehmer zu hoch ist. Hat jemand eine Idee wie man das an der Lok ustieren kann? Die Stromabnehmer in bestimmter niedriger Höhe fixieren will ich nicht wirklich Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus Michael
Hallo Michael, Bei langen Oberleitungsdrähten habe ich auf gute Verspannung bei meiner Anlage geachtet, damit die Drähte sich nicht so sehr wegziehen. Vielleicht kannst Du das bei Dir prüfen.
Beste Grüße Chris Märklin C-Gleis, CS3 2.6.1(3), TC 11 Gold 11.0 C
Hallo Chris, vielen Dank für die Rückantwort - das hab ich versucht einzuhalten... ich werde da wohl nochmal nachjustieren müssen. Herzlichen Dank und liebe Grüsse Michael
OK. Wie muss ich mir das vorstellen - ein Ende am (bereits festen) Mast einhängen, das andere Ende am zweiten Mast einhängen und den Fahrdraht dann etwas "langziehen"?
Bin da zugegebenermaßen verwöhnt, weil die Sommerfeldt-Spannwerke ja wirklich spannen können.
Gruß Rainer
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..
von Viessmann hatte ich die Bodenanker #4192 benutzt, um meine längeren Geraden vor den Gleisbögen abzuspannen. Es ist etwas Fummelarbeit nötig, um Zugkräfte oben in die Masten - und von dort in die Fahtleitung, einzubringen. Die Drähte nach unten benötigen natürlich auch ein konstruktives Widerlager. Der Zugstab wirkt recht "dick" im Modell. Es funktioniert aber bei mir gut. Was nicht so schön ist, ist dann halt die Optik. Da habe ich Abstriche machen müssen (form-follows-function), damit auch in Weichen und Übergangsbögen immer genug Zug auf dem Fahrdraht ist.
Leider hatte ich damals Sommerfeldt nicht in Betracht gezogen, wohl aus Unwissenheit. Das könnte ein Umbau-Projekt in Zukunft werden. Irgendwie gibt es ja immer noch ein paar Baustellen, wie bei der "großen" Bahn.
@Michael, ich habe bei mir noch etwas mehr Höhe auf meine Fahrleitung gegeben, so kommen z.B. einige Scherenbügel kaum an die Leitung. Ist aber ein Kompromiss, den man wollen muss. Für mich war unfallfreies Fahren mit Bügel oben wichtig. Viel Spaß beim bauen!
Beste Grüße Chris Märklin C-Gleis, CS3 2.6.1(3), TC 11 Gold 11.0 C
von Viessmann hatte ich die Bodenanker #4192 benutzt, um meine längeren Geraden vor den Gleisbögen abzuspannen. Es ist etwas Fummelarbeit nötig, um Zugkräfte oben in die Masten - und von dort in die Fahtleitung, einzubringen. Die Drähte nach unten benötigen natürlich auch ein konstruktives Widerlager. Der Zugstab wirkt recht "dick" im Modell. Es funktioniert aber bei mir gut. Was nicht so schön ist, ist dann halt die Optik. Da habe ich Abstriche machen müssen (form-follows-function), damit auch in Weichen und Übergangsbögen immer genug Zug auf dem Fahrdraht ist.
Leider hatte ich damals Sommerfeldt nicht in Betracht gezogen, wohl aus Unwissenheit. Das könnte ein Umbau-Projekt in Zukunft werden. Irgendwie gibt es ja immer noch ein paar Baustellen, wie bei der "großen" Bahn.
@Michael, ich habe bei mir noch etwas mehr Höhe auf meine Fahrleitung gegeben, so kommen z.B. einige Scherenbügel kaum an die Leitung. Ist aber ein Kompromiss, den man wollen muss. Für mich war unfallfreies Fahren mit Bügel oben wichtig. Viel Spaß beim bauen!
Vielen lieben Dank für die Info... ganz toll hier im Forum Liebe Grüsse Michael
Zitat von Badaboba im Beitrag #10Wer richtig anspannen will, möchte bitte Sommerfeldt nehmen. Von der Robustheit dieses klassischen Systems war und bin ich begeistert.
Liebe Grüße Volker
Dem habe ich nichts hinzuzufügen, Volker.
Gruß Rainer
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..
ich kenne im Detail nur das Viessmann/Märklin-System aus eigener Erfahrung. An normalen Streckenmasten mit Standardlängen bis 360mm hat die Oberleitung auch ohne zusätzliche Verspannung eigentlich genug Stabilität, um auch mit höherem Anpressdruck klar zu kommen.
Probleme habe ich jedoch bei den nicht machinell mit Ösen versehenen Fahrdrähten über 360mm Länge, wenn sie parallel im 4-er Quertragwerk sitzen. Von Hand ist es quasi unmöglich jeweils alle 4 Drähte a 50 cm auf absolut gleiche Länge zu bringen. Das führt dazu, dass einzelne Fahrdrähte etwas wenig Eigenspannung zwischen den Stützpunkten aufbauen. Und an diesen Stellen wirken die oft sehr starken Anpressdrücke vor allen von Märklinstromabnehmern in der beschriebenen Form, indem sie den Fahrdraht zur Seite drücken können.
Ich reduziere daher den Anpressdruck, indem ich die Federn vorsichtig überdehne, und/oder eine Feder komplett ausbaue. Das funktioniert in der Regel zuverlässig. Manche Stromabnehmer muss ich aber etwas bearbeiten und eine mögliche Wölbung des Schleifstückes verringern.
Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, wie man das bei Sommerfeld mit Verspannen der nicht durchgehenden einzelnen Fahrdrähte und dann noch parallel zwischen Tragwerken besser h8nbekommen kann.
Hallo Thomas, eine korrekt verlegte Sommerfeldt ist wie eine Gitarre mit gespannten Saiten, da kannst Du ziehen und zerren, nichts passiert. Das fängt bei verschraubten Metallmasten an und hört bei komplett verlöteten Fahrdrähten auf. Sehr aufwändig, aber quasi unzerstörbar. Nach wie vor für mich faszinierend! Ist aber kein finescale, sieht aber immer noch deutlich besser aus als Viessmann/Märklin (neu). Letztere sind aber richtig gut, wenn man sich den Lötkram nicht antuen möchte.
Zitat von Badaboba im Beitrag #14... und hört bei komplett verlöteten Fahrdrähten auf.
Soweit die Theorie bzw. Vorschrift von Sommerfeldt. Ich bin einen ganz anderen Weg gegangen und habe zunächst mal gar nichts verlötet! Ausgenommen natürlich die Seitenhalter der Quertragwerke. Im Betrieb zeigte sich dann die eine oder andere Stelle, an der der Fahrdraht auf den Seitenhaltern verrutschte. Diese Stellen habe ich dann verlötet. Das waren aber nur etwa 10% der Fahrdrahtstöße, und die lagen ausschließlich im Bahnhofs-, sprich Quertragwerksbereich. Auf der Strecke ist bis heute nichts verlötet.
Thomas, zu deiner Frage: Jeder Strang der Oberleitung beginnt mit einem Festpunkt und endet mit einem Spannwerk. An einer Stelle habe ich sogar einen Mittelfestpunkt realisiert. Da die Spannwerke ja wirklich funktionieren, sind geringe Längenunterschiede der Fahrdrähte ohne Bedeutung.
Gruß Rainer
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..
Zitat von Michael Knop im Beitrag #17das Ruiniert die Federn durch Längung nur - die Federkonstante (die "Spannkraft") wird dadurch nicht verändert!
Die Spannkraft einer Feder ist zwar proportional zur Federkonstante, aber sie ist auch proportional zur Auslenkung. Wenn Du nun eine leicht längere Feder mit gleicher Federkonstante nimmst, ist die Spannkraft (bezüglich Ausdehnung) bei gleicher Position kleiner.
DAs Thema kenne ich. https://www.youtube.com/watch?v=QE8uVcAq5NU Auf eine perfekte realistische Abspannung habe ich bewusst verzichtet da ich nicht so viel Daht über der Anlage haben wollte. Das sieht dann wie ein Drahtverhau aus. Lediglich die Hauptstrecke hat Abspannungen. Es ist Abspannung als möglich. MAn muß halt entscheiden ob es einem gefällt und wieviel man investieren will. Im HAndbuch von Viessmann wird das alles erklärt.
Mir reicht diese reduzierte Version. Ab und zu richte ich auch etwas nach. Für die klassischen Pantos reicht das und ich fahre direkt am Draht. Aber es gibt ja auch die schmalen Pantos aus der Schweiz. Damit ich mir da nicht die Pantos und die Lok beschädige habe ich bei einigen Loks mit dünner Angelschnur die Höhe der Pantos begrenzt, sodass sie gerade so den Draght berühren aber keinen weiteren Druck nach oben haben Funktioniert gut und ist nicht zu sehen.